Zeichen für weltweite Wirtschafts-Krise?

Global Economic Outlook Christine Lagarde
Die ersten drei Wochen des Jahres 2016 begannen mit einer eiskalten Dusche für die Finanzmarktteilnehmer. Es war der schlechteste Jahresbeginn seit Jahrzehnten, auch wenn am vergangenen Freitag eine deutliche Erholung erfolgte. Ein gutes Omen für das ganze Jahr ist dies nicht. Was steckt dahinter? Die Diagnose: Eine Rezession im Anzug – und eine Schwellenländerkrise.

Der amerikanische Aktienmarkt zeigte letztes Jahr ein gespaltenes Bild. Viele Sektoren und Titel waren bereits in einer ausgeprägten Baisse, doch die Indizes wurden von immer weniger Titeln hochgehalten. Vor allem die vier FANG-Titel Facebook, Amazon, Netflix und Google (Alphabet) verzeichneten extrem starke Kursgewinne und konnten aufgrund ihrer hohen Kapitalisierung den Markt stützen. Diese vier Titel zeigen alle Zeichen einer heftigen Überbewertung. Amazon war am Jahresende mit einem Kurs-/Gewinn-Verhältnis von über 300 bewertet, die anderen drei Titel in der Größenordnung von 60 bis 90. Amazon ist in der Vergangenheit nicht mit besonders hoher Gewinndynamik aufgefallen. Die aggregierten Unternehmensgewinne der börsennotierten Gesellschaften in den USA sind seit mehreren Quartalen rückläufig, hauptsächlich eine Folge des starken Dollars und des drastischen Gewinneinbruchs im Energie- und Minenbereich.

Der starke Dollar drückt bei der Umrechnung die Gewinne der Auslandgesellschaften der international tätigen Konzerne, und schlägt teilweise auch auf die Gewinne der Exportunternehmen. Verschiedene vorlaufende Indikatoren deuten auf eine weitere Abschwächung der Konjunktur vor allem in der Industrie auch in den USA hin. Eine zu hohe Bewertung, mit klaren Zeichen einer Blase sowie eine Abschwächung der Gewinndynamik ist der erste Grund für die Börsenschwäche…
Alle Zeichen deuten auf eine weltweite Wirtschafts-Krise
Top videos from Davos 2016
Global Economic Outlook

Vermögen ungleich verteilt

Soziale Ungleichheit wächst. Die Kluft zwischen Arm und Reich wächst. Die Schere zwischen Arm und Reich wächst weltweit rasant. Auch in Deutschland sind Vermögen zunehmend ungleich verteilt. Der Grund für diese Entwicklung sei eine unzureichende Besteuerung. Deshalb fordert die Linke die Einführung einer Millionärssteuer.

Hendrik Schmidt berichtet: Die Vermögen in Deutschland sind einem Zeitungsbericht zufolge zunehmend ungleich verteilt. Zehn Prozent der Haushalte verfügten im Jahr 2013 über 51,9 Prozent des Nettovermögens, berichtete die „Passauer Neue Presse“ am Montag unter Berufung auf Zahlen zur Vermögensverteilung des Bundessozialministeriums. Im Jahr 1998 seien es noch 45,1 Prozent des Nettovermögens gewesen. Grundlage sei die Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS), die alle fünf Jahre erhoben wird. Linke fordert Millionärssteuer…
Vermoegen in Deutschland immer ungleicher verteilt
Nahrungsmittel

172 Millionen Euro Steuernachzahlung

Großbritannien : Google zahlt 172 Millionen Euro Steuern nach
Das US-Unternehmen und die britische Steuerbehörde haben sich darauf geeinigt, dass Rückstände aus zehn Jahren beglichen werden. Google will jetzt höhere Sätze zahlen.

Das US-Unternehmen Google hat sich mit den britischen Finanzbehörden auf eine Steuernachzahlung in Höhe von etwa 172 Millionen Euro geeinigt. Damit werde der Zeitraum seit 2005 abgedeckt, sagte ein Sprecher des Unternehmens. Google werde jetzt Steuern entrichten, die den Umfang der Unternehmensaktivitäten in Großbritannien widerspiegeln. In der Vergangenheit war dem Unternehmen, das nun Teil des Alphabet-Konzerns ist, vorgeworfen worden, die meisten der in Europa erzielten Gewinne über Irland auf die Bermudas zu transferieren. Dort zahlt das Unternehmen keine Steuern.
Google zahlt 172 Millionen Euro Steuern nach
Flying sheets of paper

Deutsche Aktien für Schweizer Anleger

Finanzkompetenz oder „Financial Literacy“. Verbessern Sie Ihr Finanzwissen. Finanzwissen im Brennpunkt Prof. Dr. Heri.

