Zeitungen nahmen 2013 120 Milliarden Euro ein

Der Standard.at berichtet: 93 Prozent davon kamen aus Print, sagt Weltzeitungsverband – 2,5 Milliarden Menschen lesen gedruckte Zeitungen, 800 Millionen ihre Onlineausgaben
Turin/Wien – Larry Kilman hatte eine gute und eine weniger gute Nachricht für die gut 1000 Verleger, Chefredakteure und Verlagsmananager, die gerade im Piemont tagen: Mehr Menschen als zuvor lesen Zeitungen, wenn man die Nutzung ihrer gedruckten und ihrer digitalen Ausgaben zusammennimmt. Aber: Die Digitalversionen bringen bisher nicht genug Geld ein, um journalistische Qualität zu garantieren. Beim Kongress des Weltzeitungsverbandes Wan-Ifra in Turin präsentierte Kilman die jüngsten Jahresdaten zur Lage der Blätter.

„Zukunftsfrage für Gesellschaft“

Kilman sieht die Funktion der Zeitungen für die Gesellschaft und die Demokratie in Gefahr, wenn ihnen nicht gelinge, ausreichende Mittel im Digitalgeschäft zu erwirtschaften. „Das ist eine Zukunftsfrage für den gesellschaftlichen Diskurs.“
Weltweit nahmen die Zeitungen 2013 laut Erhebung der Wan-Ifra mit Werbung und Vertrieb 120 Milliarden Euro ein, sie blieben damit gegenüber 2012 stabil. 2008 schafften sie aber noch rund 138 Milliarden Euro.
Mit Büchern würden weltweit rund 75 Millionen Euro umgesetzt, mit Filmen 64 und mit Musik 37 Millionen Euro, vergleicht der Zeitungsverband.
93 Prozent Print
Laut Weltverband bringen die gedruckten Zeitungen noch 93 Prozent der Gesamteinnahmen der Branche.
Die bezahlte Digital-Auflage nahm laut Wan-Ifra 2013 global um 60 Prozent gegenüber 2012 zu.
Die Zeitungsauflagen stiegen global um zwei Prozent gegenüber 2012, sie liegen aber zwei Prozent unter dem Wert von 2008. Laut Wan-Ifra lesen rund 2,5 Milliarden Menschen gedruckte Zeitungen, weitere 800 Millionen ihre digitalen Plattformen.
Die gedruckten Zeitungsauflagen steigen in Asien (um 6,7 Prozent seit 2008), um 6,3 Prozent in Lateinamerika und um 7,5 Prozent in Afrika und dem Nahen Osten. In Nordamerika gingen sie seit 2008 um 10,3 Prozent zurück, in Australen um fast 20 Prozent und in Europa um 23 Prozent.

„Am meisten an Google“
Zeitungswerbung ging laut Wan-Ifra 2013 weltweit um sechs Prozent gegenüber 2012 und 13 Prozent gegenüber 2008 zurück. Digitale Werbung auf ihren Plattformen legte global gegenüber 2012 um elf Prozent zu und um 47 Prozent in den vergangenen fünf Jahren. „Aber sie macht weiterhin nur einen relativ kleinen Teil der gesamten Internetwerbung aus“, erinnert Kilman: Ein großer Teil der Internetwerbung geht an eine Handvoll Konzerne, und am meisten davon an Google.“
Größter Werbeträger der Welt bleibt das Fernsehen mit 40,1 Prozent Marktanteil. Onlinewerbung mache 20,7 Prozent der globalen Werbeumsätze aus. Zeitungen kämen auf 16,9 Prozent, Magazine auf 7,9, Außenwerbung auf sieben, Radio auf 6,9 und Kinowerbung auf 0,5 Prozent.

46 Prozent der Internetnutzer besuchten Webseiten von Zeitungen, erklärte Kilman. Dennoch machten diese Visits nur sechs Prozent aller Seitenaufrufe im Web aus – und nur 1,1 Prozent der Nutzungszeit weltweit.

