Nach Gewinneinbruch 2013:
Der Ölkonzern Shell muss nach dem drastischen Gewinneinbruch in diesem Jahr
sparen. Weniger profitable Geschäfte im Wert von 15 Milliarden Dollar werden
verkauft, das umstrittene Förderprojekt in Alaska vorerst gestoppt und die
Investitionen zusammengestrichen.
Shell stoppt Arktisbohrungen aus Kostengruenden
Rubelabsturz macht Russen nervös
Währungskrise in Schwellenländern:
Die russische Währung fällt tiefer und tiefer – und die Zentralbank tut nichts. Die Regierung in Moskau scheint entschlossen, den Dingen ihren Lauf zu lassen. Manche Bürger tauschen bereits ihr Geld in harte Auslandswährung um.
Rubelabsturz macht Russen nervös
UK: Banker fragen Kunden, für was sie Geld abheben?
«Ich bin sehr pessimistisch»
Ökonomie-Nobelpreisträger Joseph Stiglitz warnt vor dem Zerfall der Eurozone und der wachsenden Ungleichheit in Europa und den USA, die eine Gefahr für die Demokratie ist.
Herr Stiglitz, was kommt Ihnen spontan zu Basel in den Sinn?
Basel ist der Ort, an dem das globale Finanzsystem reguliert wird. Oder eben nicht.Sie spielen auf die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich und das Financial Stability Board an, die hier ihren Sitz haben. Machen denn diese Institutionen keinen guten Job?
Man kann diese Organisationen dafür nicht verantwortlich machen, schliesslich geht es dort vor allem um Koordination. Ich teile aber die Meinung einer Mehrheit des US-Kongresses, dass zu wenig getan worden ist.
Ich bin sehr pessimistisch
«Viele rechnen mit einem Crash – das ist ein positives Zeichen»
Nach einer langen Aufwärtsbewegung haben die Märkte Mitte Januar deutlich
korrigiert. War das der Anfang vom Ende des Rallys, oder war es nur ein
Zwischenstopp und die Entwicklung geht wieder aufwärts?
Wir glauben nicht, dass die Aktien demnächst deutlich nach unten korrigieren werden. Die
Korrektur, die sich in den letzten Tagen gezeigt hat, ist gut für den Markt. Die Investoren
realisierten nach dem deutlichen Plus vor allem auf dem Schweizer Markt die mit den Aktien gemachten Gewinne.
Viele rechnen mit einem Crash – das ist ein positives Zeichen
Zwangsabgabe: Sparguthaben über 100.000 Euro werden betroffen sein
Die von der Bundesbank vorgeschlagene Zwangsabgabe zum Schuldenabbau dürfte nach Ansicht des Ökonomen Daniel Stelter alle Vermögen über 100.000 Euro betreffen. In vielen südeuropäischen Staaten sind auch die privaten Haushalte so überschuldet, dass die Last für die deutschen Vermögen am Ende höher ausfallen könnten – um die völlig aus dem Ruder gelaufenen Schulden zu tilgen.
Sparguthaben über 100.000 Euro werden betroffen sein
EU droht Großbanken mit Zwangsaufspaltung
EU-Finanzmarktkommissar Barnier hat sich nun dazu
positioniert, wie die EU künftig mit Großbanken umgehen will. Demnach soll die Bankenaufsicht von Fall zu Fall entscheiden – ein riskanter Entwurf.
So will die EU die großen Banken sicherer machen
Fragile Ruhe nach dem Sturm
Regierungen und Zentralbanken versuchen den Devisenmarkt nach den Kursturbulenzen bei Währungen der Schwellenländer zu beruhigen. Die Lage ist fragil. Staaten mit Leistungsbilanzdefizit bleiben im Blick.
Die Kursentwicklung am Devisenmarkt hat sich am Montag etwas beruhigt. Nach Verlusten von 16% bis knapp 40% in den vergangenen zwölf Monaten und einem wahren Ausverkauf in der vergangenen Woche erholten sich die Kurse von Schwellenländer- und sogenannten Rohwaren-Währungen gegenüber dem Franken vereinzelt.
Fragile Ruhe nach dem Sturm
Geld und der Schwarzmarkt
Traumatisiert von der Hyperinflation: In Argentinien stürzt der Peso ab, und die Menschen trauen den Zahlen der Regierung nicht mehr. Nur die Geldwechsler machen gute Geschäfte mit einer Parallelwährung. Ein Minister beschuldigt Shell, gegen das Land zu spekulieren.
Geld und der Schwarzmarkt
Deutschland wieder attraktiver für Investoren
Die Erholung der Weltwirtschaft macht sich auch im Anstieg der ausländischen Direktinvestitionen in den Entwicklungs- und Industrieländern bemerkbar. Deutschland kommt aus dem tiefem Tal.
Deutschland wieder attraktiver für Investoren









