Erste Rede von Janet Yellen

Börse feiert neue US-Notenbank-Chefin

Trotz Rückschlägen am Arbeitsmarkt will die neue US-Notenbankchefin Janet Yellen den
Geldhahn weiter zudrehen. Die Milliardenspritzen der Federal Reserve würden maßvoll
gedrosselt, kündigte sie in ihrer Antrittsrede im US-Kongress an. Die Börsen reagierten mit Kursgewinnen. Yellen signalisierte, dass die Fed die Wirtschaft noch lange mit niedrigen Zinsen unterstützen werde. „Der Arbeitsmarkt ist weit von einer durchgreifenden Erholung entfernt“, betonte Yellen vor dem Finanzausschuss des Repräsentantenhauses. Sie wolle daher dem Kurs ihres Vorgängers Ben Bernanke treu bleiben. Der hatte die US-Wirtschaft mit Billionen Dollar aufgepäppelt. Zuletzt begann er aber, die Geldflut wegen der anziehenden Konjunktur einzudämmen.
Boerse feiert neue US-Notenbank-Chefin

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Die Frau, die zu viel wusste

Ex-UBS-Kader kritisieren ehemaligen Arbeitgeber
Der Stachel im Fleisch der UBS

Die UBS bleibt in Frankreich in den Schlagzeilen. Die ehemalige Angestellte Stephanie Gibaud

legt nun in Buchform Vorwürfe bezüglich illegaler Kundenanwerbung und Beihilfe zur Steuerhinterziehung vor. Diverse Rechtsverfahren in Frankreich sind noch hängig.
Ex-UBS-Kader kritisieren ehemaligen ArbeitgeberEhemalige UBS-Marketingchefin Stephanie Gibaud

EZB vertagt Entscheidung über Lockerung der Geldpolitik auf März

Schwellenländer werden zum Risiko für Euro-Konjunktur

Mario Draghi hätte gerne ein positives Bild gezeichnet, mehr über die ermutigenden Zeichen für einen langsamen Aufschwung in der Euro-Zone gesprochen. Schließlich musste der Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB) erklären, warum sich der Rat der Notenbank trotz zuletzt extrem niedriger Inflationsraten gegen eine weitere Zinssenkung entschieden hatte. Doch so richtig freundlich vermochte das Bild nicht geraten – was unter anderem an den jüngsten Marktturbulenzen in aller Welt lag. „Die Unsicherheit in den Schwellenländern hat das Potenzial, die Wirtschaftsbedingungen zu verschlechtern“, sagte Draghi am Donnerstag. Zwar liege die Situation dieser Länder, die unter einer devensiveren Geldpolitik der US-Notenbank Fed leiden, außerhalb der Kontrolle der EZB, betonte Draghi. Es könnte jedoch Rückwirkungen auf Europa geben: Schwächere Exporte könnten die Euro-Wirtschaft ebenso gefährden wie mangelnde Binnennachfrage und verschleppte Strukturreformen in einigen Mitgliedsländern der Währungsunion.
EZB vertagt Entscheidung über Lockerung der Geldpolitik auf Maerz

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Argentinien dreht Firmen den Geldhahn zu

Im Kampf gegen den Währungsverfall greift Argentinien zu drastischen Maßnahmen. Die Regierung schneidet Importeuren den Dollar-Zugang ab, zugleich setzt sie die Soja-Bauern enorm unter Druck.

Wer kann, kauft Dollar

Die Inflation beträgt um die 30 Prozent, der Wert des Peso befindet sich im Sinkflug und die Währungsreserven schmelzen – die argentinische Wirtschaft steht am Abgrund. Mal wieder. Und die Argentinier? Sie flüchten mal wieder – zum US-Dollar.
Waehrungskrise in Argentinien

Argentinien

Schmiergelder: Korruption kostet EU jährlich 120 Milliarden Euro

Die EU-Kommission hat erstmals einen Korruptionsbericht vorgelegt – mit bemerkenswerten Ergebnissen: Bestechung verursacht jedes Jahr einen Schaden von rund 120 Milliarden Euro. Mehr als die Hälfte der EU-Bürger geht davon aus, dass
durch die Euro-Krise mehr Schmiergelder gezahlt werden als zuvor.
Korruption kostet EU jährlich 120 Milliarden Euro

Wo gehts den hier in die Schweiz

Berlusconis korrupte Erben

Schmiergeld-Europameister Italien:

Nirgendwo in der EU versickert mehr Geld, lassen sich Politiker gründlicher schmieren: Italien hat im europäischen Vergleich das größte Korruptionsproblem – mit einem Schaden von 60 Milliarden Euro. Verantwortlich dafür ist vor allem: Ex-Regierungschef Berlusconi.
Schmiergeld-Europameister Italien

Berlusconi

Athen mit 153 Sparmaßnahmen im Rückstand

Schuldenkrise

Das Euro-Krisenland Griechenland ist mit 153 der mit den internationalen Geldgebern vereinbarten Reformmaßnahmen im Rückstand. Das berichtet die griechische Zeitung „Kathimerini“. Sie beruft sich auf eine Liste des griechischen Finanzministeriums, die in Teilen veröffentlicht wird.
Athen mit 153 Sparmaßnahmen im Rückstand

Griechenland hinkt mit den Sparmaßnahmen hinterher