Die Aktien-Mafia kassiert Anleger ab

Schmierige Tippgeber ziehen die Kurse Hunderter
Aktien nach oben und kassieren Anleger Auf Spurensuche bei der Aktien-Mafiaab. Wer sind diese Leute, wer sind ihre Hintermänner, wie arbeiten und woran verdienen sie – und warum sind sie den Ermittlern immer einen Schritt voraus?

Auf Spurensuche bei der Aktien-Mafia

Schläft die Bankenaufsicht?
Klären kann das womöglich ein Bankinsider. Er will anonym bleiben, beim Treffen in einem Hinterhofcafé blickt er nervös umher. Die Aufsicht habe Renell mit Auskunftsersuchen überschüttet, sagt er. „Die BaFin hat zwar wild gefaucht, aber ist ja doch nur ein zahnloser Tiger.“ Die BaFin verwies in einer Stellungnahme auf ihre Verschwiegenheitspflicht.

Aktien-Mafia

Geld und Liebe

Ein schwieriges Thema.

Bei aller Liebe Geld ist das Thema, über das Paare am häufigsten streiten. Doch wenn Männer und Frauen deswegen aneinander geraten, geht es oft um ganz andere Verletzungen.

Hannah Wilhelm berichtet:  „Puh, der Wein ist aber teuer hier“, sagt Eva und blättert unglücklich durch die Speisekarte. Die Freundinnen Barbara und Marianne wundern sich. Geld war doch sonst kein Thema. Doch gerade ist alles anders. Gerade ist Geld nicht nur ein Thema, es ist ein Problem.
Partnerschaft und Geld

Partnerschaft und Geld

Warum zahlt Swisspartners US-Behörden 4,4 Millionen Dollar?

Steuerstreit

Einigung im Steuerstreit: Swisspartners zahlt den US-Behörden 4,4 Millionen Dollar. Das Institut soll Amerikanern bei der Steuerhinterziehung geholfen haben. Credit Suisse wird ein ähnliches Vergehen vorgeworfen.

Washington:  Die Vermögensverwaltungsgesellschaft Swisspartners Group hat sich mit den US-Behörden in einem Steuerstreit auf die Zahlung von 4,4 Millionen Dollar verständigt. Das teilte das Justizministerium in Washington am Freitag mit.

Die US-Staatsanwaltschaft wirft dem Institut vor, von 2001 bis 2011 Amerikanern bei der Steuerhinterziehung geholfen zu haben. Der Fall wird mit besonderem Interesse verfolgt, weil Credit Suisse von der amerikanischen Staatsanwaltschaft ein ähnliches Vergehen vorgeworfen wird.

Aus US-Kreisen ist verlautet, dass die Großbank mit einer Strafe von bis zu 1,6 Milliarden Dollar rechnen muss.
SWISS SONGBIRD AVOIDED CRIMINAL CHARGES IN U.S. TAX EVASION PROBE

www.alanbenson.de

www.alanbenson.de

Swiss money manager-sings to avoid criminal charges in us

Schatten über der Credit Suisse

Die UBS musste bereits 2009 einräumen, dass sie amerikanisches Recht gebrochen hatte. Schwierig abzuschätzen sind die Folgen eines formal direkteren Schuldeingeständnisses, wie es nun für die Credit Suisse zur Diskussion steht.

So gern die Aktionäre der Credit Suisse an der Generalversammlung Näheres über den Steuerkonflikt in den USA erfahren hätten, so wenig konnte die Bankspitze dem noch laufenden Verfahren vorgreifen. Beobachter rechnen mit einem Abschluss in den nächsten Tagen oder Wochen. Im Vordergrund steht das Szenario eines Schuldeingeständnisses (möglicherweise eher von der Muttergesellschaft als von einer Tochter) zusammen mit einer saftigen Busse. Auch personelle Konsequenzen auf den obersten Etagen sind nicht auszuschliessen.
Der Schatten über der Credit SuisseSchatten über der Credit Suisse

Großbanken wollen die Bitcoin-Idee nutzen

Geldsysteme

Der schnelle Aufstieg der Internet-Währung hat etablierte Banken geschockt. Die
unbestrittenen Vorteile wie den Geldtransfer will das Establishment kopieren – und macht dabei den Bitcoin überflüssig.

Die Wall Street in New York: Ranghohe Manager der Finanzbranche haben die Idee der virtuellen Währung für sich entdeckt. Amerikas prominentester Banker, JPMorgan-Chef Jamie Dimon, hat ernste Zweifel. Das Gleiche gilt für den legendären Investor Warren Buffett. Beide haben Bitcoins mehr oder weniger unverblümt den Untergang vorausgesagt. Doch hinter den Kulissen studieren ranghohe Manager der Finanzbranche das Konzept der digitalen Währung ganz genau.

Es geht ihnen nicht so sehr darum, das 2009 eingeführte Anarchogeld selbst zu verwenden oder als Parallelwährung neben dem Dollar zu etablieren. Vielmehr wollen sie den Bitcoin überflüssig machen.

Die Finanzingenieure haben sich zum Ziel gesetzt, die eigentliche Innovation des Bitcoin, nämlich einen schnellen und günstigen Geldtransfer zu ermöglichen, nachzuahmen und zu ihren Gunsten zu verwenden. Ganz vorne im Rennen ist eine Firma namens FIS, ein Anbieter für Systeme zur Zahlungsabwicklung.
Großbanken wollen die Bitcoin-Idee ausbeuten

Großbanken wollen die Bitcoin-Idee nutzen

Macao: Alle verdienen bei der Geldwäsche mit!

