Griechenland Mitgliedstaat der New Development Bank?

Entwicklungsbank der Brics-Staaten: Moskau lockt Griechenland vom IWF weg

Griechenlands Ministerpräsident Tsipras: „Nette Überraschung“ aus Moskau
Giorgos Christides berichtet: Griechenland geht das Geld aus. Russland möchte das Land nun zum Mitglied der Entwicklungsbank der Brics-Staaten machen. Von dort könnten neue Kredite kommen. Ministerpräsident Tsipras findet die Idee verlockend.

Die griechische Regierung denkt über einen Vorschlag aus Moskau nach, Mitgliedstaat der New Development Bank zu werden. Die Entwicklungsbank haben die Staaten Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika, die landläufig unter dem Kürzel Brics firmieren, 2014 als Alternative zur Weltbank und dem Internationalen Währungsfonds (IWF) gegründet.
Der stellvertretende russische Finanzminister Sergej Storchak hat Griechenland in einem Telefongespräch mit Tsipras am Montag zu einer Mitgliedschaft eingeladen. Mitglieder der griechischen Regierung bestätigten SPIEGEL ONLINE, dass Tsipras dem Vorschlag aufgeschlossen gegenüberstehe. Ein Regierungsbeamter bezeichnete die Idee als „nette Überraschung“.
Entwicklungsbank der Brics-Staaten- Moskau lockt Griechenland vom IWF weg
AIIB

Siehe hierzu:
Die asiatische Investitionsbank AIIB vor der Gründung

Negativzinsen, Bargeldverbot was noch in der Repression?

“Also das konnte doch wirklich keiner kommen sehen!” Den Spruch kennen Sie sicher auch, nicht wahr? Daher dachte ich mir, dem etwas entgegentreten zu müssen.

Zweistellige Negativzinsen, Bargeldverbot: Was könnte uns noch alles an Repression drohen? Jürgen Ott berichtet: An den Iden des März hatte ich bereits über die kommende Weltrezession und den Preisverfall der Immobilien das nächste Vierteljahrhundert hindurch berichtet. Leider ist das beileibe noch nicht alles, was uns droht (und bitte – ich bin ein grundsätzlich positiv eingestellter und optimistischer Mensch, das sollten Sie beim Lesen nicht völlig ausser acht lassen).

Wobei ich leicht zerknirscht zugeben muss, dass selbst meine Wenigkeit noch bis vor kurzem noch nicht alles an möglichen Schandtaten seitens Zentralbanken und Regierungen auf dem Radar hatte – die Negativzinsen flogen mir offenkundig zu tief heran.

Dabei ist doch alles so schön schlüssig.

Die Zentralbanken–/Regierungspropaganda verkauft uns Volk das zwar als neuerliche Rettung unserer (Export-)Wirtschaft, als Heilmittel gegen einen zu starken Franken. Doch in Tat und Wahrheit geht es dabei nur schon wieder um die nächste Rettung der Banken – quasi vorsorglich.

Denn – das sollte inzwischen dank Dr. Meyer auch dem Allerletzten klar geworden sein – die SNB hat gar kein Geld “gedruckt”, um die Euros zu Höchstkursen jahrelang aufzukaufen. Nein, sie hat sich bei unseren Banken unsere Franken-Spareinlagen dafür ausgeliehen.
Zweistellige Negativzinsen, Bargeldverbot- Was koennte uns noch alles an Repression drohen
Negativzinsen

Investieren Männer besser als Frauen?

Auswertung von rund einer halben Million Privatanlegerdepots der DAB Bank zeigt: Männer erzielten in den beiden vergangenen Jahren eine höhere Rendite als Frauen. Risikobereitschaft und häufigeres Trading führten zum Anlageerfolg.

Zum sechsten Mal hat die DAB Bank das Anlageverhalten von Frauen und Männern untersucht. Für die neue Frauen-Männer-Studie, welche die Jahre 2013 und 2014 umfasst, hat das Münchner Geldinstitut rund eine halbe Million Privatanlegerdepots ausgewertet. Das Resultat: In beiden Jahren hatten die Männer das bessere Gespür auf der Jagd nach Rendite. Sie investieren in steigenden wie volatilen Märkten erfolgreicher. Bei der letzten Untersuchung der Depots 2012 hatten beide Geschlechter bei der Rendite noch gleichauf gelegen.

