Hollands Banker müssen einen Eid schwören

Mit einem Eid auf Gott – oder einer nicht religiöse Variante davon – müssen Banker in
Holland zusichern, das Vertrauen in die Finanzbranche zu stärken. Bei Verstößen drohen Disziplinarmaßnahmen.

„Ich schwöre, dass ich mein Möglichstes dafür tun werde, um das Vertrauen in die Finanzdienstleistungsbranche zu bewahren und zu stärken. So wahr mir Gott helfe.“ Dieser Eid ist der erste seiner Art in Europa und seit letztem Monat für die Board-Mitglieder der niederländischen Banken verpflichtend. Die Regierung versucht die Branche zu zügeln, deren Vermögenswerte mehr als das Vierfache der Wirtschaftsleistung des Landes ausmachen.

„Andere Berufsstände wie Anwälte oder Ärzte haben eine seit Langem bestehende ethische Tradition“, sagt Soeharno. „Bei den Bankern wissen wir allerdings nicht so recht, was die beruflichen Standards umfassen. Zumal wir nicht einmal wirklich wissen, was genau ein Banker ist. Es gibt eine Menge unterschiedlicher Rollen innerhalb der Branche.“
Hollands Banker muessen einen Eid schwoeren

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BIZ: Mächtigste Bank der Welt warnt vor Crash des Finanz-Systems

 

In den Schwellenländern hat sich seit 2008 eine gigantische Kredit-Blase aufgebaut, die nun zu platzen droht. Aufgrund der Geldpolitik der Fed seien diese Länder extrem verwundbar geworden, so die Bank für Internationale Zahlungsausgleich . Die Krise könne zu einem Crash im globalen Finanz-System führen.
berichtet :   Bank for International Settlements BIZ. Daily TelegraphBIS

Österreichs Umgang mit der Finanzkrise

Eine Insolvenz der Hypo Alpe Adria kein Tabu mehr

Bisher wurde eine Insolvenz der Hypo Alpe Adria ausgeschlossen, jetzt wird zumindest darüber diskutiert werden. Von einem Haircut bei Hypo-Bonds wären vor allem Anleger aus Deutschland und der Schweiz betroffen.

Der Marquis von Posa lässt grüssen: Österreich gewährt, jedenfalls was eine Insolvenz der Hypo Alpe Adria International betrifft, Gedankenfreiheit. Es wäre übertrieben, von einer gekippten Stimmung zugunsten eines bewusst herbeigeführten Konkurses der 2009 notverstaatlichten Bank zu sprechen. Aber immerhin haben gewichtige Stimmen – vom früheren Finanzminister Hannes Androsch bis zum Chef des Österreichischen Institutes für Wirtschaftsforschung, Karl Aiginger – dafür plädiert, ein Pleiten-Szenario zumindest durchzuspielen. Worauf auch Finanzminister Michael Spindelegger mitteilen liess, dass eine Insolvenz zwar die «schlechteste aller Optionen» sei, man diese aber nicht gänzlich ausschliessen wolle. Ähnlich äusserte sich daraufhin auch Bundeskanzler Werner Faymann.
Eine Insolvenz der Hypo Alpe Adria kein Tabu mehr

Oliver Schopf www.oliverschopf.com

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Deutsche Bank vor Einigung im Streit mit Finanzaufsicht in Dubai

Die Deutsche Bank steht vor einer Beilegung ihres Rechtsstreits mit der Finanzaufsicht in Dubai. In einer außergerichtlichen Einigung habe das Bankhaus zugesagt, angeforderte Dokumente innerhalb von 28 Tagen zu liefern und
die Gerichtskosten zu tragen, teilte die Aufsichtsbehörde DFSA am Sonntag mit. Im Gegenzug entgehe der deutsche Branchenprimus einer Geldstrafe. Bislang habe das Kreditinstitut die verlangten Informationen noch nicht geliefert. Das für
das steuerfreie Internationale Finanzzentrum von Dubai (DIFC) zuständige Gericht habe dies als „wesentlichen Verstoß“ festgestellt. Die Deutsche Bank wollte sich nicht äußern.
Deutsche Bank vor Einigung im Streit mit Finanzaufsicht in Dubai

Thinking Noura Masri nouramasri.comlu.com

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Noura Masri
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Geldwäsche und Steuerbetrug Spaniens Königstochter vor Gericht

Juan Carlos’ jüngste Tochter Cristina steht wegen des Verdachts auf Geldwäsche und Steuerbetrug vor Gericht. Für Spaniens Monarchie ist die Vorladung eine Schmach.

Millionen Spanier haben am Samstag den Gerichtstermin des Jahres im Fernsehen verfolgt: Voller Spannung war am Morgen der Moment erwartet worden, in dem Juan Carlos’ jüngste Tochter Cristina vor dem Justizgebäude in Palma de Mallorca erschien. Schon Tage zuvor hatte die ganze Nation spekuliert, ob die Königstochter es wagen werde, den Weg bis zum Seiteneingang zu Fuss zurückzulegen: im Blitzlichtgewitter, vorbei an etlichen Kamerateams. Schliesslich hatte es Infantin Cristina vorgezogen, sich diesen Spiessrutenlauf zu ersparen und, den richterlichen Segen nutzend, «aus Sicherheitsgründen» im Wagen vorzufahren.

