Berlusconis korrupte Erben

Schmiergeld-Europameister Italien:

Nirgendwo in der EU versickert mehr Geld, lassen sich Politiker gründlicher schmieren: Italien hat im europäischen Vergleich das größte Korruptionsproblem – mit einem Schaden von 60 Milliarden Euro. Verantwortlich dafür ist vor allem: Ex-Regierungschef Berlusconi.
Schmiergeld-Europameister Italien

Berlusconi

Die dritte Phase der globalen Finanzkrise

Die in einigen Schwellenländern ablaufenden Turbulenzen deuten auf den Beginn einer neuen Phase der noch nicht überwundenen globalen Finanzkrise hin.

In der wirtschaftlich entwickelten Welt hat die globale Finanzkrise tiefe Spuren hinterlassen. Darüber kann auch der sogenannte Davoser Konsens von Marktteilnehmern und politischen Entscheidungsträgern, der – wie Stephen Roach, der ehemalige Chef von Morgan Stanley Asia, formuliert – von einer zyklischen Konjunkturerholung in den USA und anderen entwickelten Ländern ausgeht, nicht hinwegtäuschen. Allein in den USA wird der kumulative Einbruch der Wirtschaftsleistung durch die Krise und die anschliessend langsamere Wachstumsrate in diesem Jahr im Vergleich zum Potenzial 5 Bio. $ erreichen. In Europa sind die langfristigen Folgen der hohen Arbeitslosigkeit, des Verlusts an Wirtschaftskraft und des Verzichts auf Investitionen in Produktivkapital noch gar nicht abzuschätzen.
Die dritte Phase der globalen Finanzkrise

Die dritte Phase der globalen Finanzkrise

Was ist eigentlich los im Zahlungsverkehr?

Konto-Auszüge, die der Nachbar erhält, und doppelt abgebuchte Karten-Transaktionen: Was Banken und Abwicklern immer mehr zu schaffen macht.

IT-Systeme stellen neben dem Personal den grössten Kostenfaktor für die Banken dar. Das stürzt die Unternehmen in ein Dilemma: Einerseits zwingen die Umwälzungen in der Finanzindustrie zu Sparmassnahmen, andererseits darf die Informatik auf keinen Fall ausfallen. Sonst steht eine Bank faktisch still.
Was ist eigentlich los im Zahlungsverkehr

Was ist eigentlich los im Zahlungsverkehr

Athen mit 153 Sparmaßnahmen im Rückstand

Schuldenkrise

Das Euro-Krisenland Griechenland ist mit 153 der mit den internationalen Geldgebern vereinbarten Reformmaßnahmen im Rückstand. Das berichtet die griechische Zeitung „Kathimerini“. Sie beruft sich auf eine Liste des griechischen Finanzministeriums, die in Teilen veröffentlicht wird.
Athen mit 153 Sparmaßnahmen im Rückstand

Griechenland hinkt mit den Sparmaßnahmen hinterher

Alice Schwarzer gesteht jahrelangen Steuerbetrug

Jahrelang soll Alice Schwarzer eine erhebliche Geldsumme in der Schweiz gebunkert haben, ohne dass der deutsche Fiskus davon wusste. Die Feministin hat Selbstanzeige erstattet und eine sechsstellige Summe nachgezahlt.

Frauenrechtlerin Schwarzer:  Nachzahlung in sechsstelliger Höhe

Während Bayern-Präsident Uli Hoeneß im März wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung vor Gericht kommt, hat eine andere Prominente offenbar rechtzeitig eine Selbstanzeige erstattet und muss damit keine Strafverfolgung mehr fürchten.
Alice Schwarzer gesteht jahrelangen Steuerbetrug

SteuergeheimnisOriginal Painting
Will E. Chapin /1920

„Verantwortung für Fehler übernommen“ ?

Deutsche-Bank-Chef Jain verzichtete auf Millionen-Boni
Wegen der Risiken in seinem Geschäftsbereich habe er 2012 auf einen Teil seines Bonus verzichtet, sagt Deutsche-Bank-Chef Anshu Jain
Anshu Jain hat nach eigenem Bekunden trotz der Milliardenrisiken in seinem früheren Geschäftsbereich Investmentbanking niemals an Rücktritt gedacht. Er habe jedoch bereits 2012 Verantwortung übernommen – und freiwillig auf zwei Millionen Euro seines Bonus‘ verzichtet.
Verantwortung für Fehler uebernommen

Verantwortung fuer Fehler uebernommen

Türkei: Düstere Aussichten

Wohlstand hat die AKP dem türkischen Volk versprochen. Bislang konnte sie das Versprechen einlösen. Aber jetzt wächst die Angst vor einem langwierigen Abschwung.

Durch eine Politik des billigen Geldes befeuerte die türkische Zentralbank einen Immobilienboom. Dies ließ den Wohlstand der türkischen Bevölkerung deutlich wachsen. Doch die Ankündigung der US-Notenbank, ihre ultra-lockere Geldpolitik zu beenden, hat nun eine massive Kapitalflucht ausgelöst.
Tuerkei Duestere Aussichten

Entwurf einer Luxus-Residenz im Venedig-Stil in Istanbul

Auf dem Weg in die Deflation und den Aktiencrash

Wo ich recht habe, habe ich recht, wenn ich das mal sagen darf. In Deutschland geht die Disinflation weiter, nicht so rasch wie im übrigen Euroland, aber doch stetig in Richtung null, wie ich mir das angesichts der niedrigen Kapazitätsauslastung, der beträchtlichen Produktivitätsreserven, des relativ festen Euro, der Deflation auf den vorgelagerten Stufen und der immer noch moderaten Lohnsteigerungen vorgestellt hatte.
Auf dem Weg in die Deflation und den Aktiencrash

Peter Nicholson www.nicholsoncartoons.com.au

Peter Nicholson
www.nicholsoncartoons.com.au

 

Stressige Zeiten für Europas Banken

Frankfurt – Kaum hatte die Europäische Bankenaufsicht EBA am Freitag die Kriterien für ihren Bankenstresstest vorgelegt, knickten an den Finanzmärkten die Aktienkurse der Geldhäuser ein. Offensichtlich glauben die Marktteilnehmer, dass die Aufseher die Banken einem harten Test unterziehen wollen.

Dafür spricht, dass die Banken in diesem Jahr einehöhere Kapitalquote vorweisen müssen, als beim letzten Mal: Es gilt eine Quote von 5,5 Prozent unter Stress, und eine Quote von acht Prozent im regulären Szenario. Können Banken dieses Kapital nicht vorweisen, wird die Aufsicht ihnen aufzwingen, neues Kapital aufzunehmen – wenn möglich, über den Markt; wenn sie keine Geldgeber finden, müssen sie Staatshilfe beantragen.
Stressige Zeiten für Europas Banken

Stresstest