{"id":22962,"date":"2017-04-16T08:59:01","date_gmt":"2017-04-16T06:59:01","guid":{"rendered":"http:\/\/www.w-t-w.org\/de\/?p=22962"},"modified":"2017-04-16T09:00:24","modified_gmt":"2017-04-16T07:00:24","slug":"die-lutherin-und-das-liebe-geld","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.w-t-w.org\/de\/die-lutherin-und-das-liebe-geld\/","title":{"rendered":"Die Lutherin und das liebe Geld"},"content":{"rendered":"<p>Katharina <a href=\"http:\/\/www.lutherin.de\/\" target=\"_blank\">von Bora<\/a>, nach der Heirat Katharina Luther (* 29. Januar 1499 in Lippendorf; \u2020 20. Dezember 1552 in Torgau), war eine s\u00e4chsische Adelige und Ordensschwester. Mit 26 Jahren heiratete sie den deutschen Reformator Martin Luther. Sp\u00e4ter wurde sie deshalb auch die Lutherin genannt.<\/p>\n<p>Sie war von verbl\u00fcffender Zielstrebigkeit, entwickelte in k\u00fcrzester Zeit haush\u00e4lterische Meisterschaft und begriff sehr schnell, welche Art von F\u00fcrsorge und Vorsorge ihrem Mann am bek\u00f6mmlichsten war. Sie besa\u00df und entfaltete alle Eigenschaften einer Gutsherrin, und sie hatte f\u00fcr Gold und Silber, also f\u00fcr das Buchhalterische, einen ausgezeichnet entwickelten Sinn. Luther h\u00e4tte seine &#8222;gro\u00dfe wunderliche&#8220; Haushaltung bei seinen geringen Einnahmen und seiner bekannten, gro\u00dfen Uneigenn\u00fctzigkeit, Mildt\u00e4tigkeit und auch Freigiebigkeit ohne seine K\u00e4the gar nicht aufrechterhalten k\u00f6nnen. Bekannte er doch von sich: &#8222;Ich bin zur Haushaltung sehr ungeschickt&#8220;. Sie wusste jedoch so zu wirtschaften, dass sie den immer gr\u00f6\u00dfer werdenden Haushalt nicht nur gut durchbrachte, sondern nach und nach so viel ersparen konnte, dass ein kleines Hofgut gekauft werden konnte und dass sie nun, zusammen mit dem Klostergarten, die Ertr\u00e4ge zum Teil verkaufen konnte.<\/p>\n<p>Es ist bekannt, dass Luthers Haus eine christliche Herberge ungez\u00e4hlter Freunde, aber auch der Armen und Hilfsbed\u00fcrftigen war. Mittellose Studenten erhielten hier einen Freitisch und Vertriebene oft auf l\u00e4ngere Zeit liebevolle Aufnahme. Dieses alles kostete viel Geld. Frau K\u00e4the bediente sich immer ihres praktischen Verstandes und sah darauf hin, dass sich das liebe Geld, wenn schon ihr Martin nicht so recht damit umgehend konnte, in ihren H\u00e4nden doch immer wieder ein wenig vermehrte, oder wenigstens nicht ganz ausging&#8230;<a href=\"http:\/\/www.ekd.de\/luther\/bora.html\" target=\"_blank\">von Bora<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.w-t-w.org\/de\/die-lutherin-und-das-liebe-geld\/katharina-von-bora\/\" target=\"_blank\" rel=\"attachment wp-att-22963\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-22963 aligncenter\" src=\"http:\/\/www.w-t-w.org\/de\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/Katharina-von-Bora-.jpeg\" alt=\"\" width=\"250\" height=\"383\" srcset=\"https:\/\/www.w-t-w.org\/de\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/Katharina-von-Bora-.jpeg 250w, https:\/\/www.w-t-w.org\/de\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/Katharina-von-Bora--196x300.jpeg 196w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Katharina von Bora, nach der Heirat Katharina Luther (* 29. Januar 1499 in Lippendorf; \u2020 20. Dezember 1552 in Torgau), war eine s\u00e4chsische Adelige und Ordensschwester. Mit 26 Jahren heiratete sie den deutschen Reformator Martin Luther. Sp\u00e4ter wurde sie deshalb &hellip; <a href=\"https:\/\/www.w-t-w.org\/de\/die-lutherin-und-das-liebe-geld\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_monsterinsights_skip_tracking":false,"_monsterinsights_sitenote_active":false,"_monsterinsights_sitenote_note":"","_monsterinsights_sitenote_category":0,"footnotes":""},"categories":[6,8],"tags":[],"class_list":["post-22962","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-finanzen","category-w-t-w"],"aioseo_notices":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.w-t-w.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/22962","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.w-t-w.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.w-t-w.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.w-t-w.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.w-t-w.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=22962"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.w-t-w.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/22962\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":22966,"href":"https:\/\/www.w-t-w.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/22962\/revisions\/22966"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.w-t-w.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=22962"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.w-t-w.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=22962"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.w-t-w.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=22962"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}