{"id":27957,"date":"2020-09-20T10:49:46","date_gmt":"2020-09-20T08:49:46","guid":{"rendered":"https:\/\/www.w-t-w.org\/de\/?p=27957"},"modified":"2020-09-20T13:21:19","modified_gmt":"2020-09-20T11:21:19","slug":"italien-geschichte-der-sog-prima-repubblica1948-1994-im-licht-der-gerichtsurteile","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.w-t-w.org\/de\/italien-geschichte-der-sog-prima-repubblica1948-1994-im-licht-der-gerichtsurteile\/","title":{"rendered":"Italien: Geschichte der sog. \u201ePrima Repubblica\u201c(1948-1994) \u2013 im Licht der Gerichtsurteile"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_27958\" style=\"width: 184px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-27958\" class=\"wp-image-27958\" src=\"https:\/\/www.w-t-w.org\/de\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/Depistaggio.jpg\" alt=\"\" width=\"174\" height=\"135\"><p id=\"caption-attachment-27958\" class=\"wp-caption-text\">Manipulation<\/p><\/div>\n<p><a href=\"https:\/\/www.ilfattoquotidiano.it\/2020\/09\/05\/festa-del-fatto-quotidiano-rivedi-lincontro-con-il-procuratore-roberto-scarpinato-antonio-padellaro-e-marco-lillo\/5921898\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Ilfattoquotidiano.it <\/a><\/p>\n<p>Leicht gek\u00fcrzter Vortrag von Roberto Scarpinato, Generalstaatsanwalt von Palermo, gehalten am 6.9.2020 anl\u00e4sslich des j\u00e4hrlichen Kongresses der Zeitung \u201eIl fatto quotidiano\u201c.<\/p>\n<p>Der Vortrag erfolgte im Rahmen der Vorstellung des neuen Buches von Antonio Padellaro: \u201eDas Attentat und das Wunder\u201c, in dem der Autor untersucht, weshalb das von der Mafia vorbereitete Attentat auf das Olympia-Stadion in Rom (23.1.1994) gescheitert ist. \u00dcberschriften von mir eingef\u00fcgt.<\/p>\n<p><strong>Die Anf\u00e4nge<\/strong><\/p>\n<p>Giovanni Falcone verwendete den Ausdruck \u201eil gioco grande\u201c, das gro\u00dfe Spiel, wenn er vom Kampf um die Macht sprach. Ein Spiel, das in Italien ohne Unterbrechung mit Attentaten und mit Morden gespielt wurde. Der Anschlag auf das Olympia-Stadion sollte das Ende der 1. Republik besiegeln, die enden sollte so wie sie begonnen hatte: mit Blutvergie\u00dfen. Das erste Attentat, das auf das Konto von Mafia und Staatsvertretern geht, ist das Massaker von Portella della Ginestra am 1. Mai 1947 mit 11 Toten und 27 Schwerverletzten. Die Linke hatte in Sizilien die Regionalwahlen gewonnen, und das feierte man in Piana degli Albanesi, Provinz Palermo. Die Politik findet sofort einen Schuldigen: Salvatore Giuliano und seine Bande (1). Wer nicht sofort verstanden hatte, dass hier die Politik mitverantwortlich war, der konnte es im Lauf weniger Monate verstehen, nachdem mehrere Anschl\u00e4ge mit Maschinengewehren und Bomben auf die Parteib\u00fcros erfolgt waren. Man wollte verhindern, dass sich ein Sieg der Linken bei den bevorstehenden Wahlen auf nationaler Ebene wiederholte.<\/p>\n<p><strong>Die Manipulation von Ermittlungen und Prozessen<\/strong><\/p>\n<p>In keinem anderen europ\u00e4ischen Land hat es eine solche Geschichte von politisch motivierten Attentaten gegeben: Mailand 1969, Peteano 1972, Brescia, Italicus, Bologna usw. bis zu den Anschl\u00e4gen von `92-`93. All diese Attentate haben einen gemeinsamen Nenner: Die Manipulation der Ermittlungen durch die Geheimdienste mit verschiedenen Techniken: Verschwindenlassen wichtiger Dokumente, von Tatortspuren, die Konstruktion falscher Ermittlungsans\u00e4tze, die Konstruktion eines falschen Kronzeugen.