Die Erholung der Weltwirtschaft macht sich auch im Anstieg der ausländischen Direktinvestitionen in den Entwicklungs- und Industrieländern bemerkbar. Deutschland kommt aus dem tiefem Tal.
Deutschland wieder attraktiver für Investoren
OECD macht Dampf bei der Steuertransparenz
Baldige Verabschiedung neuer Standards zum Informationsaustausch
Der kommende OECD-Standard zum automatischen Austausch von Finanzinformationen wird nach bisherigem Stand Schweizer Anliegen zur Gleichbehandlung und zur Erfassung von Trusts berücksichtigen.
Die Arbeiten in der OECD zum neuen Standard über den automatischen Austausch von Finanzinformationen zu Steuerzwecken (AIA) schreiten voran. Das Fiskalkomitee der OECD hat dem Vernehmen nach diesen Monat den ersten Teil des Standards schon fertig beraten. Die Publikation dieses Teils ist für Ende Monat zu erwarten. Die Finanzminister der G-20-Staaten diskutieren über die Lösung im Februar. Das Fiskalkomitee der OECD soll gemäss den Planungen der Pariser Organisation im Juni den neuen Standard mit Erläuterungen genehmigen. Daraufhin soll noch der OECD-Rat sein Plazet geben. Wenn im September wie vorgesehen auch die G-20 ihren Segen dazu gibt, gilt der neue «globale» Standard als besiegelt.
Verabschiedung neuer Standards zum Informationsaustausch
Kann man mit Fairness Geld verdienen?
New York: An der Wall Street sind die Meinungen darüber gemischt, ob man mit Fairness Geld verdienen kann oder nicht. Wenn Manager Wörter wie «fair» oder «gerecht» häufig verwenden, sehen die einen darin bloss eine Marketingkampagne. Andere nehmen diese Aussagen jedoch ernst und schliessen daraus sogar einen Wettbewerbsvorteil. In den vergangenen Wochen haben gleich zwei Unternehmen mit ihrem Drang nach Fairness von sich reden gemacht.
Kann man mit Fairness Geld verdienen

Rekord-Handelsbilanzdefizit für Japan
Asien
Der schwache Yen hat Japan ein Rekord-Defizit in der Handelsbilanz eingebrockt. Vor allem teurere Energie-Importe machten dem Land zu schaffen, auch weil die Regierung zahlreiche Atomkraftwerke vom Netz genommen hat.
Rekord-Handelsbilanzdefizit für Japan
Hohe Staatsschulden: Enteignungen sind für die Bundesbank kein Tabu mehr
Kommt die Reichensteuer gegen Staatspleiten?
Brisanter Vorstoß von Bundesbank und IWF: Staatspleiten sollen künftig durch die Erhebung einer Vermögensabgabe verhindert werden. So könnten „außergewöhnliche Notsituationen“ gemeistert werden.
Hohe Staatsschulden
Wie man die «Steuerhölle» Zürich das Sparen lehrt
Im internationalen Vergleich habe Zürich beim Steuersatz ein Problem, sagt Wirtschaftsprofessor Reiner Eichenberger Unifr. Er hat einen konkreten Vorschlag, wie das Volk beim Sparen direkt Einfluss nehmen kann.
Der Vorschlag lautet: Schaffung einer neuen Kontrollmacht.
Eine Rechnungsprüfungskommission, die nicht wie bisher vom Parlament aus eigenen Mitgliedern gebildet, sondern vom Volk direkt gewählt wird. «Diese Kommission hat einen einzigen Auftrag: Sie prüft und kritisiert die Geschäfte von Stadtrat und Parlament und macht Vorschläge, wie diese verbessert werden können.»
Wie man die Steuerhölle Zuerich das Sparen lehrt
Firmen senden die Frauen nicht einmal gratis nach Davos
Am Weltwirtschaftsgipfel in Davos ist die Frauenquote gesunken anstatt gestiegen. Das vor vier Jahren lancierte Quotensystem für die gut 100 strategischen Partner des Forums funktioniert nicht richtig.
Einige Firmen senden die Frauen nicht einmal gratis nach Davos
Die Währungsreserven wachsen zu stark
Abflauendes Wachstum in China
Die expansive Geldpolitik der Zentralbanken und stark zunehmende Währungsreserven in Ländern wie China haben bisher die Finanzmärkte beflügelt. Nun ebbt die Geldflut langsam ab. Das hat Folgen, vor allem auch für Schwellenländer-Anlagen.
Die Waehrungsreserven wachsen zu stark
HypoVereinsbank schließt Hunderte Filialen
Die HypoVereinsbank schließt womöglich die Hälfte ihrer fast 600 Filialen und streicht knapp 1600 Stellen. Vorstandschef Theodor Weimer plant einen radikalen Umbau des Privatkundengeschäfts.
Vorstandschef Theodor Weimer wollte diese Zahlen weder bestätigen noch dementieren, sagte aber: „Filialen werden geschlossen, weil die Kunden diesen Vertriebsweg nicht mehr nutzen und andere Angebote einfordern“.
Die HVB habe den durch die digitale Revolution im Bankgeschäft ausgelösten „historischen Umbruch“ frühzeitig antizipiert und mit dem Aufbau ihres Multikanal-Angebots reagiert. „Nun setzen wir diesen Transformationsprozess fort und vollziehen als erste Bank in Deutschland eine grundlegende Modernisierung des Privatkundengeschäfts“, sagte Weimer.
Bis Ende 2016 wolle die Bank massiv in mobile und internetbasierte Angebote „sowie in die Attraktivität unserer Filialen investieren“, sagte Weimer. Über die Details spreche er derzeit mit den Arbeitnehmervertretern. Den Umbau wolle sich die Bank mehr als 300 Millionen Euro kosten lassen.
Unruhe in der Finanzmarktaufsicht
Schweiz: Die Spannungen in der Finma
Die Finanzmarktaufsicht (Finma) steht oft in der Kritik der Finanzbranche und der Politik. Auch intern gibt es häufig Spannungen, wie Gespräche mit Kennern der Behörde deutlich machen.
Der Rücktritt von Direktor Patrick Raaflaub rückt die Finanzmarktaufsicht erneut ins Zentrum des Interesses. Er war seit der Geburt der Finma nach der Fusion von drei Behörden Anfang 2009 im Amt. In der Ära Raaflaub war die Finma politisch stark exponiert. Nach dem Ausbruch der Finanz- und der UBS-Krise schien dies unvermeidlich. Auch die Spannungen zwischen dem Finanzsektor und der Behörde waren bis zu einem gewissen Grad natürlich. Doch Mängel in der Dialogkultur der Finma-Spitze spielten laut Beobachtern ebenfalls eine Rolle.
Unruhe in der Finanzmarktaufsicht








