Erste Firmen haben das Interesse am Standort Schweiz verloren

Erste Firmen haben das Interesse am Standort Zürich verloren

Das Ja zur SVP-Zuwanderungsinitiative stellt die Greater Zurich Area und die angesiedelten Unternehmen vor Herausforderungen – und zwei Firmen haben kein Interesse mehr an Zürich.

89 Unternehmen haben 2013 Zürich oder umgebende Kantone als neuen Standort gewählt. Das sind sechs mehr als im Vorjahr. Die Spitzenzahl von 103 Ansiedelungen in 2009 und 2010 wird aber nicht erreicht. In den nächsten fünf Jahren planen die 89 Firmen, weitere 1075 Stellen zu schaffen. Diese Zahlen liegen klar unter den Werten der letzten fünf Jahre.
Firmen haben das Interesse am Standort Zuerich verloren

Firmen haben das Interesse am Standort Schweiz verloren

Putin versucht europäische Gaskunden zu beruhigen

Reuters reports:

Nach der russischen Drohung mit einer Drosselung der Erdgaslieferungen an die Ukraine versucht Präsident Wladimir Putin die westeuropäischen Kunden zu beruhigen.

Die Lieferverpflichtungen würden eingehalten, sagte Putin am Freitag. US-Präsident Barack Obama empfahl in einem Telefonat mit Bundeskanzlerin Angela Merkel, auf eine weitere Eskalation der Ukraine-Krise mit zusätzlichen Strafmaßnahmen zu reagieren. Russlands Außenminister Sergej Lawrow versicherte, sein Land habe nicht die Absicht, nach der Krim weitere ukrainische Regionen einzugliedern.

Russland wolle auch die Belieferung der Ukraine mit Gas nicht stoppen, sagte Putin. Es sei jedoch unhaltbar, dass die Ukraine ihre Zahlungsverpflichtungen nicht erfülle. Die Umstellung auf Vorkasse bleibe eine Option. Die Ukraine schuldet Russland 2,2 Milliarden Dollar für Gaslieferungen. In einem Brief an europäische Staats- und Regierungschefs hatte Putin am Donnerstag angekündigt, dass Russland die Ukraine künftig nur noch gegen Vorauszahlung mit Erdgas beliefern wolle und notfalls die Versorgung drosseln werde. Ein solcher Schritt könnte für Westeuropa Auswirkungen auf die Versorgungssicherheit haben, weil die Ukraine nicht für sie bestimmtes Gas aus der Pipeline abzapfen könnte.

 Russian Gas to Europe

Solide Finanzen für mehr Wachstum

Kanzlerin Merkel in der Haushaltsdebatte des Deutschen Bundestags

Der erste Haushalt ohne neue Schulden liegt in greifbarer Nähe. Das sagte die Bundeskanzlerin in ihrer Rede vor dem Deutschen Bundestag. 2014 wird es einen strukturell ausgeglichenen Haushalt geben, schon 2015 wollen die Haushälter ohne neue Schulden auskommen.

Das Versprechen an kommende Generationen werde eingelöst: Ohne Schulden auszukommen und nicht auf Kosten der Zukunft zu leben. Es sei das bewusste Bekenntnis der Großen Koalition, sich um die Sorgen, Ansprüche und Möglichkeiten zukünftige Generationen zu kümmern. „Das ist unsere Pflicht, das sage ich ausdrücklich“, so Angela Merkel.
Innovation und Wachstum beflügeln Haushalt

Die gegenwärtigen Bedingungen für einen ausgeglichenen Haushalt in Deutschland seien günstig: die Wirtschaft wachse mehr als im Durchschnitt im Euroraum, der Binnenmarkt trage mehr zum Wachstum bei und der Export springe an. Deutschland gehöre zu den Gewinnern der Globalisierung, weil es eine wettbewerbsfähige Industrie und einen starken Mittelstand habe.

