Finanzmarktaufsicht in der Schweiz

«Too big to fail»-Bestimmungen

Finanzmarktaufsicht legt Kapitalziele für Grossbanken fest

(Reuters) Die Schweizer Bankenaufsicht Finma hat die Eigenkapitalvorgaben für die beiden als «too big to fail» eingestuften Grossbanken Credit Suisse und UBS festgelegt. Die UBS muss aufgrund vorläufiger Berechnungen bis 2019 eine Eigenkapitalquote von 19,2% der Bilanzrisiken (RWA) erfüllen, wie die Finma am Mittwoch mitteilte. Bei Credit Suisse liegt die Quote bei 16,7%.

Die Vorgaben seien auf der Basis der Geschäftszahlen von 2012 und der Marktanteile im Inland berechnet worden und könnten sich bis 2019 wieder ändern, betonte die Finma. «Aufgrund der aktuellen Anstrengungen der Banken zur Reduktion ihrer Bilanz und möglicher Marktanteilsveränderungen ist damit zu rechnen, dass die für 2019 erforderlichen Werte tiefer ausfallen werden», erklärte die Finma.

Bei den ungewichteten Eigenkapitalquoten (Leverage Ratio) berechnete die FINMA für UBS 4,6% und für Credit Suisse 4,0 %.

www.swen.ch

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Verschleierung mit Schein- und Briefkastenfirmen

Report München: „Wir fahren nach Zug in der Schweiz. Dieser Ort ist ein Zentrum für Treuhänder, Briefkastenfirmen und anonymes Geld. „

Andreas Frank, Finanzmarkt Experte: „Wir sprechen da über Einnahmen der organisierten Kriminalität weltweit von circa 2100 Milliarden im Jahr. Alles unversteuert, wenn man sich da noch schöne Zinsen drauf rechnet, dann können die bald die ganze Welt kaufen.“

Schein- und Briefkastenfirmen: Wie die Bundesregierung mehr Transparenz verhindert

Das EU-Parlament will Firmenregister einführen, aus denen klar hervorgeht, wer hinter einem Unternehmen steht. Ein wichtiges Instrument gegen Geldwäsche und Steuerhinterziehung – denn so wäre es schwieriger, Geldflüsse über Schein- und Briefkastenfirmen zu verschleiern. Ausgerechnet die Bundesregierung bremst – sie will die Register verhindern. Die Polizei wirft der Bundesregierung nun vor, es mit dem Kampf gegen Geldwäsche nicht ernst zu meinen.
Schein und Briefkastenfirmen

www.w-t-w.org/en/harm-bengen

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Swiss-asset-manager-charged-in-offshore-tax-fraud-case

 

 

Frauen Berufsbilder im Finanzbereich / Risikomanagerin

Jobs in FINANCE: Berufsbilder im Finanzbereich.
Im Teil 1 hat Sabine Paulus uns die Contoller vorgestellt.
dannach folgte die Buchhalterin
Im Teil 3 und 4 ihrer Serie hat sie uns mit dem Treasurer und Cash Manager bekannt gemacht.

Ein Risikomanagerin muss alle Entscheidungen im Unternehmen im Vorfeld kritisch hinterfragen – auch gegenüber CFO und CEO. Risikomanager müssen die größten Kritiker sein, wenn sie ihren Job gut machen wollen. Zur fachlichen Voraussetzungen einer Risikomanagerin gehören Kenntnisse in Simulationsverfahren  und die Fähigkeit Kritik zu üben.
Was Risikomanager verdienen können:

Risikomanager: 60.000 bis 70.000 Euro
Senior Risikomanager: 70.000 bis 90.000 Euro
Leiter Risikomanagement: 90.000 bis 120.000+. Bis zu 200.000 Euro sind möglich.
Der Risikomanager
Risikomanagerin

Börsengang der Superlative von Alibaba

Chinesischer Konzern an der Wall StreetAlibaba Group
Der Wall Street steht mit dem erwarteten Börsengang der chinesischen Online-Handelsplattform Alibaba eine Zitterpartie bevor: Die Aktien sind für viele Investoren ein Muss, die Risiken des wenig transparenten Konzerns sind jedoch unübersehbar.