<\/p>\n<p>Wozu manipuliert man Ermittlungen? Um eine Wahrheit zu verbergen, die man nicht eingestehen kann. Um die Auftraggeber aus der Politik zu sch\u00fctzen, letztendlich um den politischen Zweck zu verheimlichen, der ein anderer ist als der offensichtliche Zweck. All dies trifft auch auf die Anschl\u00e4ge von `92\/`93 zu: Es verschwinden essentielle Dokumente. Im Januar `93 wird Riina verhaftet. Als die Durchsuchung seines Verstecks beginnen soll, interveniert der Carabinieri-General Mario Mori: \u201eEs w\u00e4re verr\u00fcckt, die Wohnung sofort zu durchsuchen. Sicherlich kommen bald Bagarella und die anderen Bosse, um die Wohnung leerzur\u00e4umen, und dann schnappen wir sie.\u201c(2) Tats\u00e4chlich kommen Bagarella und die anderen Bosse und r\u00e4umen alles leer, nat\u00fcrlich auch den Tresor mit den Dokumenten, sogar die W\u00e4nde sind frisch gestrichen, um keine DNA-Spuren zu hinterlassen \u2013 nur: die Festnahme findet nicht statt.<\/p>\n<p>Die n\u00e4chste spektakul\u00e4re Manipulation ist der Diebstahl des roten Notizbuchs von Paolo Borsellino. Wenige Sekunden nach der Bombenexplosion, zu einem Zeitpunkt, als die Polizei noch nicht einmal sagen kann, was eigentlich passiert ist, sind Geheimdienstleute vor Ort. Sie scheren sich nicht um Tote oder Verletzte, sondern nehmen aus Borsellinos Wagen die Aktentasche mit dem roten Notizbuch (3). Die Aktentasche wird sp\u00e4ter wieder im ausgebrannten Wagen gefunden, aber ohne das Notizbuch. (4)<\/p>\n<p>Aber das ist nicht alles: In Hinterzimmern wurde ein falscher Kronzeuge konstruiert, Vincenzo Scarantino, der die italienische Justiz jahrelang in die Irre gef\u00fchrt hat, damit die Wahrheit \u00fcber den Anschlag auf Borsellino ja nicht ans Licht kam. (5)<\/p>\n<p>Und es gibt weitere Beispiele f\u00fcr Manipulationen: z.B. die Ermordung von Bossen, die mit der Justiz zusammenarbeiten und \u00fcber die Hinterm\u00e4nner in der Politik aussagen wollten, wie Luigi Ilardo oder Antonino Gio\u00e8, und sie sind nicht die einzigen!<\/p>\n<p><strong>Weshalb werden Ermittlungen zu Mafia-Attentaten manipuliert?<\/strong><\/p>\n<p>Eben weil nicht nur Mafiosi daf\u00fcr verantwortlich sind, sondern weil es da auch andere Schuldige gibt. Es soll unbedingt verhindert werden, dass die Ermittlungen \u00fcber die Ebene der Cosa Nostra hinausgehen, die die Attentate durchgef\u00fchrt hat. Aber was steht hinter den Attentaten von 1992 und `93? Klar, da ist die bewaffnete Hand der Mafia, aber da sind auch andere Subjekte aus dem Staat am Werk, die durch die von der Mafia ausgef\u00fchrten Anschl\u00e4ge eine Destabilisierung der politischen Lage erreichen wollen, um ein Ereignis zu verhindern, das man f\u00fcr ungeheuer wichtig hielt: Das italienische Machtsystem, das w\u00e4hrend der ganzen 1. Republik im Kontext des Antikommunismus und des internationalen Bipolarismus Straflosigkeit garantierte, und zwar nicht nur f\u00fcr die Mafia, sondern auch f\u00fcr Mitglieder der Geheimloge P2 von Licio Gelli, f\u00fcr Lobbys, f\u00fcr Personen im Staat, die in der Vergangenheit f\u00fcr die Manipulationen gesorgt hatten \u2013 jetzt, da das alte System am Zusammenbrechen ist, da sehen all diese