Großbritannien : Google zahlt 172 Millionen Euro Steuern nach
Das US-Unternehmen und die britische Steuerbehörde haben sich darauf geeinigt, dass Rückstände aus zehn Jahren beglichen werden. Google will jetzt höhere Sätze zahlen.
Deutsche Aktien für Schweizer Anleger
Finanzkompetenz oder „Financial Literacy“. Verbessern Sie Ihr Finanzwissen. Finanzwissen im Brennpunkt Prof. Dr. Heri.
Internationale Diversifikation reduziert das Anlagerisiko … im Prinzip schon … vergessen Sie aber die Währung trotzdem nicht. Der Schweizer Franken hat sich in den letzten Jahren permanent aufgewertet. Das ist nicht ganz…
Videos Kategorie Finanzkompetenz
Falschgeld im Umlauf
Falschgeld-Rekord in Europa. Warum die Gefahr gering ist, dass man Blüten angedreht bekommt. Geldfälscher sind in Deutschland und im Euroraum so aktiv wie nie, seit es die gemeinsame Währung gibt. Die Gefahr, dass tatsächlich eine Blüte im Geldbeutel landet, ist dennoch gering. Permanent tüfteln Währungshüter daran, Bargeld noch sicherer zu machen.
Hochkonjunktur für Geldfälscher: Nie seit Einführung des Euro-Bargeldes 2002 wurden so viele Euro-Blüten aus dem Verkehr gezogen wie im vergangenen Jahr. 899 000 gefälschte Scheine zählte die Europäische Zentralbank (EZB) nach Angaben vom Freitag. Rund elf Prozent davon (95 357 Stück) entdeckten Banken, Handel und Polizei in Deutschland, wie die Bundesbank mitteilte – auch dies der höchste Stand seit Einführung der gemeinsamen Währung.
„Der Anstieg der Falschgeldzahlen ist bedenklich“, kommentierte Bundesbank-Vorstand Carl-Ludwig Thiele. In Deutschland schnellte die Zahl der Blüten zum Vorjahr um 51 Prozent drastisch nach oben. Der Schaden kletterte von 3,3 Millionen auf 4,4 Millionen Euro. 2004 (6,1 Mio Euro) und 2005 (4,9 Mio Euro) war der Schaden jedoch noch höher, weil Kriminelle damals mehr falsche Hunderter und Zweihunderter in Umlauf brachten. Weltweit richteten Kriminelle mit Euro-Blüten 2015 gut 39 Millionen Euro Schaden an.
Die Währungshüter hätten jedoch bereits gehandelt und mit überarbeiteten Scheinen für mehr Sicherheit gesorgt, betonte Thiele. Seit November ist der neue Zwanzig-Euro-Schein im Umlauf, der dritte in der neuen Banknotenserie nach dem Fünfer (Mai 2013) und dem Zehner (September 2014). Nach und nach sollen alle Stückelungen neu aufgelegt werden. Mit dem neuen Fünfziger wird 2017 gerechnet, einen genauen Termin gibt es noch nicht.
Falschgeld-Rekord in Europa
Hektische Börsenwoche
Blutbad in den Finanzwerten. Am Freitag half der Erdölpreis der Schweizer Börse, eine hektische Woche im Plus zu beenden, der Finanzsektor gibt aber einen Vorgeschmack, wie es weitergehen könnte.
Platzt die Blase?
Verschuldung. Staaten, Unternehmen und Konsumenten verschulden sich mehr und mehr. Kann das gut gehen? Eine Gruppe um den Harvard-Ökonomen Kenneth Rogoff widmet sich in unserem Video dieser Frage.
OECD- prognostiziert neue folgenschwere Finanzkrise
Sparguthaben: Europa steht vor einer massiven Finanz-Krise
Der OECD-Aufseher William White erwartet für Europa eine Finanzkrise, die wesentlich gravierender sein könnte als jene von 2007. Der Grund: Die sich abzeichnende Rezession wird Kredite von 1.000 Milliarden Dollar fauler Kredite uneinbringlich machen. Die Zentralbanken haben ihr Pulver verschossen und scheiden als Retter aus.
