Inexistenz von Blasen, die Politik der US-Notenbank

Nobelpreistraeger Eugene FamaInterview mit dem Nobelpreisträger Eugene Fama
«Banken brauchen mindestens 25 Prozent Eigenkapital»

Der Wirtschaftsnobelpreis 2013 krönt die Arbeit von Eugene Fama. Im Gespräch äussert er sich zu seinen Thesen über die Inexistenz von Blasen, die Politik der US-Notenbank und erklärt, warum er sein Abonnement des «Economist» kündigte.

Ein Leben, gewidmet der Finanzwissenschaft

Ein Leben, gewidmet der Finanzwissenschaft

Eugene F. Fama wurde am 14. Februar 1939 in Boston, Massachusetts, geboren. An der Tufts University studierte er zunächst Französisch, wechselte aber nach zwei Jahren zu den Wirtschaftswissenschaften. Unter Merton Miller und Harry Roberts promovierte er an der University of Chicago zu den Bewegungen von Aktienpreisen. Die Doktorarbeit legte den Grundstein für seine weiteren Forschungen über die Effizienz der Märkte.

Seit dieser Zeit ist Fama seiner Alma Mater treu geblieben und unterrichtet dort nach wie vor als Professor. Der Nobelpreis wurde ihm, Peter Lars Hansen und Robert Shiller nun für ihre empirischen Analysen von Anlagepreisen verliehen. Fama lebt in Chicago, ist verheiratet und hat vier Kinder.No-Bell-Preis

Twitter-Kurs explodiert am ersten Handelstag

Das Kasino rockt: Die Twitter-Aktie ist bei ihrem Börsen-Debut 30fach überzeichnet, der Aktienkurs schoss auf 45 Dollar.

Die Interneteuphorie der Anlegerschaft begünstigt den Börsengang zu vorteilhaften Konditionen. Das Unternehmen schreibt zwar noch rote Zahlen, die Twitter-Aktie stieg trotzdem kometenhaft um 73 Prozent.
Twitter-Kurs explodiert am ersten Handelstag

Twitter

IWF-Zwangsabgabe: Die Neudefinition des biblischen Steuerzehntels

Gedankenspiele des Währungsfonds

Der Internationale Währungsfonds sorgt mit einem Gedankenspiel für Furore. Demnach könnten Staaten mit einer Abgabe von 10 Prozent auf Privatvermögen ihre Schulden deutlich reduzieren. Die Idee ermuntert zu einem Rechenspiel für die Schweiz.

Die Schweizer erachten die relativ gute Position ihres Landes viel zu oft als selbstverständlich. Wie ernst die finanzielle Lage vieler anderer Länder ist, dokumentierte der Internationale Währungsfonds (IMF) dieser Tage mit seinem neusten Fiskalbericht.  Demnach dürfte die Staatsverschuldung der Industriestaaten heuer im Mittel brutto fast 110 Prozent der Wirtschaftsleistung erreichen und netto knapp 80 Prozent. Die Schweiz liegt bei 48 Prozent brutto und 28 Prozent netto. IMF Statement Besteuerung

Die Neudefinition des biblischen Steuerzehntels

Zehntabgabe von Bauern bei einem Grundherren

Banken verweigern Kommunen zunehmend Kredite

Eine neue Quelle

Banken verweigern Kommunen zunehmend Kredite. Deshalb helfen die sich nun selbst – und geben Anleihen an Privatanleger aus.

Die Kommunen gelten bei den Banken nicht mehr als sichere Schuldner. Zudem ist die Kreditvergabe an Städte und Gemeinden für die Banken aufgrund neuer Regeln nicht mehr so lukrativ wie vor der Finanzkrise. Es wird für die verschuldeten Kommunen immer schwieriger, Finanzmittel für Kindergärten und Schulen aufzutreiben. Letzter Rettungsanker ist für viele die staatliche KfW.

Banken verweigern Kommunen zunehmend Kredite

Kredite