Was sind gerupfte Bankentitel?

Vorsicht vor den launischen Affen. Gerupfte Bankentitel in Singapur. Ein Viertel des Einbruchs an der Börse sei begründet, der Rest sei Panik. So heisst es in Singapur. Aber bei Banktiteln sorgen China, die Zinsen und Ausfallrisiken wegen des Ölpreises für Verluste.

Manfred Rist berichtet: Die grösste Bank, die DBS, muss an der Börse markante Abschläge hinnehmen. Als eine Grossbank kürzlich in Singapur zu einem Neujahrsanlass lud, gab es nur ein Thema: der unberechenbare Affe. Im chinesischen Kalender spielt heuer auch Feuer eine wichtige Rolle. Daraus reimen sich die abergläubischen Asiaten derzeit gerne die tollsten Geschichten. Dabei fehlt es nie an Dramen und Überraschungen. Und da das Kalenderjahr an den Börsen so launisch begonnen hat, sehen sich viele Auguren in ihren Ausblicken bereits jetzt bestätigt.Kein Zinsumfeld für Erträge

Auch im sonst so stabilen Singapur herrscht Aufregung. Zu Jahresbeginn ist der Straits-Times-Index (STI) schlagartig um 10% eingebrochen; seither sind tägliche Fluktuationen von 3% fast an der Tagesordnung. Konservative Investoren sind noch aus einem anderen Grund geschockt: Bankentitel, traditionell fester Bestandteil eines auf Sicherheit angelegten Portfolios, sind in den vergangenen Monaten besonders stark unter die Räder gekommen. Die Monetary Authority of Singapore (MAS) sah sich bereits veranlasst, die Solidität der Banken zu betonen. Die drei grösseren Institute, DBS Group, Oversea-Chinese Banking Corp. (OCBC) und United Overseas Bank (UOB), sind untrennbar mit dem Aufstieg Singapurs zum Finanzzentrum verbunden. Sie gehören in die Kategorie «Too big to fail», und sie profitierten lange vom Wirtschaftswachstum des Stadtstaats, von wohlhabenden Investoren aus Nachbarländern und von der Expansion in China. Doch diese Erfolgsfaktoren lassen sich in letzter Zeit nicht mehr addieren. Im gegenwärtigen tiefen Zinsumfeld, heisst es in Bankkreisen resigniert, liessen sich Erträge immer schwerer erzielen. Eine Wende sei nicht in Sicht, zumal weltweit an Negativzinsen laboriert werde…
Gerupfte Bankentitel in Singapur
Gerupftes Huhn

Milliarden für Millionäre

Die Geschichte eines Staatsversagens: Die ARD-Doku „Milliarden für Millionäre – wie der Staat unser Geld an Reiche verschenkt“ zeichnete einen spannenden Wirtschaftskrimi nach. Hat der Staat jahrelang unser Steuergeld an Reiche verschenkt? Bei bestimmten Aktiendeals konnten sich Anleger Ertragssteuern erstatten lassen, ohne sie vorher gezahlt zu haben. Nun ermitteln die Staatsanwaltschaften.

Bafin schliesst Deutsche Maple Bank

Rebalancing – Neugewichtung

Finanzkompetenz oder „Financial Literacy“. Verbessern Sie Ihr Finanzwissen. Finanzwissen im Brennpunkt Prof. Dr. Heri.

Bei gemischter Allokation – z.B. in Aktien und Anleihen – kann ein stark unterschiedlicher Verlauf der einen Anlageklasse zu strategischen Ungleichgewichten führen. Das Video zeigt auf, wie in solchen Situationen vorzugehen ist.

Ihr Investment-Portfolio Rebalancing ist entscheidend für die richtige Risikoprofil der Anlage

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Videos Kategorie Finanzkompetenz

Niedriger Erdölpreis – Fluch oder Segen?

Turbulente Finanzmärkte. Von nichts hängen die Finanzmärkte derzeit so stark ab wie vom Erdölpreis. Sein Absturz hat grosse Verwerfungen ausgelöst. Wie geht es mit seiner Notierung weiter, und was bedeutet das für die Märkte?