Performance: Im steigenden wie volatilen Markt – Männer beides mal erfolgreicher

Im steigenden Marktumfeld 2013 haben Männer und Frauen zweistellige Renditen erwirtschaftet. Die männlichen Anleger erzielten im Schnitt eine Performance von 15,5 % und hatten 2,2 Prozentpunkte Vorsprung auf die weiblichen Anleger mit 13,3 % Rendite. Auch im volatilen Marktumfeld 2014 behaupteten die Männer ihre Position. Mit 4,5 % lagen sie vor den Frauen mit 3,4 %. Allerdings konnten die Frauen den Abstand deutlich verringern.

Depotstruktur: Männer in der Offensive, Frauen setzen auf kontrollierte Offensive

Beide Geschlechter unterscheiden sich in ihrem Anlageverhalten. Der Anteil von Einzelaktien am Depotvolumen lag bei den Männern Ende 2014 bei rund 54,4 %. Auch bei den Frauen überstieg der Aktien-Anteil mit 50,8 % mehr als die Hälfte des Depotvolumens. Hingegen vertrauen Frauen etwas stärker auf Investmentfonds. Bei ihnen ist der Anteil mit 37,2 % deutlich höher als bei den männlichen Kontrahenten mit 33,1%. Breit gestreute Investmentfonds sind weniger risikobehaftet als Einzelaktien. Bei den Anleihen, die als vermeintlich sichere Anlageform gelten, liegen beide Geschlechter mit 7,9 % gleichauf, wobei die Tendenz im Vergleich zu 2013 rückläufig ist. Der Anteil bei den spekulativen Optionsscheinen zeigt die erhöhte Risikobereitschaft der Männer. Sie haben 2013 und 2014 mit 0,8 % ihres Depotvolumens doppelt so stark in Optionsscheine investiert als die weiblichen Anleger. Auch in den „sichere Hafen“ Gold investierten beide Geschlechter. Männer legten 0,4% ihrer Depotsumme in das Edelmetall an, Frauen 0,3 %. Im volatilen Börsenjahr 2014 erhöhten beide Geschlechter ihren Gold-Anteil im Depot.

Transaktionen: Männer beim Trading deutlich aktiver

Wer sich mit seinem Depot beschäftigt und auf Marktentwicklungen reagiert, hat gerade in volatilen Märkten Erfolg bei der Geldanlage. Im analysierten Studienzeitraum waren die Männer deutlich aktiver beim Traden als Frauen. Im steigenden Börsenjahr 2013 tätigten die Männer im Schnitt 7,8 Transaktionen, die Frauen 3,8 Transaktionen. Die Anzahl der Käufe bzw. Verkäufe im Depot nahm bei beiden Geschlechtern im volatilen Marktumfeld 2014 zu. So führten die Männer im vergangenen Jahr 8,5 Transaktionen durch, die Frauen 4,0 Transaktionen. Die vollständige Studie als PDF-Dokument

www.schleycartoons.com

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Verlust bei asiatischen Währungen

Asien: Währungen stürzen nach Anleihen-Ausverkauf in EU und USA ab

Der Anleihen-Ausverkauf in den USA und in der EU hat am Dienstag zum Absturz der asiatischen Währungen geführt. Die indische Rupie stürzte auf ein Zwei-Jahres-Tief. Die asiatischen Märkte haben mit Kapitalabflüssen, der Erholung der Öl-Preise und mit hohen Schulden zu kämpfen.

DWN berichtet: Die indische Rupie fiel am Dienstag zum Dollar um 1,2 Prozent.
Die asiatischen Währungen sind am Dienstag nach einem Ausverkauf an den amerikanischen und europäischen Anleihen-Märkten eingebrochen. Der Ausverkauf von Staatsanleihen in den USA und in der EU hatte bereits Montag begonnen. Die Anleihenkurse fallen, während die Renditen steigen. Die USA erlebt derzeit die größte Verkaufswelle seit zwei Monaten, berichtet die Financial Times.

Die indische Rupie fiel zum Dollar um 1,2 Prozent auf Rs64.24, was der niedrigste Stand seit 2013 ist. Zudem verlor die indische Währung zum Euro 0,9 Prozent an Wert. Während der thailändische Baht um 0,9 Prozent zum Dollar sank, verlor der malaysische Ringgit zum Dollar 1,2 Prozent an Wert. Der Baht ist im vergangenen Monat um fast sieben Prozent eingebrochen und befindet sich auf dem niedrigsten Niveau seit Mitte 2009. Doch auch die Währungen der Schwellenländer wie die Türkei und Südafrika haben im Verlauf des Aprils an Wert verloren.

