Geschäfte mit dem Hunger?

Wird die Ernährung die Menschheit künftig spalten?

Preise für Nahrung explodieren
Werden natürliche Lebensmittel durch Dürre und Spekulationen künftig nur für die Super-Reichen erschwinglich sein?
Wegen der hohen Lebensmittelpreise werden natürliche Lebensmittel zu einem Luxus-Artikel für die Eliten. Muss der Rest der Menschheit muss sehen, wo er bleibt?

Bei den Lebensmitteln droht eine massive Spaltung der Welt: Wegen zahlreicher Naturkatastrophen und Finanzspekulationen werden die Preise in den kommenden Jahren explodieren. Eine denkbare Variante: Die Feudal-Eliten können sich das teure „natürliche“ Essen leisten. Für den Rest der Menschheit (99%) gibt es Fressen aus dem Computer. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren.
Natuerliche Lebensmittel kuenftig nur fuer die Super-Reichen
Bio Bauernhof

IWF: Unternehmen in Europa sind überschuldet

IWF warnt: Unternehmen in Europa sind überschuldet.IWF Lagarde

Deutsche Wirtschafts Nachrichten berichten: Hohe Verschuldung, niedrige Inflation und finanzielle Ungleichgewichte gefährden das europäische Finanzsystem. Zudem sind Unternehmen Europas stark überschuldet.

Jene europäischen Firmen, die mit ihrem Vorsteuer-Gewinn nicht einmal die Zinsen auf ihre Schulden leisten können, liegt in Italien zwischen 20 bis 30 Prozent, in Spanien und Portugal zwischen 30 und 40 Prozent.

Zudem sei das Finanzsystem in Europa noch zu anfällig. Hohe Verschuldung, niedrige Inflation und finanzielle Ungleichgewichte sind akute Risiken. Davor warnt der IWF in seinem Global Financial Stability Report für April 2014.

Die Märkte vertrauen zwar den Banken in der Eurozone wieder, doch die faulen Kredite haben sich seit 2009 auf 800 Milliarden Euro verdoppelt. Der IWF empfielt daher, Banken zu schließen, die nicht mehr zu retten sind. Neben dem überschuldeten Unternehmenssektor sind zudem auch die Staatsschulden in vielen Ländern zu hoch.

World Economic and Financial Surveys
IWF: Global Financial Stability Report
Moving from Liquidity- to Growth-Driven Markets

bernd-zeller-cartoons.de

bernd-zeller-cartoons.de

Haben Frauen ein gutes Händchen?

Vermögensverwalterin im Interview
„Frauen haben oft ein besseres Händchen“

Wo kommt die Rendite her? Diese Frage treibt konservative Anleger und ihre Berater um. Vermögensverwalterin Anja Welz erklärt, welche Investments jetzt infrage kommen und was Frauen bei der Geldanlage anders machen.
Finden Frauen Geld unsexy?

Auf keinen Fall! Dass Banker und Vermögensverwalter überwiegend Männer sind, ist historisch gewachsen. Wie in vielen anderen Branchen auch. Aber wir holen auf, zumal Frauen ja auch oft ein besseres Händchen haben, wenn es um Geld geht.

Was machen Frauen denn anders bei der Geldanlage?

Sie agieren vorsichtiger, haben mehr Geduld, können Risiken oft besser einschätzen und liefern nicht selten auch höhere Renditen ab. Das gilt übrigens nicht nur für Profis, sondern auch für Privatanlegerinnen, wie Auswertungen von Onlinebrokern gezeigt haben.
Frauen haben oft ein besseres Haendchen

Lilah Geldanlage

 

Korruption in China: Der fetteste Tiger der Geschichte

In China laufen offenbar Ermittlungen in einem Korruptionsfall, der zum größten in der Geschichte der Volksrepublik werden könnte. Im Zentrum: ein Top-Politiker, der als Chef eines Öl-Konzerns steinreich wurde.
Peking/Hamburg – Kurz vor seinem Antritt als chinesischer Staatspräsident prägte Xi Jinping ein Bild, das seither symbolisch für seinen Kampf gegen Korruption steht.
Xi erklärte, die Kommunistische Partei (KP) werde in Zukunft nicht nur „Fliegen“ fangen, also niedere Beamten der Bestechlichkeit überführen, sondern auch „die Tiger“, chinesische Spitzenkräfte, für Verschwendung zur Verantwortung ziehen. Gegen Song Lin, Vorstandsvorsitzender des mächtigen staatseigenen Konzerns Resources Holdings, wird bereits ermittelt.
Doch auch Top-Politiker stehen im Fokus der Behörden. Mehr als ein Jahr nach Xis Ausspruch sieht es danach aus, als hätten die Behörden mit Zhou Yongkang den fettesten Tiger in der Geschichte der Volksrepublik umzingelt.
Korruption in China: Der fetteste Tiger der Geschichte

Korruption in China 2

Online-Kredite von Mensch zu Mensch ?

