Kokain ist in Europa so verfügbar wie nie zuvor. Milliarden werden mit dem Drogengeschäft verdient, Kartelle werden mächtiger und die Schmuggelwege immer raffinierter. Während Ermittler Alarm schlagen, stellt sich eine zentrale Frage: Hat Europa den Kampf gegen die Narcos bereits verloren?
Ob Speedboote auf dem Atlantik, geheime Tunnel wie in Marokko oder sogenannte „Kokstaxis“: Die Drogenkartelle perfektionieren ihre Methoden ständig weiter. Die Folgen sind spürbar. Rekordmengen an Kokain gelangen nach Europa, die Organisierte Kriminalität wächst und die Sicherheitsbehörden geraten zunehmend unter Druck.
Experten und Ermittler warnen seit Jahren vor der steigenden Bedrohung. Doch häufig scheinen die Kartelle den Fahndern einen Schritt voraus zu sein. Deshalb werden nun härtere Maßnahmen diskutiert. Nach dem Vorbild der USA steht sogar die Forderung im Raum, Drogenkartelle als Terrororganisationen einzustufen und mit deutlich schärferen Mitteln gegen sie vorzugehen.
Für Schlagzeilen sorgte zuletzt die Verurteilung von „El Mayo“, Mitgründer des berüchtigten Sinaloa-Kartells. Doch ist das ein Wendepunkt im Kampf gegen die internationalen Drogennetzwerke oder nur ein symbolischer Erfolg?
Koks, Kriminalität, Kartelle: Kann Europa gegenhalten?
Darüber diskutieren wir mit unseren Gästen in dieser Ausgabe von Auf den Punkt und fragen: Wie groß ist die Gefahr durch die Kartelle wirklich? Welche Strategien können den Kokainhandel stoppen? Und was muss Europa tun, um die Kontrolle zurückzugewinnen?