Dem Ehemann vertraut

Hinter verschlossenen Türen beteuerte die Königstochter später im Verhör, das am Nachmittag noch andauerte, nichts von den dubiosen Machenschaften ihres Mannes Iñaki Urdangarin gewusst zu haben.
Spaniens Koenigstochter Cristina vor Gericht

Geldwäsche und Steuerbetrug Spaniens Königstochter vor Gericht

Die Frau, die zu viel wusste

Ex-UBS-Kader kritisieren ehemaligen Arbeitgeber
Der Stachel im Fleisch der UBS

Die UBS bleibt in Frankreich in den Schlagzeilen. Die ehemalige Angestellte Stephanie Gibaud

legt nun in Buchform Vorwürfe bezüglich illegaler Kundenanwerbung und Beihilfe zur Steuerhinterziehung vor. Diverse Rechtsverfahren in Frankreich sind noch hängig.
Ex-UBS-Kader kritisieren ehemaligen ArbeitgeberEhemalige UBS-Marketingchefin Stephanie Gibaud

Schwarzgeld: USA gehen gegen Schweizer Vermögensverwalter vor

Peter Amrein

Ein Schweizer Vermögensverwalter ist in den USA wegen Beihilfe zur Steuerhinterziehung angeklagt worden. Er soll Amerikanern geholfen haben, Millionen von Dollar in Offshore- Konten vor den Steuerbehörden versteckt zu haben.

Peter Amrein habe sich zwischen 1998 und 2012 mit Amerikanern verschworen, um ihnen zu helfen, Steuern zu hinterziehen, heißt es in der am Donnerstag im Bundesgericht in Manhattan bekanntgegebenen Anklage. Dabei habe der 52-jährige mit dem Schweizer Anwalt Edgar Paltzer zusammengearbeitet, der sich im August in New York für schuldig bekannte, so die Anklage weiter.
Schweizer Vermögensverwalter in USA wegen Steuerfall angeklagt

Swiss Asset Manager Charged In Offshore Tax Fraud Case

Chart Frank-cs.org
Money Laundering Harms Future Generations

Karlsruhe überlässt Klage gegen die EZB dem Europäischen Gerichtshof

Verfassungs-GerichtBundesverfassungsgericht
Karlsruhe überlässt Klage gegen die EZB dem Europäischen Gerichtshof

Über den Krisenkurs der EZB in der Eurokrise muss der Europäische Gerichtshof entscheiden. Das Bundesverfassungsgericht setzt das entsprechende Verfahren aus. In dem Verfahren geht es darum, ob die EZB unbegrenzt Staatsanleihen der Krisenländern kaufen darf.

Das Bundesverfassungsgericht teilte am Freitag in Karlsruhe mit, dass es ein entsprechendes Verfahren ausgesetzt und den Luxemburger Richtern zur Vorabentscheidung vorgelegt habe. Insbesondere gehe es darum, ob der im Sommer 2012 von der EZB in Aussicht gestellte unbegrenzte Kauf von Staatsanleihen aus Krisenländern der Euro-Zone mit EU-Recht vereinbar sei.

Nach Auffassung des Verfassungsgerichts sprechen gewichtige Gründe dafür, dass der so genannte OMT-Beschluss des EZB-Rates vom September 2012 über das Mandat der EZB für die Währungspolitik hinausgehe und „gegen das Verbot monetärer Haushaltsfinanzierung verstößt“.
EZB-Politik vor Gericht
Pressemitteilung Nr. 9/2014 vom 7. Februar 2014

www.sakurai-cartoons.de

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EZB vertagt Entscheidung über Lockerung der Geldpolitik auf März

Schwellenländer werden zum Risiko für Euro-Konjunktur

Mario Draghi hätte gerne ein positives Bild gezeichnet, mehr über die ermutigenden Zeichen für einen langsamen Aufschwung in der Euro-Zone gesprochen. Schließlich musste der Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB) erklären, warum sich der Rat der Notenbank trotz zuletzt extrem niedriger Inflationsraten gegen eine weitere Zinssenkung entschieden hatte. Doch so richtig freundlich vermochte das Bild nicht geraten – was unter anderem an den jüngsten Marktturbulenzen in aller Welt lag. „Die Unsicherheit in den Schwellenländern hat das Potenzial, die Wirtschaftsbedingungen zu verschlechtern“, sagte Draghi am Donnerstag. Zwar liege die Situation dieser Länder, die unter einer devensiveren Geldpolitik der US-Notenbank Fed leiden, außerhalb der Kontrolle der EZB, betonte Draghi. Es könnte jedoch Rückwirkungen auf Europa geben: Schwächere Exporte könnten die Euro-Wirtschaft ebenso gefährden wie mangelnde Binnennachfrage und verschleppte Strukturreformen in einigen Mitgliedsländern der Währungsunion.
EZB vertagt Entscheidung über Lockerung der Geldpolitik auf Maerz

www.vlahovicjugoslav.com

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