EU-Finanzmarktkommissar Barnier hat sich nun dazu
positioniert, wie die EU künftig mit Großbanken umgehen will. Demnach soll die Bankenaufsicht von Fall zu Fall entscheiden – ein riskanter Entwurf.
So will die EU die großen Banken sicherer machen
EU-Finanzmarktkommissar Barnier hat sich nun dazu
positioniert, wie die EU künftig mit Großbanken umgehen will. Demnach soll die Bankenaufsicht von Fall zu Fall entscheiden – ein riskanter Entwurf.
So will die EU die großen Banken sicherer machen
Regierungen und Zentralbanken versuchen den Devisenmarkt nach den Kursturbulenzen bei Währungen der Schwellenländer zu beruhigen. Die Lage ist fragil. Staaten mit Leistungsbilanzdefizit bleiben im Blick.
Die Kursentwicklung am Devisenmarkt hat sich am Montag etwas beruhigt. Nach Verlusten von 16% bis knapp 40% in den vergangenen zwölf Monaten und einem wahren Ausverkauf in der vergangenen Woche erholten sich die Kurse von Schwellenländer- und sogenannten Rohwaren-Währungen gegenüber dem Franken vereinzelt.
Fragile Ruhe nach dem Sturm
Die Erholung der Weltwirtschaft macht sich auch im Anstieg der ausländischen Direktinvestitionen in den Entwicklungs- und Industrieländern bemerkbar. Deutschland kommt aus dem tiefem Tal.
Deutschland wieder attraktiver für Investoren
Baldige Verabschiedung neuer Standards zum Informationsaustausch
Der kommende OECD-Standard zum automatischen Austausch von Finanzinformationen wird nach bisherigem Stand Schweizer Anliegen zur Gleichbehandlung und zur Erfassung von Trusts berücksichtigen.
Die Arbeiten in der OECD zum neuen Standard über den automatischen Austausch von Finanzinformationen zu Steuerzwecken (AIA) schreiten voran. Das Fiskalkomitee der OECD hat dem Vernehmen nach diesen Monat den ersten Teil des Standards schon fertig beraten. Die Publikation dieses Teils ist für Ende Monat zu erwarten. Die Finanzminister der G-20-Staaten diskutieren über die Lösung im Februar. Das Fiskalkomitee der OECD soll gemäss den Planungen der Pariser Organisation im Juni den neuen Standard mit Erläuterungen genehmigen. Daraufhin soll noch der OECD-Rat sein Plazet geben. Wenn im September wie vorgesehen auch die G-20 ihren Segen dazu gibt, gilt der neue «globale» Standard als besiegelt.
Verabschiedung neuer Standards zum Informationsaustausch
New York: An der Wall Street sind die Meinungen darüber gemischt, ob man mit Fairness Geld verdienen kann oder nicht. Wenn Manager Wörter wie «fair» oder «gerecht» häufig verwenden, sehen die einen darin bloss eine Marketingkampagne. Andere nehmen diese Aussagen jedoch ernst und schliessen daraus sogar einen Wettbewerbsvorteil. In den vergangenen Wochen haben gleich zwei Unternehmen mit ihrem Drang nach Fairness von sich reden gemacht.
Kann man mit Fairness Geld verdienen

Asien
Der schwache Yen hat Japan ein Rekord-Defizit in der Handelsbilanz eingebrockt. Vor allem teurere Energie-Importe machten dem Land zu schaffen, auch weil die Regierung zahlreiche Atomkraftwerke vom Netz genommen hat.
Rekord-Handelsbilanzdefizit für Japan

Kommt die Reichensteuer gegen Staatspleiten?
Brisanter Vorstoß von Bundesbank und IWF: Staatspleiten sollen künftig durch die Erhebung einer Vermögensabgabe verhindert werden. So könnten „außergewöhnliche Notsituationen“ gemeistert werden.
Hohe Staatsschulden
Im internationalen Vergleich habe Zürich beim Steuersatz ein Problem, sagt Wirtschaftsprofessor Reiner Eichenberger Unifr. Er hat einen konkreten Vorschlag, wie das Volk beim Sparen direkt Einfluss nehmen kann.
Der Vorschlag lautet: Schaffung einer neuen Kontrollmacht.
Eine Rechnungsprüfungskommission, die nicht wie bisher vom Parlament aus eigenen Mitgliedern gebildet, sondern vom Volk direkt gewählt wird. «Diese Kommission hat einen einzigen Auftrag: Sie prüft und kritisiert die Geschäfte von Stadtrat und Parlament und macht Vorschläge, wie diese verbessert werden können.»
Wie man die Steuerhölle Zuerich das Sparen lehrt
Am Weltwirtschaftsgipfel in Davos ist die Frauenquote gesunken anstatt gestiegen. Das vor vier Jahren lancierte Quotensystem für die gut 100 strategischen Partner des Forums funktioniert nicht richtig.
Einige Firmen senden die Frauen nicht einmal gratis nach Davos