Erst vor kurzem erlebte China einen Börsencrash, nun könnte das nächste große Wirtschaftsdebakel bevorstehen. Eine weitere Finanzkrise wird kommen, wenn es nach dem OECD-Aufseher William White geht. Und sie wird nicht etwa den asiatischen Raum erschüttern, sondern Europa. Doch damit noch nicht genug: Der Experte geht davon aus, dass eine sich bereits jetzt schon abzeichnende Rezession wesentlich schlimmer als der letzte große Crash im Jahr 2007 werden könnte.
Im Gespräch mit dem „Telegraph“ beim World Economic Forum in Davos nannte William White faule Kredite als Ursache für die kommende Finanzkrise. Demnach hätten die europäischen Banken bereits zugegeben, auf einem Schuldenberg von 1.000 Milliarden US-Dollar zu sitzen, für die es keine Rücklagen gibt. „Die Schulden haben sich binnen der letzten acht Jahre weiter gehäuft und nun einen solchen Level in allen Teilen der Welt erreicht, dass sie ein mächtiger Anlass für Unheil sind“, so der Finanzexperte. Diese Schulden können White zufolge nicht bedient oder zurückgezahlt werden. „[…] Das wird für eine Menge Leute unangenehm, die denken, dass ihre eigenen Anlagen etwas wert sind“, mahnt der OECD-Aufseher. Zudem seien in der EU lediglich Spareinlagen von unter 100.000 Euro vor einem Zugriff geschützt.
William White, der diese Situation bereits 2005 hatte kommen sehen und vor der Finanzkrise warnte, bezeichnet das Weltfinanzsystem als „gefährlich instabil“. Die Frage sei nun, ob man sich der Realität und bevorstehenden Finanzkrise in einer geordneten Weise stelle oder ob die Bekämpfung der Rezession erneut im Chaos ende, weil man den drohenden Kollaps nicht wahrhaben wolle. Und selbst wenn: Die Bewältigung des kommenden Crashs wird nicht einfach – auch aufgrund der Zentralbanken, die wie etwa die EZB in Staatsanleihen investierten, um die Wirtschaft zu stärken. Mit diesen sogenannten Geldschwemmen hätten sie das Grundsatzproblem der schuldgetriebenen Wirtschaft gestärkt. „Es war immer gefährlich, sich darauf zu verlassen, dass die Zentralbanken ein Solvenzproblem lösen können. Alles was sie können, ist ein Liquiditätsproblem zu lösen. Alles andere führt zur Unordnung. Und diesen Punkt haben wir jetzt erreicht“, so White.

Deutsche Start-Ups
Investitionen in Rekordhöhe
Startup-Unternehmen in Deutschland haben 2015 Investitionskapital in Rekordhöhe eingesammelt. Sowohl deutsche wie aus ausländische Investoren sind interessiert.
Startup-Unternehmen in Deutschland haben im vergangenen Jahr nach Erhebungen der Beratungsgesellschaft EY (Ernst &Young) eine Rekordsumme von knapp 3,1 Mrd. € eingesammelt. Damit habe die Investitionssumme fast doppelt so hoch gelegen wie noch ein Jahr zuvor (1,6 Mrd. €), teilte EY am Donnerstag mit. Dabei habe Berlin am meisten von der wachsenden Bereitschaft der Investoren profitiert. Allein 2,1 Mrd. € flossen demnach in Startups in der Hauptstadt.
Berlin im Städte-Ranking vorn
Auch im europäischen Vergleich lag Berlin im Städte-Ranking den Erhebungen zufolge vorn, gefolgt von London (1,7 Mrd. €), Stockholm (992 Mio. €) und Paris (Mio. €). Auf den Plätzen fünf und sechs rangieren Hamburg mit 296 und München mit 206 Mio. €. Die Investitionen beliefen sich mit insgesamt 11,8 Mrd. € um 56% höher als noch im Jahr 2014.
Start_Up_Barometer
Deutsche Start-Ups
USA Urlaub
Finanzkompetenz oder „Financial Literacy“. Verbessern Sie Ihr Finanzwissen. Finanzwissen im Brennpunkt Prof. Dr. Heri.
