Steuerfreie Dividenden!

Finanzkompetenz oder „Financial Literacy“ Verbessern Sie Ihr Finanzwissen. Finanzwissen im Brennpunkt Prof. Dr. Heri.

Relativ zu den Anleiherenditen sind die Dividendenrenditen seit längerer Zeit ausgesprochen attraktiv. Vergessen Sie dabei aber nicht, dass Aktien eine hohe kurzfristige Volatilität aufweisen – Aktien sind und bleiben für die lange Frist. Immerhin gibt es aber für Schweizer Anleger seit einigen Jahren eine Situation, welche Dividenden noch attraktiver erscheinen lassen: Dividendenzahlungen, die nicht versteuert werden müssen. Weitere Informationen finden Sie hier und hier.

Harm Bengen www.w-t-w.org/en/harm-bengen www.harmbengen.de

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Die Steuerluxe – Abzocker und Geschädigte

Panorama – die Reporter:
Die Steuerluxe

Schimmel, bröckelnder Putz, kaputte Fenster. Die Moabiter Grundschule ist vollkommen marode. Das Geld für Reparaturen fehlt, dem Staat fehlen die Einnahmen. Umso empörender ist, was ein streng geheimer Datensatz, der dem NDR vorliegt, jetzt zutage fördert. Über 27.000 Dokumente belegen die ganz legalen Tricks, mit denen viele Unternehmen Milliarden von Steuern sparen.

In monatelanger Arbeit hat ein internationales Reporterteam die Dateien ausgewertet und die komplizierten Strukturen und verschachtelten Firmen nachgezeichnet, die zum Teil über viele Ländergrenzen miteinander zusammenhängen. Die Recherche hat Christoph Lütgert und sein Team nach Luxemburg geführt, wo multinationale Konzerne ihre Gewinne hinschieben und sie trickreich klein rechnen. Große Beratungsfirmen konfektionieren komplizierte Firmenkonstrukte, Luxemburger Behörden segnen sie ab, alles geräuschlos und legal.

Und während das Luxemburger Räderwerk weiter mahlt und Steuernachlässe produziert, lernen die Schüler in Moabit zwischen herabfallenden Kacheln und abblätternder Farbe ihre vielleicht wichtigste Lektion: bei Geld hört die Freundschaft auf.

MONETA Frauen & Geld

Geld und Salz (das „weiße Gold“) waren eng miteinander verbunden, was sich schon an den Wortursprüngen wie „Heller“ oder „Sold“ erkennen lässt. Ohne Salz kein Leben. Und der Spruch „Geld regiert die Welt“ kommt nicht von ungefähr. So wundert es nicht, dass es auch heute noch Länder gibt, in denen Salz als Zahlungsmittel eingesetzt wird. Geld vermittelt Einfluss. Es eröffnet Zukunftschancen und Anerkennung. Doch während Frauen weltweit deutlich mehr Arbeitsstunden leisten, verdienen sie nur einen Bruchteil des Welteinkommens und kontrollieren gerade einmal ein Hundertstel der Produktionsmittel.
Frauen und Geld in der Geschichte

MONETA Frauen & Geld

MONETA Frauen & Geld

Rennt die US-Wirtschaft der Notenbank davon?

Die Wall Street ist nicht mehr das, was sie einmal war. Viele Traditionen und Rituale sind im Sog des technischen Fortschritts verloren gegangen. Die Wall-Street-Händler sind zu Randfiguren im algorithmisch dominierten Computerhandel geworden. Doch gewisse Momente bleiben den Romantikern immer noch. Einer davon sind die monatlichen Zahlen des Arbeitsministeriums, die nach wie vor für Dramatik sorgen. Kurz vor 8.30 Uhr morgens am ersten Freitag des Monats steht die Zeit still in den Handelsräumen Manhattans. Dann warten die Händler gespannt auf die Veröffentlichung der Zahlen. Dazu tragen natürlich auch die zahlreichen Finanz-Sender bei, die ihrerseits mit einem gekonnten Anheizen der Spannung zum Spektakel beitragen. Und am vergangenen Freitag gab es tatsächlich viel Drama. Mit knapp 300 000 hat die US-Wirtschaft mehr neue Stellen geschaffen als erwartet. Zentral ist auch die Arbeitslosenquote mit rund 5,5%. Das ist die magische Zahl, die typischerweise im Land der unbegrenzten Möglichkeiten als Zeichen der Vollbeschäftigung gilt.
Die US-Wirtschaft rennt der Notenbank davon
Obama Economy

