Frauen mögen das Sparen – mit Ziel

Geldanlage
Das Kreditinstitut MoneyYou wollte wissen, was Frauen wollen. Nun veröffentlichte das Unternehmen die Ergebnisse der Studie.

Frauen geben gerne Geld aus? Eine Umfrage von TNS-Infratest in Zu­sammenarbeit mit MoneyYou ergab, dass Frauen auch sparen. Sie legen gerne Reserven für spontane Notfälle und eine gesicherte Zukunft zurück. Dieses Ergebnis deckt sich mit einer Umfrage der Bank comdirekt. Bei dieser wurden jedoch Mann und Frau befragt. Bei der Umfrage wollte das Unternehmen von 500 Frauen im Alter zwischen 25 und 55 Jahren wissen, was genau Frauen mit dem Begriff Sparen verbinden.

Frauen verbinden demnach mit Sparen in erster Linie den sogenannten Notgroschen. Insgesamt 93 Prozent der Befragten sind vor allem finanzielle Reserven für plötzliche Notfälle wichtig. Auch die Zukunftssicherung ist für Frauen ein wichtiger Faktor. Dieses Thema landet bei der Umfrage auf Platz zwei und drei. „Die Vermeidung von Altersarmut steht bei 85 Prozent der Frauen an vierter Stelle. Die eigenständige Absicherung fürs Alter ist ihnen demnach ein wichtiges Anliegen“, sagt Geschäftsleiterin von MoneYou in Deutschland, Liesbeth Rigter. Dies könnte erklären, warum Frauen Wertpapieren gegenüber skeptisch sind.

Frauen sehen Sparen positiv

Frauen verbinden weiterhin das Sparen mit etwas Positiven. 83 Prozent der Befragten empfinden das Sparen als ein „gutes Gefühl“ oder „Vorfreude auf etwas Schönes“. Nur ein Drittel der Frauen denkt beim Sparen an Verzicht. Drei Viertel der Befragten sehen dies anderes. Für sie ist das Geld zurücklegen mit Luxus verbunden.

Frauen sparen laut der Umfrage am liebsten, wenn sie auf etwas Vergnügliches hinarbeiten. „Das Erreichen eines konkreten Ziels treibt 94 Prozent der Sparerinnen am meisten an.“ Hingegen sehen 85 Prozent der Befragten das Sparen als „Spaßfaktor“, wenn man nicht auf das zurückgelegte Geld angewiesen ist.

Frauen mögen hohe Zinsen

Laut der Umfrage sparen Frauen am liebsten, wenn es hohe Zinsen gibt. Nach Angaben von MoneyYou bereitet die aktuelle Niedrigzinsphase den Frauen kein Sparvergnügen. Weiterhin ist beim Sparen die Verfügbarkeit enorm wichtig. 83 Prozent der Frauen gaben an, dass sie es als positiv empfinden, wenn sie jederzeit über das zurückgelegte Geld verfügen können. „Flexibilität ist für Frauen ein wichtiges Kriterium bei der Geldanlage, so auch beim Sparen“, sagt Rigter. „Sie wollen für Veränderungen ihrer Lebenssituationen gewappnet sein und schnell über ihr Geld verfügen können.“

Die Umfrage räumte laut MoneyYou mit dem Vorurteil auf, dass Frauen lieber Geld ausgeben als zu sparen. Dies gilt laut der Umfrage nur für 13 Prozent der Befragten. Diese sehen im Sparen nichts Positives und gaben an, dass ihnen nur Geld ausgeben Spaß bereitet. Eigens dafür gibt es bereits Produkte auf dem Markt.
MoneYou Spaßfaktor Sparen / Pressemitteilung

Geld sparen

Was mit den Milliarden von Geldwäschern und Potentaten passiert

Gesperrte Gelder

Rund fünf Milliarden Franken sind zurzeit in der Verfügungsgewalt der Bundesanwaltschaft. Doch was wird aus diesen gesperrten Geldern?

Gesperrte Gelder von Geldwäschern, Betrügern und Potentaten sorgen regelmässig für Schlagzeilen. Weniger bekannt ist, wie diese Vermögen verwaltet werden. Im Falle von spekulativen Anlagen ist jetzt ein wichtiger Entscheid gefallen.

Gemessen an der Höhe der beschlagnahmten Gelder kann es die Bundesanwaltschaft mit einer kleinen Privatbank aufnehmen. Rund fünf Milliarden Franken sind zurzeit in ihrer Verfügungsgewalt. Die Gelder stammen häufig aus Geldwäscherei- und Korruptionsermittlungen, die durch Anzeigen der Geldwäscherei-Meldestelle ausgelöst wurden. Um dreistellige Millionensummen geht es auch bei Rechtshilfefällen, wie zum Beispiel nach dem «arabischen Frühling». Vergleiche mit Banken hört Bundesanwalt Michael Lauber aber nicht gern. Denn die Strafverfolger des Bundes wollen keine Vermögensverwalter sein. Die Hände in den Schoss legen können sie aber auch nicht. Im Gegenteil: Was der Gesetz- und Verordnungsgeber von den Strafbehörden verlangt, kommt einer Knacknuss gleich. Quadratur des Kreises
Was mit den Milliarden von Geldwaeschern und Potentaten passiert
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Goldmine der Korruption

Parteikassen profitieren Weiterbildung –

Cornelia Derichsweiler berichtet aus Madrid.  Spanien stellt für seine vielen Arbeitslosen Subventionen zur Verfügung, die Fortbildungsangebote ermöglichen sollen. Es wird falsch abgerechnet, das Geld versickert. Und jahrelang merkt niemand etwas.

