ETFs – was, welche, wo?

Finanzkompetenz oder „Financial Literacy“ Verbessern Sie Ihr Finanzwissen. Finanzwissen im Brennpunkt Prof. Dr. Heri.

In einem Interview mit unserem ETF-Experten (Exchange Traded Funds) diskutieren wir die konkrete Ausgestaltung einer Anlagestrategie mit Hilfe von ETFs. Wo findet man die relevante Info, welchen Punkten ist speziell Beachtung zu schenken.
EFTs

Letzter Wille: Tücken eines Testaments

Ein Testament zu verfassen, ist Schreib- und Denkarbeit. Dabei kann einiges schiefgehen. Es gilt nicht nur, das Gesetz zu respektieren und seine Formvorschriften einzuhalten. Man muss auch Fallen ausweichen.

Das schöne Ferienhaus im Tessin soll an die Person X gehen, so bestimmt es der Erblasser in seinem Testament. Was für den Empfänger Grund zur Freude sein sollte, kann zum Problem werden, wenn der Erblasser übersehen hat, dass im Grundbuch nicht er alleine als Eigentümer eingetragen ist, sondern auch sein Ehemann. Man kann nur über Dinge verfügen, die einem gehören. Das klingt trivial, und trotzdem werde dieser Punkt manchmal vergessen oder ignoriert, schildert Dieter Schärer, der bei der UBS das Kompetenzzentrum Willensvollstreckung leitet. Durch seine Tätigkeit (die Abteilung bearbeitet an die hundert Fälle pro Jahr) kennt er viele Fallstricke, die es bei der Planung des Nachlasses zu vermeiden gilt. Nur weil man dabei etwas falsch machen könnte oder in einigen Punkten noch unsicher ist, sollte man diese Arbeit aber nicht aufschieben. «Ich empfehle, frühzeitig zumindest diejenigen Punkte zu regeln, die einem persönlich am Herzen liegen», rät Schärer.
Tuecken des Testaments
Erbschaft

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Schweizerische Nationalbank gibt den Mindestkurs gegenüber dem Euro auf

Gänzlich überraschend hat die Schweizerische Nationalbank (SNB) am Donnerstagmorgen den Mindestkurs von Fr. 1.20 gegenüber dem Euro per sofort aufgehoben. Der Schritt erfolgt eine Woche vor der erwarteten Bekanntgabe eines umfassenden Programms zum Kauf von Staatsanleihen (Quantitative Easing, QE) durch die Europäische Zentralbank (EZB) – eine Massnahme, die den Aufwertungsdruck gegenüber dem Schweizerfranken weiter verstärkt und die Verteidigung des Mindestkurses entsprechend erschwert hätte.
Schweizer Notenbank schickt Euro auf Talfahrt
Euro und schweizer Frankn auf Waage

Angst vor der Rückkehr der Euro-Krise

Die Euro-Rettung steht vor Gericht. Vor dem EuGH fällt heute eine Vorentscheidung, ob Luxembourg - European Court of Justiceder unbegrenzte Aufkauf von Staatsanleihen durch die EZB rechtens ist. Im Kampf gegen die Rückkehr der Krise könnte die Zentralbank ihr letztes Mittel verlieren.

David Rose berichtet: Drei Ereignisse in elf Tagen bestimmen, ob die Euro-Schuldenkrise mit Vehemenz zurückkehrt: Am Anfang steht die heutige Vorentscheidung am Europäischen Gerichtshof, ob die Europäische Zentralbank (EZB) notfalls unbegrenzt Staatsanleihen von Krisenländern kaufen darf.

Am 22. Januar folgt die Sitzung des EZB-Rats, der ein riesiges Programm zum Kauf von Staatsanleihen starten will. Und am 25. Januar stimmen die Griechen in vorgezogenen Neuwahlen darüber ab, ob sie eine Regierung wollen, die die Sparpolitik stoppen, über die Bedingungen der gewährten Milliardenhilfen neu verhandeln und die Schulden nur teilweise zurückzahlen möchte.

Der EuGH muss mit seinem Urteil über Machtfragen, die Kompetenzen der EZB und die Zukunft der Euro-Rettung entscheiden.

Griechenland profitierte ebenso wie andere verschuldete Staaten der Eurozone in den vergangenen Jahren nicht nur von den Rettungsschirmen, sondern auch von der Unterstützung durch die EZB.
Angst vor der Rueckkehr der Euro-Krise

Rudolf Schuppler www.w-t-w.org/en/cartoon/rudolf-schuppler www.grafik-schuppler.at

Rudolf Schuppler

Investment Banking, was ist das?

