Was sind Kreditlücken ?

Gefährdete Schwellenländer
Beunruhigende Kreditlücken rund um die
Welt.
In ganz Europa haben Banken die Kreditvergabe zurückgefahren.
Die Entwicklung des Kreditvolumens im Verhältnis zur Wirtschaftsleistung gilt als verlässlicher Krisenindikator. Mehrere Schwellenländer erleben derzeit einen Kreditboom und sind deshalb besonders gefährdet.

Die übermässige Kreditvergabe in den Industrieländern gilt als Hauptursache für die jüngste Finanzkrise. Tatsächlich hatte die «Kreditlücke» in den G-7-Volkswirtschaften Mitte 2009 mit +10 Prozentpunkten einen Rekordstand erreicht, wie eine Publikation des internationalen Bankenverbands  IIF zeigt. Das Konzept der Kreditlücke («credit gap») bezeichnet die Abweichung des Verhältnisses des ausstehenden Kreditvolumens zum Bruttoinlandprodukt von dessen langfristigem Trend. Eine grosse positive Kreditlücke – also eine starke Abweichung vom langjährigen Trend – signalisiert eine übermässige Kreditvergabe und eine mögliche Blasenbildung.
Verlagerung in Europa

Nach den Berechnungen des IIF weisen die grossen Industrieländer gegenwärtig eine stark negative Kreditlücke auf – was nach den vorangegangenen Exzessen nicht verwunderlich ist. Die Gesamt-Kreditlücke, welche Ausleihungen inländischer Banken und Nichtbanken wie auch des Auslands an den Privatsektor (ohne Finanzsektor) berücksichtigt, betrug Mitte 2012 –8 Prozentpunkte und bewegt sich seither seitwärts. Der Hauptgrund dafür ist die stagnierende inländische Bankkreditvergabe. In Grossbritannien beispielsweise beträgt in dieser Kreditkategorie die Abweichung vom langjährigen Trend –13 Prozentpunkte, in der Euro-Zone –8 Prozentpunkte. In den USA beträgt die Bankkreditlücke dagegen noch –4 Prozentpunkte, nachdem sich die Kreditvergabe durch die Banken jüngst etwas erholt hat.

Teilweise kompensiert wird dieses «Unterschiessen» durch Ausleihungen von Nichtbanken und des Auslands, wobei hier vor allem Kapitalmarktfinanzierungen gemeint sind. In der Euro-Zone besteht in dieser Kreditkategorie gar eine leicht positive Lücke dank der starken Zunahme von Anleiheemissionen. Die Berechnungen des IIF sind ein Indiz dafür, dass in Europa Bankkredite zunehmend durch Kapitalmarktfinanzierungen abgelöst werden.

Dass die Gesamt-Kreditlücke in den Industrieländern – mit Ausnahmen wie der Schweiz – nach so vielen Jahren der geldpolitischen Lockerung immer noch stark negativ ist, wirft Fragen auf. Fatal wäre es, den anhaltend schwachen Wirtschaftsgang, die niedrige Inflation und die negative Kreditlücke zum Anlass zu nehmen, noch weitere Lockerungsmassnahmen zu ergreifen. Vielmehr sollte sich nach Jahren mit Nullzinsen und üppiger Liquiditätszufuhr die Einsicht durchsetzen, dass einer Schuldenkrise nicht mit neuen Anreizen zum Schuldenmachen beizukommen ist.
Umstrittene Massnahmen

Die Erfahrung der Industrieländer muss als Warnung für die Schwellenländer dienen. Dort hat die Gesamt-Kreditlücke nämlich jüngst +10 Prozentpunkte erreicht – so viel wie in den Industrieländern Mitte 2009. Alle in den Schatten stellt dabei China, wo die Gesamt-Kreditlücke von +1 Prozentpunkt Anfang 2009 auf jüngst +24 Prozentpunkte angestiegen ist. Dabei sind nicht Kredite von Banken der wichtigste Treiber, sondern von Nichtbanken und ausländischen Kreditgebern, allen voran vom sogenannten chinesischen Schattenbankwesen. Die Bankkredite boomen dagegen in der Türkei, in Thailand, Brasilien und Indonesien.

