Sind Frauen bessere Manager?

Die Geschlechterfrage: Frauen bilden sowohl in der Technologiewelt als auch im Rest von Corporate America die Minderheit.

Tim Cook wandelt sich von der Rolle des Steve-Jobs-Nachfolgers zu einem CEO mit eigener Stimme. Der Apple-Chef war jüngst zu Gast bei der Goldman-Sachs-Technologie-Konferenz in San Francisco. Im prunkvollen «Palace Hotel» hat Cook mit scharfen Bemerkungen seinen (schlecht vorbereiteten) Interviewer zerlegt. Mit einer Marktkapitalisierung von über 700 Mrd. $ und einem Polster an Barreserven von rund 200 Mrd. $ kann sich der Apple-CEO ohne Zweifel etwas leisten.

Eine Bemerkung fiel dabei besonders auf. Kaum mit dem Mikrofon verbunden, fragte Cook seinen Gastgeber, warum so wenige Frauen unter den Zuschauern seien. Es sollten bitte in Zukunft mehr Frauen eingeladen werden. Die Aussage brachte viele zum Schmunzeln. Sie hat jedoch auch die Diskussion über die Rolle der Frau im Silicon Valley und allgemein in Corporate America neu angefacht.
Sind Frauen bessere Manager?
Sind Frauen bessere Manager?

Was ist Geld wert?

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Der Wert von Geld ist nicht selten subjektiv und manchmal auch emotional. Wir abstrahieren hiervon und definieren die Begriffe des Realwertes und des Zeitwertes von Geld – zwei zentrale Begriffe in der Finanzanalyse. Für Interessenten zeigt unser Tech-Video „Zinseszinsformel: Grundgedanke“ die mehr analytischen Details auf.
Geldwert

USA – die Wirtschaft feuert aus allen Zylindern

Weltwirtschaft: Amerika weist Europa den Weg

Müsste man den weltwirtschaftlichen Trend mit einem Wort etikettieren, läge der Begriff «Divergenz» nahe. Zwar entwickeln sich die Weltregionen kaum je im Gleichschritt. Die ökonomischen Antagonismen sind jüngst aber in ungewohntem Mass grösser geworden. Das gilt zum Ersten für den tiefen Graben zwischen den Erdöl produzierenden und den Erdöl konsumierenden Ländern. Zum Zweiten spiegelt sich die Divergenz vor allem in den unterschiedlichen Befindlichkeiten der zwei grössten Wirtschaftsblöcke, also der USA und der Euro-Zone. Die beiden Regionen driften ökonomisch immer stärker auseinander – eine Entkoppelung, die für Irritationen sorgt.

Die grosse Divergenz
Zunächst zu den Vereinigten Staaten: Dort feuert die Wirtschaft aus allen Zylindern. Mit einem Wachstum um 2,4 Prozent haben die USA im vergangenen Jahr unter den Industriestaaten das zweitbeste Resultat erzielt, hinter Grossbritannien. Die Unternehmen schufen drei Millionen neue Jobs, das stärkste Plus seit 15 Jahren. Das Vertrauen der Konsumenten zieht kräftig an. Die Banken leihen wieder Geld aus, und die Verschuldung der Haushalte sinkt. Ein Ende des Trends ist nicht absehbar: Für 2015 und 2016 wird mit Expansionsraten von 3 Prozent gerechnet. Geldpolitisch stehen die Zeichen auf Straffung, offen ist nur der Zeitpunkt einer Zinserhöhung.
Amerika weist Europa den Weg
Feuer Frei

Alles ist zu teuer

Viele Athener haben weniger Geld in der Tasche und erhofften sich von der neuen Regierung Besserung. Während griechische Politiker mit europäischen Kollegen um einen Kompromiss ringen, geht der Alltag in Athen normal weiter. Drei Athener schildern ihr Leben in einem Land der Krise, ihre Ängste und Hoffnungen.

Nach einem kurzen Wintereinbruch scheint jetzt wieder die Sonne. Manche Bäume treiben erste Knospen. Die meisten Cafés in der Athener Innenstadt sind gut besucht. Doch politische Diskussionen, wie sie sonst zu fast jeder Tages- und Nachtzeit in den Cafés stattfinden, scheint es an diesem Tag nicht so richtig zu geben. In den Gesprächen geht es eher um das verlängerte Wochenende, das bevorsteht.
Alles ist zu teuer
Alles zu teuer

Einen Gaugain hätte man haben sollen…

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Man bewundert immer wieder die spektakulären Gewinne, die mit irgendwelchen Preziosen bei Auktionen oder ähnlichem erzielt werden. Im heutigen Video betrachten wir eine Reihe solcher schlagzeilenträchtigen Ereignisse und betten sie in einem vernünftigen Anlagekontext ein.
Arearea, by Paul Gauguin

Notenbankgeld für alle?

