Freihandel für Wohlstand

Die Kritik am künftigen Abkommen zwischen Europa und den USA ist überzogen. Beide Seiten könnten profitieren.

Das transatlantische Freihandelsabkommen (TTIP) steht auf der Kippe, denn die Diskussion ist unsachlich – und geprägt von Sorgen um Datenkraken, Chlorhühnchen und Hormonfleisch. TTIP könnte europäische Errungenschaften im Verbraucherschutz gefährden. Doch ein Scheitern wäre fatal. Noch heute gilt, was schon der Ökonom Adam Smith beschrieben hat: Freier Handel, also die internationale Arbeitsteilung, ermöglicht die Spezialisierung; wenn jeder das tut, was er am besten kann, steigert das den Wohlstand aller. Zugleich erleichtert Handel Innovationen, weil sich Forschung und Entwicklung auf globalen Märkten mit mehr Kunden schneller auszahlen. Und er verschärft den Wettbewerb unter den
Unternehmen und sorgt so für sinkende Produktpreise.

Gemäß einer aktuellen Studie der Universität Chicago wäre das reale Pro-Kopf-Einkommen der Deutschen um bis zu 50 Prozent niedriger, wenn das Land keinen Zugang zu internationalen Märkten hätte. Der gegenseitige Abbau von Zöllen, bürokratischen Handelshemmnissen und unnötigen Vorschriften erhöht den Wohlstand der Nationen.
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Freihandel

Pleite der Bitcoin-Börse

„Mt. Gox, wo ist unser Geld?“

Kolin Burges friert. Mehr als zwei Wochen harrt der Brite schon vor den Büros von Mt. Gox aus, der einst wichtigsten Börse für Bitcoin. Etwa sechs Stunden stehe er täglich da, sagt er. „Mt.Gox, Wo ist unser Geld?“, fragt der 40-Jährige mit einem Plakat. Mt.Gox schuldet ihm 311 Bitcoins, zuletzt waren das 300 000 Dollar.

Die Büros im Innern des milchigweißen Glashauses in edlen Stadtteil Shibuya sind verwaist. Firmenchef Mark Karpeles ist seit vorletztem Mittwoch abgetaucht. Damals kam er in einem Taxi. Als Burges ihn nach seinem Geld fragte, drohte er mit der Polizei.
Pleite der Bitcoin-Boerse

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Sieben Banker sollen Geldwäsche im Vatikan beenden

Der neue Wirtschaftsminister von Papst Franziskus erhält Unterstützung von sieben externen Finanz-Experten. Mit dieser Öffnung nach außen reagiert der Vatikan auf die anhaltenden Vorwürfe wegen Geldwäsche und Korruption.
Sieben Banker sollen Geldwaesche im Vatikan beenden
Papst gründet Finanzministerium für den Vatikan

 

Vatican Bank

Schweiz verrät Details zum Goldhandels-Boom

Gold
Schweiz verrät Details zum Goldhandels-Boom

Die Schweiz legt das erste Mal seit drei Jahrzehnten Details zu seinen Goldhandelspartnern offen. Seit 2005 haben sich die Gold-Importe verachtfacht, die Gold-Exporte versechsfacht. Fast die Hälfte des Schweizer Goldes geht nach Hongkong.
Schweiz verraet Details zum Goldhandels-Boom
Seit 2005 hat sich der Wert der Gold-Importe in die Schweiz verachtfacht, während sich jener der Ausfuhren versechsfachte

Russische Bank will kein Geld mehr verleihen

Ukraine bekommt immer weniger Kredit
Die Wirtschaft in der Ukraine gerät immer stärker unter Druck. Die Landeswährung Hrywnia fiel während der Unruhen immer weiter, das Land ist dringend auf ausländische Kredite angewiesen. In dieser angespannten Lage hat die zweitgrößte russische Bank VTB angekündigt, die Darlehensvergabe in dem westlichen Nachbarland praktisch einzustellen. Der russische Branchenprimus Sberbank hatte bereits am Freitag ähnliches angekündigt. Es sei im Moment schwer, die Risiken in der Ukraine abzuschätzen, sagte VTB-Chef Andrej Kostin. Sein Institut werde deshalb vorerst weder Kredite an Einzelpersonen noch an Firmen in dem Nachbarland vergeben. „Wir hoffen, dass sich die Lage bald stabilisiert“, so Kostinvor Reportern. VTB ist mit umgerechnet rund 400 Millionen Euro in der Ukraine engagiert. Die Sberbank hat sogar umgerechnet rund 2,9 Milliarden Euro in ihren ukrainischen Büchern stehen.
Russische Bank will kein Geld mehr verleihen