Ein kürzlich veröffentlichter Bericht von NN Investment Partners zeigt, dass die Kapitalabflüsse aus den Schwellenländern von Juni 2014 bis Ende März 2015 die 600-Milliarden-Dollar-Marke überstiegen, was einer höheren Summe an Abflüssen als während der Finanzkrise 2007/08 entspricht.
Aufgrund der hohen Anleihen-Renditen in den USA und in der EU stehen die asiatischen Volkswirtschaften unter Druck, da die Investoren gen Westen abziehen. Doch auch die Erholung der Öl-Preise wirkt sich negativ auf Asien aus. Obwohl Schwellenländer wie Russland oder Brasilien Energieträger exportieren, sind die meisten Volkswirtschaften der Schwellenländer abhängig von Energieträger-Importen.
Die Öl-Preise befanden sich im März noch unter der 45-Dollar-Marke pro Barrel. Am Dienstag betrug der Preis für einen Barrel Brent-Öl 64,99 Dollar. Der Preis für einen Barrel WTI-Öl lag bei 59,37 Dollar.

Erschwerend hinzukommt, dass die Schwellenländer ein hohes Kreditwachstum aufweisen. Die Schulden von Privat-Haushalten, Unternehmen und Staaten werden meistens in Dollar gehalten, da dieser die wichtigste Schuldenwährung der Welt ist. Der US-Ökonom Srinivas Thiruvadanthai bestätigte den Deutschen Wirtschafts Nachrichten: „Das eigentliche Problem sind die hohen Schulden im Privat-Sektor. Dieses Phänomen finden wir sowohl in den Schwellenländern als auch in der Eurozone“. Der starke Dollar macht eine Schuldenrückzahlung der Schwellenländer immer schwieriger, weil diese wiederum über schwächere Währungen verfügen.
Asian Currency

Deutsche Wachstum halbiert durch schwächere Weltkonjunktur

Das Wachstum der deutschen Wirtschaft hat sich zu Jahresbeginn wegen schwächelnder Exporte mehr als halbiert. Das Bruttoinlandsprodukt legte von Januar bis März um 0,3 Prozent zum Vorquartal zu, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch in einer ersten Schätzungen mitteilte. Dafür sorgten vor allem der anhaltende Konsum- und Bauboom. Ende 2014 hatte es allerdings noch zu einem Plus von 0,7 Prozent gereicht. Von Reuters befragte Ökonomen hatten dieses Mal mit 0,5 Prozent gerechnet.

Die exportabhängige Wirtschaft litt im ersten Quartal unter der wackligen Weltkonjunktur. Die Ausfuhren stiegen langsamer als die Einfuhren, wie die Statistiker erklärten. Besonders in großen Schwellenländern wie Russland und Brasilien läuft es derzeit nicht rund, aber auch die weltgrößte Volkswirtschaft USA stagnierte zuletzt.

Stütze der deutschen Konjunktur bleibt der Konsum: „Die privaten Haushalte und der Staat erhöhten ihre Konsumausgaben“, so das Statistikamt. Wegen der Rekordbeschäftigung, steigender Löhne und niedriger Inflation sitzt das Geld bei den Verbrauchern locker. Auch die Investitionen legten zu. „Sowohl in Bauten als auch in Ausrüstungen wurde deutlich mehr investiert.“ Der Bauboom wird von den anhaltend niedrigen Zinsen befeuert.
KONJUNKTURELLE BELEBUNG ERWARTET: Experten erwarten in den nächsten Monaten bessere Ergebnisse.
Schwaechelnde Weltkonjunktur halbiert deutsches Wachstum
World Economy

 

Leicht nervöser Markt

Verschuldungskrise

An der griechischen Börse verbuchten seit Jahresbeginn auch die Aktien der Banken Kursverluste zwischen 17% und 55%.
Griechenland sorgt an den Finanzmärkten weiter für eine gewisse Nervosität. Die Renditen griechischer Staatsbonds sind zwar in den vergangenen Monaten im Trend gestiegen, sind aber noch nicht extrem.
cri. Griechenland sorgt an den Finanzmärkten weiterhin für eine gewisse Nervosität. Das Land befindet sich mit einer Verschuldung von 174% des Bruttoinlandprodukts, mit grössten Mühen, den Haushalt auszugleichen, mit einer nach zaghaften Erholungsanzeichen erneut stagnierenden Wirtschaft und mit einer höchst diffusen wirtschafts- und fiskalpolitischen Strategie der «sparunwilligen» Links-Regierung in einer prekären Lage. Weiterhin unberechenbar.
Begrenzt nervöser Markt

Dr. Jan Tomaschoff www.w-t-w.org/en/dr-jan-tomaschoff/

Dr. Jan Tomaschoff
www.w-t-w.org/en/dr-jan-tomaschoff/

Entmachtet das Finanzkapital die Demokratie?

