Können wir die Lage an den internationalen Finanzmärkten zusammenfassen?
berichtet: Nach einer sehr langen Zeit mit ultraexpansiven geldpolitischen Strategien weltweit scheint man nun die Zeit für gekommen zu halten, Gegensteuer zu geben. Die Chinesen sind ebenso restriktiver geworden wie die Amerikaner. Selbst wenn die Japaner und die Europäer noch nicht so weit zu sein scheinen, deutet sich doch ein allgemeines Umdenken an. Noch ist offen, wie das ausgehen wird. Immerhin sind Konsequenzen bei den Wechselkursen denkbar, solange sich die Notenbanken zweier grosser Währungsblöcke bewegen und zwei andere nicht – mit entsprechenden Folgewirkungen. Das ist vergleichbar mit dem Ritt auf einem Tiger: Man ist sicher, solange man oben ist. Die Frage ist, wie man herunterkommt, ohne von ihm gefressen zu werden.