Ideen für ein neues monetäres Regime

Das Geldsystem steht in der Kritik. Als Reformen werden unter anderem zwei Massnahmen diskutiert: erstens die Möglichkeit, jedermann Zugang zu Einlagen bei der Notenbank zu gewähren; zweitens die Abschaffung von Bargeld. Was ist davon zu halten?
Erfüllen Notenbanken, Geschäftsbanken und andere Finanzintermediäre ihre volkswirtschaftlichen Aufgaben effektiv und effizient? Die Einschätzung zu dieser Frage hat sich in den vergangenen Jahren gewandelt. Vor allem der Bankensektor wird seit der Finanzkrise kritischer beurteilt als zuvor. Auf der Basis eines breiten gesellschaftlichen Konsenses werden Finanzinstitute daher zunehmend stärker reguliert. Die Sicherung ihrer Standortvorteile wird politisch nicht mehr gleich stark gewichtet wie noch in früheren Zeiten.

Öffentliches Misstrauen
Auch an der Geldpolitik oder am Geldsystem wird Kritik geübt. Im Euro-Raum haben die Zweifel an der Stabilitätskultur der Europäischen Zentralbank (EZB) neuen Auftrieb erhalten, weil sich die EZB zu einem Programm des «Quantitative Easing» durchgerungen hat. In der Schweiz wurde der Nationalbank bis zur Aufhebung des Euro-Mindestkurses vorgeworfen, dass sie im Interesse der Exportindustrie unter dem Vorwand der Deflationsbekämpfung unvertretbare Bilanzrisiken eingehe. Diese und ähnliche Kritiken führten zur (letztlich verworfenen) «Goldinitiative», die eine starke Einschränkung der geldpolitischen Flexibilität vorsah.
Notenbankgeld für alleBargeld Kasse Franken Geld

Sollte Bargeld dereinst abgeschafft werden, wie bisweilen gefordert, würden auch Kassenschubladen obsolet.

Musiker überfällt Notenbank

Ein Lehrbeispiel für Anleger

Rendite und Risiko mit Cheniere Energy: Eine Erdgasfirma im rauen Wind der Energiemärkte

Cheniere Energy ist ein gutes Beispiel für die Risiken im internationalen Erdgassektor. Die Firma hat eine veritable Achterbahnfahrt hinter sich. Jetzt steht der Erfolg erneut auf der Kippe.

Charif Souki ist kein typischer amerikanischer Erdöl-Guy. Der CEO von Cheniere Energy trägt weder Cowboyhut noch Stiefel. Sein sanfter Akzent hat ebenfalls nichts mit dem für die Branche sonst typisch wuchtigen Texasenglisch zu tun. Souki steht trotzdem an der Spitze eines Trends, der die US-Energiebranche für Jahre prägen könnte. Sein Unternehmen ist führend im Ausbau der Infrastruktur zum Export von Erdgas. Cheniere Energy hat dazu bereits zahlreiche Kontrakte mit internationalen Gaskäufern unterzeichnet. Dank den grossen Volumen, die Cheniere laut eigenen Angaben exportieren will, hat sich die Aktie in den letzten Jahren vervierfacht. Allein 2014 zählte Souki zu den bestbezahlten CEO.
Eine Erdgasfirma im rauen Wind der Energiemaerkte

Vorerst geduldige Anleger

An der Wall Street sind die Anleger noch geduldig. Sie erwarten, dass die Gaspreise bald wieder steigen, und sehen zudem die Probleme mit traditionellen Erdgaslieferanten wie Russland oder Algerien. Insofern sei es durchaus vertretbar, dass die USA eine Infrastruktur aufbauten, denn die Kunden würden zunehmend auf politisch stabile Quellenländer pochen.

Ob die Rechnung aufgeht, wird sich zeigen. Doch Cheniere läuft Gefahr, einmal mehr im Strudel der Energiemärkte gefangen zu werden. Die Aktien halten sich immer noch sehr gut. Doch das Beispiel zeigt, wie eng unternehmerischer Erfolg und Misserfolg am Energiemarkt zusammenliegen.