In Andalusien, der Region im spanischen Süden mit offiziell 35 Prozent Arbeitslosen, sind im grossen Stil öffentliche Gelder veruntreut worden, die eigentlich der Fortbildung Erwerbsloser dienen sollten. Dutzende von Weiterbildungskursen wurden den staatlichen Förderfonds in Rechnung gestellt, in Wirklichkeit aber nie abgehalten. Teilnehmerlisten waren teilweise frei erfunden oder künstlich aufgestockt, die Rechnungen aufgebläht, wie eine Sondereinheit der spanischen Polizei feststellte, die dem Betrug seit Monaten auf der Spur ist. Ein beträchtlicher Teil der Subventionen für Weiterbildung floss nicht in den Unterricht, sondern versickerte in einem ausgeklügelten System dunkler Finanzkanäle, das die Ermittler nun Schritt für Schritt entwirren. Gewiefte Subventionsjäger…
Weiterbildung – Goldmine der KorruptionKorruption

Bundesbank Bundesbankpräsident Weidmann warnt Regierungen

Bundesbankpräsident Jens Weidmann befürchtet ein Aufflammen der Schuldenkrise, wenn die Haushaltsregeln für die Euro-Staaten gelockert werden.

„Die Krise hat gezeigt, wohin es führt, wenn sich Staaten nicht an Verabredungen halten und Vertrauen verlieren“, sagte er im Interview der „Welt am Sonntag“.

Die Geldpolitik habe den Regierungen Zeit gekauft, um Strukturreformen umzusetzen und die Haushalte zu konsolidieren. „Wenn diese Zeit nicht genutzt wird, kann die Schuldenkrise schnell wieder aufflammen.“

In jüngster Zeit hatten verschiedene europäische Regierungspolitiker gefordert, den Staaten mehr Zeit zu geben, um ihre Defizite abzubauen. Die derzeitige Niedrigzinsphase verführe dazu, dass sich Regierungen weiter zurücklehnen, sagte Weidmann. „Die weitreichenden Maßnahmen und Ankündigungen der Notenbank bergen das Risiko, dass der Reform- und Konsolidierungswillen weiter erlahmt.“
Bundesbankpräsident Weidmann

Bankmitarbeiter am Pranger

Datenlieferung in die USA

Z. B. Will eine Schweizer Bank den Steuerstreit mit den USA beenden, muss sie auch die Namen der ins US-Geschäft involvierten Mitarbeiter liefern. Diese Forderung der US-Behörden ist für alle betroffenen Mitarbeiter sehr unangenehm, doch ist sie auch seit langem bekannt – und teilweise bereits Realität. So lieferten Banken der Gruppe 1, die schon seit längerem direkt mit den USA verhandeln, wie die Credit Suisse (CS) oder Julius Bär, bereits ab 2012 Geschäftsunterlagen zum Offshore-Geschäft. Die Namen der Mitarbeiter wurden damals nicht eingeschwärzt. Im Rahmen des Schuldeingeständnisses der CS von Mai 2014 wurden nun geschätzt 1000 Mitarbeiter vorinformiert, dass ihre Namen teilweise erneut in die USA geliefert werden. Betroffen sind diese wegen der geforderten «Flow-of-Funds»-Liste. Diese zeigt an, wohin Kunden mit US-Bezug ihre Vermögenswerte transferierten. Mitgeliefert werden auch die Namen der jeweiligen Berater, was auch solche umfassen kann, die aus der Schweiz heraus Zahlungsanweisungen ausführten.
Bankmitarbeiter am Pranger
Bankmitarbeiter

Amerikas Banken kämpfen sich langsam voran

Wells Fargo eröffnet die Berichtssaison des US-Finanzsektors
Amerikas Banken kämpfen sich langsam voran

Christiane Hanna Henkel berichtet.  Börsenschwergewicht Wells Fargo eröffnet die Berichtssaison des US-Finanzsektors. Börsenschwergewicht Wells Fargo eröffnet die Berichtssaison des US-Finanzsektors.

Die US-Banken werden dieses Jahr kaum die letztjährigen Rekordgewinne erreichen. Die Prognosen für das zweite Quartal sind wegen des schwachen Handelsgeschäfts, der Bussen und einer geringen Auflösung der Risikovorsorge gedämpft.