Leute ein gemeinsames Schicksal vor sich: Sie bef\u00fcrchten, Parteien der Linken k\u00f6nnten an die Regierung kommen, und das w\u00fcrde bedeuten, dass man mit der Vergangenheit abrechnet und dass es nicht nur das Ende von Tot\u00f2 Riina sein w\u00fcrde, sondern auch das Ende f\u00fcr die Leute der P2, f\u00fcr die Leute von \u201eGladio\u201c (6) usw. Und so entdeckt man ein gemeinsames Interesse: eine Hardware von Seiten der Mafia und eine Software von Seiten der Destabilisierungs-Spezialisten und den Experten f\u00fcr die Massenkommunikation, die die zeitliche Abfolge der Attentate und die zu treffenden Orte vorgeben.<\/p>\n<p><strong>Der politische Zweck der Attentate muss geheim bleiben <\/strong><\/p>\n<p>Dieser politische Zweck wird den meisten Mafiabossen verheimlicht, davon wissen nur Riina, Graviano, Matteo Messina Denaro, Bagarella und andere Bosse, die sich im November 1991 in Enna treffen. Dort wird die Destabilisierungs-Strategie beschlossen, die in zwei Phasen erfolgen soll: zuerst die Phase der Attentate, zu denen sich eine Organisation mit dem Namen \u201eFalange armata\u201c (7) bekennen soll. Damit sollte ein kollektives Misstrauen in den Staat gesch\u00fcrt werden, den bisherigen Institutionen sollte ihre Legitimit\u00e4t abgesprochen werden. Auf diese Weise sollte der Weg bereitet werden f\u00fcr eine neue politische Kraft, die gerade im Entstehen war und die dann den am Boden liegenden Staat wieder aufrichten und die Regierung \u00fcbernehmen w\u00fcrde. Und tats\u00e4chlich ruft Riina einen Monat sp\u00e4ter alle Bosse zusammen, spricht von der Rache an Falcone und Borsellino, von der Bestrafung der Politiker, die ihre Versprechen nicht gehalten haben, aber \u00fcber alles, was in Enna besprochen worden war, sagt er kein Wort. Riina erkl\u00e4rt auch nicht, weshalb Falcone, der zun\u00e4chst in Rom h\u00e4tte ermordet werden sollen, weil er dort ohne Leibw\u00e4chter unterwegs war, jetzt pl\u00f6tzlich in Sizilien sterben soll, unter Umst\u00e4nden, die h\u00f6chst spezielle technische Kenntnisse verlangten, die das Risiko eines Misslingens mit sich brachten, und er erkl\u00e4rt nicht, weshalb der Anschlag auf Borsellino auf Juli vorverlegt werden soll. Und in der Tat handelte es sich um ein v\u00f6llig irrationales Vorhaben und total kontraproduktiv f\u00fcr die Interessen der Cosa Nostra: im Juni`92 hatte das Parlament \u00fcber das sog. Dekret Falcone abgestimmt, das die Einf\u00fchrung der Isolationshaft (der sog. 41bis) auch f\u00fcr Mafiabosse vorsah, und das bis zum 9. August vom Parlament in ein Gesetz umgewandelt werden musste. Und w\u00e4hrend vor der Ermordung Borsellinos eine Mehrheit von Abgeordneten dieses Gesetz ablehnen wollte \u2013 nach dem Attentat am 19. Juli stimmte dann die Mehrheit daf\u00fcr. Raffaele Ganci, einer der engsten Vertrauten von Riina sagte dazu: \u201eDer (Riina) ist komplett verr\u00fcckt geworden\u201c. Und Salvatore Cancemi, ein anderer Boss, sagte: \u201eEr verfolgt damit die Interessen anderer. Jetzt Borsellino zu ermorden, ist nicht in unserem Interesse.