Doch die Wettbewerbsfähigkeit müsse erhalten werden, indem die Innovationsfähigkeit erhalten bleibe. Darauf lege die Bundesregierung mit ihrer Hightech-Strategie besonderen Wert, erklärte die Kanzlerin. Für Deutschland müsse gelten: Keine gute Idee darf auf der Strecke bleiben, alles muss genutzt werden. Deshalb sei es bei den jetzigen Haushaltsberatungen wichtig, an die Zukunft zu denken. Das bedeute nicht nur, keine Schulden zu machen, sondern es bedeute „mit Weitblick und Klugheit“ in die Zukunft des Landes zu sehen.

Die Kanzlerin kündigte an, dass die Bundesregierung in vier Bereiche investieren werde, die auf die Zukunft gerichtet sind…. Bundesregierung.de

Solide Finanzen fuer mehr Wachstum

Obama möchte gleichen Lohn für Frauen

US-Präsident Barack Obama hat eine Initiative für gleiche Bezahlung für Frauen  gestartet. Nach wie vor verdienten Frauen bei gleicher Arbeit deutlich weniger als Männer. Für jeden Dollar, den ihre männlichen Kollegen verdienten, bekämen Frauen im Durchschnitt lediglich 77 Cent: „Für Afroamerikanerinnen und Latinas sind es sogar weniger. Das ist im Jahr 2014 eine Peinlichkeit, das ist falsch“, sagte Obama im Weissen Haus. Obama rief den „National Equal Pay Day“ aus – den Tag für gleiche Bezahlung.

„Eine Frau muss etwa drei Monate mehr arbeiten, um das zu kriegen, was ein Mann (im Jahr) verdient. Das ist nicht fair. Das ist wie sechs extra Meilen an einen Marathon hängen“, sagte Obama. Er rief den Kongress zum Handeln auf. Obama hatte den Kampf für gleiche Löhen bereits kurz nach Amtsantritt 2009 zur Chefsache gemacht.

Zugleich unterzeichnete er zwei präsidiale Verordnungen, die Frauen helfen sollen. Zum einem wird es Firmen, die für den Staat arbeiten, künftig untersagt, gegen Arbeitnehmer vorzugehen, die offen über ihre Löhne und Gehälter diskutieren. Zudem sollten solche Unternehmen der Regierung konkrete Informationen über ihre Löhne für Männer und Frauen liefern.

Obama

Konjunktur im Aufschwung?

Deutsche Konjunktur zieht 2014 und 2015 kräftig an

Deutschland steht nach Ansicht der führenden Wirtschaftsforscher vor einem kräftigen und längeren Aufschwung.

„Treibende Kraft ist die Binnennachfrage“, erklärten die Institute am Donnerstag in ihrem Frühjahrsgutachten für die Bundesregierung. Für 2014 erwarten sie ein Wirtschaftswachstum von 1,9 Prozent, das sich im nächsten Jahr auf 2,0 Prozent beschleunigen soll. Die Zahl der Beschäftigten werde in beiden Jahren jeweils auf einen Rekordwert steigen. „Die Konjunktur erhält allerdings Gegenwind von der Wirtschaftspolitik“, betonten die Forscher und kritisierten zentrale Pläne der Regierung heftig: „So ist die abschlagsfreie Rente ab 63 ein Schritt in die falsche Richtung.“

Zudem befürchten die Experten, dass die Einführung des flächendeckenden, gesetzlichen Mindestlohns von 8,50 Euro den Aufbau der Beschäftigung dämpfen werde. Bereits 2015 würden rund 200.000 Arbeitsplätze wegfallen, bis 2018 weitere 150.000. Ansonsten zeichnen die Forscher für die Konjunktur ein positives Bild. „Die deutsche Wirtschaft befindet sich im Frühjahr 2014 im Aufschwung.“ Die Firmen führen ihre Produktion seit einem Jahr auch dank steigender Aufträge nach oben, die Beschäftigung lege zu, und die Stimmung unter Firmen sowie Verbrauchern habe sich deutlich verbessert. Zwar ziehe die Nachfrage aus den Schwellenländern mittlerweile weniger dynamisch an. „Dafür erholt sich aber die Konjunktur im übrigen Euroraum, dem wichtigsten Absatzmarkt Deutschlands.“
Deutsche Konjunktur zieht 2014 und 2015 kraeftig an

Konjunktur im Aufschwung

Fed-Chefin: Zinswende im ersten Halbjahr 2015

Reuters berichtet: Die US-Notenbank Fed legt das Protokoll der jüngsten Sitzung vor, aus dem ein genauerer Zeitpunkt für die Zinswende hervorgehen soll.

