Fast alle Deutschen freuen sich auf den Ruhestand. Dann wollen wir das Leben genießen! Den meisten wird das aber nicht gelingen. Trotz lebenslanger Arbeit und Beiträgen zur Rentenversicherung wird die gesetzliche Rente nicht reichen. Aber was kann man dagegen tun?
Kategoriearchiv: Finanzen
Entlassung ein normales Alltagsrisiko?
Massenentlassungen bei Banken. Früher galt es als Schande, entlassen zu werden. Heute ist das zum Normalfall geworden. Die Grossbanken wie auch ihre Mitarbeiter sind nun auf eine solche Situation vorbereitet.
Zoé Baches berichtet: In Zeiten von Massenkündigungen haben die Mitarbeiter der Grossbanken gelernt, sich rasch mit der Situation zu arrangieren. Die Entlassung ist für den UBS-Mitarbeiter nicht überraschend gekommen. Im Gegenteil, er hatte seit Monaten damit gerechnet. Nach langen Jahren im Ausland war er in die Schweiz zurückgekehrt, um in einem neuen Geschäftsbereich zu arbeiten. Die neuen Arbeitskollegen nahmen ihn aber wegen seiner grossen internationalen Erfahrung vor allem als Bedrohung wahr. Zudem geriet er bei einem Machtkampf zweier Vorgesetzter zwischen die Fronten. Trotzdem wollte er nicht selber kündigen, denn das wäre für ihn mit vielen Nachteilen verbunden gewesen. Warten auf den blauen Brief….
Die Entlassung als normales Alltagsrisiko

Ratingagentur senkt Ausblick für Chinas Kreditwürdigkeit
Die US-Ratingagentur Moody’s sorgt sich um die künftige Zahlungsfähigkeit Chinas. Sie habe den Ausblick auf die Kreditwürdigkeit von „stabil“ auf „negativ“ gesenkt, teilte die Agentur mit.
Die Gründe dafür seien eine steigende Staatsverschuldung in der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt, abschmelzende Währungsreserven sowie Unsicherheiten darüber, ob die Führung in Peking wichtige Reformen durchsetzen kann. Nach wie vor bleibt das aktuelle Rating mit der Stufe „Aa3“ aber relativ robust.
Die Finanzexperten befürchten, dass staatliche Unternehmen in China im schlimmsten Fall sogar pleitegehen könnten…
Ratingagentur senkt Ausblick fuer Chinas Kreditwuerdigkeit

Steuerrückzahlung
Steuererklärung: Meist mühsam – aber für viele doch lohnend: die Einkommensteuererklärung.
2015 haben Finanzämter 97.631 mal die Kontodaten von Privatpersonen für steuerliche Zwecke abgefragt. Insgesamt wurden über 300.000 Konten von Steuerbehörden, Gerichtsvollziehern, Gerichte und Sozialbehörden durchleuchtet. Das bereits dreimal so oft wie vor zwei Jahren. Die Steuerbeamten dürfen seit 2013 auf private Konten gucken – und machen offenbar rege Gebrauch von dieser Möglichkeit. Wer so bei der Hinterziehung von Steuern oder beim Leistungsmissbrauch auffliegt, muss mit hohen Geldbußen oder sogar einer Haftstrafe rechnen.
Ehrliche Steuerzahler haben nichts zu befürchten, an einer ordentlichen und gesetzestreuen Versteuerung aller Einkünfte führt deshalb kein Weg vorbei. Wer aber auf eine Steuererklärung verzichtet, verzichtet laut Statistischem Bundesamt im Schnitt auf die Rückzahlung von 873 Euro zu viel gezahlter Steuern. Eine Steuererklärung zahlt sich deshalb nicht nur aus, sondern ist auch der beste Weg, um die Steuerlast ganz legal so weit wie möglich zu senken.
Inzwischen dürften die meisten Steuerzahler ihre Lohnsteuerbescheinigung, Beitragsrechnungen und Quittungen für das Jahr 2015 sowie Vermögens- und Kapitalertragsnachweise von ihren Banken erhalten haben. Das Rüstzeug ist also da und die Steuererklärung kann in Angriff genommen werden.
So holen Sie die maximale Steuerrueckzahlung zurück
Handelsblatt

Übernahmeschlacht um London Stock Exchange
Deutscher Börse droht Übernahmeschlacht um London Stock Exchange
Die Deutsche Börse muss sich bei ihrer geplanten Übernahme der Londoner Börse auf Konkurrenz einstellen. Der US-Rivale Intercontinental Exchange (ICE) hat ebenfalls ein Auge auf die London Stock Exchange (LSE) geworfen. Für die Deutschen wäre es nicht das erste Mal, dass die Amerikaner ihnen den Fisch von der Angel wegschnappen.
Wie die ICE am Dienstag mitteilte, werde über ein Angebot für die LSE nachgedacht. Allerdings gebe es noch keine Gespräche mit den Briten. Nach dem britischen Übernahmegesetz müssen sich die Amerikaner bis Ende März entscheiden. Im Volksmund heißt die Regel am Londoner Finanzplatz „put up or shut up“ (in etwa: lass Taten folgen oder halte den Mund). Am Montag hatte die Nachrichtenagentur Bloomberg mit Verweis auf informierte Kreise bereits über die Pläne der ICE berichtet. Gegenangebot bringt Deutsche Börse unter Zugzwang…
Deutscher Boerse droht Uebernahmeschlacht um London Stock Exchange

