China: Aktien aus dem Reich der Mitte

China bietet Anlegern zahlreiche Chancen

Der chinesische Drache hat am Aktienmarkt seit Herbst neue Stärke erlangt.
Chinesische Aktien haben in den vergangenen Jahren unterdurchschnittlich abgeschnitten. Die Neuausrichtung der Wirtschaft und die Liberalisierung des Finanzplatzes könnten dies nun fundamental ändern.
Am 19. Februar beginnt in China das Jahr des Schafs. Allgemein steht dieses für eine friedliche und harmonische Zeit ohne grosse Höhen und Tiefen. Geht es um Geldanlagen, soll es gute Chancen mit sich bringen, das Vermögen zu vergrössern. Allerdings wird Investoren auch in Erinnerung gerufen, dass es gefährlich sein kann, einfach blind der grossen Herde zu folgen. Nimmt man das gerade ausklingende Jahr des Pferdes zum Massstab, so scheinen solche «Weisheiten» nicht immer falsch zu sein. Das Pferd gilt als abenteuerlustig und voller Tatendrang. Für Abwechslung soll in solchen Jahren gesorgt sein, aus finanzieller Sicht jedoch kein grosser Schaden drohen. Gemessen am MSCI-China-Index haben sich chinesische Aktien 2014 um 4,7% verteuert, dieser war aber im ersten Semester bis zu 12% ins Minus gerutscht.
China bietet Anlegern zahlreiche Chancen

Jens Bonnke

Jens Bonnke

Sterben hochrangiger internationaler Banker und Investoren

First Global-Banker in seinem Auto erschossen. Am Dienstag wurde in Jamaica ein Banker der First Global Bank in seinem PKW erschossen. Die Polizei meldet, dass es sich offenbar um einen Auftragsmord handele.

Am Dienstag wurde der Banker Kirt Adlam in der jamaikanischen Hauptstadt Kingston in seinem PKW der Marke Nissan erschossen. Adlam war Banker bei der First Global Bank. Nach Angaben der Polizei handelt es sich offenbar um einen Auftragsmord, berichtet der Jamaica Observer. Doch das gesicherte Ergebnis werden die Untersuchungen liefern.

In diesem Zusammenhang sind zwischen dem 8. März 2013 und dem 12. Januar 2015 insgesamt 54 Banker und Investoren verstorben. Bei einigen handelte es sich um Selbstmord. Andere wiederum sind tödlich verunglückt. Mit dem Ableben von Kirt Adlam sind es nun 55 Tote:
First Global-Banker in seinem Auto erschossen– Liste toter Banker
Death Career

Milliarden Dollar aus Russland abgeflossen

Westliche Sanktionen wegen der Ukraine-Krise und Ölpreisverfall als Ursache
Moskau – Die westlichen Sanktionen wegen der Ukraine-Krise und der Ölpreisverfall haben eine Rekord-Kapitalflucht aus Russland ausgelöst. Im vergangenen Jahr zogen Investoren netto 151,5 Milliarden Dollar aus dem Schwellenland ab, wie die russische Zentralbank am Freitag mitteilte. Damit kehrten mehr Anleger Russland den Rücken als die Notenbank erwartet hatte. In ihrer jüngsten Prognose war die Notenbank von 134 Milliarden Dollar ausgegangen. 2013 waren lediglich 61 Milliarden Dollar aus Russland abgeflossen. Während der Finanzkrise 2008 belief sich die Kapitalflucht auf 133,6 Milliarden Dollar.
Am Freitag senkte zudem die US-Ratingagentur Moody’s die Bonitätsnote für Russland. Das Land werde nun nur noch mit Baa3 – eine Stufe über dem sogenannten „Ramsch“-Niveau – bewertet, teilte Moody’s am Freitag mit. Eine weitere Herabstufung werde geprüft.
151 Milliarden Dollar aus Russland abgeflossen
Russland Rubel

Angst vor der Rückkehr der Euro-Krise

Die Euro-Rettung steht vor Gericht. Vor dem EuGH fällt heute eine Vorentscheidung, ob Luxembourg - European Court of Justiceder unbegrenzte Aufkauf von Staatsanleihen durch die EZB rechtens ist. Im Kampf gegen die Rückkehr der Krise könnte die Zentralbank ihr letztes Mittel verlieren.

David Rose berichtet: Drei Ereignisse in elf Tagen bestimmen, ob die Euro-Schuldenkrise mit Vehemenz zurückkehrt: Am Anfang steht die heutige Vorentscheidung am Europäischen Gerichtshof, ob die Europäische Zentralbank (EZB) notfalls unbegrenzt Staatsanleihen von Krisenländern kaufen darf.

