Deutschlands Handelsüberschuss „stabilitätsgefährdend“ ?

Experten: Ursache für Ungleichgewicht

In die Leistungsbilanz fließen der gesamte Waren- und Dienstleistungsverkehr mit dem Ausland ein, aber beispielsweise auch Entwicklungshilfe und Vermögenseinkommen. „Für den deutschen Überschuss war fast ausschließlich der Warenhandel verantwortlich“, erklärte das Ifo-Institut. Während der Überschuss mit den Euro-Ländern geschrumpft sein, sei er mit den restlichen Staaten gestiegen.

Viele Experten sehen im deutschen Überschuss eines der großen Ungleichgewichte in der Weltwirtschaft, die für die Finanz- und Schuldenkrise mitverantwortlich sind. Den Ländern mit Exportüberschüssen stehen welche mit Defiziten gegenüber, die ihre Importe über Schulden finanzieren müssen. Der Internationale Währungsfonds (IWF) und die Industriestaaten-Organisation OECD fordern daher seit längerem von Deutschland, mehr für die Binnennachfrage zu tun, um die Unwucht zu beheben…
Deutschlands Handelsüberschuss stabilitätsgefährdend

Deutschlands Handelsüberschuss

«Too big to fail schwelt weiter»

Vor dem G-20-Gipfel

«Too big to fail»: Die Erwartung, dass künftig in Notlagen auch Gläubiger Verluste hinnehmen müssen, fange an, sich festzusetzen (Aufnahme: Deutsche Bank AG, Frankfurt).

Notleidende Grossbanken müssten wohl weiterhin vom Staat gerettet werden. Der Kampf gegen die «Too big to fail»-Problematik ist langwierig.

Wenn es ein wirtschaftspolitisches Problem gibt, das die G-20-Staaten gemeinsam lösen müssen, so ist es die «Too big to fail»-Problematik (TBTF). Wie das Financial Stability Board (FSB) in seinem jüngsten Bericht an die G-20, welche sich im Laufe der Woche auf Ebene Staats- und Regierungschefs zu einem Gipfel trifft, feststellt, bleibt noch viel zu tun. Der grenzüberschreitende Aspekt der Problematik verlangt eine enge internationale Zusammenarbeit. Too big to fail schwelt weiter

Too big to fail schwelt weiter

Es wird höchste Zeit für Ihre Finanzbildung

Die Schulden- und die Eurokrise ergeben eine Mischung, der Anleger rechtzeitig ihr Wissen entgegensetzen sollten: Indem sie sich selbst zum Finanzberater ausbilden – eine besonders erfolgversprechende Investition in die Bildung.

Die Medien beschäftigen sich zurzeit international vorrangig mit der Eskalation des Syrien-Konflikts und dessen möglichen Folgen. Speziell in Deutschland nehmen sie sich auch den Wahlkampf vor, als hänge von dessen Ausgang das Wohl und Wehe der ganzen Bevölkerung ab – was schon deshalb nicht stimmen kann, weil jede kommende Regierung, egal in welcher Couleur-Zusammensetzung, noch jahrelang mit dem Euro- und dem Schuldenproblem in der Eurozone beschäftigt sein wird..
Es wird höchste Zeit für Ihre FinanzbildungFinanzbildung

 

Die andere Seite Europas

. …Die Korruption ist allgegenwärtig. Auf der östlichen Seite Europas tauchen noch immer Politiker auf, die Mühe mit dem Prinzip der Gewaltenteilung bekunden. Sie betrachten die Justiz, wie einst die Kommunisten, als Instrument zur Durchsetzung ihrer eigenen Interessen. Sie glauben, sie stünden über dem Gesetz. Einmal an der Macht, wollen sie diese festigen und mehren, aber nicht teilen. Andere setzen die Interessen einer Partei mit jenen der ganzen Nation gleich. Politische Gegner werden so zu Staatsfeinden gestempelt. Die Folge davon ist ein extrem konfrontativer politischer Betrieb….
Die andere Seite Europas