Internationale Diversifikation reduziert das Anlagerisiko … im Prinzip schon … vergessen Sie aber die Währung trotzdem nicht. Der Schweizer Franken hat sich in den letzten Jahren permanent aufgewertet. Das ist nicht ganz…

www.showzeichner.com/

www.showzeichner.com/

Videos Kategorie Finanzkompetenz

Falschgeld im Umlauf

Falschgeld-Rekord in Europa. Warum die Gefahr gering ist, dass man Blüten angedreht bekommt. Geldfälscher sind in Deutschland und im Euroraum so aktiv wie nie, seit es die gemeinsame Währung gibt. Die Gefahr, dass tatsächlich eine Blüte im Geldbeutel landet, ist dennoch gering. Permanent tüfteln Währungshüter daran, Bargeld noch sicherer zu machen.

Hochkonjunktur für Geldfälscher: Nie seit Einführung des Euro-Bargeldes 2002 wurden so viele Euro-Blüten aus dem Verkehr gezogen wie im vergangenen Jahr. 899 000 gefälschte Scheine zählte die Europäische Zentralbank (EZB) nach Angaben vom Freitag. Rund elf Prozent davon (95 357 Stück) entdeckten Banken, Handel und Polizei in Deutschland, wie die Bundesbank mitteilte – auch dies der höchste Stand seit Einführung der gemeinsamen Währung.

„Der Anstieg der Falschgeldzahlen ist bedenklich“, kommentierte Bundesbank-Vorstand Carl-Ludwig Thiele. In Deutschland schnellte die Zahl der Blüten zum Vorjahr um 51 Prozent drastisch nach oben. Der Schaden kletterte von 3,3 Millionen auf 4,4 Millionen Euro. 2004 (6,1 Mio Euro) und 2005 (4,9 Mio Euro) war der Schaden jedoch noch höher, weil Kriminelle damals mehr falsche Hunderter und Zweihunderter in Umlauf brachten. Weltweit richteten Kriminelle mit Euro-Blüten 2015 gut 39 Millionen Euro Schaden an.

Die Währungshüter hätten jedoch bereits gehandelt und mit überarbeiteten Scheinen für mehr Sicherheit gesorgt, betonte Thiele. Seit November ist der neue Zwanzig-Euro-Schein im Umlauf, der dritte in der neuen Banknotenserie nach dem Fünfer (Mai 2013) und dem Zehner (September 2014). Nach und nach sollen alle Stückelungen neu aufgelegt werden. Mit dem neuen Fünfziger wird 2017 gerechnet, einen genauen Termin gibt es noch nicht.
Falschgeld-Rekord in Europa
Falschgeld

Hektische Börsenwoche

Blutbad in den Finanzwerten.  Am Freitag half der Erdölpreis der Schweizer Börse, eine hektische Woche im Plus zu beenden, der Finanzsektor gibt aber einen Vorgeschmack, wie es weitergehen könnte.

Werner Grundlehner berichtet: Sind denn Aktionäre nie zufrieden? Der wichtige Energieträger Erdöl – der den Motor der Weltwirtschaft am Laufen hält – ist so günstig wie lange nicht mehr, China nähert seine Expansionsrate den anderen grossen Wirtschaftsnationen an, und die Notenbanken versprechen, die Märkte weiterhin mit Liquidität zu fluten. Trotzdem ist die Nervosität an den Märkten fast mit Händen zu greifen. Vielleicht ist Erdöl zu günstig geworden und reisst den ganzen Energiesektor ins Elend, zudem verlangsamt sich das Wachstum in China zu rasant, und die Wirksamkeit der Notenbankinterventionen wird je länger, je mehr in Zweifel gezogen. Die 60 Mrd. €, welche die EZB monatlich in die Märkte pumpt, zeigen jedenfalls kaum Wirkung.
Blutbad in den Finanzwerten
Oelkatastrophe

OECD- prognostiziert neue folgenschwere Finanzkrise

Sparguthaben: Europa steht vor einer massiven Finanz-Krise

Der OECD-Aufseher William White erwartet für Europa eine Finanzkrise, die wesentlich gravierender sein könnte als jene von 2007. Der Grund: Die sich abzeichnende Rezession wird Kredite von 1.000 Milliarden Dollar fauler Kredite uneinbringlich machen. Die Zentralbanken haben ihr Pulver verschossen und scheiden als Retter aus.
Erst vor kurzem erlebte China einen Börsencrash, nun könnte das nächste große Wirtschaftsdebakel bevorstehen. Eine weitere Finanzkrise wird kommen, wenn es nach dem OECD-Aufseher William White geht. Und sie wird nicht etwa den asiatischen Raum erschüttern, sondern Europa. Doch damit noch nicht genug: Der Experte geht davon aus, dass eine sich bereits jetzt schon abzeichnende Rezession wesentlich schlimmer als der letzte große Crash im Jahr 2007 werden könnte.