Man kombiniere China, Online-Handel und Wall Street, und das Ergebnis ist eine Anhäufung von Superlativen: Mit der an Transaktionen gemessen weltweit grössten chinesischen Online-Handelsplattform steht der Wall Street demnächst einer der grössten Börsengänge ihrer Geschichte bevor. Der Börsenwert des Konzerns wird auf bis zu 180 Mrd. $ geschätzt; damit läge der Unternehmenswert über dem von 95% der im S&P-500-Index enthaltenen Konzerne. Und im Zuge eines Börsengangs dürften Aktien im Wert von 15 Mrd. $ placiert werden; damit läge er fast auf der Höhe des Facebook-IPO. Dieser war der grösste Technologie-Börsengang an der Wall Street und hatte ein Volumen von 16 Mrd. $.

An einem allfälligen Börsengang von Alibaba kommt also kaum ein Investor vorbei. Der Konzern wächst schnell, und das Potenzial scheint grenzenlos. Das chinesische Unternehmen hat im vierten Quartal einen im Vergleich mit der Vorjahresperiode um 66% gestiegenen Umsatz von 3,1 Mrd. $ erzielt; der Gewinn verdoppelte sich auf 1,4 Mrd. $. Alibaba ist vor allem eine Plattform, auf der Unternehmen ihre Online-Läden einrichten und ihre Produkte verkaufen; auch fungiert es als Handelsplattform für Individuen. Einnahmen generiert das Unternehmen vornehmlich über Anzeigen.
Boersengang der Superlative von Alibaba
News Alizila.com

Niemand ist zu groß fürs Gefängnis

US-Justizminister Holder droht Schweizer Bank Credit Suisse
„Niemand ist zu groß fürs Gefängnis“

Washington/Zürich – US-Justizminister Eric Holder hat ein hartes Vorgehen gegen kriminelle Machenschaften im Bankensektor angekündigt. Keine Person und keine Firma, die der amerikanischen Wirtschaft schade, stehe über dem Gesetz.

Das gelte auch für große Unternehmen. Niemand sei zu groß fürs Gefängnis, „Too big to jail“ gebe es nicht, betonte der Minister in Abwandlung des aus den Regulierungsdebatten bekannten Begriffs des „Too big to fail“ („zu groß, um pleitezugehen“).

Unter Holders Aufsicht laufen mehrere Ermittlungen gegen Finanzinstitutionen, die in den kommenden Wochen oder Monaten zu Ergebnissen führen könnten. Namen nannte der Minister nicht. US-Insidern zufolge hat die Behörde zurzeit vor allem die französische BNP Paribas  wegen Verstößen gegen US-Sanktionsvorschriften im Visier und die Schweizer Großbank Credit Suisse.

Credit Suisse steht im Verdacht, US-Bürgern bei der Steuerflucht geholfen zu haben. Laut einem Bericht des US-Senats führte die zweitgrößte Schweizer Bank Geheimkonten von Tausenden US-Kunden, auf denen mehrere Milliarden Dollar geparkt waren. Bankchef Brady Dougan hatte bei einer Anhörung im US-Kongress Ende Februar von einem „Fehlverhalten“ einiger Angestellter gesprochen, eine Verwicklung des Managements aber zurückgewiesen.

Credit Suisse droht Verlust der US-Lizenz
Niemand ist zu groß fürs Gefaengnis

Niemand ist zu gross fuers Gefaengnis

Ost Ukraine Bank schließt Filiale

Ukraine: Kein Bargeld: Größte Bank der Ukraine schließt Filialen im Osten

Wegen der Eskalation der Gewalt schließt die größte Bank des Landes ihre Filialen in den Separatisten-Hochburgen Donezk und Luhansk. Die Bürger können keine Bar-Transaktionen mehr durchführen. Die Bank gehört dem Milliardär Igor Kolomoiski, der für jeden pro-russischen „Saboteur“ ein Kopfgeld von 10.000 Dollar ausgesetzt hat.

Die größte ukrainische Bank hat ihre Filialen in den Separatisten-Hochburgen Donezk und Luhansk vorübergehend geschlossen.