\u201c<\/p>\n<p><strong>Die Attentate auf dem Festland<\/strong><\/p>\n<p>Der H\u00f6hepunkt der Attentats-Strategie erfolgt nicht zuf\u00e4llig dann, als die Regierung Ciampi das Vertrauen erh\u00e4lt. Die \u201etechnische\u201c Regierung Ciampi ist gedacht als Probelauf einer zuk\u00fcnftigen Regierung der Linken, denn sie ist die erste Regierung, in der drei ehemalige Kommunisten einen Ministerposten innehaben. Das erste Attentat auf dem Festland erfolgt drei Tage nach der Wahl der Regierung Ciampi, im Mai 1993, dann kommt das Attentat von Florenz, dann der Versuch eines Anschlags 100m entfernt von Palazzo Chigi, an den sich praktisch niemand erinnert. In einer kleinen Stra\u00dfe, durch die Ciampi gehen muss, um in sein B\u00fcro zu kommen, wird ein mit Dynamit beladenes Auto gefunden. Kein einziger Kronzeuge konnte bisher dazu etwas sagen. Wer ist also daf\u00fcr verantwortlich? Dann, am 27.7.1993, die Anschl\u00e4ge von Mailand und Rom. Ciampi versteht, dass da ein Staatsstreich vorbereitet wird. Dann gibt es einen Blackout, der alle Telefone der Regierung mehrere Stunden lang lahmlegt und von der Au\u00dfenwelt isoliert. Man entdeckt, der Stromausfall wurde von einer externen Telefonzentrale ausgel\u00f6st, aus einem Geb\u00e4ude, in dem auch der Sismi ein B\u00fcro hat (8). Ciampi macht darauf einen bedeutungsvollen Schritt: Er l\u00e4sst alle Spitzenleute der Geheimdienste von ihren Posten entfernen, der Verteidigungsminister sorgt f\u00fcr eine S\u00e4uberung im Sismi, die 300 Leute betrifft, Admiral Fulci, verantwortlich f\u00fcr die Kontrolle der Geheimdienste, f\u00fchrt eine interne Untersuchung des Sismi durch und stellt fest, dass alle Anrufe, mit denen die \u201eFalange armata\u201c sich zu den Mafia-Attentaten bekannt hat, aus den au\u00dferhalb gelegenen Zentren des Sismi kamen.<\/p>\n<p><strong>Der missgl\u00fcckte Anschlag auf das Olympia-Stadion in Rom<\/strong><\/p>\n<p>Genau zu dieser Zeit beginnen die Vorbereitungen zum Anschlag auf das Olympia-Stadion, es sollte ja der Gnadensto\u00df sein, den man dem politischen System verpassen wollte. Es werden Vor-Ort-Besichtigungen durchgef\u00fchrt. Der neue Stern am Himmel der italienischen Politik befindet sich in der Phase weit fortgeschrittener Vorbereitungen. Doch der Anschlag gelingt nicht. Die Fernbedienung versagt. \u2013 Zufall? Padellaro liefert in seinem Buch eine interessante Hypothese: Vielleicht habe ja jemand entschieden, dass sich Graviano mit dem geplanten Anschlag, bei dem Hunderte von Opfern eingerechnet waren, darunter 100 Carabinieri, zu weit vorgewagt hatte, und dass dieses Attentat eben nicht stattfinden sollte. Wenige Tage sp\u00e4ter, am 27. Januar `94, wird er verhaftet. Einen Tag vorher, am 26. Januar, wird im Fernsehen die Ankunft des neuen Politikers verk\u00fcndet.<\/p>\n<p><strong>Res\u00fcmee<\/strong><\/p>\n<p>Die italienische \u00d6ffentlichkeit glaubt, die Serie von Attentaten gehe auf das Konto der \u00fcblichen Super-Kriminellen, ob sie Riina oder Provenzano hei\u00dfen, Leute, die sich auf Italienisch kaum \u00e4u\u00dfern k\u00f6nnen. Und was wird man in den Geschichtsb\u00fcchern lesen? Scarpinato zitiert Balzac: Es gibt zwei Arten von Geschichte. Die erste ist die Geschichte in den Schulb\u00fcchern, die stets voller L\u00fcgen ist. Die zweite, die tats\u00e4chliche Geschichte, ist die, die man nicht erz\u00e4hlen kann, weil sie die politische Macht, die kriminelle Seite der politischen Macht, mit zur Verantwortung zieht. Und was das betrifft, nimmt Italien in Europa den ersten Platz ein. In keinem anderen europ\u00e4ischen Land hat es eine