Das dürfte Donald Trump nicht gefallen: Russland wirft seit einiger Zeit seine amerikanischen Staatsanleihen auf den Markt. Damit will Putin vom Dollar unabhängiger werden – und Trump unter Druck setzen.
Bei Worten ist es bei Putin nicht geblieben. Wie Daten des Finanzdienstleisters Bloomberg zeigen, hat Russland in den Monaten April und Mai seine Position von amerikanischen Staatsanleihen um mehr als 80 Prozent auf noch 14,9 Milliarden Dollar reduziert. Beobachter gehen davon aus, dass die Verkäufe eine unmittelbare Reaktion auf die Einführung der Sanktionen vom 6. April waren. In Russland hat man sich wohl davor gefürchtet, dass der Handel mit amerikanischen Staatsanleihen für das Land bei der nächsten Sanktionsrunde erschwert wird. Dies hat an den Märkten einen überraschenden Nebeneffekt.
Russland setzt auf Gold und ist damit unter den Top 10 bei den GoldreservenNZZ