Am 22. Januar folgt die Sitzung des EZB-Rats, der ein riesiges Programm zum Kauf von Staatsanleihen starten will. Und am 25. Januar stimmen die Griechen in vorgezogenen Neuwahlen darüber ab, ob sie eine Regierung wollen, die die Sparpolitik stoppen, über die Bedingungen der gewährten Milliardenhilfen neu verhandeln und die Schulden nur teilweise zurückzahlen möchte.

Der EuGH muss mit seinem Urteil über Machtfragen, die Kompetenzen der EZB und die Zukunft der Euro-Rettung entscheiden.

Griechenland profitierte ebenso wie andere verschuldete Staaten der Eurozone in den vergangenen Jahren nicht nur von den Rettungsschirmen, sondern auch von der Unterstützung durch die EZB.
Angst vor der Rueckkehr der Euro-Krise

Rudolf Schuppler www.w-t-w.org/en/cartoon/rudolf-schuppler www.grafik-schuppler.at

Rudolf Schuppler

Wird die monetären Liquiditätswelle für Anleger gefährlich?

Verzerrte Preis- und Bewertungssignale: Monetäres Harakiri belastet Renditeaussichten

Die Aktien- und Bondmärkte boomen aufgrund einer gigantischen Liquiditätswelle. Die hohe Bewertung lässt aber künftig vielfach nur noch unterdurchschnittliche Erträge erwarten.
Nach einem holprigen Start ins Jahr 2015 tendieren die Kurse an den Börsen eher nach oben als nach unten, die Renditen von Bonds solider Schuldner verzeichnen Tiefststände in Serie, Erdöl kostet knapp die Hälfte dessen, was noch vor einem Jahr üblich war, und der Dollar zeigt relative Stärke.
Damit scheinen sich die meisten Trends der letzten Jahre ungeachtet aller Widersprüche fortzusetzen. Die Anleger lassen sich selbst von neuerlichen Turbulenzen in Griechenland nicht verunsichern. Offensichtlich gehen sie davon aus, dass Unternehmen die historisch unglaublich günstigen Refinanzierungsbedingungen in satte Gewinne umwandeln und in Form von Rückkäufen oder Ausschüttungen an die Aktionäre weitergeben können. Selbst nach starken Avancen und trotz den zum Teil anspruchsvollen Bewertungen vertrauen sie weiter auf die Zentralbanken. Verwöhnt von deren erklärter Strategie, die Vermögenspreise möglichst hoch zu halten, und von der Erfahrung, dass sie dann stabilisierend eingreifen, wenn aufgrund eines externen Schocks grössere Kursrückschläge oder gar ein Trendwechsel nach unten droht, werden solche nicht mehr als Risiko, sondern als Kaufgelegenheit wahrgenommen. Dieser Effekt hat längst dazu geführt, dass Baissiers im klassischen Sinne als ausgestorben gelten können.
Monetaeres Harakiri belastet Renditeaussichten
Liquiditaetsrisiken

Geld sofort

‚Geld sofort‘ ist eine deutsche Filmkomödie unter der Regie von Johann Alexander Hübler-Kahla.
Der Film basiert auf der Vorlage „Eine kleine Geschichte aus einer grossen Stadt“ von Gabriel D’Hervilliez.

Der Film zeigt in beeindruckender Klarheit, wie die Finanzbranche funktioniert – und warum das Elend der Schuldner und das Glück der Banken zeitlos sind. Die Mechanismen funktionieren auf der Mikro-Ebene (Bankkunde), der Makro-Ebene (Staatsanleihen) und der Meta-Ebene (Hedge Fonds). Trostreich an dem Film ist, dass sich die Tricks bei Krediten und Bank-Geschäften seit Jahrzehnten nicht geändert haben. Der Spruch, früher sei alles besser gewesen, erweist sich als nostalgischer Irrtum. Die Menschen ändern sich nicht – weder zum Guten, noch zum Schlechten.Erhardt

Allerdings nimmt der Film eine unterwartete Wendung, die man in dieser Konsequenz aktuell nicht mehr allzu häufig findet.