Derart hohe positive Kreditlücken geben Anlass zur Sorge. So hat auch der Internationale Währungsfonds (IMF) in seinem Finanzstabilitätsbericht vor dem rasch steigenden Fremdfinanzierungsgrad von Unternehmen in Schwellenländern gewarnt. Eine Rückkehr zum Trendniveau wäre anzustreben, um dem möglichen Platzen einer Kreditblase vorzubeugen, schreibt der IIF. Dieses Ziel verfolgen bekanntlich auch die Schweizer Behörden angesichts der positiven Hypothekarkredit-Lücke in der Schweiz. Die bisherigen Massnahmen – Verschärfung der Selbstregulierung der Banken, Aktivierung des antizyklischen Kapitalpuffers – haben aber bisher nicht verhindern können, dass das Hypothekarvolumen in der Schweiz weiterhin stärker wächst als die Gesamtwirtschaft. Wie dem starken Kreditwachstum beizukommen wäre, darüber gehen die Meinungen allerdings nicht nur hierzulande auseinander.
Kreditlücken Kreditlücken

 

CFO-Gehälter steigen durchschnittlich stärker als die der CEOs

Nach wie vor verdient ein Chief Financial Officer CFO Finanzvorstand deutlich weniger als ein Chief Executive Officer CEO-Geschäftsführer.

CFO-Gehälter steigen durchschnittlich stärker als die der CEOs

Die Vergütung der Dax-Finanzchefs lag 2013 etwas höher als im Vorjahr. Die durchschnittliche Direktvergütung stieg um rund 6,5 Prozent, wie eine Analyse ergab, die FINANCE exklusiv vorliegt. Dennoch verdient der CFO nach wie vor deutlich weniger als sein CEO-Kollege.

Nach wie vor verdient ein CFO deutlich weniger als ein CEO.

Die durchschnittliche Direktvergütung der DAX-CFOs ist im vergangenen Jahr um rund 6,5 Prozent gestiegen und damit stärker als die der CEOs. Die Vorstandsvorsitzenden der 30 größten deutschen Unternehmen konnten sich im Durchschnitt lediglich um rund 2 Prozent mehr Gehalt freuen.
CFO-Gehälter steigen durchschnittlich stärker als die der CEOs

CFO

Frauen Berufsbilder im Finanzbereich / Treasurer

Jobs in FINANCE: Berufsbilder im Finanzbereich.
Im Teil 1 hat Sabine Paulus uns die Contoller/in vorgestellt.
dannach folgte die Buchhalterin.

Im Teil 3 ihrer Serie folgt  Der Treasurer

Treasury ist selbst für viele BWL-Absolventen häufig ein Fremdwort. Dabei wird eine Laufbahn mit überdurchschnittlich hohem Gehalt belohnt. Welche fachlichen und persönlichen Voraussetzungen man als Treasurer erfüllen sollte und wie viel ein Treasurer verdienen kann.

Zu den Kernaufgaben eines Treasurers zählen Finanzierung, Cash Management und Zahlungsverkehr, Zins- und Währungsmanagement sowie die Geldanlage.

Was Treasurer verdienen können

Junior: 40.000 bis 50.000 Euro
Treasurer: 49.000 bis 75.000
Senior Treasurer: 70.000 bis 100.000+
Leiter Treasury: 84.000 bis 130.000+. Es sind sogar bis zu 250.000 Euro möglich.
Der Treasurer

Lilah is Finance Expert Treasurer

Lilah is Finance Expert
Treasurer

Versicherungen: Werden den Kunden noch mehr Erträge vorenthalten?

Werden den Kunden noch mehr Erträge vorenthalten

Die Lebensversicherer machen gerade einen neuen Versuch, einen Teil der mit den Kundengeldern erwirtschafteten Gewinne abzuschöpfen und nicht ausschütten zu müssen. Die Bundesregierung scheint mitzuspielen

Hoher Garantiezins, saftige Überschüsse, dauerhafte Sicherheit – so lockte die Versicherungsbranche Millionen von Kunden – machte die Lebensversicherung zum Lieblingsprodukt der Deutschen für die Altersvorsorge. Und auch die Politik rührte immer wieder kräftig die Werbetrommel
Mehr Geld für die Versicherungen, weniger Geld für die Kunden.