solche Serie von blutigen Attentaten gegeben. Dazu kommt noch die Reihe von Morden an hochrangigen Pers\u00f6nlichkeiten, eine Serie von r\u00e4tselhaften Selbstmorden. Buchst\u00e4blich ein V\u00f6lkermord, begangen von Mitgliedern einer F\u00fchrungsschicht, die im Machtspiel systematisch Gewalt eingesetzt hat. Und dieses \u201egro\u00dfe Spiel\u201c, wie Falcone sagt, wird einem gro\u00dfen Teil der italienischen Bev\u00f6lkerung unbekannt bleiben. Denn auch das Wissen ist beileibe nicht unschuldig, die Konstruktion von Wissen war schon immer Spielplatz f\u00fcr den Kampf um die Macht. Einer der gr\u00f6\u00dften Intellektuellen des Westens, der Kardinal Giulio Mazzarino, erinnerte den franz\u00f6sischen K\u00f6nig immer daran: \u201eMajest\u00e4t, die Macht erringt man mit Schwertern und Kanonen, man beh\u00e4lt sie mit Dogmen und dem Aberglauben.\u201c Die Verdrehungen und Verf\u00e4lschungen, was die Macht der Mafia und die gro\u00dfen Verbrechen der italienischen Politik betrifft, &#8211; das ist ein Feld, auf dem wir heute leider noch die Verlierer sind.<\/p>\n<ol>\n<li>Salvatore Giuliano: sizilianischer Bandit und Separatist<\/li>\n<li>Im Prozess wurden Mori und der Mitangeklagte freigesprochen, weil die Nichtdurchf\u00fchrung einer Hausdurchsuchung kein strafbares Vergehen sei, allerdings wurde Mori im Prozess zur Trattativa Stato-Mafia in erster Instanz 2018 wegen Erpressung eines staatlichen Gremiums schuldig gesprochen.<\/li>\n<li>Im roten Notizbuch notierte sich der Richter alles, was ihm wichtig erschien, er war nie ohne es unterwegs.<\/li>\n<li>Alles nachzulesen im Urteil zum 4. Prozess Borsellino.<\/li>\n<li>Auf Grund der Aussagen von Scarantino wanderten die falschen Leute ins Gef\u00e4ngnis, so dass der Prozess revidiert und die unschuldig Inhaftierten entsch\u00e4digt werden mussten.<\/li>\n<li>Eine stay-behind-Organisation, die im Falle eines Einmarsches der Truppen des Warschauer Paktes Guerilla-Operationen und Sabotage-Akte durchf\u00fchren sollte. Sie ist entstanden aus dem italienischen milit\u00e4rischen Geheimdienst der Nachkriegszeit und dem CIA.<\/li>\n<li>Italienische Terrororganisation<\/li>\n<li>Milit\u00e4rischer Geheimdienst<\/li>\n<\/ol>\n<p>Der falsche Kronzeuge zum Attentat auf Borsellino, Vincenzo Scarantino<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.w-t-w.org\/de\/italien-geschichte-der-sog-prima-repubblica1948-1994-im-licht-der-gerichtsurteile\/der-falsche-kronzeuge\/\" rel=\"attachment wp-att-27959\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-27959\" src=\"https:\/\/www.w-t-w.org\/de\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/Der-falsche-Kronzeuge.jpg\" alt=\"\" width=\"368\" height=\"208\" srcset=\"https:\/\/www.w-t-w.org\/de\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/Der-falsche-Kronzeuge.jpg 368w, https:\/\/www.w-t-w.org\/de\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/Der-falsche-Kronzeuge-300x170.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 368px) 100vw, 368px\" \/><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ilfattoquotidiano.it Leicht gek\u00fcrzter Vortrag von Roberto Scarpinato, Generalstaatsanwalt von Palermo, gehalten am 6.9.2020 anl\u00e4sslich des j\u00e4hrlichen Kongresses der Zeitung \u201eIl fatto quotidiano\u201c. 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