Eastern Europe -

Die Eurokrise bringt nicht nur das finanzielle Fundament unserer Welt zum Beben, sondern löst auch Folgen ungeahnter politischer Tragweite aus: Beispielsweise in den ehemaligen Ostblockstaaten, in denen die Krise die Fortschritte auf dem Weg zu Demokratie und Rechtsstaatlichkeit rückgängig macht. The Guardian

 

Bund und Länder: Monatsbericht des BMF August 2013

BMF Bundesministerium der Finanzen:Link zur Startseite
Deutschland hat seine öffentlichen Finanzen in den vergangenen Jahren auf ein solides Fundament gestellt. Bereits 2012 erzielten Bund, Länder, Gemeinden und Sozialversicherungen zusammen erstmals seit Jahrzehnten einen strukturellen Überschuss. Der
Bund leistet durch seine strikte Ausgabendisziplin
einen wichtigen Beitrag zu dieser Entwicklung. ..
Monatsbericht des BMF

Maastricht-Schuldenstand

Nach einem deutlichen Rückgang im Jahr 2011 ist die Schuldenstandsquote in der Maastricht-Abgrenzung im vergangenen Jahr um 1,3 Prozentpunkte auf 81,2 % gestiegen. Wesentlich für diese Entwicklung waren die Maßnahmen zur Abwehr der europäischen Staatsschuldenkrise; allein das zweite Rettungspaket für Griechenland schlug mit 1,2 % des BIP zu Buche. Zusammen mit den Krediten der EFSF an Irland und Portugal und der Einzahlung in den Europäischen Stabilitätsmechanismus erhöhte sich der durch die  Staatsschuldenkrise verursachte Effekt auf die Schuldenstandsquote im vergangenen Jahr um 1,7 Prozentpunkte auf 2,4 % des BIP. Dagegen verringerte sich der Effekt, der auf die Finanzmarktkrise zurückzuführen ist, im Wesentlichen aufgrund der erfolgreichen Teilabwicklung der Portfolios von EAA und FMS Wertmanagement und trotz der  Nachbefüllung der EAA um 0,3 Prozentpunkte auf 11,0 % des BIP.

Konsultationen des Internationalen Währungsfonds IMF mit Deutschland

….Darüber hinaus forderten die Direktoren weitere Anstrengungen zur stärkeren Überwachung grenzüberschreitender Großbanken und besseren Koordination mit den Aufsichtsbehörden an wichtigen Finanzplätzen….
Bund und Länder Steuereinnahmen steigen um 44 Milliarden Euro

Hmm, 1+1=3

Griechenland: Mehr Geld ausgeben als man hat ?

Das von Bundesfinanzminister Schäuble (CDU) angekündigte dritte Hilfsprogramm für
Griechenland soll nach Informationen der Süddeutschen Zeitung zumindest teilweise über den EU-Haushalt finanziert werden. Es werde darüber diskutiert, der Regierung in Athen
zusätzliche Mittel aus den EU-Strukturfonds zur Verfügung zu stellen, berichtete das Blatt.
Mit dem Geld könnten die Griechen die Wirtschaft ankurbeln, gleichzeitig würden nationale
Haushaltsmittel für die Schuldentilgung frei. Die Frauen geben mehr Geld aus, als der Mann verdient, damit die Leute glauben, dass er mehr verdient, als die Frau ausgibt.

Die Frauen geben mehr Geld aus, als der Mann verdient, damit die Leute glauben, dass er mehr verdient, als die Frau ausgibt.

 

Glencore Xstrata Milliarden weg, Steuergutschrift da

Satte acht Milliarden Dollar schreibt der Zuger Rohstoffmulti Glencore Xstrata nach der Fusion ab – dies mit einem äusserst vorteilhaften Nebeneffekt.

Keine Gewinnsteuern dank Verlust
Der Abschreiber in Höhe von 8,47 Milliarden Dollar hat durchaus nicht nur negative Folgen für den Rohstoffgiganten Glencore Xstrata. Da der Konzern deswegen im ersten Halbjahr einen Vorsteuerverlust von insgesamt 9,22 Milliarden Dollar ausweist, bezahlt er weiterhin keine Gewinnsteuern. Im Gegenteil: Es fällt eine Steuergutschrift von 163 Millionen Dollar an. Glencore Xstrata Milliarden weg, Steuergutschrift da

Glencore Xstrata