Dieter Huthmacher  www.w-t-w.org/en/dieter-huthmacher/ www.doppelfant.de

Dieter Huthmacher
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Risikomangement für Jedermann

Wachstumsprognose gesenktWDR

Weltbank sorgt sich um schwache Entwicklungsländer
Die Weltbank macht sich Sorgen über die andauernde Konjunkturschwäche in den Entwicklungs- und Schwellenländern. Laut ihrem jüngsten Wirtschaftsausblick dürfte das Wachstum in diesen Staaten in diesem Jahr bereits zum dritten Mal in Folge unter 5% bleiben. Dies sei zu wenig, um dort genügend Arbeitsplätze zu schaffen und das Leben der ärmsten 40% der Weltbevölkerung entscheidend zu verbessern, sagte Weltbank-Präsident Jim Yong Kim am Mittwoch in Washington laut einer Mitteilung bei der Vorstellung des Berichtes. Vor allem die Zahlen für das südliche Afrika, Indien und den Nahen Osten seien enttäuschend.

Für das laufende Jahr senkte die Weltbank ihre Wachstumsprognose für die Entwicklungs- und Schwellenländer auf 4,8%. Im Januar hatte sie noch mit 5,3% gerechnet. Mit Blick auf die kommenden beiden Jahre hält die Weltbank jedoch an ihrer Prognose fest, dass die Wirtschaft der aufstrebenden Staaten insgesamt um 5,4% und 5,5% wachsen wird.

Euro-Zone über den Erwartungen

Auch ihre Schätzung des Wachstums der gesamten Weltwirtschaft reduzierte die Organisation. 2014 lege das Bruttoinlandprodukt (BIP) insgesamt nur um 2,8% statt um 3,2% zu, wie im Januar noch erwartet worden war.
Grund für die Korrektur ist die Ukraine-Krise und der ungewöhnlich harte Winter in den USA. Für ihren neuen Ausblick nahmen die Experten an, dass der Konflikt zwischen der Ukraine und Russland anhält, sich aber nicht weiter zuspitzt. Eine Eskalation könne das Vertrauen weiter beschädigen und dazu führen, dass Geld erst später investiert werde.
Unverändert blieb aber die Aussicht auf 2015 und 2016. Dann betrage der Zuwachs 3,4% beziehungsweise 3,5%. Für das Vorjahr wurde das Wachstum mit 2,4% beziffert.
Deutlich besser als bisher angenommen dürfte sich die Konjunktur laut der Weltbank in der Euro-Zone entwickeln. Während die Wachstumsrate wie bisher angenommen in diesem Jahr bei 1,1% liegen soll, steigt sie demnach 2015 auf 1,8% und 2016 auf 1,9%. Bisher lagen die Prognosen bei 1,4% und 1,5%.
Original Report
Risk Mangement For Everyone

Asien wird reicher als Westeuropa

Globaler Reichtum und Privatvermögen

Nordamerika wird in wenigen Jahren nicht mehr die reichste Region der Welt sein, sondern Asien: Einer Studie zufolge ist das Privatvermögen dort im vergangenen Jahr rasant gestiegen.

Das private Vermögen in der Welt wächst, zumindest auf dem Papier. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Boston Consulting Group. Dem Bericht „Global Wealth 2014“ zufolge wird der asiatisch-pazifische Raum ohne Japan noch in diesem Jahr Westeuropa als zweitreichste Region ablösen und von 2018 an vor den USA liegen.
Asien wird reicher als WesteuropaWealth Report

UPS übernimmt TNT Express

Finanzkompetenz oder „Financial Literacy“
Verbessern Sie Ihr Finanzwissen. Finanzwissen im Brennpunkt
Prof. Dr. Erwin W. Heri

An einem konkreten Beispiel wird erläutert, wie die Informationsverarbeitung an den Finanzmärkten funktioniert. Einmal mehr wird der oft missverstandene Begriff des effizienten Marktes diskutiert.

Karikatur: Kostas Koufogiorgos www.koufogiorgos.de

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Videos / Kategorie / Finanzkompetenz

Arme Kinder reiche Kinder?

