IWW-Chefin
Lagarde warnt Europa vor „trügerischer Sicherheit“
Europa erholt sich, doch die Krise ist nicht vorbei, warnt Christine Lagarde. Deshalb fordert die IWF-Chefin mutige Reformen und eine lockere Geldpolitik von der EZB. Doch das allein würde nicht reichen.
Lagarde warnt Europa vor trügerischer Sicherheit
Kategoriearchiv: Finanzen
Die Aktien-Mafia kassiert Anleger ab
Schmierige Tippgeber ziehen die Kurse Hunderter
Aktien nach oben und kassieren Anleger
ab. Wer sind diese Leute, wer sind ihre Hintermänner, wie arbeiten und woran verdienen sie – und warum sind sie den Ermittlern immer einen Schritt voraus?
Auf Spurensuche bei der Aktien-Mafia
Schläft die Bankenaufsicht?
Klären kann das womöglich ein Bankinsider. Er will anonym bleiben, beim Treffen in einem Hinterhofcafé blickt er nervös umher. Die Aufsicht habe Renell mit Auskunftsersuchen überschüttet, sagt er. „Die BaFin hat zwar wild gefaucht, aber ist ja doch nur ein zahnloser Tiger.“ Die BaFin verwies in einer Stellungnahme auf ihre Verschwiegenheitspflicht.
London ist die Welthauptstadt der Milliardäre
Sicherer Hafen für Vermögende
London ist die Welthauptstadt der Milliardäre
Hyde Park Bezirk in London: Die Preise für Immobilien
sind besonders in dieser Gegend explodiert.
London ist unbestrittene Welthauptstadt der Milliardäre. Sie spielt ihre Trümpfe als sicherer, steuergünstiger und komfortabler Hafen mit grossem Erfolg aus.
pra. London Die britische Hauptstadt ist Wahlheimat von so vielen Superreichen wie noch nie. Wie der neusten Ausgabe der «Sunday Times» zu entnehmen ist, geben in diesem Jahr 72 Milliardäre London als ihre Wohnadresse an, so viele wie noch nie. In ganz Grossbritannien sind es 104 Milliardäre. die Zahl war 2009 wegen der Finanzkrise vorübergehend auf 47 gefallen, hat sich seither aber mehr als verdoppelt. Vor zehn Jahren waren es erst 30 gewesen. Allein London ist heute gemäss den Angaben Heimat von jedem zehnten Milliardär der Welt und damit von so vielen wie keine andere Metropole.
Die Massierung von Vermögen folgt nicht aus besonderem unternehmerischen Erfolg der Londoner. Nicht einmal ein Drittel der hiesigen Milliardäre ist hier geboren. Unter den 20 Reichsten befinden sich nur drei Briten, und von diesen hat nur einer seinen Reichtum als Unternehmensgründer selbst verdient. An der Spitze der Liste stehen mit 11,9 Milliarden Pfund die indischen Familienunternehmer Sri und Gopi Hinduja. Mit ebenfalls mehr als 10 Milliarden folgen der usbekische Rohstoff-Unternehmer Alischer Usmanow, der indische Stahlmagnat Lakshmi Mittal sowie der russisch-amerikanische Unternehmer Len Blavatnik, der in einem Palast gegenüber dem Kensington Palace wohnt.
Der Hauptgrund für die Spitzenposition Londons bei den Superreichen liegt in dem Umstand, dass die Kapitale der komfortabelste und attraktivste sichere Hafen der Welt für Superreiche ist. Politik, Banken und Immobilienmakler interessieren sich wenig für die Herkunft des Geldes. Eine Aufenthaltsbewilligung ist schon ab einer Investition von einer Million Pfund erhältlich, ein Geldtransfer von mindestens fünf Millionen ebnet den Weg zum britischen Pass innert weniger Jahre. Das im Ausland liegende Milliardenvermögen bleibt steuerfrei. Derart abgesichert, können Vermögende aus aller Welt den einzigartigen Reichtum an Kultur, Spitzenküche, Privatschulen, eine Fülle spezialisierter Dienstleistungen sowie beste internationale Flugverbindungen geniessen, die die Metropole bietet. Betätigt man sich unter kundiger Führung von PR-Beratern zudem gezielt als Wohltäter, sind auch Empfänge in höchsten gesellschaftlichen und politischen Kreisen des Vereinigten Königreichs rasch geschafft.