Axel Kleinlein, Bund der Versicherten:

„Das Finanzministerium hat schon immer gute Beziehungen zur Versicherungswirtschaft, denn gerade die Versicherungsunternehmen kaufen ja die Staatsanleihen der Bundesrepublik auf und von daher sind das sehr gute Geschäfte, die Herr Schäuble hier machen kann.“

GDV Gesamtverband der Versicherungswirtschaft

Und die Versicherungen können durch ihre guten Kontakte ihren Willen immer wieder durchsetzen. Nur wenige Meter vom Bundesfinanzministerium entfernt, sitzt der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft.

Nach Ansicht der Organisation Lobby-Control einer der einflussreichsten Lobby-Verbände.

„Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft ist ein finanzstarker Lobby-Verband, der einfach viel Geld und viel Manpower hat, um die Politik zu beeinflussen. Er hat über 300 Mitarbeiter in Berlin und Brüssel und er hat viel Geld für Lobbyarbeit, man kann das in Brüssel sehen, dass er dort über 2 Millionen Euro 2012 für Lobbyarbeit ausgegeben hat, damit ist er schon in der Top-Liga von Lobby-Akteuren.“

Auch bei den Parteispenden sind die Versicherungen nicht kleinlich. Allein die Allianz hat in den vergangenen fünf Jahren über eine Million Euro an die Bundestagsparteien überwiesen.

Und selbst gegen allzu kritische Stimmen aus der Wissenschaft hat die Versicherungsbranche vorgesorgt. Die Konzerne finanzieren einfach Lehrstühle und Institute der Versicherungswissenschaften mit.

Ulrich Müller, Lobby-Control:

„Die Wissenschaftsförderung ist kritisch zu betrachten, weil wir gerade im Bereich der Finanzen und der Versicherungen eigentlich mehr unabhängige Expertise bräuchten, die einfach auch bei schwierigen Sachverhalten der Politik und der Öffentlichkeit eine bessere Beurteilung erlaubt.“

Ein perfektes Netzwerk zwischen Forschung, Politik und Versicherungswirtschaft.

Für den Staat und die Versicherungskonzerne geht es um Milliarden. Die Summen, die die Kunden verlieren, erscheinen dagegen geradezu winzig. Und so ist es wohl nur eine Frage der Zeit, bis sich die Versicherungslobby mit ihren Wünschen erneut durchsetzt.
Bausteine Lebensversicherung

Mancher Baustein wackelt

Lebensversicherungen weniger rentabel: Was Sie tun können – Mit was können die Kunden bei der Auszahlung rechnen? Kann man sich auf den Garantiezins verlassen? Wann ist eine vorzeitige Kündigung ratsam?
Versicherungen: Werden den Kunden noch mehr Erträge vorenthalten

 
 

www.petrakaster.de

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Millionen der mexikanischen Gewerkschaftsführerin

Das Bundesamt für Justiz ist befugt, Bankdaten ans US-Justizdepartement Eine schillernde Figur die langjährige Gewerkschaftsfuehrerin Elba Esther Gordillaherauszugeben, die dieses per Rechtshilfe im Zusammenhang mit einem Strafverfahren gegen die langjährige mexikanische Gewerkschaftsführerin Elba Esther Gordillo einfordert. Das Bundesstrafgericht hat die Beschwerde eines Unternehmens, das mehrheitlich in Besitz der inhaftierten Gewerkschaftsführerin ist, abgelehnt. Gordillo, die während mehr als zwanzig Jahren der Lehrergewerkschaft Mexikos vorstand, war Ende Februar letzten Jahres verhaftet worden.

Ihr wird von den mexikanischen Justizbehörden vorgeworfen, im Laufe der Jahre zwischen 140 Millionen und 200 Millionen Franken aus der Gewerkschaftskasse abgezweigt zu haben. Die 69-jährige Gordillo soll das Geld unter anderem für Schönheitsoperationen, einen Privatjet, Kunstwerke, mehrere Grundstücke sowie teure Kleider und Schmuck ausgegeben haben. Alleine in einer mondänen Boutique im kalifornischen San Diego soll sie zwischen 2009 und 2012 für insgesamt 2,1 Millionen Dollar Einkäufe getätigt haben. Neben der Präsidentin sollen weitere Funktionäre von den unterschlagenen Geldern profitiert haben. So wurde etwa der Kauf von 59 Hummer-Limousinen aufgedeckt, die später an regionale Gewerkschaftsführer hätten verschenkt werden sollen.
Die Millionen der mexikanischen Gewerkschaftsfuehrerin
Millionen der mexikanischen Gewerkschaftsfuehrerin