Michael Schäfer berichtet: Das billige Erdöl lässt Konsumenten beim Tanken sparen, es hat aber auch negative Auswirkungen. Es ist noch nicht allzu lange her, da konnte man sich als Anleger nur voller Vorfreude die Hände reiben. Angesichts fallender Erdölpreise malten die Prognostiker ein rundum rosiges Bild. Für wichtige Länder dieser Welt würden günstige Energiepreise wie ein kostenloses Konjunkturpaket wirken, hiess es, die Aussichten für die Aktienmärkte seien also blendend. Bestenfalls wie auf einem Beipackzettel wurde darauf verwiesen, dass ein sinkender Erdölpreis auch punktuell zu unerfreulichen Nebenwirkungen führen könne, etwa bei den Firmen, die das schwarze Gold förderten, oder in Ländern, die ebenfalls stark von der Ressource abhingen.
Notverkäufe der Staatsfonds

Entweder lag es nicht in der Vorstellungskraft der Auguren, wie schnell und tief der Erdölpreis sinken kann, oder sie haben schlichtweg unterschätzt, welches Ausmass die «Nebenwirkungen» annehmen können, ist er erst einmal weit genug gesunken. Nach einem Einbruch des Erdölpreises um über 70% in nur 18 Monaten hat sich die Einschätzung nämlich fundamental verändert. Auf dem Niveau von rund 30 $ für ein Fass der Nordseesorte Brent angekommen, verbreitet der unerwartet billig gewordene Energieträger alles andere als Freude an den Finanzmärkten. Noch stärker als das nachlassende Wachstum in China lässt nämlich derzeit der tiefe Erdölpreis die Märkte erzittern.
Niedriger Erdoelpreis – Fluch oder Segen
Erdoel

Millionenteure Misswirtschaft in Berliner Sozialbehörde

Die Berliner Sozialbehörde Lageso soll Gelder in Millionenhöhe durch Misswirtschaft verloren haben. Prüfer weisen einem Bericht zufolge fehlende Berechnungen, chaotische Akten und Vetternwirtschaft nach.

Wirtschaftsprüfer hatten dem Lageso bereits im vergangenen Jahr schwere Mängel bei der Vergabe von Asylunterkünften nachgewiesen. Daraufhin hatte der Hauptausschuss des Abgeordnetenhauses einen Bericht zu möglichen finanziellen Schäden für Januar 2016 gefordert.
Bericht über millionenteure Misswirtschaft im Lageso
'Well I think we found the source of your cash flow problems, Mr. Wallis!'

BIP Warum wir weniger wachsen

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Das Video thematisiert das reale (kaufkraftbereinigte) Bruttoinlandprodukt sowie seine Veränderungsraten – die Konjunktur -, und leitet her, dass es einer natürlichen Entwicklung entspricht, dass die Wachstumsraten bei…

Harm Bengen www.w-t-w.org/en/harm-bengen www.harmbengen.de

Harm Bengen
www.w-t-w.org/en/harm-bengen
www.harmbengen.de

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Konjunktur Was ist das?

Finanzkompetenz oder „Financial Literacy“. Verbessern Sie Ihr Finanzwissen. Finanzwissen im Brennpunkt Prof. Dr. Heri.

Wirtschaftliches „Wohlergehen“ von Ländern oder Regionen wird in unseren Breitengraden durch die Veränderungen des (realen) BIP gemessen, eben die Konjunktur. Das heutige Video erläutert das in der Öffentlichkeit und den Medien oft verwendete Konzept und beleuchtet es kritisch.
KonjunkturVideos Kategorie Finanzkompetenz

Luxusmetall zum Schnäppchenpreis

Rhodium wird oft als das edelste der Edelmetalle bezeichnet. Rhodium
Doch nach einem rasanten Preisverfall rangiert es derzeit nur noch an dritter Stelle hinter Gold und Platin.