London ist die Welthauptstadt der Milliardaere
Geld und Liebe
Ein schwieriges Thema.
Bei aller Liebe Geld ist das Thema, über das Paare am häufigsten streiten. Doch wenn Männer und Frauen deswegen aneinander geraten, geht es oft um ganz andere Verletzungen.
44 Millionen Dollar von Ecclestone angenommen
Korruptionsskandal
Wiedersehen mit vertauschten Rollen
Alina Fichter berichtet: Am dritten Tag im Korruptionsprozess um Bernie Ecclestone hat der Hauptzeuge Gerhard Gribkowsky ausgesagt. Einst waren sie Geschäftspartner, heute sind sie Erzfeinde…..Korruptionsskandal
Alles dreht sich um einen Satz
Die Bank bereitet eine Schadenersatzklage vor. Doch Gribkowsky windet sich. Aus seiner Sicht sei es der letzte Zeitpunkt gewesen, einen Verkauf hinzubekommen, immerhin seien zwei Milliarden Dollar für die gesamten Formel 1- Anteile attraktiv gewesen. „In Höhe und Timing kann man sagen: Besser ging’s nicht.“
Die Frage, die Richter Noll zuvor gestellt hatte, lautete: „Hatte Ecclestones Satz ‚I will take care for you‘ Einfluss auf die Verkaufsentscheidung?“ Noll sagt „for“ statt „of“ und meint damit eine Szene aus dem Jahr 2005: Laut Gribkowsky wollte Ecclestone ihn mit diesem Satz auf seine Seite ziehen. Der Banker hatte es als Einladung verstanden, den Verkauf der Formel-1-Anteile gemeinsam zu organisieren. Das I will take care of you sollte wohl heißen: Auch für einen Job würde gesorgt sein.
Also schlossen die beiden Frieden, vorerst jedenfalls. Gribkowsky fädelte den Deal mit CVC Partners ein und erhielt 44 Millionen Dollar von Ecclestone. Der konnte Chef der Formel 1 bleiben, so sagt es Gribkowsky.
Und so oder so ähnlich hat er es schon einmal ausgesagt: Das Geständnis, das er 2012 während seines eigenen Prozesses abgelegt hat, und das auch enthielt, dass er als Vorstand einer öffentlichen Bank und damit als Amtsträger von Ecclestone bestochen worden zu sein, ist eine der Hauptgrundlagen für den Prozess.
Eurovision Song Contest in Kopenhagen ist ein teures Vergnügen
Nicht nur für das Gastgeberland Dänemark ist der Eurovision Song Contest ein
teures Vergnügen – nicht alle Länder können und wollen sich die Teilnahme am Bewerb überhaupt leisten.
Für die Austragung des Eurovision Song Contest in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen greift der Gastgeber tief in die Tasche: Mindestens 25 Millionen Euro muss das Danmarks Radio (DR) zahlen – wenn nicht mehr. Das Megaevent könnte für den heurigen Host teurer werden als geplant. So kostet der Umbau der B&W-Hallen als Veranstaltungsort jetzt schon mindestens drei Millionen Euro mehr als veranschlagt.
Teilnahme am ECS ist teuer aber wundervoll
Aber nicht nur für den Veranstalter ist der ESC teuer. Je nach Größe müssen auch die nationalen Sender einen Beitrag zahlen: 2014 muss der ESC deshalb ohne Songs aus Bulgarien, Serbien und Zypern auskommen. Die European Broadcasting Union (EBU) schreibt die Absagen den Ausläufern der Wirtschaftskrise zu und ist stolz auf 37 Teilnehmer. Immerhin sagte sogar das europäische Sorgenkind Griechenland zu:
Der Eurovision Song Contest in Kopenhagen ist ein teures Vergnügen
Warum zahlt Swisspartners US-Behörden 4,4 Millionen Dollar?
Steuerstreit
Einigung im Steuerstreit: Swisspartners zahlt den US-Behörden 4,4 Millionen Dollar. Das Institut soll Amerikanern bei der Steuerhinterziehung geholfen haben. Credit Suisse wird ein ähnliches Vergehen vorgeworfen.