 

Mindestreserveanforderungen sind wichtig für Banken

Anleger sollten sich nicht gegen die Politik der US-Notenbank stellen, wenn sie erfolgreich Creature from Jekyll Islandsein wollen. Das vom Fed bestimmte monetäre Klima spielt seit Jahrzehnten eine entscheidende Rolle bei der Kursentwicklung. Was Investoren dabei beachten sollten.

«Die Kreatur von Jekyll Island» ist an den Finanzmärkten allgegenwärtig. So bezeichnete in seinem gleichnamigen Buch G. Edward Griffin die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) und nannte sie «das schrecklichste Ungeheuer, das die internationale Hochfinanz je schuf». Die Gründung des Fed am 23. Dezember 1913 wurde bei einem geheimen Treffen führender amerikanischer Bankiers auf der nur 23 Quadratkilometer grossen, vor der Küste von Georgia liegenden Insel Jekyll Island initiiert. Die von Griffin geäusserte Kritik am Fed ist sicherlich journalistisch weit überzeichnet. Doch richtig ist, dass das Fed enormen Einfluss auf die globalen Aktienbörsen und darüber hinaus hat.
Leitzins als wichtigster Faktor

Am Aktienmarkt ist das monetäre Klima von entscheidender Bedeutung. Für dieses geldpolitische Klima gibt es mehrere Einflussfaktoren, von denen der wichtigste das allgemeine Zinsniveau ist, das durch die Leitzinsen beeinflusst wird. Als Leitzins verwendet das Fed den Zinssatz, zu dem sich Finanzinstitute sehr kurzfristig Geld untereinander leihen. Er beeinflusst primär das Zinsniveau für kurz laufende Kredite. Durch die Festlegung ihrer Leitzinsen versuchen Zentralbanken wie etwa das Fed, auf das Wirtschaftswachstum, die Inflation sowie in neuerer Zeit auch auf den Arbeitsmarkt Einfluss zu nehmen.
Boersianer an der Leine der Kreatur von Jekyll Island

Robert Minor

Robert Minor

Frauen Berufsbilder im Finanzbereich / Buchhalterin

Jobs in FINANCE: Berufsbilder im Finanzbereich. Im Teil 1 hat Sabine Paulus uns die Contoller/in vorgestellt.

Im Teil 2 ihrer Serie folgt die Buchhalterin
Schon die kleinsten Unternehmen brauchen Buchhalter. Welche fachlichen und persönlichen Voraussetzungen man in der Buchhaltung mitbringen muss, welche Karrierestufen möglich sind und wie viel ein Buchhalter verdienen kann.

Karrierestufen und Entwicklungsmöglichkeiten:

Hauptbuchhalter/Alleinbuchhalter, Bilanzbuchhalter, Spezialist Konsolidierung/Konzernrechnungswesen, Leiter Rechnungswesen, Leiter Finanzen, Leiter Finanz- und Rechnungswesen, CFO.

Was Buchhalter verdienen können

Junior Buchhalter/Sachbearbeiter: 35.000 Euro bis 65.000 Euro
Finanzbuchhalter: 33.000 bis 37.000
Kreditoren-/Debitorenbuchhalter: 30.000 bis 49.000 Euro
Bilanzbuchhalter (national/international): 43.000 bis 70.000 Euro
Senior Buchhalter: 50.000 bis 75.000 Euro
Leiter Buchhaltung 60.000 bis 120.000 Euro
Die Buchhalterin

Frauen Berufsbilder im Finanzbereich / Buchhalterin

Falsche Angaben über gute Löhne und Arbeitsbedingungen

Amnesty kritisiert Missbrauch von Hausangestellten in KatarHausangestellte

Frauen würden mit falschen Angaben über gute Löhne und Arbeitsbedingungen in den Golfstaat gelockt, heißt es in dem Bericht. Dort angekommen, müssten sie aber sieben Tage die Woche mit vielen Überstunden arbeiten. Viele der Befragten berichteten, ihre Arbeitgeber hätten sie geschlagen, an den Haaren gezogen oder sie die Treppe hinuntergestoßen. Einige hätten entgegen den Abmachungen Hundert-Stunden-Wochen ohne einen freien Tag, mindestens drei der befragten Frauen wurden vergewaltigt. Einige Frauen beschrieben, dass sie nicht einmal das Haus verlassen durften.