Zehnmal so teuer wie Gold
Lange Zeit hatte Rhodium den Ruf, das teuerste Edelmetall der Welt zu sein. 2008 mussten für eine Feinunze oder 31 Gramm mehr als 10 000 $ gezahlt werden, zehnmal so viel wie für die gleiche Menge Gold damals. Doch von solchen Rekordpreisen können Händler derzeit nur träumen. Kein anderes Edelmetall wurde im allgemeinen Niedergang der Rohstoffpreise im vergangenen Jahr mehr gebeutelt als Rhodium. Es wird benötigt im Einbau von Abgaskatalysatoren. In der Vergangenheit haben denn auch vor allem die verschärften Abgasbestimmungen in vielen Ländern auf der Welt die Nachfrage getrieben. Gleichzeitig handelt es sich um eine Rarität in der Erdkruste…
Luxusmetall zum Schnaeppchenpreis
Rhodium and Ruthenium

Bargeld-Limit gegen Geldwäsche?

Um Geldwäsche in der EU zu bekämpfen, diskutieren die Mitgliedsstaaten über eine Obergrenze für Barzahlungen. Nach deutschen Vorstellungen soll sie europaweit bei 5000 Euro liegen. Ziehen die anderen Staaten nicht mit, plant die Bundesregierung einen Alleingang.

Im Auftrag des Bundesministerium der Finanzen wurden 2014 der Umfang der Geldwäsche im Nicht-Finanzsektor in Deutschland und die Geldwäscherisiken in einzelnen Wirtschaftssektoren untersucht. Dazu wurden zum einen 73 Interviews mit Experten aus Wissenschaft, Polizei und Justiz sowie Vertretern von Berufs- und Wirtschaftsverbänden und zum anderen eine repräsentative Befragung von 1.002 Verpflichteten primär aus dem Nicht-Finanzsektor durchgeführt. Einbezogen wurden rechtsberatende und vermögensverwaltende Berufe, Versicherungsvermittler/-makler, Immobilienmakler und Güterhändler. Die Gruppe der Güterhändler umfasste Kraftfahrzeughändler, Händler mit Gold/Silber, Perlen/Schmuck, Händler mit Kunst, Antiquitäten sowie Boots- und Yachthändler…
Was soll das Bargeld-Limit von 5000 Euro
Prävention von Kapitalmarktdelikten und Risiken der Geldwäsche
Geldwaesche Deutschland Studie
Geldwaeschering

Die reichsten Frauen der Weltgeschichte

Eine chinesische Kaiserin soll einst ein Fünftel des weltweiten Reichtums besessen haben. Kaiserin Wu: Die chinesische Herrscherin war die reichste Frau aller Zeiten.

Im vergangenen Jahr erstellte das amerikanische „Time“-Magazin eine Liste der reichsten Menschen aller Zeiten. Das Ranking war aufwendig recherchiert, denn die Redaktion hatte versucht, eine echte Vergleichbarkeit über die Epochen, Kulturen und Wirtschaftsräume hinweg herzustellen. Ein Makel ließ sich dabei aber nicht vermeiden: Am Ende entstand eine Top-Ten-Auflistung, auf der sich ausschließlich Männer befinden.

Christoph Rottwilm berichtet: Die Gründe dafür sind vielfältig. Und sie haben kaum etwas damit zu tun, dass Frauen etwa von Natur aus weniger in der Lage wären, zu Reichtum zu gelangen, als Männer.

Tatsächlich wird es dem weiblichen Geschlecht vielmehr in den meisten Ländern und Kulturen seit Jahrhunderten systematisch erschwert, sich beruflich zu entfalten und etwaigen Erfolg auch in Vermögensaufbau umzumünzen. Entsprechende Gesetze oder gesellschaftliche Gepflogenheiten zum Vorteil des „starken Geschlechts“ gibt es vielerorts noch heute in großer Zahl.
Die reichsten Frauen der Weltgeschichte
Klatten bis Kleopatra: Die reichsten Frauen der Weltgeschichte/ Spiegel Bildstrecke
Kaiserin Wu: Die chinesische Herrscherin war die reichste Frau aller Zeiten

Wu Zetian ( 624-705), Empress Regnant of the Zhou Dynasty (690-705).