Der Internationale Währungsfonds hat die Staaten weltweit gemahnt, sich auf einen möglicherweise holprig verlaufenden Ausstieg aus den unkonventionellen Geldpolitiken der Notenbanken vorzubereiten. Das Ende der außerordentlichen Stimulierungsprogramme in den USA und anderen Ländern, die als Folge der Finanzkrise von 2008 aufgelegt wurden, sei zwar noch nicht sicher, schreibt der IWF. Doch auch Länder, die selbst nicht zu Maßnahmen wie dem umfangreichen Anleihekaufprogramm der US-Notenbank Fed gegriffen hätten, müssen jetzt Schritte einleiten, um ihre Finanzstabilität zu sichern und die Grundlage für ein nachhaltiges mittelfristiges Wachstum zu schaffen.
IWF Staaten müssen sich auf geldpolitischen Exit vorbereiten
Autorenarchiv: Kathrin Alexandria
Probleme für die Weltwirtschaft
sieht die IWF-Chefin Lagarde
Licht und Schatten: In der Eurozone und anderen Industrieländern „verzieht sich der Nebel der Krise“, meint IWF-Chefin Lagarde. Dafür gerieten nun die aufstrebenden Staaten in Turbulenzen. Und dann sind da noch die unberechenbaren USA.
Der Konjunkturausblick für die Weltwirtschaft ist nach Angaben des Internationalen Währungsfonds (IWF) weiter gedämpft. Zwar gebe es in den Industrieländern endlich wieder Zeichen der Hoffnung, aber dafür hätten die Schwellen- und Entwicklungsländer nun mit Problemen zu kämpfen, sagte IWF-Chefin Christine Lagarde am Donnerstag in Washington.
IWF-Chefin sieht Probleme für die Weltwirtschaft
Euro gerettet oder „größter Raubzug der Geschichte“?
Handelt es sich bei der Euro-Krise um den „größten Raubzug der Geschichte“? Die Ökonomen Marc Friedrich und Matthias Weik sind davon überzeugt und halten die Krise für nicht lösbar. Sie beschreiben düstere Szenarien und befürchten den totalen Crash, sofern sich an der Krisenintervention nichts ändert. Sind die Rettungspläne komplett gescheitert? Wir haben nachgefragt…
Euro-Krise: „Die Politik bereitet vor und steht Schmiere“
Die älteste Bank der Welt kämpft ums Überleben. Die Banca Monte dei Paschi di Siena wurde von Mario Draghi während seiner Zeit als Chef der italienischen Notenbank beaufsichtigt. Die Bank musste vom italienischen Steuerzahler gerettet werden. Das Geld wurde verwendet, um es Spekulanten zuzuschieben. Nun ist die Bank wieder in Not. Doch ein Retter hat sich bereits gemeldet: Mario Draghi, heute EZB-Chef, kann über die Vermögen aller Europäer verfügen. Ein Krimi, dessen Hintergründe wir jedoch nie erfahren werden…
Banca Monte dei Paschi di Siena
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«Kannst du dafür sorgen, dass er oben bleibt»
«Ich gebe mir Mühe, dass er oben bleibt»
Der öffentlich gewordene Mailverkehr zwischen Brokern des Geldhändlers Icap und UBS-Bankern zeigt, wie genau die Manipulation des Libor abgelaufen ist und was die UBS-Händler dafür tun mussten.
«Nie mehr Lord Libor»
US-Behörde verklagt 13 Banken im Libor-Skandal
Wegen Zinsmanipulation musste die UBS vor kurzem schon eine Milliardenbusse bezahlen – jetzt droht der Schweizer Grossbank neuer Ärger. Eine US-Behörde erhebt Anklage gegen insgesamt 13 Banken. 
Reichtumsbericht: Weltweite Vermögen wachsen rasant
Das globale Geldvermögen vermehrt sich immer schneller. Im vergangenen Jahr wuchs es um mehr als acht Prozent – auf insgesamt 111 Billionen Euro. Die ärmeren Weltregionen holen auf, während in Deutschland die Zahl der Armen steigt.
Weltweite Vermögen wachsen rasant
Auf viele Frauen wartet ein Finanzdesaster
Auch Rentner müssen in die gesetzliche Kranken- und Pflegeversicherung einzahlen. Besonders hart trifft es freiwillig Versicherte. Das sind oft Frauen – die ohnehin im Schnitt weniger Rente erhalten.
Auf viele Frauen wartet ein Finanzdesaster
Frauen erobern die Chefetage
Anzahl weiblicher Vorstände und Aufsichtsräte hat sich seit dem Jahr 2010 verdoppelt.
Die Führungsetage in Deutschlands Konzernen wird weiblicher. So hat der Anteil von Frauen in Vorständen und Aufsichtsräten der 160 börsennotierten Unternehmen 2013 einen Höchststand erreicht. Wie der „Women-on-Board-Index“ (WoB) zeigt, den der Verein „Frauen in die Aufsichtsräte“ (Fidar) am Freitag in Berlin präsentierte, hat sich die Frauenquote in den Aufsichtsräten binnen drei Jahren von zehn auf 17,4 Prozent erhöht. Der Anteil weiblicher Vorstände verdoppelte sich von drei auf 6,1 Prozent. Insgesamt besetzen die Frauen damit jetzt 11,7 Prozent der Top-Positionen, im Jahr 2010 waren es erst 6,5 Prozent.
Frauen erobern die Chefetage
Dax erstmals deutlich über 8700 Punkten – Fed-Entscheidung beflügelt
Dax erstmals deutlich über 8700 Punkten – Fed-Entscheidung beflügelt
Die US-Notenbank setzt ihre milliardenschweren Anleihekäufe fort – zur großen Überraschung der Experten. Der erwartete Kurswechsel in der Geldpolitik bleibt zunächst aus. An den Börsen herrscht Jubelstimmung.
Die ungebremste Fortsetzung der lockeren US-Geldpolitik sorgt heute an den Börsen weltweit für steigende Kurse. Gestern waren bereits die US-Indizes nach oben geschnellt, nachdem die Fed beschlossen hatte, ihr umfangreiches Anleihen-Kaufprogramm vorerst in der gleichen Höhe fortzuführen.
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