400 Millionen Ermittlungsverfahren gegen IWF-Chefin Lagarde

Gegen IWF-Chefin Christine Lagarde ist wegen ihrer Verwicklung in eine Finanzaffäre in LagardeFrankreich ein formelles Ermittlungsverfahren eingeleitet worden. Der Vorwurf im Zusammenhang mit der sogenannten Tapie-Affäre laute auf „Nachlässigkeit“.

Das erklärte Lagarde am Mittwoch gegenüber der Nachrichtenagentur AFP. Einen Rücktritt von der Spitze des Internationalen Währungsfonds (IWF) schloss die Französin aus. Seit 2011 steht sie an der Spitze des Fonds.

Ermittler verdächtigen Lagarde, sie könne in ihrer Zeit als französische Wirtschaftsministerin (2007-2011) regelwidrig eine Entschädigungszahlung von rund 400 Millionen Euro an Bernard Tapie ermöglicht haben. Der Geschäftsmann hatte sich von der früheren Staatsbank Crédit Lyonnais beim Verkauf seiner Anteile am deutschen Sportartikelhersteller Adidas geprellt gesehen und deswegen geklagt.

War es organisierter Betrug?
Es geht um 400 Millionen Ermittlungsverfahren gegen IWF-Chefin Lagarde gestartet

www.twitter.com/ernestopriego

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Die Schweiz ist die Logistikbasis der Mafia

In der Schweiz kann die organisierte Kriminalität ungestört und wohlbehütet von Behörden und Justiz ihren Geschäften nachgegehen.

«Der Erfolg der Mafia-Bekämpfung ist nicht abhängig von der Zahl der Urteile»:
Bundesanwalt Lauber.

Seit Jahrzehnten fühlen sich Mitglieder der ‚Ndrangheta in der Schweiz offenbar wohl. Den Vorwurf der Untätigkeit weist Bundesanwalt Michael Lauber jedoch zurück. Die politische Oberaufsicht lokalisiert gesetzgeberische Mängel.

Seit bekanntgeworden ist, dass in Italien zwei Mafia-Angehörige mit Wohnsitz im Thurgau verhaftet worden sind und die Bundesanwaltschaft Ermittlungen gegen den Schweizer Ableger der ‚Ndrangheta erstmals öffentlich bestätigt hat, steht die Frage im Raum: Weshalb sind die Mafiosi in der Schweiz offenbar über Jahrzehnte in Ruhe gelassen worden?
Die Schweiz ist die Logistikbasis der Mafia
3 Monkeys do not hear, see-2

Die Mafia in der Schweiz
Der mutmassliche Mafioso und das blaue Taxi

Ich will mehr Zins – Teil 3

Finanzkompetenz oder „Financial Literacy“ Verbessern Sie Ihr Finanzwissen. Finanzwissen im Brennpunkt Prof. Dr. Heri.


Risikoaufschläge für unterschiedliche Ratings (Schuldnerqualitäten) können sich über die Zeit ändern. Die Grafik der Renditen unterschiedlicher Staatsanleihen von 1990 bis heute liefert interessante Einsichten.

Nel Ioan Cozacu www.w-t-w.org/en/nel-ioan-cozacu www.nelcartoons.de

Nel Ioan Cozacu

Teures Wasser

Trinkwasser
Wasser wird teurer – auch für sparsame Kunden
Wasser gibt es in Trinkwasserreservoirs meist genug, doch bei der Finanzierung der Netze gibt es Nachholbedarf.

Davide Scruzzi berichtet: Der Bund weist auf offene Finanzierungsfragen bei der Versorgung mit Trinkwasser hin. Das Verursacherprinzip soll bei der Verrechnung künftig eine kleinere Rolle spielen. An vielen Orten wird das Wasser in den nächsten Jahren teurer. Ein unlängst publizierter, aber kaum rezipierter Bericht des Bundesamts für Umwelt (Bafu) erkennt einen Investitionsstau bei den Erneuerungen der Versorgungsanlagen. Ausserdem führten die immer besseren Analyseverfahren dazu, dass mehr Substanzen nachgewiesen werden könnten; das Resultat dürften wachsende Anforderungen an die Qualität des Trinkwassers sein. Gleichzeitig ortet das Bafu Probleme bei der Anpassung der Tarife. Aus politischen Gründen seien diese vielerorts zu tief. Eine Benchmarking-Studie habe nur bei rund der Hälfte der untersuchten Gemeinden eine genügende Finanzierungsbasis (Eigenfinanzierung) der Wasserversorgung eruiert, heisst es.
Wasser wird teurer – auch für sparsame Kunden

Enrico Bertuccioli www.w-t-w.org/en/enrico-bertuccioli/ http://www.e-bert.blogspot.ch

Enrico Bertuccioli

Diese Menschen sind arm

Vor allem Großstädte bedroht. Diese Menschen sind arm
Deutschland gilt als Land des Wohlstands. Doch in vielen Regionen ist der soziale Abstieg längst Realität. Eine Studie des IW Köln hat jetzt herausgefunden, wo in Deutschland wirklich Armut herrscht – und was die Politik dagegen tun kann.
Vor allem Großstaedte bedroht Diese Menschen sind arm.