Obligationen: und wenn die Zinsen drehen?

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Veränderungen des Zinsniveaus können dramatische Auswirkungen auf den Wert und den Preis von Obligationen (festverzinslichen Positionen generell) haben. Und auch wenn eine Obligation am Ende der Laufzeit wieder zu hundert zurückbezahlt wird, dann kann der Weg dorthin ganz schön holprig sein. Weitergehende Erklärungen finden Sie unter „Zinsänderungsrisiko – Duration“ und „Zinsänderungsrisiko – Modified Duration“.

Harm Bengen www.w-t-w.org/en/harm-bengen www.harmbengen.de

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Regierungs-Chefin in Korruptionsskandal verwickelt?

Petrobras-Korruptionsskandal: Schlechte Aussichten für Dilma Rousseff

Der Korruptionsskandal um den Petrobras-Konzern hält Brasilien in Atem. Es geht um Milliarden und mehr: um die mögliche Verstrickung von Parteien und Politiker. Jetzt wird vor allem im Regierungslager ermittelt.

Der Generalstaatsanwalt Rodrigo Janot hat wegen Korruption Anzeige gegen hochrangige Politiker erstattet.
Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff kommt immer stärker unter Druck. Viele ihrer Koalitionspartner im Kongress stehen wegen der möglichen Beteiligung an einem Korruptionssystem um den Staatskonzern Petrobras am Pranger.

Der Oberste Gerichtshof Brasiliens hat Untersuchungsverfahren gegen 54 Verdächtige eröffnet. Unter ihnen befinden sich 22 Abgeordnete und 12 Senatoren. Sie sollen an milliardenschweren Korruptionsfällen beim Staatskonzern Petrobras beteiligt gewesen sein. Dabei sollen zwischen 2004 und 2012 systematisch illegale Gelder aus dem Konzern an Politiker abgezweigt worden sein. Es sei offensichtlich, dass es sich dabei um die Bildung einer kriminellen Vereinigung gehandelt habe, so begründete der Bundesrichter Teori Zavascki die Entscheidung, die Namen der verdächtigten Politiker zu veröffentlichen.
Hohe Politiker verwickelt
Schlechte Aussichten für Dilma Rousseff

Claudio Munoz

Claudio Munoz

In Genf verdienen Frauen besser als in Glarus

«Wir laufen Sturm» – Frauen streiken für gleichen Lohn
sko. ⋅ Rechnet man das Fünftel, das Frauen laut offiziellen Berechnungen weniger verdienen, auf ein Jahr auf, dann fehlen den Schweizer Frauen rund 7,7 Milliarden Franken. Das im Jahr 1996 eingeführte Gleichstellungsgesetz sei noch immer nicht umgesetzt, kritisiert Alliance F, der grösste Schweizer Frauendachverband.

In der Schweiz verdienen Frauen noch immer rund 20 Prozent weniger als Männer. Über die Gründe besteht grosse Uneinigkeit. Ein Forscherteam derUniversität Zürich versuchtLicht ins Dunkel zu bringen.
In Genf verdienen Frauen besser als in Glarus
Lohngleichheit zwischen Frauen und Männern
Equal Pay Day in der Schweiz

In sogenannten Schandtrachten stellte man in Europa über viele Jahrhunderte allerlei Menschen bloss, die aus verschiedenen, oft weit hergeholten Gründen nicht zur ehrbaren Gesellschaft gehörten. So mussten sich auch Dirnen als solche mit besonderen Kleidungsmerkmalen ausweisen.