Washington: Die Vermögensverwaltungsgesellschaft Swisspartners Group hat sich mit den US-Behörden in einem Steuerstreit auf die Zahlung von 4,4 Millionen Dollar verständigt. Das teilte das Justizministerium in Washington am Freitag mit.
Die US-Staatsanwaltschaft wirft dem Institut vor, von 2001 bis 2011 Amerikanern bei der Steuerhinterziehung geholfen zu haben. Der Fall wird mit besonderem Interesse verfolgt, weil Credit Suisse von der amerikanischen Staatsanwaltschaft ein ähnliches Vergehen vorgeworfen wird.
Aus US-Kreisen ist verlautet, dass die Großbank mit einer Strafe von bis zu 1,6 Milliarden Dollar rechnen muss.
SWISS SONGBIRD AVOIDED CRIMINAL CHARGES IN U.S. TAX EVASION PROBE
Schatten über der Credit Suisse
Die UBS musste bereits 2009 einräumen, dass sie amerikanisches Recht gebrochen hatte. Schwierig abzuschätzen sind die Folgen eines formal direkteren Schuldeingeständnisses, wie es nun für die Credit Suisse zur Diskussion steht.
So gern die Aktionäre der Credit Suisse an der Generalversammlung Näheres über den Steuerkonflikt in den USA erfahren hätten, so wenig konnte die Bankspitze dem noch laufenden Verfahren vorgreifen. Beobachter rechnen mit einem Abschluss in den nächsten Tagen oder Wochen. Im Vordergrund steht das Szenario eines Schuldeingeständnisses (möglicherweise eher von der Muttergesellschaft als von einer Tochter) zusammen mit einer saftigen Busse. Auch personelle Konsequenzen auf den obersten Etagen sind nicht auszuschliessen.
Der Schatten über der Credit Suisse
Großbanken wollen die Bitcoin-Idee nutzen
Geldsysteme
Der schnelle Aufstieg der Internet-Währung hat etablierte Banken geschockt. Die
unbestrittenen Vorteile wie den Geldtransfer will das Establishment kopieren – und macht dabei den Bitcoin überflüssig.
Die Wall Street in New York: Ranghohe Manager der Finanzbranche haben die Idee der virtuellen Währung für sich entdeckt. Amerikas prominentester Banker, JPMorgan-Chef Jamie Dimon, hat ernste Zweifel. Das Gleiche gilt für den legendären Investor Warren Buffett. Beide haben Bitcoins mehr oder weniger unverblümt den Untergang vorausgesagt. Doch hinter den Kulissen studieren ranghohe Manager der Finanzbranche das Konzept der digitalen Währung ganz genau.
Es geht ihnen nicht so sehr darum, das 2009 eingeführte Anarchogeld selbst zu verwenden oder als Parallelwährung neben dem Dollar zu etablieren. Vielmehr wollen sie den Bitcoin überflüssig machen.
Die Finanzingenieure haben sich zum Ziel gesetzt, die eigentliche Innovation des Bitcoin, nämlich einen schnellen und günstigen Geldtransfer zu ermöglichen, nachzuahmen und zu ihren Gunsten zu verwenden. Ganz vorne im Rennen ist eine Firma namens FIS, ein Anbieter für Systeme zur Zahlungsabwicklung.
Großbanken wollen die Bitcoin-Idee ausbeuten
Macao: Alle verdienen bei der Geldwäsche mit!
Macao degradiert Las Vegas zum Provinz-Kasino
Nirgendwo wird mit Glücksspiel so viel verdient wie in der chinesischen Kasino-Stadt Macao. Das ehemalige Vorbild Las Vegas kann da schon lange nicht mehr mithalten – auch in Sachen krimineller Energie.
Alle verdienen bei der Geldwäsche mit
Die vielen Shoppingmalls in Macao dienten einem ähnlichen Zweck. Bürger der Volksrepublik kaufen dort ein und zahlen mit UnionPay, der am meisten verbreiteten Kreditkarte im Land. „Sie geben die Sachen Minuten später zurück und bekommen Bargeld wieder“, sagt Zhonglu Zeng. So lassen sich die Einfuhrbeschränkungen für Devisen ganz leicht umgehen.
Macao degradiert Las Vegas zum Provinz-Kasino