Große Unterschiede zwischen arm und reich
Familien geben bis zu 900 Euro im Monat fürs Kind aus Kinder kosten im Monat Hunderte Euro

Eltern geben immer mehr Geld fürs Kind aus. Enorm sind dabei die Unterschiede zwischen reichen und ärmeren Familien. Eltern mit Geld lassen sich Kind im Monat ihre fast dreimal soviel kosten.

Die Familien in Deutschland greifen für ihren Nachwuchs immer tiefer in die Tasche. Die Aufwendungen innerhalb von fünf Jahren für ein Einzelkind um 6,4 Prozent, für zwei Kinder um insgesamt 8,5 Prozent und für drei Kinder um sieben Prozent. Die Zeitung beruft sich auf die Studie „Konsumausgaben von Familien für Kinder“ des Statistischen Bundesamtes. Sie basiert auf der sogenannten Einkommens- und Verbrauchsstichprobe, an der im Jahr 2008 etwa 60.000 Haushalte in Deutschland teilgenommen haben.

Am meisten Geld je Kind geben den Statistikern zufolge Paare mit einem Einzelkind aus. Sie investieren durchschnittlich 584 Euro im Monat in ihren Nachwuchs, das sind 35 Euro mehr als im Jahr 2003. Eltern von zwei Kindern geben je Kind 515 Euro aus (plus jeweils 40 Euro), im Fall von drei Kindern betrugen die Ausgaben je 484 Euro (plus 32 Euro). Der Grund: Eltern von Einzelkindern haben höhere Erstanschaffungskosten. In Familien mit mehr als einem Kind werden beispielsweise Spielzeuge und Kleidung mehrfach genutzt, sodass die Kosten je Kind sinken.
Jeder dritte Euro fließt ins Kind
Familien geben bis zu 900 Euro im Monat fürs Kind aus
Arme Kinder reiche Kinder

Banken: Spanien zahlt EU-Hilfen vorzeitig zurück

Der Standard berichtet: Spanien hatte von der EU für die Bankensanierung 2012 einen Kreditrahmen von 100 Milliarden Euro zugesagt bekommen.

Madrid – Spanien beginnt vorzeitig mit der Rückzahlung von EU-Krediten, die das Land für die Sanierung maroder Banken von Brüssel erhalten hatte. Madrid werde von den Hilfen schon jetzt 1,3 Mrd. Euro an die Partner in der Europäischen Union zurückzahlen, teilte Vizeregierungschefin Soraya Saenz de Santamaría am Freitag in Madrid mit.
„Unsere Wirtschaft ist dazu in der Lage“, sagte sie im Anschluss an eine Kabinettssitzung. „Zugleich stärken wir damit das Vertrauen in unser Land.“ Spanien hatte von der EU für die Bankensanierung 2012 einen Kreditrahmen von 100 Mrd. Euro zugesagt bekommen. Davon nahm Madrid gut 40 Mrd. Euro in Anspruch. Die Kredite werden eigentlich erst im nächsten Jahrzehnt fällig.

Spanien hatte sich zu dem Antrag auf die EU-Hilfen gezwungen gesehen, weil mehreren Sparkassen und Bankhäusern infolge der Immobilienkrise ein Zusammenbruch drohte. Die Geldinstitute hatten während des Baubooms in großem Stil Kredite für den Erwerb von Eigentumswohnungen vergeben. Mit Beginn der Wirtschaftskrise konnten viele Spanier die Kredite nicht mehr bedienenSpain

Erbschaftsteuer vor Gericht

Familienunternehmen
Jetzt steht die Erbschaftsteuer vor Gericht

Das Bundesverfassungsgericht könnte Erben von Unternehmen bald viel stärker zur Kasse bitten. Was das in der Praxis bedeutet, und warum die Wirtschaft vor den verheerenden Folgen warnt.

Wenn Manfred Fuchs über sein Unternehmen redet, kommt er schnell ins Schwärmen. Die Fuchs Petrolub SE wurde 1931 gegründet, sei heute ein „Weltmarktführer“ und einer der größten Anbieter von Schmierstoffen. Die Geschäfte des Familienunternehmens liefen glänzend, die Mannheimer Firma sei an der Börse hoch bewertet. Doch nun sieht Manfred Fuchs all das in Gefahr.
Sein Lebenswerk droht in Gefahr zu geraten.