In sogenannten Schandtrachten stellte man in Europa über viele Jahrhunderte allerlei Menschen bloss, die aus verschiedenen, oft weit hergeholten Gründen nicht zur ehrbaren Gesellschaft gehörten. So mussten sich auch Dirnen als solche mit besonderen Kleidungsmerkmalen ausweisen.

 

Schweizer Finanzplatz im Visier

Die indische Regierung bemüht sich seit etwa zwei Jahren, Schwarzgeld aus dem Ausland zurückzuholen. Und den grössten Teil der unversteuerten Vermögen in der Höhe von bis zu 1’400 Milliarden Dollar vermuten die Inder in der Schweiz.

Die Schweiz steht denn auch im Zentrum einer heftigen Schwarzgeld-Debatte in den indischen Medien.
Bradley Birkenfeld will weiteren Regierungen helfen kostenlos

Protect Whistlebower:
http://www.w-t-w.org/de/?cat=34

http://www.w-t-w.org/en/anti-corruption-2/

http://www.w-t-w.org/en/anti-corruption-2/

 

London gewinnt gegen EZB

Erfolg für Großbritannien: EuGH verwirft EZB-Regeln für Clearinghäuser

Der Europäische Gerichtshof hat im Clearinghäuser-Prozess ein Urteil zugunsten Großbritanniens und gegen die EZB gefällt. So müssen Clearinghäuser zur Abwicklung von Wertpapieren in Euro-Währung nicht zwangsläufig im Euroraum ansässig sein.

Das EU-Gericht hat eine EZB-Regel für nichtig erklärt, wonach zentrale Gegenparteien für Euro-Transaktionen im Euro-Raum ansässig sein müssen. Schatzkanzler Osborne feierte einen «wichtigen Sieg».

Grossbritannien hat im steten Ringen um die Stellung des Finanzplatzes London in der EU einen wichtigen Erfolg errungen. Zentrale Gegenparteien, die am Clearing von Wertpapieren in Euro beteiligt sind, müssen nicht zwingend im Euro-Raum ansässig sein. Dies hat das EU-Gericht in Luxemburg in einem am Mittwoch veröffentlichten Urteil festgehalten (Rechtssache T-496/11). Den entsprechenden Passus im «Eurosystem Oversight Policy Framework» der Europäischen Zentralbank (EZB) vom 5. Juli 2011 erklärte das Gericht für nichtig. Die EZB habe nicht die erforderliche Befugnis, um ein solches Erfordernis aufzustellen, hielt es fest.
Eine Kompetenzfrage Rechtssache T – 496/11
JuraforumEuro Artillery

Startups gegen die Krise

Jungunternehmer in Griechenland

Viele Griechen nehmen ihr wirtschaftliches Schicksal in die Hand.
Griechenlands Wirtschaftskrise wirkt als Triebfeder für Neugründungen im Technologiesektor. Damit verbunden ist die Hoffnung auf einen Mentalitätswandel. Eine schwerfällige Bürokratie steht unternehmerischem Geist aber oft im Weg.
Neben dem verwaisten Fabrikgebäude mit zerbrochenen Scheiben und Aussenwänden voller Graffiti führt eine stählerne Wendeltreppe in eine Unternehmenswelt, die dem Silicon Valley entstammen könnte. Die Mitarbeiter tragen Jeans und Turnschuhe. Einige sitzen auf roten Hockern und Gummibällen und diskutieren über Projekte. Andere stehen vor einem Computer zusammen. Als Garderobe dient ein baumartiges Konstrukt aus Plastic. Am Sitz von Industry Disruptors, einer Nichtregierungsorganisation im Industriequartier Rouf in Athen, soll gefördert werden, was Griechenland so dringend braucht: innovative, wettbewerbsfähige Jungunternehmen.
Mit Startups gegen die Krise
Women Startup