Volles Risiko
Im Netz werben immer mehr Kreditportale mit hohen Renditen und günstigen Zinsen. Das Neueste stammt von den Zalando-Gründern. Aber wie hoch ist das Risiko für die Nutzer?

Sie haben den Online-Schuhhändler Zalando zu einem Umsatz von fast zwei Milliarden Euro geführt und Internetfirmen wie die Partnervermittlung eDarling und das Gutscheinportal Groupon erfolgreich am Markt etabliert: Die Brüder Marc, Oliver und Alexander Samwer zählen mit ihrer Investmentgesellschaft Rocket Internet zu den bekanntesten Investoren der deutschen Start-up-Szene. Vor einigen Monaten wurde ein neues Projekt gestartet. Der Kreditmarktplatz Lendico soll Kreditsuchende und Geldanleger direkt miteinander verbinden und Verbrauchern eine Alternative zur Bank bieten.
Online-Kredite

Volles Risiko

Trügerische Euphorie in der Euro-Krise?

Finanzmärkte:
Die trügerische Euphorie in der Euro-Krise

Ist die Euro-Krise abgehakt? Aus Sicht der Investoren und der Politik ist sie es. Dabei sind die Probleme in Griechenland, Spanien oder Italien größer denn je. Wie in den dreißiger Jahren ist auch jetzt die Demokratie in Gefahr.

Das wohl beste Bild für die Politik zur Bewältigung der Euro-Krise ist das Tal der Dämmerung aus „Jim Knopf und Lukas, der Lokomotivführer“. Es führt ein enger, langer Weg durch ein unwegsames Gebirge. Man kommt aber nicht durch, weil man durch die Echos von einer Felswand zur anderen hin- und hergeworfen wird. In meinem Bild soll das Echo der Lärm der Finanzmärkte sein. An einem Tag signalisieren sie das Ende des Euro. Am andere verfallen sie zurück in die Euphorie. Momentan erleben wir einen dieser anderen Tage.

Nach Griechenland strömen immer mehr Investoren, nicht nur waghalsige Hedgefonds, sondern mittlerweile auch Wald- und Wiesenanleger, die sich für besonders clever halten. Brasilien, die Türkei und Israel sind nach langer Abstinenz wieder dazu übergegangen, sich einen Teil ihrer Staatsschulden in Euro an den Märkten zu leihen. Die Marktzinsen fallen überall. Aus Sicht der Investoren ist die Euro-Krise vorüber.

Auch für die Politik ist sie es. In seiner letzten Tagungswoche vor den Europawahlen beschloss das Europäische Parlament den letzten Pfeiler der Bankenunion. Es ist ein löchriger Kompromiss über die Verfahren, die einzuleiten sind, wenn eine Bank bankrottgeht.
Die truegerische Euphorie in der Euro-Krise
Jim Knopf und Lukas, der Lokomotivfuehrer

Wie viel heben Sie am Geldautomaten ihrer Bank ab?

Männer heben mehr Geld ab als FrauenECB Lilah
Wie viel heben die Deutschen am Geldautomaten ihrer Bank ab und wie viel Bargeld tragen sie mit sich herum? Wie zahlen sie am liebsten? Eine Umfrage zeigt – mitunter überraschende – Unterschiede auf.

Es gibt die, die alle drei Tage zum Geldautomaten laufen, um 50 Euro abzuheben. Und es gibt jene, die den Weg nur einmal im Monat auf sich nehmen, dann aber gleich 500 Euro holen. Im Durchschnitt jedoch ziehen die Bundesbürger pro Woche 122 Euro an den Automaten ihrer Bank.

Bei Männern darf es dabei etwas mehr sein, leicht über 131 Euro, bei Frauen ist es eher etwas weniger: knapp 114 Euro. Zwischen Ost- und Westdeutschland gibt es dagegen nur kleine Unterschiede, dafür jedoch erstaunlicherweise größere zwischen dem Norden und dem Süden: 131 Euro sind es in Alpennähe, Richtung Küste dagegen nur noch 118 Euro.

Jüngere  heben naheliegenderweise eher weniger ab, im Schnitt kommen die 18- bis 29-Jährigen nur auf einen Betrag von 95 Euro. Fast jeder Dritte in dieser Gruppe (29 Prozent) holt sich sogar weniger als 50 Euro.

Ältere dagegen decken sich meist mit etwas höheren Summen ein, am höchsten ist der Betrag mit knapp 135 Euro bei den 50- bis 59-Jährigen. Dies liegt nicht nur daran, dass diese Gruppe über mehr Geld verfügt. „Die ältere Generation bezahlt statt mit der Karte lieber mit Bargeld“.

