Danièle Nouy EU Bankenaufsicht will Stresstest

Europas oberste Bankenaufseherin will die größten Institute im kommenden Jahr erneut einem Stresstest unterziehen. Der Kritik an der bei der EZB angesiedelten Bankenaufsicht weicht sie aus.

Europas Großbanken müssen sich im kommenden
Jahr einem neuen Stresstest Danièle Nouy will Europas Banken erneut auf Herz und Nieren prüfen unterziehen. Das kündigte die Chefin der europäischen Bankenaufsicht, Danièle Nouy, in einem Interview mit der „Welt am Sonntag“ an. Bisher war unklar gewesen, ob ein Stresstest noch in diesem Jahr stattfinden würde oder erst 2016. „Einen allgemeinen, öffentlichen Stresstest wird es kommendes Jahr wieder geben. Aber dies kann weniger als die 123 Banken betreffen, die wir direkt beaufsichtigen“, sagte Nouy der „Welt am Sonntag“.
Chefin der Bankenaufsicht kuendigt Stresstest an

Harm Bengen www.w-t-w.org/en/harm-bengen/

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99 jährige Wall Street Top Investorin

Warum die Wall-Street-Oma oft Top-Renditen einfährt: Irene Bergmann
Irene Bergman ist länger im Geschäft als Warren Buffett. Sie ist 99 Jahre alt, arbeitet noch als Finanzberaterin – und hütet ein altersweises Investment-Wissen, auf das viele ihrer Kunden schwören.

Ein Ratschlag der alten Dame : Treffen Sie Ihre eigenen Entscheidungen. „Ich mache immer gerne, was ich wirklich tun will“, erklärt sie. „Dann ist es auch mein Fehler. Ich kann keinem anderen die Schuld geben.“

„Denken Sie an die Anlagerendite“, sagt Irene Bergman. Die Finanzberaterin des Investmenthauses Stralem & Co. sitzt in ihrem New Yorker Apartment, umgeben von Gemälden niederländischer Meister. Viele Investoren seien heutzutage besessen von schnellen Gewinnen – dabei sei es besser, mindestens drei Jahre zu warten, besser noch viel länger, bevor man eine Beteiligung in Erwägung ziehe. Solche Dinge sagt sie auch ihren Kunden, mit denen sie von der Wohnung aus telefoniert.
Warum die Wall-Street-Oma oft Top-Renditen einfaehrt

www.w-t-w.org/en/sonay-yilmaz/

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Jugend Afrikas die wichtigste Ressource?

WEF in Kapstadt: Die Jugend ist Afrikas bedeutendste Ressource
In Afrika finden sich zwar 9 der 15 wachstumsstärksten Länder der Welt. Aber sie konnten ihre Wettbewerbsfähigkeit in den vergangenen fünfzehn Jahren nicht verbessern.

Claudia Bröll berichtet: Kapstadt steht normalerweise im Schatten von Südafrikas Wirtschaftsmetropole Johannesburg. Doch einmal alle zwei Jahre kann sich der malerische Küstenort als Mittelpunkt der afrikanischen Geschäftswelt fühlen. Wenn schwarze Limousinen und Blaulicht-Brigaden durch die Stadt rasen, findet am Fusse des Tafelbergs wieder das Weltwirtschaftsforum (WEF) statt.

Im Mittelpunkt des WEF Forums stand die Jugend, die «wichtigste Ressource» Afrikas. Bis 2050 soll sich die Bevölkerung Afrikas auf 2 Mrd. verdoppeln. Schon 2040 dürfte jeder zweite Jugendliche auf der Welt aus Afrika stammen. In einer Region mit so vielen jungen Menschen stecke ein enormes Kreativitätspotenzial. Aber die Jugend müsse gut ausgebildet, produktiv und innovativ sein. Gemäss einer WEF-Schätzung müssen bis 2035 jedes Jahr zusätzlich 18 Mio. Arbeitsplätze entstehen. Nur wenn dies tatsächlich geschieht, haben die jungen Hoffnungsträger Afrikas die Chance auf ein besseres Leben.
Die Jugend ist Afrikas bedeutendste Ressource
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HSBC Geldwäscherei

HSBC zahlt 40 Mio Franken an Genfer Behörden
Geldwäschereivorwurf: Die Genfer Justiz beendet das Verfahren gegen die Schweizer Tochter der Grossbank HSBC.

Die Genfer Justiz stellt das im Februar eröffnete Verfahren wegen qualifizierter Geldwäscherei gegen die Schweizer Tochter der britischen Grossbank HSBC ein. Die Bank zahlt in Rahmen der Vereinbarung zur Beilegung 40 Millionen Franken an den Kanton Genf.