Macao degradiert Las Vegas zum Provinz-Kasino

Nirgendwo wird mit Glücksspiel so viel verdient wie in der chinesischen Kasino-Stadt Macao. Das ehemalige Vorbild Las Vegas kann da schon lange nicht mehr mithalten – auch in Sachen krimineller Energie.

Alle verdienen bei der Geldwäsche mit

Die vielen Shoppingmalls in Macao dienten einem ähnlichen Zweck. Bürger der Volksrepublik kaufen dort ein und zahlen mit UnionPay, der am meisten verbreiteten Kreditkarte im Land. „Sie geben die Sachen Minuten später zurück und bekommen Bargeld wieder“, sagt Zhonglu Zeng. So lassen sich die Einfuhrbeschränkungen für Devisen ganz leicht umgehen.
Macao degradiert Las Vegas zum Provinz-Kasino

Rodrigo de Matos

Rodrigo de Matos

Milliarden Franken verdächtige Vermögenswerte gemeldet

Ein Koffer voller Schweizer Banknoten

Der Meldestelle für Geldwäscherei MROS sind im Jahr 2013 fast drei Milliarden Franken verdächtige Vermögenswerte gemeldet worden. Deutlich zugenommen haben als mutmassliche Vortaten die Fälle von Computerbetrug, insbesondere der Verdacht auf Phishing, wie die MROS am Donnerstag mitteilte.
Deutlich mehr Geldwaesche-Faelle via Phishing

www.igorzakowski.webs.com

www.igorzakowski.webs.com

 

Macht der Worte bewegt den Euro

Von EZB-Chef Mario Draghi geschürte Spekulationen auf eine baldige Lockerung der Geldpolitik haben den Euro am Donnerstag auf Talfahrt geschickt.

Die Gemeinschaftswährung verlor mehr als einen Cent. Die Aktienbörsen legten dagegen zu. Der Dax verabschiedete sich mit einem Plus von 0,9 Prozent bei 9607,40 Punkten in den Feierabend, der EuroStoxx50 gewann 1,4 Prozent auf 3204,30 Zähler.
Die Leitzinsbestätigung der EZB sorgt zunächst nur für ein Zucken am Devisenmarkt. Doch die anschließenden Ausführungen von Notenbankchef Draghi befeuern den Eurokurs – um ihn kurz darauf deutlich zu drücken.

Anleger lasen aus den ersten Kommentaren des EZB-Präsidenten nach der Zinsentscheidung heraus, dass quantitative Lockerungen derzeit keine ernsthafte Option für die EZB darstellen. Allerdings wendete sich das Blatt schon recht bald, als der Italiener dann geldpolitische Lockerung für Juni in Aussicht stellte.
Macht der Worte

Christiane Pfohlmann www.w-t-w.org/en/cartoon/christiane-pfohlmann www.pfohlmann.de

Christiane Pfohlmann

Glückliche, neue Welt? Lustige Fakten!

US-Analyst erklärt die Welt in 15 schrägen Thesen

Die Bank of America Merrill Lynch will mit einem Thesenpapier zum Denken anregen: Ob Geburtenrate, der Windelverbrauch von Erwachsenen oder die US-Schulden – diese Zahlen werden viele überraschen.

Glückliche, alte Welt? 112.000 neue Rentner gibt es alle zehn Tagen in Europa, Japan und den USA. Während diese Gesellschaften schnell altern, finden von 100 Geburten 97 in Entwicklungsländern statt

Automatisierung: Wird ein Roboter bald meinen Job übernehmen?
Ruhestandsalter: Oettinger und Ökonomen plädieren für Rente mit 70
Grenzmärkte: Neue Schwellenländer freuen sich auf fette Jahre
Tagesgeld: Der Trick der Null-Komma-nichts-Anbieter

US-Analyst Michael Hartnett von der Investmentbank Bank of America Merrill Lynch hat ein Thesenpapier mit dem Titel „Globale Transformationen“ vorgestellt, das überraschen und provozieren soll.

Die „Financial Times“ und der „Business Insider“ zitieren genüsslich die teilweise merkwürdigen Zusammenhänge: So ist etwa eine einzige Brausefirma mehr wert, als alle ägyptischen Unternehmen zusammen.
US-Analyst erklärt die Welt in 15 schrägen Thesen

Glückliche, alte Welt

 

Schöne neue Welt aber nicht so rosarot

Nicht nur die Kapitalisierung entscheidet. Weder «smart» noch «Beta»

Wertpapiere mit dem Label «Smart Beta» sollen die Vorteile
passiver Index-Investments mit denen aktiver Anlagestrategien vereinen.

Unter einem neuen Label werben Finanzfirmen für eine scheinbar ideale Kombination aus passivem und aktivem Investment. Dahinter steckt Bekanntes.
Ein neuer Begriff hat sich in den Marketingabteilungen vieler Anbieter von Finanzprodukten etabliert und wird mit grossem Einsatz bei Kunden und Journalisten verbreitet. Wertpapiere mit dem Label «Smart Beta» sollen die Vorteile passiver Index-Investments mit denen aktiver Anlagestrategien vereinen und einen höheren Ertrag bei geringeren Risiken garantieren.

Wie zumeist ist die schöne neue Welt aber nicht so rosarot, wie sie von den Verkaufsmannschaften der Banken gemalt wird. Der Begriff «Smart Beta» ist wenig mehr als ein Marketinginstrument. Die Prinzipien, die hinter dem Label stehen, sind weder besonders «smart» im Sinne von neu und gerissen noch liefern sie das, was strenggenommen unter Beta zu verstehen ist.
Weder Smart noch Beta

Schöne neue Welt aber nicht so rosarot