Mögliche Notenbank-Hilfen begeistern die Börsianer

Dax über 9700 Punkten

Nach einem trüben Jahresstart nimmt der deutsche Aktienmarkt am Donnerstag deutlich an Fahrt auf. Wieder hoffen Anleger auf neue Geldspritzen seitens der Notenbanken. Grund sind die jüngsten Deflations-Zahlen aus der Eurozone. Der Dax legt fast 2,4 Prozent zu
Die Hoffnung auf Unterstützung durch die Notenbanken hat den deutschen Aktienmarkt am Donnerstag stark beflügelt. Der wieder aufkeimende Optimismus der Anleger ließ den Dax bis 16.30 Uhr 2,4 Prozent auf fast 9750 Punkte steigen. Bereits am Mittwoch hatte der deutsche Leitindex seinen Abwärtstrend vom Jahresanfang gestoppt.
Der Index der mittelgroßen Werte, der MDax , stieg am Donnerstag um 1,8 Prozent auf 17147 Punkte. Der Technologiewerte-Index TecDax zog um 2,6 Prozent auf 1403 Punkte an. Beim EuroStoxx50 , dem als Leitindex der Eurozone, stand ein Plus von 2,9 Prozent zu Buche.
Moegliche Notenbank-Hilfen begeistern die Boersianer

Harm Bengen www.w-t-w.org/en/harm-bengen www.harmbengen.de

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Rendite der griechischen Staatsanleihen über 10 Prozent

Vertrauenskrise:  Die Rendite der zehnjährigen griechischen Staatsanleihen steigt erstmals seit knapp anderthalb Jahren über zehn Prozent. Grund ist die neuentfachte Debatte über einen Ausstieg Griechenlands aus der Euro-Zone.

Griechenlands Probleme haben am Finanzmarkt Konsequenzen

In Griechenland spitzt sich die Lage an den Finanzmärkten weiter zu. So treibt die Sorge vieler Anleger vor einem Euro-Austritt Griechenlands Refinanzierungskosten in die Höhe und belastet die Kursentwicklung an der Börse. Die Rendite zehnjährigen Staatsanleihen des mit gut 170% des Bruttoonlandprodukts verschuldeten Landes ist am Mittwoch erstmals seit knapp anderthalb Jahren wieder über die Marke von 10% gestiegen, nachdem sie noch im Oktober des vergangenen Jahres auf bis zu 5,45% gefallen war. Zudem musste der griechische Staat die Investoren bei der Versteigerung von Geldmarktpapieren mit einer höheren Prämie locken. Die durchschnittliche Rendite kletterte auf 2,30% von zuvor 2,15%, wie die Finanzagentur mitteilte. Der Staat nahm mit dem Papier 1,625 Mrd. € ein.
Rendite der griechischen Staatsanleihen ueber 10 Prozent

Harm Bengen www.w-t-w.org/en/harm-bengen www.harmbengen.de

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Stoppen Sie sofort Mario Draghi!

Appell an Angela Merkel:
Im Januar 2015 dürfte die EZB die folgenreichste Entscheidung der Geschichte der Euro-Zone treffen: Mit dem geplanten Ankauf von Staatsanleihen endet die nationale Souveränität der Euro-Staaten. Die Finanzen der Staaten werden dann nicht mehr von den Parlamenten kontrolliert, sondern von einer Zentralbank, deren Organe niemandem verantwortlich sind. Der ehemalige Vorstandsvorsitzende der NRW.BANK, Bernd Lüthje, fordert Bundeskanzlerin Angela Merkel auf, ihr Veto einzulegen – und die Zukunft Deutschlands nicht mutwillig zu verspielen.
Stoppen Sie Mario Draghi – jetzt
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Mario-Draghi

EZB-Chef Draghi rechnet weiter mit niedrigen Zinsen

Das soll die Wirtschaft ankurbeln. Die Preise sollen stabil bleiben und die Wirtschaft stimuliert werden. EZB-Präsident Mario Draghi deutete nun an, dass er auch weiterhin mit einem niedrigen Zinsniveau rechne.

EZB-Präsident Mario Draghi fordert die europäischen Regierungschefs auf, wirksame Strukturreformen umzusetzen. Die Zinsen in der Eurozone werden nach Einschätzung von EZB-Präsident Mario Draghi noch für einen längeren Zeitraum auf einem niedrigen Niveau verharren. „Die Zinsen sind seit langem sehr, sehr niedrig – und das wird wahrscheinlich noch eine Zeit so bleiben“, sagte der Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB) dem „Handelsblatt“. Die EZB halte die Zinsen niedrig, um die Wirtschaft zu stimulieren und Preisstabilität zu erreichen.
EZB-Chef Draghi rechnet weiter mit niedrigen Zinsen

www.humor-kamensky.sk

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