Noch im Februar hatte die Genfer Staatsanwaltschaft im Zuge der «Swissleaks«-Enthüllungen zwei Häuser der Bank in der Rhonestadt durchsucht. Zugleich wurde ein Strafverfahren wegen Verdachts auf qualifizierte Geldwäscherei eröffnet.Hinter den Enthüllungen stand das Recherchenetzwerk ICIJ. Die Journalisten stützten sich auf die 2007 vom HSBC-Angestellten Hervé Falciani gestohlenen Daten zu mehr als 100’000 Kunden. Die Daten wurden den französischen Behörden übergeben.
HSBC zahlt 40 Mio Franken an Genfer Behörden
HSBCHSBC vor radikalem Job Abbau

Wird Schokolade teurer?

Die internationalen Rohwarenmärkte: Basismetallpreise in der Abwärtsspirale
Die Rohwarennotierungen haben im Mai die im Vormonat erzielten Avancen wieder preisgegeben. Schwächere Notierungen verzeichneten vor allem Aluminium, Nickel und Blei. Kupfer kam glimpflich davon.

Im Vergleich zum Vormonat April, als an den Rohwarenmärkten starke Preisavancen verzeichnet worden waren, ist die Entwicklung im Mai verhalten ausgefallen. Das hatte weitgehend damit zu tun, dass der US-Dollar relativ stark blieb. Anfänglich stiegen die wichtigsten Indizes zwar noch, doch gaben sie im Monatsvergleich leicht nach. Die Bloomberg-Kennzahlen verloren beide rund 2,4%, der Index des Commodity Research Bureau (CRB) gab um 2% nach, und das Barometer von Goldman Sachs (GSCI) sank um 1,1%. Am meisten Federn lassen musste der Basismetallsektor (–7,1%), so dass die im April erzielten Verbesserungen wieder zunichtegemacht wurden…

Kakao wird noch teurer

Im Agrarsektor haben die ohnehin hohen Kakaopreise in jüngster Zeit weiter zugelegt. Verursachender Faktor war dabei eine Revision der erwarteten Ernte durch die ghanesischen Behörden. Die International Cocoa Organization (ICCO) hat diese Korrektur allerdings schon vor Wochenfrist vollzogen. Noch ist nicht ganz klar, wie es zu dieser Korrektur kam, die eine Minderproduktion gegenüber dem Vorjahr um rund 22% antizipiert. Die ICCO vertritt indessen die Meinung, der ghanesische Ausfall führe weltweit zu einem Angebotsdefizit in der Grössenordnung von 38 000 t oder mehr als dem doppelten Fehlbetrag des Vorjahrs.
Basismetallpreise in der Abwärtsspirale

Chocolate Bath

Bitcoin: Regelwerk für Händler digitaler Währungen

New York nimmt Bitcoin-Händler an die Leine.
Als erster Gliedstaat in den USA hat New York nun ein Regelwerk für Händler digitaler Währungen erlassen. Es dürfte Regulatoren in anderen Gliedstaaten und ausserhalb der USA als Vorlage für dienen.

To quote the regulation directly:

Each Licensee shall maintain at all times such capital in an amount and form as the superintendent determines is sufficient to ensure the financial integrity of the Licensee and its ongoing operations based on an assessment of the specific risks applicable to each Licensee.
New Yorker Finanzaufsicht erlässt Regelwerk für Händler digitaler Währungen
Bitcoin

Fifa Weckruf Chance und Hoffnung für die westliche Welt

Der Fifa Skandal sollte erst der Anfang sein. Hoffentlich ist Fifa Weckruf und Auftakt für weitere Aufdeckungen der globalen Korruption und damit eine Chance für die westliche Welt auf Rückbesinnung unserer kostbaren, demokratischen Werte.

Die Uno ist mindestens so versumpft wie die Fifa
Wer glaubt, die Fifa-Korruption sei eine Einzelerscheinung, der sollte sich einmal Institutionen der UN anschauen. Die sind ebenso Beispiel für eine Misswirtschaft, die sich „global governance“ nennt.
Die Uno ist mindestens so versumpft wie die Fifa

http://www.w-t-w.org/en/anti-corruption-2/

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Warum legt der Euro gegen Dollar und Franken zu

Nach dem EZB-Entscheid. Der Euro scheint die Schwächephase des Jahres 2014 überwunden zu haben, und Renditen deutscher Staatsanleihen sind auf ein Jahreshoch geklettert.