Putin

US-Notenbank will bald den Geldhahn zudrehen

Fed-Chefin kündigt an

Die neue US-Notenbankchefin Janet Yellen will trotz des Aufschwungs noch länger an der Politik des billigen Geldes festhalten. Ein lockerer Kurs sei vorerst weiter angemessen, betonte sie vor dem Bankenausschuss des US-Senats.

Janet Yellen, die neue Chefin der US-Notenbank, peilt das Ende der Konjunkturhilfen für den Herbst an. Voraussetzung sei, dass sich der Aufschwung wie erwartet festige, betonte sie am Donnerstag vor dem Bankenausschuss des US-Senats. „Die Wirtschaft erholt sich, und wir machen Fortschritte.“
US-Notenbank will bald den Geldhahn zudrehen

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Insider-Untersuchung schwappt über Grenze

Bern um Rechtshilfe ersuchtInsider-Untersuchung schwappt ueber Grenze

In einer konzertierten Aktion der deutschen und der Schweizer Justizbehörden wurden am Dienstag rund 50 Wohnungen und Büros durchsucht. Fast 200 Polizisten und Staatsanwälte standen am Dienstag in Deutschland und der Schweiz bei den Ermittlungen gegen 23 Beschuldigte im Einsatz. Beim Bundesamt für Justiz (BJ) war in dieser Sache Ende Januar ein Rechtshilfeersuchen eingegangen. Gemäss BJ wurde das Gesuch wenige Tage später an die Bundesanwaltschaft zum Vollzug delegiert.

Angesichts des Personalaufgebots – 150 Polizisten, 20 Beamte der deutschen Finanzaufsicht sowie 8 Staatsanwälte – müsse es sich um eine grössere Übernahmeaktion mit einem Milliardenvolumen gehandelt haben, so kombiniert ein auf Übernahmen im deutschsprachigen Raum spezialisierter Berater. Eigentlich seien Insidergeschäfte im Bereich Fusionen und Übernahmen sehr selten, weil alle Involvierten mit Kenntnis des Deals eine Stillhalte- und Vertraulichkeits-Erklärung unterschreiben müssten. Auf der anderen Seite ist für Beteiligte mit krimineller Energie die Verlockung gross. Weil man früh Kenntnis vom angebotenen Übernahmepreis hat, ist der zu erzielende Erlös genau vorhersehbar. Für ihn sähen die grenzüberschreitenden Ermittlungen so aus, als ob zur Verschleierung der Transaktionen auch über Schweizer Firmen Aktienkäufe getätigt worden seien, fügt ein Branchenkenner an.
Insider-Untersuchung schwappt ueber Grenze

Insider

 

Chinesischer Yuan seit sechs Handelstagen auf absteigendem Ast

Kursrutsch:Yuan

Der Yuan ist an den letzten sechs Handelstagen gegenüber dem US-Dollar kontinuierlich gefallen. Der derzeitige Kurs gegenüber dem Greenback liegt somit bei 6,1192.
Laut dem chinesischen Devisen-Handelssystem sei der Yuan in der vergangenen Woche an vier aufeinanderfolgenden Handelstagen gefallen – am Dienstag ging es demnach um 20, am Mittwoch, Donnerstag und Freitag jeweils um 30, 43 und schließlich nochmal 30 Basispunkte nach unten. Der derzeitige Kurs gegenüber dem Greenback liegt somit bei 6,1192.
Chinesischer Yuan seit sechs Handelstagen auf absteigendem Ast

Chinesischer Yuan seit sechs Handelstagen auf absteigendem Ast