Stopp von Arktisbohrungen aus Kostengründen

Nach Gewinneinbruch 2013:
Der Ölkonzern Shell muss nach dem drastischen Gewinneinbruch in diesem Jahr
sparen. Weniger profitable Geschäfte im Wert von 15 Milliarden Dollar werden
verkauft, das umstrittene Förderprojekt in Alaska vorerst gestoppt und die
Investitionen zusammengestrichen.
Shell stoppt Arktisbohrungen aus Kostengruenden

Shell stoppt Arktisbohrungen aus Kostengruenden

UK: Banker fragen Kunden, für was sie Geld abheben?

Was wollen Sie denn mit Ihrem Geld?“: Bankkunden in Großbritannien müssen vermehrt Belege vorweisen, wenn sie größere Summen am Schalter abheben wollen. Damit soll Betrug verhindert werden.

Die Dame am Schalter lächelte freundlich, als sie die Bankkarte entgegennahm. „Sie wollen 5000 Pfund abheben?“ fragte sie. Der Kunde dachte sich nichts dabei und nickte. Erst als die Bankmitarbeiterin fragte, „Was wollen Sie denn damit?“, wurde er stutzig.
Schlussendlich bekam er nur 1000 Pfund ausgezahlt – und dass, obwohl er seiner Bank vorher mitgeteilt hatte, dass er Geld abheben wollte, und sein Konto gedeckt war.
Banker fragen Kunden, fuer was sie Geld abheben

Bankberater

«Ich bin sehr pessimistisch»

Ökonomie-Nobelpreisträger Joseph Stiglitz warnt vor dem Zerfall der Eurozone und der wachsenden Ungleichheit in Europa und den USA, die eine Gefahr für die Demokratie ist.

Herr Stiglitz, was kommt Ihnen spontan zu Basel in den Sinn?
Basel ist der Ort, an dem das globale Finanzsystem reguliert wird. Oder eben nicht.Sie spielen auf die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich und das Financial Stability Board an, die hier ihren Sitz haben. Machen denn diese Institutionen keinen guten Job?
Man kann diese Organisationen da­­­­­­für nicht verantwortlich machen, schliesslich geht es dort vor allem um Koordination. Ich teile aber die Meinung ­einer Mehrheit des US-Kongresses, dass zu wenig getan worden ist.
Ich bin sehr pessimistisch

Out of Balance?

«Viele rechnen mit einem Crash – das ist ein positives Zeichen»

Nach einer langen Aufwärtsbewegung haben die Märkte Mitte Januar deutlich
korrigiert. War das der Anfang vom Ende des Rallys, oder war es nur ein
Zwischenstopp und die Entwicklung geht wieder aufwärts?

Wir glauben nicht, dass die Aktien demnächst deutlich nach unten korrigieren werden. Die
Korrektur, die sich in den letzten Tagen gezeigt hat, ist gut für den Markt. Die Investoren
realisierten nach dem deutlichen Plus vor allem auf dem Schweizer Markt die mit den Aktien gemachten Gewinne.
Viele rechnen mit einem Crash – das ist ein positives Zeichen

Aktie

Zwangsabgabe: Sparguthaben über 100.000 Euro werden betroffen sein

Die von der Bundesbank vorgeschlagene Zwangsabgabe zum Schuldenabbau dürfte nach Ansicht des Ökonomen Daniel Stelter alle Vermögen über 100.000 Euro betreffen. In vielen südeuropäischen Staaten sind auch die privaten Haushalte so überschuldet, dass die Last für die deutschen Vermögen am Ende höher ausfallen könnten – um die völlig aus dem Ruder gelaufenen Schulden zu tilgen.
Sparguthaben über 100.000 Euro werden betroffen sein

www.bernd-zeller-cartoons.de

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Fragile Ruhe nach dem Sturm

Regierungen und Zentralbanken versuchen den Devisenmarkt nach den Kursturbulenzen bei Währungen der Schwellenländer zu beruhigen. Die Lage ist fragil. Staaten mit Leistungsbilanzdefizit bleiben im Blick.

Die Kursentwicklung am Devisenmarkt hat sich am Montag etwas beruhigt. Nach Verlusten von 16% bis knapp 40% in den vergangenen zwölf Monaten und einem wahren Ausverkauf in der vergangenen Woche erholten sich die Kurse von Schwellenländer- und sogenannten Rohwaren-Währungen gegenüber dem Franken vereinzelt.
Fragile Ruhe nach dem Sturm

Fragile Ruhe nach dem Sturm