Die US-Notenbank demonstriert Einigkeit in der öffentlichen Vermittlung ihrer anhaltend lockeren Geldpolitik. Die neue Orientierungshilfe für die Zinspolitik wurde ohne interne Widerstände verfasst, wie aus den am Mittwoch veröffentlichten Protokollen der jüngsten Zinssitzung von Mitte März hervorgeht. Eine Diskussion über ein Beibehalten des alten Zinsversprechens habe es nicht gegeben. Statt an einer konkreten Marke, nämlich einer Arbeitslosenquote von 6,5 Prozent, will sich die Notenbank nach der neuen Richtlinie an dem Inflationsziel von zwei Prozent sowie an Fortschritten Richtung Vollbeschäftigung orientieren.

An den US-Aktienmärkten stiegen die Kurse nach der Veröffentlichung der Protokolle auf Tageshöchststände. Die Einigkeit der Notenbanker wurde als gutes Omen gewertet, dass die Zinsen wohl noch länger niedrig bleiben werden. „Man kann Hoffnung schöpfen, dass die Fed doch konjunkturstimulierender agiert als bislang gedacht – und auch länger als bislang angenommen“, sagte Ökonom Steve Sosnick von Timber Hill/Interactive Brokers.

Überraschend konkret

US-Notenbankchefin Janet Yellen war in der Pressekonferenz nach dem Zinsentscheid überraschend konkreter geworden und hatte eine Zinswende für das erste Halbjahr 2015 in Aussicht gestellt. Nach dem für den Herbst erwarteten Ende des Anleihenkaufprogramms dürften „rund sechs Monate“ bis zu einer Straffung der Geldpolitik vergehen, sagte sie.

In der alten Orientierungslinie hatte die Fed stets angekündigt, die ultraniedrigen Zinsen von null bis 0,25 Prozent noch „geraume Zeit“ beizubehalten. Zwei Fed-Vertreter haben sich jüngst dafür ausgesprochen, den Finanzmärkten konkrete Hinweise darauf zu geben, wann mit einer Anhebung des historisch niedrigen Leitzinses zu rechnen ist. Derzeit kurbelt die Fed die Wirtschaft noch mit monatlichen Anleihenkäufen in Höhe von 55 Milliarden Dollar an. Sie sollen aber Ende des Jahres auslaufen, wenn sich der Aufschwung gefestigt hat. An den Märkten wurde nach der Veröffentlichung der Protokolle die Wahrscheinlichkeit niedriger eingeschätzt, dass es zu einer Zinserhöhung im ersten Halbjahr 2015 kommen wird.
Fed-Vertreter fordern praeziseren Kurs

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Dollar die meistverwendete Reservewährung

Im Jahr 2000 waren 55 Prozent der weltweiten Währungsreserven in Dollar notiert, heute ist es ein Drittel.

40 Zentralbanken sehen Yuan als neue Weltwährung

Der Dollar verliert seine dominante Rolle. Sowohl die Schwellenländer als auch die Industrie-Staaten haben ihre Yuan-Bestände massiv ausgeweitet. Die chinesische Währung ist de facto bereits eine globale Reserve-Währung, obwohl die chinesische Währung noch nicht voll konvertierbar ist

Noch ist der Dollar die meistverwendete Reservewährung. Fast 33 Prozent der weltweiten Fremdwährungsreserven werden laut IWF-Daten in Dollar gehalten. Das ist ein massiver Rückgang. Noch im Jahr 2000 waren 55 Prozent der weltweiten Währungsreserven in Dollar notiert.