Die schleichende Schwächung rechtsstaatlich legitimierter Justizsysteme engt ihre Räume ein.
Gerfried Sperl berichtet: Der Entschluss der EU-Kommission, die Installierung internationaler, von EU und Mitgliedsstaaten unabhängiger Schiedsgerichte zunächst einmal aus dem Handelsvertrag zwischen EU und USA (TTIP) herauszunehmen, ist ein Etappensieg der europäischen Basisdemokratie gegenüber dem transnationalen Finanzkapital. 1,8 Millionen haben eine Petition unterschrieben.

Österreich gehört zu den stärksten Widerstandsnestern. In einem erstaunlich klaren Interview mit der Süddeutschen Zeitung hat auch Bundeskanzler Werner Faymann von der Gefahr einer „Aushebelung“ des Rechtsstaats durch „Sondergerichte“ gesprochen, und wenige Tage danach wurde der Vorschlag des deutschen SPD-Chefs Sigmar Gabriel publiziert, für Streitigkeiten einen demokratisch legitimierten „Handelsgerichtshof“ zu errichten.
Das heißt: Selbst in der großen Politik kriegt man langsam kalte Füße.
An den Universitäten wird seit mehreren Jahren von einer „Selbstentmachtung“ der Nationalstaaten gesprochen, weil sie nicht nur – vereinbart – Kompetenzen an Brüssel abtreten, sondern schleichend auch an transnationale Konzerne, die sich private Gerichte und dazu gleich auch Hundertschaften von Anwälten in den Metropolen halten. Der Berliner Wirtschaftshistoriker Jürgen Kucka fasst das so zusammen: „Der demokratische Staat wird vom Finanzkapital in Geiselhaft genommen.“ Für Lösegelder und Rechtskosten kämen dann die Steuerzahler auf.
Wenn das Finanzkapital die Demokratie entmachtet

http://www.f-woessner.de

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Chinas Notenbank senkt abermals Leitzinsen

Mit einer erneuten Zinssenkung will die chinesische Zentralbank der heimischen Wirtschaft unter die Atme greifen.

Matthias Müller berichtet: Chinas Zentralbank hat am Sonntagabend die Leitzinsen gesenkt. Damit will sie die schwächelnde Wirtschaft ankurbeln und das reale Zinsniveau senken. Die People’s Bank of China (PBoC) hat als Reaktion auf das sich verlangsamende Wirtschaftswachstum zum dritten Mal innerhalb von einem halben Jahr die Leitzinsen für die Kreditvergabe und Spareinlagen gesenkt. Die von diesem Montag an gültigen Massnahmen umfassen eine Reduktion der Sätze um jeweils 25 Basispunkte: Der Leitzins für die Kreditvergabe liegt nunmehr bei 5,1%, jener für die Spareinlagen beträgt 2,25%. Am 20. April hatte die Notenbank den Mindestreservesatz für alle Kreditinstitute um 100 Basispunkte verringert, wobei es für Banken im ländlichen Raum noch weitergehende Schritte gegeben hatte. Angst vor Deflation
Chinas Notenbank senkt abermals Leitzinsen
Map of China

Der DAX muss korrigieren!

Finanzkompetenz oder „Financial Literacy“ Verbessern Sie Ihr Finanzwissen. Finanzwissen im Brennpunkt Prof. Dr. Heri.

Der absolute Wert eines Aktienkurses oder –indexes ist nicht wirklich relevant. Was relevant ist, ist die Entwicklung relativ zu fundamentalen Kenngrössen – zum intrinsischen Wert. Heute schauen wir uns eine diesbezügliche Schätzung für den Deutschen Aktienmarkt an.

Dr. Jan Tomaschoff www.w-t-w.org/en/dr-jan-tomaschoff/

Dr. Jan Tomaschoff
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