Doch wie viel tragen die Menschen nun tatsächlich in ihren Geldbeuteln mit sich herum? Dieser Frage ist schon Ende 2012 die Bundesbank nachgegangen, ebenfalls mithilfe einer Umfrage. Demnach befinden sich in den Portemonnaies der Deutschen im Durchschnitt 103 Euro in bar, davon etwa 5,90 Euro in Münzen.

Die meisten, nämlich 30 Prozent, haben dabei zwischen 50 und 100 Euro im Geldbeutel, jeweils 18 Prozent tragen zwischen 20 und 50 Euro beziehungsweise zwischen 100 und 150 Euro mit sich herum.

Anteil der Kartenzahlungen nimmt zu
Die Tendenz ist insgesamt allerdings leicht rückläufig, denn 2008 waren es im Durchschnitt noch 118 Euro. Vor allem gab es damals noch mehr Menschen, die Beträge über 100 Euro mit sich führten.
Der Grund für den Rückgang liegt in der Zunahme der bargeldlosen Zahlungen. 2008 hatte Bargeld beim Bezahlen noch einen Anteil von 58 Prozent, inzwischen ist dieser auf 53 Prozent gesunken. Damit bleibt Bargeld zwar nach wie vor das beliebteste Zahlungsmittel der Deutschen. Rund 28 Prozent des Umsatzes werden inzwischen aber mit der Girocard getätigt, für etwas über sieben Prozent werden Kreditkarten eingesetzt. Der Rest verteilt sich auf Überweisungen, Geldkarte oder Internetbezahlverfahren.

Derzeit führt die Europäische Zentralbank übrigens im Internet eine europaweite Umfrage zur Qualität der in Umlauf befindlichen Banknoten durch. Jeder Bürger kann dazu sein Urteil abgeben. Zusätzlich wird auch gefragt, wie man einen Einkauf in Höhe von 30 Euro am liebsten bezahlt. Aufgeschlüsselt wird dies u. a. nach den Herkunftsländern der Befragten. ecb.europa.eu/euro/banknotes/circulation

liniendienst.blogspot.ch

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Was ist eine Bewertungskennzahl KGV ?

Shiller erhält 2013 den Nobelpreis Shiller erhält 2013 den Nobelpreis für seine empirische Analyse von Kapitalmarktpreisen.
für seine empirische Analyse von Kapitalmarktpreisen.

Zweideutige Aussagen des Blasen-Indikators
Das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) zeigt, ob eine Aktie oder ein Index über- oder unterbewertet ist. Es ist aber nur so gut, wie die Schätzungen der Analytiker.
Ist der Einstieg in den Aktienmarkt gerade teuer oder vielleicht ein gutes Geschäft? Zur Beantwortung dieser Frage leistet das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) einen Beitrag. Zu Diskussionen unter Anlegern und Fondsmanagern führt aber bereits die Frage, ob man das KGV mit den Gewinnzahlen aus den vergangenen zwölf Monaten nehmen oder sich auf die Gewinnprognosen der Analytiker verlassen soll.
Zweideutige Aussagen des Blasen-Indikators
Kurs-Gewinn-Verhaeltnis (KGV)

Wir kaufen uns die Welt

Das diskrete Geschäft der Schweizer Rohstoffhändler

Zug und Genf gehören zu den bedeutendsten Rohstoffhandelsplätzen der Welt. Die Schweiz hat sich in den letzten Jahren zur wichtigsten Drehscheibe im internationalen Rohstoffgeschäft entwickelt. Über den Kanton Genf läuft rund ein Drittel des weltweiten Rohölhandels. Bei Agrarrohstoffen ist es rund die Hälfte. Im Kanton Zug ist die Firma GlencoreXstrata angesiedelt, seit der Fusion im Mai 2013 das weltweit größte Rohstoffunternehmen.
Die Dokumentation „Wir kaufen uns die Welt“ wirft einen exklusiven Blick hinter die Kulissen der mächtigen und verschwiegenen Branche. Der Film zeigt, wie Rohstoffhändler vom Wirtschaftswachstum der letzten Jahre profitiert haben, wie sie global operieren und neuerdings in Entwicklungsländern Minengesellschaften und Ländereien kaufen. Brisante Geschäfte – mit politischen Fallstricken für die Schweiz. Der Film von Andreas Schaffner zeigt am Beispiel Kolumbiens, dass der steigende Hunger nach Rohstoffen – von Kohle, Erdöl, Metallen bis zu Weizen oder Soja – auch Verlierer produziert. Viele Rohstoffe werden in Entwicklungsländern gefördert, in denen es kaum demokratische Kontrollen gibt, und Korruption zum Alltag gehört. Die Forderung nach mehr Transparenz im Geschäft mit den Rohstoffen steht deshalb weit oben auf der Traktandenliste der Politik.