Zum 8. Juli ist vor dem Bundesverfassungsgericht die erste mündliche Verhandlung zur Erbschaftsteuer anberaumt. Der Bundesfinanzhof hatte die Steuer 2012 für verfassungswidrig erklärt, weil es Betriebsvermögen unverhältnismäßig stark von der Steuer ausnehme. Viele Experten erwarten, dass die Richter sich dem Urteil anschließen werden. Fuchs hat deshalb gehandelt. Der 75-Jährige hat seinem Sohn Stefan 2010 und 2012 in zwei Schritten sein Unternehmen übertragen. „Um das Haus zu bestellen“, wie er sagt. Aber auch als Vorgriff auf das drohende Urteil aus Karlsruhe.

Schenkungen von Betriebsvermögen schossen nach oben
Erbschaftsteuer vor Gericht
Erbschaftsteuer

 

Autsch: Knallharte Geschäfte mit Botox

Geschäft mit Anti-Falten-SpritzenNestlé verjuengt sich mit Botox
Nestlé verjüngt sich mit Botox

Esswaren und Getränke waren gestern: Durch einen Zukauf steigt Nestlé weltweit zur Nummer 2 bei den Spritzen gegen Hautfalten auf.

Der Konzern baut sein Geschäft mit Wirkstoffen gegen Falten aus. Damit könnte Nestlé so erfolgreich sein wie mit Nespresso.
Nicole Kidman hat es getan. Cameron Diaz auch. Die Aktricen geben zu, Botox ausprobiert zu haben. Aussergewöhnlich ist daran höchstens, dass sie dazu stehen. Das Geschäft mit Faltenunterspritzungen floriert nicht nur in Hollywood, immer mehr Frauen und neuerdings auch Männer helfen mit der Spritze nach, die Spuren des Alterns zu beseitigen.
Besonders Amerikanerinnen sind verrückt danach. 4 Millionen Botox-Spritzen und an die 2 Millionen Hyaluronsäure-Spritzen liessen sie sich – und zu einem kleinen Teil auch ihre Männer – im Jahr 2012 setzen, berichtet die American Society for Aesthetic Plastic Surgery. In der Schweiz wurden im gleichen Zeitraum laut Schätzungen aus der Branche an die 200 000 Behandlungen vorgenommen.
Das Geschäft mit den Anti-Falten-Spritzen wächst zweistellig. Es befindet sich fest in Hand von Allergan, welche den ersten Botox-Wirkstoff entwickelt und unter diesem Namen lanciert hat. In zehn Jahren schufen die Amerikaner weitgehend unbedrängt von Konkurrenten einen Milliardenmarkt für Schönheitsspritzen. Damit ist es nun vorbei. Denn jetzt klinkt sich Nestlé ins Geschäft ein.
Das nächste Nespresso
Auf einen Schlag steigt der Milliardenkonzern mit Sitz in Vevey zur Nummer 2 der Welt bei Botox und Hyaluronsäure auf. Vor einigen Tagen kaufte Nestlé der amerikanischen Firma Valeant Pharmaceuticals – Allergans Haupt-konkurrentin – für 1,4 Mrd. $ die weltweiten Vertriebsrechte mehrerer Anti-Falten- Wirkstoffe ab. Der Zukauf ist so bedeutend, dass Nestlé für die Dermatologie eine eigene Division schafft: Nestlé Skin Health kontrolliert ein Zehntel des Markts für Hautmittel – vom Medikament bis zur Lotion.
Nestlé verjüngt sich mit Botox

JotKa

JotKa

 

Wenn Bankenchefs gefeuert werden sollten

Die Grenzen der Finma
Wenn Bankenchefs gehen müssenCredit-Suisse-Chef Brady Dougan

Das berufliche Schicksal von Credit-Suisse-Chef Brady Dougan entscheidet nicht die Finma, sondern der Markt.