Christof Leisinger berichtet: Nach Zeiten starker Trends sind die Kursbewegungen an den Finanzmärkten unberechenbarer geworden. Das zeigt sich an den Bondmärkten in Form von Kursverlusten, die die Rendite lang laufender deutscher Staatsbonds auf ein Jahreshoch getrieben und dafür gesorgt haben, dass der Euro die Schwächephase des Jahres 2014 überwunden zu haben scheint.Der Euro legt gegen Dollar und Franken zu

Er steigt gegenüber dem Dollar und dem Franken. Alleine am Mittwoch hat der Euro zur amerikanischen Währung um gut 1% auf bis zu $ 1.1275 zugelegt, und zum Franken ging es sogar um gut 1,3% nach oben auf bis zu Fr. 1.0541, nachdem beide Kurse Mitte März ihre jüngsten Tiefs erreicht hatten. Die zunehmende Nervosität der Anleger lässt sich daran ablesen, dass die kurzfristige Euro-Dollar-Volatilität (1 Monat, am Geld) von gut 4% im Juli 2014 auf knapp 13% gestiegen ist.
Dieses Phänomen lässt sich mit rasch wechselnden Erwartungen der Anleger erklären: Hatten sie bis vor kurzem noch mit einer robusten Wirtschaft und steigenden Zinsen in den Vereinigten Staaten und mit «Griechenland-Risiken» und einer flauen Konjunktur bei «ultratiefen» Renditen in Europa gerechnet, so hat die Wahrnehmung kürzlich beinahe ins Gegenteil gedreht. Die amerikanischen Wirtschaftsdaten sind durchwachsen, und die Zentralbank des Landes ist zinspolitisch zögerlicher denn je.

In Europa dagegen sind die Inflationsraten auf tiefem Niveau angesprungen. Das war wegen Basiseffekten so zu erwarten und wird allenfalls «Deflationspropheten» überrascht haben. Abgesehen von «Problemzonen» wie Griechenland scheint Europas Wirtschaft nicht ganz so schwach zu sein wie befürchtet. Diese Wahrnehmung zwang Mario Draghi, den Präsidenten der Europäischen Zentralbank, nach dem Treffen des geldpolitisch entscheidenden Gremiums der EZB sogar zur Betonung der Aussage, die extreme Geldpolitik werde wie geplant bis September 2016 fortgesetzt. Jüngst waren erste Zweifel daran aufgekommen.Euro

Macht Generation Y Hoffnung?

Die Finanzmärkten hoffen, Netflix, Airbnb, Urban Outfitters – solche Firmen gelten manchen als Top-Investments. Denn sie profitieren alle von den Vorlieben der 15- bis 35-Jährigen. Also jenen, die bald die Welt dominieren.

Frank Stocker berichtet: 2020 wird die Generation Y – auch Millennials genannt – die Einkommen der Generation X toppen.
Noch sorgen die Babyboomer für die meisten Schlagzeilen. Denn die Vertreter dieser Generation – zwischen 1945 und 1965 geboren – haben heute die politische Macht, und sie beherrschen die Top-Etagen der Wirtschaft. Doch schon bald könnten sie in den Hintergrund treten. Denn eine neue Generation tritt in den Fokus, und der Finanzmarkt stellt sich bereits darauf ein.

Es geht um die „Millennials“, auch „Generation Y“ genannt, also jene, die zwischen 1980 und 1999 geboren wurden. „In diesem Jahr werden die ‚Millennials‘ in den USA die Babyboomer als die größte lebende Generation ablösen“, sagt Sarbjit Nahal von der Bank of America. Denn die Babyboomer werden allmählich alt und weniger.
Die Generation Y macht den Finanzmaerkten Hoffnung
Generatin Y

HSBC Bank vor radikalem Job-Abbau

Europas größte Bank: Sparkurs nach Skandal Deutsche-Bank-Rivale

Weltweit vertreten: Auch bei HSBC in Hong Kong könnten Stellen wegfallen
Europas größte Bank, die britische Großbank HSBC, will einem Medienbericht zufolge tausende Stellen streichen. Die genaue Zahl stehe noch nicht fest, es gehe aber um bis zu 20.000 Arbeitsplätze, berichtet der Fernsehsender Sky News unter Berufung auf Bankenkreise.

Demnach sollen die Jobs bis Ende 2017 wegfallen. Dem Bericht zufolge will HSBC-Chef Stuart Gulliver die genaue Zahl in einer Woche bei einem Treffen mit Investoren nennen. Eine Sprecherin der Bank wollte den Bericht auf Anfrage von Nachrichtenagenturen nicht kommentieren.

Europas größte Bank beschäftigt derzeit 266.000 noch Mitarbeiter (Ende 2007: 315.000), davon 48.000 in Großbritannien. Käme es zu dem angekündigten Stellenabbaue, gingen damit etwa 7,5 Prozent der Jobs bei HSBC verloren.
Die HSBC musste sich in jüngster Zeit mehreren Skandalen stellen: Wegen Manipulationen an Devisenmärkten zahlte das Unternehmen Strafen an die Regulierungsbehörden in den USA und in Großbritannien. Zudem soll die Schweizer Tochter laut den als „Swissleaks“ bekannten Enthüllungen in der Vergangenheit Kunden bei Steuerhinterziehung geholfen haben. Die Schweizer Filiale hatte sich nach den Enthüllungen von den kritisierten Praktiken distanziert.

www.mikemock.wordpress.com/

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