Der IWF hat die Daten über den Anteil des Yuan an den Währungsreserven nicht veröffentlich. Die chinesische Währung fällt in der Statistik unter „andere Währungen“. In den Schwellenländern hat sich der Anteil dieser „anderen Währungen“ an den Währungsreserven seit 2003 verdoppelt.

Eine große Zahl von Zentralbanken sind gerade dabei, [den Yuan] zu ihren Portfolios hinzuzufügen. Der Yuan sei in der Praxis bereits eine Reservewährung, weil so viele Zentralbanken in ihn investiert haben. Der Yuan könnte eine De-Facto-Reservewährung werden, bevor er voll konvertierbar ist. Zudem sei der Yuan für Zentralbanken möglicherweise bereits konvertibel.

Elf der offiziellen Investoren in den Yuan als Reservewährung sind asiatische Staaten: Australien, Hong Kong, Indonesien, Japan, Südkorea, Macau, Malaysia, Nepal, Pakistan, Singapur und Thailand. Fünf Staaten mit offiziellen Yuan-Reserven sind aus Europa: Österreich, Weißrussland, Norwegen, Frankreich und Litauen. Sieben weitere liegen in Südamerika und Afrika: Bolivien, Chile, Ghana, Kenia, Nigeria, Südafrika und Tansania.
ÜBER EIN DRITTEL DER DEVISENRESERVEN WERDEN IN US-DOLLAR

Mopf  "Lilah" is Finance Expert Controller Design Isabell Hemming / Germany www.w-t-w.org/en/isabell-hemming www.littleart.de

Gauck kritisiert „Exzesse“ deutscher Banken

Finanzkrise:

Wer ist verantwortlich für die Finanzkrise? Was haben Banken, Bürger und die Politik daraus gelernt? Und was muss noch passieren, damit alle in Zukunft mehr Verantwortung übernehmen? Diese Fragen hat Bundespräsident Gauck in einer Rede auf dem Deutschen Bankentag gestellt.

Gauck kritisiert „Exzesse“ deutscher Banken recht zahm.
Der Bundespräsident hat den Banken die Abkehr von Tugenden der sozialen Marktwirtschaft vorgeworfen. Die Lehren aus der Finanzkrise sind Gauck zufolge unzureichend. In seiner Rede zur Finanzwelt entpuppt  Gauck sich als der Banker-Versteher. Die Spannung war groß: Würde Joachim Gauck der Finanzelite auf dem Bankentag ins Gewissen reden wie seine Vorgänger? Ach was. Der Bundespräsident war so zahm, dass er in Sachen Kritik von den Bankern selbst überholt wurde.

Gauck

Steuern sparen durch Heirat und Kindern

Steuererklärung

So holen sich Familien ihre Steuern zurückHeirat
Mit Heiraten und Kinderkriegen lassen sich oft Steuern sparen. In diesem Jahr müssen Familien die richtigen Weichen allerdings deutlich früher stellen – dann gibt es ordentlich Geld zurück

„Schatz, lass uns heiraten – und Steuern sparen!“ Nichts kommt wohl schlechter an, als beim Heiratsantrag völlig unromantisch das Finanzamt mit ins Spiel zu bringen.

Dabei sollte sich jedes Brautpaar auf Wolke sieben ruhig schon vor der Eheschließung einmal ganz praktisch mit der steuerlichen Auswirkung des Jaworts beschäftigten, rät Christina Georgiadis von der Vereinigten Lohnsteuerhilfe VLH.

Schließen zwei Menschen am Standesamt den Bund fürs Leben, verschmelzen sie – rein steuerlich betrachtet – in der Regel auch vor dem Fiskus zu einer Einheit. Und das bringt häufig klare finanzielle Vorteile. „Davon kann sich so manches Paar eine größere Hochzeitsfeier leisten“, betont Fachfrau Georgiadis.
So holen sich Familien ihre Steuern zurueckSo holen sich Familien ihre Steuern zurueck