Die hohe US-Busse für die Credit Suisse und die noch folgenden Bussen für viele andere Banken bringen auch die Aufsichtsbehörde Finma wieder ins Rampenlicht. Für persönliche Sanktionen gegen Bankspitzen genügt öffentliche Empörung nicht.
Gesetzesbrüche in den USA, Milliardenbusse, herbe Rüffel auch durch die Schweizer Finanzmarktaufsicht Finma – und trotzdem können die Bankspitzen im Amt bleiben? Die Finma verzichtete darauf, CS-Spitzenvertreter wie Bankpräsident Urs Rohner und den Konzernchef Brady Dougan mittels Gewährsentzug zum Rücktritt zu zwingen. Veröffentlichte Empörung von Politikern oder Medien genügt den Ansprüchen eines Gewährsentzugs bei weitem nicht. Das Thema dürfte angesichts kommender «US-Deals» vieler anderer Schweizer Banken noch oft zu reden geben.

Zwei Kernbedingungen
Aus Fachtexten, Gerichtsurteilen und Expertengesprächen lässt sich kein klarer Kriterienraster für den Gewährsentzug oder das Berufsverbot ableiten. Aber grob vereinfacht müssen zwei Bedingungen erfüllt sein: gravierende Verstösse gegen Straf-, Zivil- oder Aufsichtsrecht und ein persönliches Mitwissen oder Mitwirken. Massgebender Rechtsrahmen ist das Schweizer Recht. Verstösse gegen ausländisches Recht, die in der Schweiz nicht strafbar wären, können indirekt via Risikomanagement zum Hebel für die Finma werden….
Wenn Bankenchefs gehen muessen
In den letzten drei Jahren hat die Finma total rund 50 Personen des Finanzsektors suspendiert bzw. von ihren Positionen entfernt. Kommentare zu dem Artikel

www.koufogiorgos.de

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USA Arbeitsmarkt: Notenbank sieht sich bestärkt

Solider US-Arbeitsmarkt im Mai: Die Verluste aus der Rezession aufgeholt

Der amerikanische Arbeitsmarkt ist in Form. Die Firmen schufen 217’000 Jobs, die Arbeitslosenquote liegt bei 6,3 Przent. Die 8,7 Millionen Jobs, die in der Rezession wegfielen, wurden über vier Jahre wieder zurückgewonnen.

Die amerikanische Wirtschaft ist im zweiten Quartal gut unterwegs. Die Firmen und die öffentliche Hand haben im Mai 217’000 Stellen geschaffen – ein solider Wert. Einzelne Monatswerte sagen jedoch wenig aus, da sie noch mehrfach revidiert werden. Bildet man den Schnitt über zwölf Monate, lag das Plus monatlich bei knapp 200’000 Stellen. Diese Zahl ist etwa doppelt so hoch wie die Zunahme der Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter, womit die Arbeitslosigkeit weiter zurückgehen sollte. Laut der Umfrage unter den Firmen hat ferner die Zahl der Stellen ausserhalb des Agrarsektors mit 138,5 Mio. den bisherigen Höchststand vom Januar 2008 leicht übertroffen. Es hat gleichzeitig gut vier Jahre gedauert, bis die 8,7 Mio. Jobs, die in der Rezession verloren gingen, zurückgewonnen wurden.
Stellenverluste kompensiert…

Notenbank sieht sich bestärkt

Die jüngsten Arbeitsmarktzahlen dürften die amerikanische Notenbank darin bestärken, das Kaufprogramm von Staatsanleihen und Hypothekenpapieren sukzessive zurückzufahren. Derzeit kauft das Fed für 45 Mrd. $ pro Monat Obligationen, doch dürfte sie an der nächsten Sitzung in knapp zwei Wochen den Wert auf 35 Mrd. $ verringern. Bei gleicher Kadenz würde das Programm gegen Ende Jahr beendet. Mit einer ersten Zinserhöhung rechnen Beobachter ab Mitte 2015.
Verluste aus der Rezession aufgeholt

Dr. Jan Tomaschoff / Slovakia www.w-t-w.org/en/dr-jan-tomaschoff www.cartoongallery.eu

Dr. Jan Tomaschoff