2008 kurz vor dem Bankrott
Doch sein Erfolg war alles andere als reibungslos. Cheniere stand 2008 kurz vor dem Bankrott. Grund für die Misere war ironischerweise genau das, was heute zum Erfolg beiträgt, nämlich der Schiefergas-Boom. Als Souki anfing, hatte er nicht Erdgas exportieren, sondern importieren wollen. Cheniere hatte dazu an der Golfküste Anlagen gebaut, die Flüssiggas von eigens dazu gefertigten Tankern aufnehmen und wieder in Gasform umsetzen können. Das Ziel war es, Erdgas von Ländern wie Katar per Schiff zu importieren. Doch als Mitte des letzten Jahrzehnts plötzlich die einheimische Erdgasproduktion zunahm, wurden die Anlagen nutzlos. Cheniere stand da ohne Nachfrage und mit Milliardenschulden. Als 2008 die Finanzkrise ausbrach, stand Souki vor dem Bankrott.
Gas Pipline

Asset Allocation: Standard-Risiken

Finanzkompetenz oder „Financial Literacy“ Verbessern Sie Ihr Finanzwissen. Finanzwissen im BrennpunktProf. Dr. Heri.

In der heutigen Anlageberatung wird in der Regel mit Mittelallokationen für spezifische Risiko- bzw. Kundensegmente gearbeite. Wir zeigen, was hinter diesem Konzept steckt und erläutern die entsprechenden Begriffe.
Rain Risk

Im Frühling kommt der Geldregen

Die Dividenden-Strategie ist eine der bekanntesten und ältesten strukturierten Vorgehensweisen von Investoren. Die Ausschüttungen leisten einen entscheidenden Beitrag zur Aktienrendite. Nach Berechnungen von Allianz Global Investors trugen die Dividenden zwischen 1970 und 2012 im MSCI-Europa-Index 4,1 Prozentpunkte zur jährlichen Durchschnittsrendite von 9,8% bei. Die wohl bekannteste Dividenden-Strategie stammt mit den «Dogs of the Dow» aus den USA. Dabei werden jeweils Anfang Jahr die Titel aus dem Dow Jones Industrial mit der höchsten Dividendenrendite gekauft. Pascal Seidner, Manager des zCapital Swiss Dividend Fund, unterscheidet zwei Arten von Strategien: Value und Growth. Im Value-Ansatz werden Aktien von Unternehmen gewählt, die nachhaltig eine deutlich überdurchschnittliche Dividende zahlen, die Growth-Strategie legt den Fokus auf Titel, deren Dividendenzahlungen in Zukunft kontinuierlich steigen dürften.
Im Fruehling kommt der Geldregen
Geldregen

Milliardärin mit 30

Elisabeth Holmes ist die neue Superfrau der Tech-Szene. Sie hat die Elitehochschule Stanford zwar abgebrochen, dafür entwickelte sie ein Verfahren zur nervenschonenden Blutabnahme. Aktueller Wert ihrer Firma: 9 Mrd. Euro.

Die blutige Karriere von Amerikas jüngster Selfmade-MilliardärinTheranos-Gründerin Elizabeth Holmes: Die 30-Jährige hat für ihr Diagnostik-Unternehmen zuletzt weitere Finanzspritzen bekommen.  Theranos-Gründerin Elizabeth Holmes:
Mit Bluttests ohne Schmerz will Elizabeth Holmes die Gesundheitsbranche revolutionieren. Ihr Unternehmen hat sie 2003 mit ihren College-Ersparnissen begründet – heute ist es neun Milliarden Dollar wert.

Manchmal kann sich Elizabeth Holmes nicht beherrschen. Nach dem Essen, gestand Amerikas jüngste Selfmade-Milliardärin einmal dem Fortune-Magazin, schiebe sie bisweilen einen Tropfen ihres eigenen Bluts sowie Proben von Tischgenossen in ein Analysegerät ihres Unternehmens Theranos. Auf dem Bildschirm könne sie dann schnell erkennen, wer gesund gegessen habe – und auf wessen Teller ein Cheeseburger gelandet sei.
Stanford.edu
I Wasnt Weighted by Influences That I Couldnt Do It
Bluttest-Erfinderin Holmes: Der tiefe Fall der jungen Milliardärin
Elizabeth Holmes