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Das Investment Banking gilt vielerorts als das Böse schlechthin in der Finanzbranche. Das ist natürlich dummes Zeug. Wir zeigen (nicht abschliessend), aus welchen unterschiedlichen Geschäftsfeldern das Investment Banking besteht und welche Nomenklaturen hier eine Rolle spielen.
Investment Banking

Starker Dollar

Der Dollar ist in den letzten Monaten deutlich erstarkt. Als Grund dafür kursieren an der Wall Street zwei unterschiedliche Theorien. Langsam könnte die Währung aber heissgelaufen sein.

Auf den Devisenmärkten spielen sich immer noch die besten Geschichten ab. Hier trifft das Hollywood-Klischee von aggressiven Hedge-Funds-Managern, die mit Zigarre und Hosenträgern uniformiert das Geschehen der Weltmärkte verfolgen, immer noch zu. An den internationalen Devisenmärkten dürfen Analytiker auch laut über Intrigen und Manipulationen spekulieren. Wirklich bemerkenswert an den Devisenmärkten ist allerdings vor allem ihre Bedeutung.

Was in den vergangenen Monaten mit dem amerikanischen Dollar geschehen ist, hat Auswirkungen auf alle Vermögenswerte der Welt. Der Dollar hat sich allein gegenüber dem Euro um knapp 15% verteuert. Dasselbe gilt für die meisten anderen Währungen. Über die Gründe dieser Anpassung wird derzeit heftig diskutiert. Für die einen handelt es sich um eine orchestrierte Aktion der globalen Zentralbanken, um die Konjunktur in anderen Teilen der Welt anzukurbeln. Für die anderen ist das bloss eine längst fällige Anpassung der globalen Verhältnisse, zumal die USA das einzige Land sind, wo derzeit ein gutes reales Wirtschaftswachstum vorhanden ist. Beide Argumente lassen sich vertreten.
Der Dollar in grosser Form

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Wird die monetären Liquiditätswelle für Anleger gefährlich?

Verzerrte Preis- und Bewertungssignale: Monetäres Harakiri belastet Renditeaussichten

Die Aktien- und Bondmärkte boomen aufgrund einer gigantischen Liquiditätswelle. Die hohe Bewertung lässt aber künftig vielfach nur noch unterdurchschnittliche Erträge erwarten.
Nach einem holprigen Start ins Jahr 2015 tendieren die Kurse an den Börsen eher nach oben als nach unten, die Renditen von Bonds solider Schuldner verzeichnen Tiefststände in Serie, Erdöl kostet knapp die Hälfte dessen, was noch vor einem Jahr üblich war, und der Dollar zeigt relative Stärke.
Damit scheinen sich die meisten Trends der letzten Jahre ungeachtet aller Widersprüche fortzusetzen. Die Anleger lassen sich selbst von neuerlichen Turbulenzen in Griechenland nicht verunsichern. Offensichtlich gehen sie davon aus, dass Unternehmen die historisch unglaublich günstigen Refinanzierungsbedingungen in satte Gewinne umwandeln und in Form von Rückkäufen oder Ausschüttungen an die Aktionäre weitergeben können. Selbst nach starken Avancen und trotz den zum Teil anspruchsvollen Bewertungen vertrauen sie weiter auf die Zentralbanken. Verwöhnt von deren erklärter Strategie, die Vermögenspreise möglichst hoch zu halten, und von der Erfahrung, dass sie dann stabilisierend eingreifen, wenn aufgrund eines externen Schocks grössere Kursrückschläge oder gar ein Trendwechsel nach unten droht, werden solche nicht mehr als Risiko, sondern als Kaufgelegenheit wahrgenommen. Dieser Effekt hat längst dazu geführt, dass Baissiers im klassischen Sinne als ausgestorben gelten können.
Monetaeres Harakiri belastet Renditeaussichten
Liquiditaetsrisiken

Zentralbank – was ist das?

Finanzkompetenz oder „Financial Literacy“ Verbessern Sie Ihr Finanzwissen. Finanzwissen im Brennpunkt Prof. Dr. Heri.

Die Zentralbank ist nicht einfach „irgendeine“ Bank und die Bank of Amerika ist nicht die amerikanische Zentralbank. Im heutigen Video erläutern wir, was die Aufgaben einer Zentralbank sind, wie sie diese wahrnimmt und was der Unterschied ist zu einer normalen Geschäftsbank.
Zentral- Banken