Banken sind «too big to manage»

Der Libor-Skandal stösst – hoffentlich nicht nur in Grossbritannien – eine neue Debatte über das Für und Wider von integrierten Grossbanken an. 

Der in der britischen Grossbank Barclays aufgedeckte Skandal jahrelanger Manipulationen des Libor, des wichtigsten Referenzwerts im globalen Finanzkreislauf, wirft die Frage mit neuerlicher Vehemenz auf: Fehlte es am Willen und der Kompetenz des Managements, durchgreifende interne Kontrollsysteme einzurichten, oder sind solche international operierenden Universalbanken ob ihrer Grösse und Komplexität schlicht nicht mehr zu führen?….Artikel

 

 

Sondersitzung des Bundestages LIVE!

Sondersitzung zu Finanzhilfen für Spanien

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) gibt in der Sondersitzung des Bundestages am Donnerstag ab 14 Uhr eine Regierungserklärung zur Sicherung der Stabilität der Eurozone und zu Finanzhilfen für Spanien ab. Der Bundestag entscheidet über einen Antrag zur Rekapitalisierung von Banken bis zu einer Höhe von 100 Milliarden Euro. Des Weiteren wird über eine rechtliche Regelung der Beschneidung minderjähriger Jungen beraten. ..Bundestag/Mediathek

Die Sitzung wird live im Parlamentsfernsehen, im Internet und auf mobilen Endgeräten übertragen… mehr

 

 

Investieren ist weiblich

In schwierigen Marktphasen sind Frauen die besseren Anleger. Sie sind vorsichtiger – weil sie weniger Geld zur Verfügung haben als Männer. A pedestrian walks past the NASDAQ building in New York City

Es ist ein kleiner, aber feiner Unterschied, auf den Susanne Kazemieh Wert legt. Die Chefin der Finanzberatung „Frauen Finanzgruppe“ in Hamburg berät seit 25 Jahren Frauen bei der Geldanlage und begegnet dabei einem Vorurteil immer wieder. Es lautet: Frauen trauen sich bei der Geldanlage nichts zu. Das stimme aber gerade nicht, sagt Kazemieh. „Frauen handeln zwar risikobewusst, sind aber keineswegs risikoscheu.“…. Artikel

Innerpartnerschaftliche Finanzgestaltung

Gemeinsames Konto als Liebesbeweis

…….Zunächst ist es erstaunlich, wie viele Paare in Westeuropa Geld und Liebe vollkommen trennen. Während es mit unserem medial forcierten Ideal von wahrer Romantik beispielsweise nur schwer vereinbar ist, dass ein Paar keinen einzigen gemeinsamen Wohnsitz hat, ist es offenbar für viele Paare kein Problem, kein gemeinsames Konto zu besitzen. Vom völligen Zusammenlegen der Finanzen ganz zu schweigen. Die völlige Zusammenlegung der Finanzen gilt offenbar in unseren Breiten als dermassen ausgeprägter Liebesbeweis, dass ein gemeinsames Konto zum Beispiel von schweizerischen Einwanderungsbehörden als gutes Argument für das tatsächliche Vorhandensein einer Beziehung gewertet wird, wenn es darum geht, Scheinehen etwa aus aufenthaltsrechtlichen Gründen aufzudecken. …….Artikel