Mit Wells Fargo hat am Freitag die an der Börsenkapitalisierung (273 Mrd. $) gemessen weltweit wertvollste Bank ihre Geschäftsergebnisse für das per Ende Juni abgelaufene Quartal veröffentlicht. Demnach steigerte die in San Francisco angesiedelte Bank ihren Quartalsgewinn zum 16. Mal in Folge: Trotz einem im Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum um 2% rückläufigen Ertrag von 21,07 Mrd. $ stellte sich das Ergebnis unter dem Strich auf um 4% höhere 5,73 Mrd. $. Wells Fargo ist vornehmlich im klassischen Kreditgeschäft tätig und profitiert von der anziehenden Nachfrage von Unternehmen und Konsumenten nach Krediten; die relativ gut durch die Finanzkrise gekommene und auch kaum unter juristischen Altlasten leidende Bank hat nur ein sehr geringes Handelsgeschäft und nur einen kleinen Investment-Banking-Bereich. Kreditgeschäft als Lichtblick
Amerikas Banken kämpfen sich langsam voran
Banking

Im Sumpf der Korruptionsvorwürfe

Wirrungen um Glaxo in China

Markus Ackeret berichtet: Details zu den Korruptionsvorwürfen gegen den britischen Pharmakonzern GlaxoSmithKline in China zeigen das Unternehmen in unvorteilhaftem Licht.
Details zu den Korruptionsvorwürfen gegen den britischen Pharmakonzern GlaxoSmithKline in China zeigen das Unternehmen in unvorteilhaftem Licht. Sie verweisen aber auch auf grundlegende Risiken im China-Geschäft ausländischer Firmen.

Die Fernsehbilder erschütterten ausländische Geschäftsleute in China im vergangenen Sommer. Ein Mann, gekleidet in eine orange Gefängnisweste und mit unkenntlich gemachten Gesichtszügen, gesteht in fliessendem Chinesisch vor laufenden Kameras des Staatsfernsehens Verfehlungen und entschuldigt sich ausführlich dafür. Die infame Vorführung des britischen Beraters und privaten Ermittlers Peter Humphrey zeigte nicht nur eine düstere Seite des chinesischen Justizapparats. Der Fall führte auch zu Spekulationen, weil die Festnahme Humphreys und seiner amerikanischen Ehefrau Yu Yingzeng inoffiziell mit den Korruptionsermittlungen gegen den britischen Pharmakonzern GlaxoSmithKline (GSK) in China verbunden wurde. Erst ein Jahr später wird klarer, wie die beiden Fälle zusammenhängen.
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Korruptionsvorwürfe

Gegen den Dollar: Brics-Staaten gründen Alternative zu Weltbank und IWF

Die Brics-Staaten gründen eine eigene Entwicklungsbank und einen Währungsfonds. Die neue Entwicklungsbank soll Kredite für Infrastruktur-Projekte bereitstellen, während der „Mini-IWF“ die Schwellenländer in Krisenzeiten vor Kapitalflucht schützen soll. Für das Startkapital der Institutionen verwenden die Brics-Staaten ihre Dollar-Reserven.

Die fünf großen Schwellenländer Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika (Brics) wollen eine gemeinsame Entwicklungsbank gründen. Die neue Bank soll Kredite für Infrastruktur-Projekte in den Ländern bereitstellen. Zudem kündigten die Schwellenländer die Gründung eines gemeinsamen Entwicklungsfonds an, der den Ländern in Krisenzeiten mit Kapital aushelfen soll. Die Schwellenländer werden ihre Dollar-Reserven verwenden, um die beiden Institutionen mit Startkapital auszustatten.
Brics-Staaten gründen Alternative zu Weltbank und IWF
Brics

Eine neue lukrative Geschäftsidee?

Hedge-Funds nehmen bankrotte Länder ins Visier. Staatspleiten als Geschäftsidee

Christiane Hanna Henkel berichtet:  Immer öfter mischen sich Hedge-Funds in den Umschuldungsprozess von zahlungsunfähigen Staaten ein – nicht ohne weitreichende Konsequenzen, wie das Beispiel von Argentinien und dem «Geier-Fonds» Elliott Management zeigt.

Möglicherweise wird Argentinien zum Ende des Monats erneut in den Staatsbankrott taumeln. Das Land hat nicht genug Geld, um die Forderungen seiner Schuldner zu bedienen. Nachdem Argentinien im Jahr 2001 in die Zahlungsunfähigkeit gerauscht ist und dem Land im Zuge einer Umschuldung dann rund zwei Drittel der Schulden erlassen worden sind, steht das südamerikanische Land nun wieder vor dem Bankrott. Das ist das Werk vornehmlich eines einzigen Mannes: Paul Singer, Gründer und Chef des amerikanischen Hedge-Fund Elliott Management.
Staatspleiten als Geschaeftsidee

Luftzone www.cartoonalarm.de

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Dividenden sind langweilig

Finanzkompetenz oder „Financial Literacy“ Verbessern Sie Ihr Finanzwissen. Finanzwissen im Brennpunkt Prof. Dr. Erwin W. H

Die Reinvestition der Dividendenzahlungen ist ein wesentliches Element des langfristigen Gesamtertrages eines Aktienportfolios. Bleibt diese aus, reduziert sich das Renditepotential einer Aktieninvestition ganz gewaltig. Beachten Sie dazu auch unser Video: „Was ist ein Index“
Dividenden