Kriminelle Geschäfte mit der Krebs Chemotherapie
Die Krebsmafia. Es geht um Millionenumsätze, als ein Pharmahändler und zwei Apotheker einen Krebsarzt aufsuchen. Sie kommen immer wieder. Sie wollen ihn bestechen. Die Treffen sollen geheim sein, doch Reporter von stern und NDR haben davon erfahren. Es läuft eine Kamera.
Über Monate treffen sich in einer Arztpraxis zwei Apotheker, ein Pharmahändler und ein Onkologe. Es geht um einen Treuhandvertrag im Ausland und um Auszahlung in Cash. Es geht um ein geheimes Darlehen, um Vertuschung und darum, wie man mit Medikamenten gegen Krebs noch mehr Geld verdienen kann.
Deals und Absprachen in der Branche der weißen Kittel finden im Verborgenen statt, normalerweise. Doch diesmal sind Journalisten vom stern und vom ARD-Magazin „Panorama“ dabei. Mitten in Hamburg verfolgen sie ein Kammerspiel der Korruption. Die Darsteller allerdings sind keine Schauspieler. Sie wissen nur nicht, dass sie gefilmt werden – und dass die Falttür zum Vorraum nie ganz verschlossen ist.
In diesen Wochen könnte Deutschland ein neues „Anti-Korruptionsgesetz“ für das Gesundheitswesen bekommen. Die Recherchen von stern und „Panorama“ zeigen, wie nötig es ist.
Die Krebsmafia
Stern
Die Krebsmafia: Korruption bei Chemotherapie | Panorama | NDR
Passiv? Klar!
Finanzkompetenz oder „Financial Literacy“. Verbessern Sie Ihr Finanzwissen. Finanzwissen im Brennpunkt Prof. Dr. Heri.
Die Diskussion über aktiv versus passiv in der Geldanlage ist episch. Es wird dazu auch nie eine abschliessende Antwort geben. Wir beleuchten die Elemente und präsentieren neuere empirische Ergebnisse.

Videos Kategorie Finanzkompetenz
Neuseeland Schwäche nach dem Feuerwerk
Neuseelands Börse hat vier fulminante Jahre hinter sich. Im Moment dümpeln die Kurse jedoch vor sich hin. Mittelfristig dürfte aber eine neuseeländische Besonderheit für Unterstützung sorgen.
Patrick Zoll berichtet: Neuseeland: Börsenchef Tim Bennets warnte bei der Präsentation der Jahreszahlen der Börse dieser Tage davor, dass die wirtschaftliche Abschwächung in China auch an Neuseeland nicht spurlos vorübergehe.
2016 ist für Anleger in Neuseeland bis jetzt eine Enttäuschung. Der Leitindex S&P/NZX 50 dümpelt vor sich hin, seit Anfang Jahr hat er 1,6% verloren. Das Resultat nimmt sich umso enttäuschender aus, als Neuseeland 2015 unter den entwickelten Aktienmärkten zu den besten zählte: 13,6% betrug die Gesamtrendite. Zu einem Kapitalgewinn von 8,5% kamen noch Dividendenerträge von 5,1% dazu. Wie in Australien machen in Neuseeland Dividenden einen wichtigen Anteil der Gesamtperformance aus.
Belastung durch China
Anleger in Neuseeland sind beneidenswerte Returns gewohnt: 2014 verzeichnete der Leitindex ein Plus von 17,6%, im Jahr davor waren es 16,5% und 2012 gar beeindruckende 24,2%. Der NZX 50 umfasst die 50 grössten und meistgehandelten Aktien der Börse in Wellington und deckt rund 90% der Marktkapitalisierung ab…
Neuseeland Schwaeche nach dem Feuerwerk

Eine Frau regiert das Mars-Universum
Die Urenkelin des Firmen-Gründers: Victoria Mars.

Das große Schweigen im Riegel-Rückruf. US-Konzern muss Millionen Schokoriegel zurückrufen, doch die Chefetage hält sich bedeckt: Zehn Fakten über das abgeschottete Süßwaren-Imperium. Der Firmensitz in der Nähe von Washington (USA) gleicht einer Festung. Wer nicht dazu gehört, kommt nicht rein. Und wenig dringt nach draußen. Auch zum weltweiten Rückruf von Mars-, Snickers- und Milky-Way-Riegeln hüllt man sich in Schweigen.
Mars ist einer der größten Süßigkeiten-Hersteller der Welt und mit Abstand der verschwiegenste. Nur eine Person wagt sich hin und wieder an die Öffentlichkeit: Firmen-Erbin und Gründer-Ur-Enkelin Victoria Mars…
SIE regiert das Mars-Universum

Befiehlt, wer zahlt?
Henry James – Ökonom der Gefühle. Vor hundert Jahren, am 28. Februar 1916, starb der amerikanische Schriftsteller Henry James. Mit Scharfblick und psychologischem Genie zeigte er auf, was das liebe Geld aus den Menschen machen kann…