Vielleicht haben Sie Ihre Urlaubsreise in die USA für nächsten Sommer bereits gebucht? Je nach Dollar-Entwicklung kann sich die Sache aber noch ganz schön verteuern. Es gibt aber Möglichkeiten … schauen Sie rein…
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Ein rasant wachsender Milliardenmarkt
Eugene Kaspersky zu Cyberattacken. «Das Umfeld wird immer aggressiver und gefährlicher»
Die Automatisierung und Vernetzung eröffnet der Industrie neue Möglichkeiten, sie macht sie aber auch verletzlicher. Der Chef von Kaspersky Lab warnt vor professionellen Banden und nennt Beispiele.
berichtet: Jewgeni Kaspersky, der sich im Westen Eugene nennt, ist ein erfolgreicher Pionier im Geschäft mit dem Schutz vor Internet-Attacken. Der Mathematiker und Physiker entwickelte seine ersten Antivirusprogramme bereits in den achtziger Jahren. Heute ist er Chef von Kaspersky Lab, des laut eigenen Aussagen weltweit grössten und am schnellsten wachsenden privaten Unternehmens für Cybersicherheit. Mit über 3000 Spezialisten erzielte dieses 2014 einen Jahresumsatz von 711 Mio. $.
Nicht ganz überraschend ist der Experte für Sicherheitslösungen überzeugt davon, dass sich hier ein rasant wachsender Milliardenmarkt auftut. Dabei dürften nebst Programmierung verstärkt Beratung und Dienstleistung nachgefragt werden. Als Chef einer privaten Firma könne er es sich leisten, seit fast zehn Jahren an Lösungen für die Industrie zu tüfteln, erzählt er schmunzelnd. Bis jetzt erziele er damit noch keine nennenswerten Umsätze, doch sei er so besser gerüstet.
Eugene Kaspersky zu Cyberattacken

Wef Übersicht
Weltwirtschaftsforum in Davos. Vom 20. bis 23. Januar trifft sich die Welt im kleinen Schweizer Ort Davos. Was sind die Themen? Wer ist zu Gast? Eine Übersicht. Auch bei der Jahrestagung des Weltwirtschaftsforums wird die Flüchtlingskrise eines der beherrschenden Themen sein.
Was sind die Themen?
Die Flüchtlingskrise gehört zu den herausragenden Themen – neben den Risiken durch die Konjunkturschwäche in weiten Teilen der Weltwirtschaft sowie den Folgen der Digitalisierung. Das Programm hat mehr als 100 Seiten. Übergreifendes Motto: „Die Meisterung der vierten industriellen Revolution“.
Wer kommt nach Davos?
2500 Politiker, Manager und Wissenschaftler aus mehr als 100 Ländern. Bundespräsident Joachim Gauck spricht am Mittwochmittag bei einer Plenarsitzung zum Thema „In der Hoffnung auf Wohlstand: Flucht und Migration nach Europa“.
Auch Hollywood-Stars sind vor Ort: Dienstagabend bekam Schauspieler Leonardo DiCaprio den „Crystal Award“. Damit würdigte das WEF seinen ehrenamtlichen Einsatz für den Schutz der Umwelt. Mit seiner 1998 gegründeten „Leonardo DiCaprio Foundation“ habe der Schauspieler mehr als 30 Millionen Dollar zur Förderung von 70 innovativen Umweltprojekten in 40 Ländern gesammelt, erklärte das Weltwirtschaftsforum. Dabei gehe es zum Beispiel um den Schutz der Weltmeere sowie von bedrohten Tierarten.
Für soziales Engagement auf verschiedenen Gebieten wurden auch die chinesische Schauspielerin Yao Chen, der dänisch-isländische Künstler Ólafur Elíasson und der amerikanische Rapper und Hip-Hop-Produzent will.i.am mit „Crystal Awards“ geehrt.
Wie wird für Sicherheit in Davos gesorgt?
1000 Polizisten und 3000 Soldaten sind im Einsatz, 2000 weitere in Reserve. Kampfjets sichern den gesperrten Luftraum, am Boden gibt es Flugabwehrwaffen, Straßensperren und Sicherheitsschleusen.
Was ist in Davos bei Nacht los?
Es gibt gut ein Dutzend Partys pro Nacht, die begehrtesten mit Vertretern des Hochadels und Hollywoods. Gastronomen haben den Gesamtumsatz voriges Jahr auf 35 Millionen Euro geschätzt.
Was kostet das alles?
Dem WEF gehören 1000 der weltgrößten Unternehmen an. Der WEF-Jahresbeitrag liegt – je nach Firmengröße und Umfang der Beteiligung – zwischen 50.000 und 500.000 Franken (458.000 Euro).