Amnesty forderte die Regierung in Doha auf, „endlich ihre Versprechungen umzusetzen“ und das Arbeitsrecht zu ändern. Zudem müsse der Strafbestand der sogenannten illegalen Beziehungen abgeschafft werden. In Katar riskieren Frauen, die sexuellen Missbrauch anzeigen, dass gegen sie wegen außerehelichen Beziehungen ermittelt wird. Diese werden in Katar in der Regel mit einem Jahr Haft und Abschiebung geahndet.
Amnesty kritisiert Missbrauch von Hausangestellten in Katar

Amnesty kritisiert Missbrauch von Hausangestellten in Katar

Grundausbildung in Finanzfragen

Prof. Dr. Erwin W. Heri berichtet: Grundausbildung in Finanzfragen – im angelsächsischen Raum “Financial Literacy” genannt – ist seit der Finanzkrise zu einem viel diskutierten Thema geworden. Dies sowohl in der Finanzindustrie als auch bei Konsumentenschützern, Regulatoren und damit auch in Politik und Öffentlichkeit. In den USA ist die Thematik weit oben in der Prioritätenliste des Weissen Hauses. So weit oben, dass Barack Obama den April des letzten Jahres zum “Financial Literacy Month” deklariert hat, mit dem erklärten Ziel, “to improve the understanding of financial principles and practices (of all Americans)”

Irgendeinmal werden wir erkennen, dass ein Minimum an Grundwissen in Wirtschafts-, Geld- und Finanzfragen zum Rüstzeug gehört, welches die Gesellschaft jungen Menschen mit auf ihren Weg geben sollte. Bis wir soweit sind, sollten die Wirtschaft und insbesondere die Finanzindustrie die offensichtlichen Lücken zu füllen versuchen.
Grundausbildung in Finanzfragen

W-T-W Financial Literacy Month

W-T-W Financial Literacy Month

w-t-w.org/en/finance/financial-literacy

Rekordhöhe Steuereinnahmen steigen

Erstes Quartal
Steuereinnahmen steigen auf Rekordhöhe

Der beste März aller Zeiten: Die Steuereinnahmen steigen weiter – vor allem das Aufkommen für die Lohnsteuer steigen. Genauso wie die Umsatzsteuereinnahmen, denn der private Konsum zieht an.

Mehr Geld für den Staat: Im ersten Quartal sind die
Steuereinnahmen gestiegen.

Der robuste Aufschwung treibt die Steuereinnahmen immer weiter in die Höhe. Im März nahmen Bund und Länder 7,2 Prozent mehr Geld von Bürgern und Wirtschaft ein. Das berichtet das Handelsblatt unter Verweis auf Zahlen aus dem Bundesfinanzministerium. Mit einem Steueraufkommen von 55,4 Milliarden Euro sei dies der beste März aller Zeiten für die Finanzminister von Bund und Ländern gewesen.

Mit dem starken März-Ergebnis summiert sich das Plus für das erste Quartal nun auf 3,7 Prozent; damit war der Zuwachs etwas stärker, als bei der vergangenen Steuerschätzung für das Gesamtjahr 2014 vorhergesagt. Anfang Mai wird eine neue Steuerschätzung veröffentlicht.

Die Staatskassen profitieren vor allem vom robusten Arbeitsmarkt. Dank hoher Beschäftigung und steigender Löhne stieg das Lohnsteueraufkommen im ersten Quartal um sieben Prozent. Sichere Jobs und steigende Einkommenserwartungen trieben überdies den privaten Konsum, was dem Staat wiederum Einnahmen aus der Umsatzsteuer bescherte: Im ersten Quartal legte das Aufkommen der wichtigsten Einzelsteuer um 2,8 Prozent zu.
Steuereinnahmen steigen auf Rekordhoehe

Waldemar Mandzel www.w-t-w.org/en/waldemar-mandzel www.w-mandzel.de

Waldemar Mandzel
www.w-t-w.org/en/waldemar-mandzel
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