EU-Gipfel in Brüssel Direkte Bankenhilfe und Wachstumspaket!

29.06.2012 ·  Nächtliche Krisensitzung in Brüssel: Unter dem Druck von Italien und Spanien hat Bundeskanzlerin Angela Merkel Zugeständnisse beim Einsatz der Euro-Rettungsfonds gemacht. Die Euroländer wollen Spanien mit direkter Bankenhilfe aus der Schuldenfalle ziehen – aber erst, wenn eine europäische Bankenaufsicht steht.

Künftig sollen nicht nur direkte Bankenhilfen möglich sein, sondern auch der Aufkauf von Staatsanleihen reformwilliger Mitgliedsländer, wie die Eurostaaten am Freitag in Brüssel beschlossen.Im Gegenzug stimmten Rom und Madrid einem EU-Wachstumspakt zu. Spanien pochte in den ausgesprochen zähen Verhandlungen auf direkte Finanzspritzen der europäischen Rettungsfonds für marode Banken im Land. Bisher gibt es diese Möglichkeit nicht. Das bisherige
Instrumentarium erlaubt Bankenhilfe nur über die Staaten. Nach den Worten von Frankreichs Präsident François Hollande will Madrid damit vermeiden, dass Bankenhilfen auf die Staatsverschuldung angerechnet werden. Spanien hat bereits einen Antrag gestellt, um europäische Finanzhilfen für seine angeschlagenen Geldhäuser zu erhalten – im Gespräch ist eine Summe von bis zu 100 Milliarden Euro.

Monti will Hilfe ohne Auflagen……..Artikel

 

 

Vorschläge für eine globale Reform

Vorschläge für eine globale Reform

Wie lässt sich die Schuldenkrise bewältigen? Der ehemalige US-Notenbanker Paul Volcker ist überzeugt: Ohne einen internationalen Konsens über einige Schlüsselfragen werden notwendige Reformen ­allerdings deutlich geschwächt – wenn sie nicht sogar scheitern.

Paul Volcker: Ehemaliger US-Notenbankchef

 

Heutzutage ist hinlänglich belegt, dass Finanzsysteme anfällig für Zusammenbrüche sind, ob in den 1990er-Jahren in Asien oder ein Jahrzehnt später in den USA und Europa. Die Unterbrechungen des Wachstums und Arbeits­losigkeit verursachen ein unhaltbar hohes Ausmass an Kosten.

Ohne einen internationalen Konsens über einige Schlüsselfragen werden notwendige Reformen ­allerdings deutlich geschwächt, wenn sie nicht sogar scheitern. Die Freiheit des Geldes, der Finanzmärkte und die Bewegungsfreiheit der Menschen – und somit die Möglichkeit, sich der Regulierung und Besteuerung zu entziehen – mögen zwar eine akzeptable und sogar konstruktive Bremse für übertriebenes behördliches Eingreifen sein. Das trifft aber nicht zu, wenn ein Deregulierungswettlauf die Einführung notwendiger ethischer und aufsichtsrechtlicher Standards verhindert.

 

„Frauen denken anders über Geld“

Börsen-Moderatorin Anja Kohl über die Zukunft der Finanzwelt und die weibliche Art, Geld anzulegen

 In der ARD ist das Gesicht der Börse weiblich: Anja Kohl berichtet seit 2001 für das „Erste“ aus Frankfurt über das Auf und Ab der Kurse. Foto: dpa

 

Fernsehzuschauer kennen Anja Kohl (41) aus der Sendung „Börse im Ersten“ vor der 20-Uhr-Tagesschau. FNP-Mitarbeiterin Nadia Saadi sprach mit der Moderatorin des Hessischen Rundfunks über den Umgang von Frauen mit dem Thema Börse und Finanzen.

Sie sind für viele das „Gesicht“ der deutschen Börse. Glauben Sie, dass Ihr tägliches Auftreten andere Frauen ermutigt, sich mit dem Thema Finanzen und Geldanlagen stärker auseinanderzusetzen?

ANJA KOHL: Es wäre schön, wenn ich dazu beitragen könnte, Vorbehalte abzubauen. Ich denke, dass sich Frauen sehr wohl mit Finanzen beschäftigen. Die Frage ist, ob sie sich ausreichend um ihre eigenen finanziellen Interessen kümmern. Da wäre ich froh, wenn ich eine Einordnung liefern könnte, die ihnen hilft, auch die große Welt der Finanzen zu verstehen. ….Artikel

Best
Dagmar

 

 

Führungskräfte weiblicher

Führungskräfte DAX-Vorstände werden weiblicher, loyaler und internationaler

Die Diskussion um eine Frauenquote im Top-Management flammt immer wieder auf. Doch eine aktuelle Studie zeigt: Längst suchen die Unternehmen ihre Vorstände auch unter Frauen. Außerdem zählt Internationalität und Firmentreue. von Sabine Meinert.

Größere Diversity und  mehr Frauen in den Chefetagen – das waren die Kriterien, die Experten einforderten, um die Unternehmen globaler und erfolgreicher aufzustellen. Eine Untersuchung der Unternehmensberatung Heidrick & Struggles zeigt nun: Die DAX-Firmen sind schon auf einem guten Weg. Sie besetzen die Top-Management-Posten inzwischen weiblicher und internationaler als in den Jahren zuvor. Die DAX-Vorstände sind längst nicht mehr nur deutsch und ...

www.ftd.de

Die DAX-Vorstände sind längst nicht mehr nur deutsch und männlich gepräg.

Best
Dagmar

 

Macht an Europa

„Kanzlerin zur Krise Merkel will Macht an Europa abgeben

Merkel: "Wir dürfen nicht stehen bleiben, weil der eine oder andere nicht mitgehen will"

Kanzlerin Merkel stellt die Deutschen darauf ein, nationale Kompetenzen an Brüssel abzutreten. Bei der Rettung des Euro gehe es um „mehr Europa“, sagte sie dem ARD-„Morgenmagazin“. Viele Bürger allerdings zweifeln an der Zukunft der gemeinsamen Währung.

Berlin – Angela Merkel bemüht sich, ihre Rolle als oberste Krisenmanagerin zurückzuerobern……..“

www.spiegel.de

 

Eurokrise und kein Ende

Spaniens Stolz ist Merkels Elend

In den Bilanzen iberischer Banken klaffen Milliardenlöcher. Trotzdem will Spanien nicht unter den Rettungsfonds schlüpfen, ganz zum Verdruss der Börsen – und der deutschen Kanzlerin. Von Thomas Schmoll

Die deutsche Kanzlerin will Spanien unter den Rettungsschirm drängen. Doch die Regierung Rajoy zeigt sich störrisch

Stern/wirtschaft/news

Leid über Europa

„Es wird unendliches Leid über Europa gebracht“

„Griechenland wird nicht das einzige Land sein, das wegen der wirtschaftlichen Depression den Euro bald aufgeben muss, sagt der Finanzmarktexperte Felix Zulauf. Wie Anleger ihr Kapital in dem drohenden Chaos retten. …….“

Sagt ein Schweizer Mann ! Was sagen wir Frauen dazu ??

Handelsblatt