In den vergangenen zehn Tagen seien dort 24 Niederlassungen, 38 Geldautomaten und elf Geldtransporter Ziel von Überfällen, Brandstiftung oder Einbrüchen gewesen, begründete das Institut Privatbank den Schritt am Montag. Unter solchen Umständen könne man von den Mitarbeitern in den betroffenen ostukrainischen Regionen nicht erwarten, zur Arbeit zu gehen.

Bar-Transaktionen seien somit vorerst nicht mehr möglich. Die Kunden könnten aber weiterhin online Geschäfte tätigen, mit ihren Karten einkaufen oder Überweisungsautomaten für bargeldlose Geschäfte nutzen.

Die Privatbank ist ins Visier der Rebellen geraten, nachdem ihr Miteigentümer, der Milliardär Igor Kolomoiski, von der Übergangsregierung in Kiew zum Chef der nahe gelegenen Region Dnipropetrowsk ernannt wurde. Der nach Angaben des Magazins Forbes viertreichste Mann der Ukraine hatte daraufhin unter anderem eine Belohnung von 10.000 Dollar für jeden ergriffenen „Saboteur“ ausgesetzt.
© REUTERS Vergrößern Maskierte Aktivisten vor wenigen Tagen vor einer Filiale der Privatbank in Donezk

Anleger lernen nichts

Finanzkompetenz oder „Financial Literacy“
Verbessern Sie Ihr Finanzwissen. Finanzwissen im Brennpunkt
Prof. Dr. Erwin W. Heri

Nobelpreisträger Kahneman ist berühmt für seine zynische Aussage, dass Investoren an den Märkten immer wieder die gleichen Fehler machen. In verschiedenen Videos zeigen wir, was man aus der Geschichte lernen sollte.
Nobelpreisträger Kahneman im Interview „Geld macht glücklicher als die Ehe“

Rudolf Schuppler www.w-t-w.org/en/cartoon/rudolf-schuppler www.grafik-schuppler.at

Rudolf Schuppler

Geduld bringt Rosen
Cash is King – Wirklich?
Vermögen verdoppeln! wie-bitte?

Aktien klar doch !!
A
ktien? Nie und nimmer!!

News: Grundausbildung  in Finanzfragen

Geduld bringt Rosen

Finanzkompetenz oder „Financial Literacy“
Verbessern Sie Ihr Finanzwissen. Finanzwissen im Brennpunkt
Prof. Dr. Erwin W. Heri

Aktien kann man kurz- oder langfristig halten. Je nachdem haben sie unterschiedliche Eigenschaften. Aber wo hört „kurz“ auf, und wo beginnt „lang“? Und was ist ein strategischer Investor?Geduld bringt RosenCash is King – Wirklich?
Vermögen verdoppeln! wie-bitte?

Aktien klar doch !!
A
ktien? Nie und nimmer!!

News: Grundausbildung  in Finanzfragen

 

Wie dominant ist China an den Rohwarenmärkten?

Bedeutender Handel

Heidi Gmür, Sydney berichtet: In China fällt die Hälfte der weltweiten Stahlproduktion an.

Urbanisierung und Industrialisierung haben die Rohstoffnachfrage Chinas im vergangenen Jahrzehnt in die Höhe schnellen lassen. Heute spielt das Land als Importeur eine zentrale Rolle im Welthandel mit Rohwaren.

Man muss sich die Ressourcen – allein für die zusätzlichen Wohnbauten und die Infrastruktur – vorstellen, die benötigt würden, wenn sich die Bevölkerung der Stadt Zürich in einem einzigen Jahr verdoppeln würde. In Peking wuchs die permanente Bevölkerung im vergangenen Jahrzehnt jährlich nicht nur um das Einfache der Stadt Zürich, sondern um das Anderthalbfache; inzwischen leben in der Hauptstadt Chinas 21 Mio. Menschen, was freilich ein Bruchteil (rund 1,6%) der Bevölkerung im Reich der Mitte ist. Innert nur zehn Jahren wurden in China laut einer Studie der Economist Intelligence Unit doppelt so viele Häuser gebaut, wie es Häuser in Spanien gibt.
Wie dominant ist China an den Rohwarenmaerkten

Chinas Hunger nach Rohstoffen