Im Gespräch mit dem „Telegraph“ beim World Economic Forum in Davos nannte William White faule Kredite als Ursache für die kommende Finanzkrise. Demnach hätten die europäischen Banken bereits zugegeben, auf einem Schuldenberg von 1.000 Milliarden US-Dollar zu sitzen, für die es keine Rücklagen gibt. „Die Schulden haben sich binnen der letzten acht Jahre weiter gehäuft und nun einen solchen Level in allen Teilen der Welt erreicht, dass sie ein mächtiger Anlass für Unheil sind“, so der Finanzexperte. Diese Schulden können White zufolge nicht bedient oder zurückgezahlt werden. „[…] Das wird für eine Menge Leute unangenehm, die denken, dass ihre eigenen Anlagen etwas wert sind“, mahnt der OECD-Aufseher. Zudem seien in der EU lediglich Spareinlagen von unter 100.000 Euro vor einem Zugriff geschützt.

William White, der diese Situation bereits 2005 hatte kommen sehen und vor der Finanzkrise warnte, bezeichnet das Weltfinanzsystem als „gefährlich instabil“. Die Frage sei nun, ob man sich der Realität und bevorstehenden Finanzkrise in einer geordneten Weise stelle oder ob die Bekämpfung der Rezession erneut im Chaos ende, weil man den drohenden Kollaps nicht wahrhaben wolle. Und selbst wenn: Die Bewältigung des kommenden Crashs wird nicht einfach – auch aufgrund der Zentralbanken, die wie etwa die EZB in Staatsanleihen investierten, um die Wirtschaft zu stärken. Mit diesen sogenannten Geldschwemmen hätten sie das Grundsatzproblem der schuldgetriebenen Wirtschaft gestärkt. „Es war immer gefährlich, sich darauf zu verlassen, dass die Zentralbanken ein Solvenzproblem lösen können. Alles was sie können, ist ein Liquiditätsproblem zu lösen. Alles andere führt zur Unordnung. Und diesen Punkt haben wir jetzt erreicht“, so White.
Neue folgenschwere Finanzkrise?

Deutsche Start-Ups

Investitionen in Rekordhöhe
Startup-Unternehmen in Deutschland haben 2015 Investitionskapital in Rekordhöhe eingesammelt. Sowohl deutsche wie aus ausländische Investoren sind interessiert.

Startup-Unternehmen in Deutschland haben im vergangenen Jahr nach Erhebungen der Beratungsgesellschaft EY (Ernst &Young) eine Rekordsumme von knapp 3,1 Mrd. € eingesammelt. Damit habe die Investitionssumme fast doppelt so hoch gelegen wie noch ein Jahr zuvor (1,6 Mrd. €), teilte EY am Donnerstag mit. Dabei habe Berlin am meisten von der wachsenden Bereitschaft der Investoren profitiert. Allein 2,1 Mrd. € flossen demnach in Startups in der Hauptstadt.

Berlin im Städte-Ranking vorn
Auch im europäischen Vergleich lag Berlin im Städte-Ranking den Erhebungen zufolge vorn, gefolgt von London (1,7 Mrd. €), Stockholm (992 Mio. €) und Paris (Mio. €). Auf den Plätzen fünf und sechs rangieren Hamburg mit 296 und München mit 206 Mio. €. Die Investitionen beliefen sich mit insgesamt 11,8 Mrd. € um 56% höher als noch im Jahr 2014.
Start_Up_Barometer
Deutsche Start-Ups
Startup

USA Urlaub

Finanzkompetenz oder „Financial Literacy“. Verbessern Sie Ihr Finanzwissen. Finanzwissen im Brennpunkt Prof. Dr. Heri.

Vielleicht haben Sie Ihre Urlaubsreise in die USA für nächsten Sommer bereits gebucht? Je nach Dollar-Entwicklung kann sich die Sache aber noch ganz schön verteuern. Es gibt aber Möglichkeiten … schauen Sie rein…
VacationVideos Kategorie Finanzkompetenz