Harm Bengen www.w-t-w.org/en/harm-bengen www.harmbengen.de

Harm Bengen

China möchte mehr Einfluss in der Mongolei

Wirtschaftsabkommen unterzeichnet
China hofft auf mehr Einfluss in der Mongolei

Während des zweitägigen Besuchs in der mongolischen Hauptstadt Ulaanbaatar unterzeichneten Xi Jinping Xi Jinping und der mongolische Präsident Elbegdorj und der mongolische Präsident Elbegdorj 26 bilaterale Abkommen.

Der Besuch des chinesischen Präsidenten Xi Jinping in der Mongolei hat die wirtschaftlichen Beziehungen mit China gestärkt. Pekings Einfluss stösst innenpolitisch auf Widerstand, die schleppende mongolische Konjunktur lässt diesen bröckeln.
China sieht sich angesichts seiner wirtschaftlichen Erfolgsgeschichte und seiner regionalen Dominanz gerne als «grosser Bruder» seiner asiatischen Nachbarn. Um den wirtschaftlichen und politischen Interessen mehr Gewicht zu verleihen, ist Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping Ende vergangener Woche in die Mongolei gereist. Wirtschaftlich spielen Unternehmen aus der Volksrepublik im nördlichen Nachbarland seit zehn Jahren eine immer wichtigere Rolle. Die zwischen Russland und China eingeklemmte Mongolei ist für den Export, besonders von Kohle, hauptsächlich auf China angewiesen.
China hofft auf mehr Einfluss in der Mongolei
Mongolia

Herausforderung für das Controlling

Being Jogi Löw

Joachim Löw hat gezeigt, wie es sich auszahlen kann, wenn man systematisch Stärken und Schwächen eines Teams analysiert und daraus klare Trade-Offs ableitet. Das Problem: Die meisten CFOs führen ihr Controlling immer noch mit dem Dupont-Ansatz – wie Sepp Herberger seine WM-Elf von 1954. …
Being Jogi Löw
Niels Dechow, PhD, ist Professor für Unternehmensrechnungslegung und Controlling an der European Business School ebs.

www.kittihawk.de

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Schlagabtausch zum neuen Finanzgesetz

«Eine Strafaktion gegen Banken»

Banken befürchten einen grossen Bürokratie-Aufwand aufgrund des geplanten
Finanzdienstleistungsgesetzes. Das Finanzdienstleistungsgesetz Fidleg steckt in der Vernehmlassung, und langsam schiesst sich die Branche immer mehr darauf ein. Bern hält dagegen.

Wie anders doch das gleiche Objekt durch zwei unterschiedliche Brillen aussehen kann. Ein Beispiel dafür lieferten am Freitag in Zürich Prof. Martin Janssen und Daniel Roth bei der Analyse der Vorlage zum Finanzdienstleistungsgesetz (Fidleg), das sich derzeit in der Vernehmlassung befindet. Janssen, ein Verfechter gering regulierter, freier Märkte, stellte sein Gutachten zum Fidleg vor, das er im Auftrag der gastgebenden Vereinigung Schweizerischer Assetmanagement- und Vermögensverwaltungsbanken (VAV) erstellt hatte. Zwar gestand Janssen ein, dass die Finanzkrise gezeigt habe, dass es in der Anlageberatung und der Vermögensverwaltung der Lösung harrende Probleme gibt. Doch darüber hinaus liess er am Fidleg kaum ein gutes Haar.
Schlagabtausch zum neuen Finanzgesetz

Rabe

Rabe

Vorsicht – es droht eine Dienstmädchenhausse

Märkte und Meinungen

In der Schweizer Presse darf „Mann“ noch ungestraft Frauen diskriminieren:
„Vorsicht – es droht eine Dienstmädchenhausse“

Christof Leisinger berichtet:  Wer heute hohe Wertpapierpreise zahlt, müsse künftig möglicherweise mit geringen Renditen rechnen.
Schlechte Nachrichten sind zwar für viele Börsianer gute Nachrichten, weil sie auf neue Stimulierungsmassnahmen hoffen können. Sobald sich jedoch die «Dienstmädchen» eingekauft haben, wird es riskant.

Schlechte Nachrichten sind gute Nachrichten. Die an sich paradoxe Aussage bezieht sich auf die jüngste Entwicklung an den Finanzmärkten. Dort sind die Kurse an den Börsen der Industriestaaten in den vergangenen Wochen zwar etwas zurückgefallen, und die Renditen von Zinspapieren bester Qualität sind von Tief zu Tief gefallen, die Stimmung der Anleger jedoch ist ziemlich gut geblieben. Verwöhnt von der Neigung der Zentralbanken, geldpolitisch stabilisierend einzugreifen, sobald die Konjunktur auch nur leicht schwächelt oder Vermögenspreise zu stark unter Druck geraten, tendieren sie dazu, Kursrückschläge sowohl bei Bonds als auch bei Aktien als Kaufgelegenheiten wahrzunehmen. Wie Daten der American Association of Individual Investors zeigen, befindet sich der Anteil flüssiger Mittel in den Depots privater Anleger auf dem tiefsten Stand seit dem Jahr 2000. Das heisst, sie sind relativ hoch investiert.
Vorsicht – es droht eine Dienstmaedchenhausse

www.w-t-w.org/en/martin-guhl/

Martin Guhl