HypoVereinsbank schließt Hunderte Filialen

Die HypoVereinsbank schließt womöglich die Hälfte ihrer fast 600 Filialen und streicht knapp 1600 Stellen. Vorstandschef Theodor Weimer plant einen radikalen Umbau des Privatkundengeschäfts.

Vorstandschef Theodor Weimer wollte diese Zahlen weder bestätigen noch dementieren, sagte aber: „Filialen werden geschlossen, weil die Kunden diesen Vertriebsweg nicht mehr nutzen und andere Angebote einfordern“.

Die HVB habe den durch die digitale Revolution im Bankgeschäft ausgelösten „historischen Umbruch“ frühzeitig antizipiert und mit dem Aufbau ihres Multikanal-Angebots reagiert. „Nun setzen wir diesen Transformationsprozess fort und vollziehen als erste Bank in Deutschland eine grundlegende Modernisierung des Privatkundengeschäfts“, sagte Weimer.

Bis Ende 2016 wolle die Bank massiv in mobile und internetbasierte Angebote „sowie in die Attraktivität unserer Filialen investieren“, sagte Weimer. Über die Details spreche er derzeit mit den Arbeitnehmervertretern. Den Umbau wolle sich die Bank mehr als 300 Millionen Euro kosten lassen.

HypoVereinsbank schließt Hunderte FilialenSicherheiten auf der Bank

Unruhe in der Finanzmarktaufsicht

Schweiz:  Die Spannungen in der Finma

Die Finanzmarktaufsicht (Finma) steht oft in der Kritik der Finanzbranche und der Politik. Auch intern gibt es häufig Spannungen, wie Gespräche mit Kennern der Behörde deutlich machen.

Der Rücktritt von Direktor Patrick Raaflaub rückt die Finanzmarktaufsicht erneut ins Zentrum des Interesses. Er war seit der Geburt der Finma nach der Fusion von drei Behörden Anfang 2009 im Amt. In der Ära Raaflaub war die Finma politisch stark exponiert. Nach dem Ausbruch der Finanz- und der UBS-Krise schien dies unvermeidlich. Auch die Spannungen zwischen dem Finanzsektor und der Behörde waren bis zu einem gewissen Grad natürlich. Doch Mängel in der Dialogkultur der Finma-Spitze spielten laut Beobachtern ebenfalls eine Rolle.
Unruhe in der Finanzmarktaufsicht

Patrick Raaflaub Rücktritt als Finma-Direktor

Folgen Sie der Spur des Geldes

ACC

Task Force Eligo generates more than $580 million in cash, drugs and assets

 

 

Die Australian Crime Kommission untersuchte den Lauf des Geldes von Überweisungs und informellen Wert Transfersysteme durch schwere und organisierte Kriminalität.

Beschlagnahmt wurden Werte von Drogen und Vermögenswerte  von mehr als 580 Mio. US-Dollar, einschließlich $ 26.000.000 in bar.

Interessante Bilder und Grafiken in dem Report und den PDF´s

Follow the Money

Steuern für Hochqualifizierte steigen

Trendwende:

Unternehmen profitieren in der Schweiz weiter von sinkenden Steuersätzen. Angestellte
hingegen schauen in die Röhre: Sie müssen in einigen Kantonen erstmals wieder mehr Geld an den Fiskus abgeben.

Bisher konnten die Schweiz und einzelne ihrer Standorte die gute steuerliche Position im internationalen Standortwettbewerb halten oder gar verbessern – selbst in der Finanzkrise. Die weiteren Aussichten haben sich jedoch eingetrübt. Zu diesem Ergebnis kommt das Wirtschaftsforschungsinstitut Bak Basel in seiner heute vorgestellten Untersuchung. Darin rechnen die Wirtschaftsforscher auch, dass «die zunehmend schwierige finanzielle Situation in den Schweizer Kantonen» das Halten der vorteilhaften Position im internationalen Steuerwettbewerb erschweren dürfte.

Betroffen sind davon erstmals Hochqualifizierte. Insgesamt rangieren die Kantone Zug, Schwyz und Obwalden heute noch direkt hinter den asiatischen Spitzenreitern Singapur und Hongkong.
Steuern für Hochqualifizierte steigen

Steuererhöhung

Ticken so Frauen und Männer?

Streit am Arbeitsplatz

Miteinander statt gegeneinander. Wo Männer und Frauen gemeinsam
arbeiten, liegt oft viel Zündstoff in der Luft.

«Müsste ich wählen», sagt Christian* (31), würde er lieber mit Männern als Frauen zusammenarbeiten. Vor allem Frauen hätten untereinander immer wieder mal Zoff.

«Ein Team zu führen, das nur aus Frauen besteht, wäre für mich nur schwer möglich», gibt der Leiter Finanzen einer Abteilung mit neun Mitarbeitenden – davon sind vier Frauen – zu bedenken. Man könne mit Männern einfach gradliniger kommunizieren und müsse in der Regel nicht mit nachtragenden Reaktionen rechnen.
So ticken Frauen und Männer

Emotionen im Buero

Euro-Wirtschaft erwischt überraschend guten Jahresstart

Berlin (Reuters) – Die Euro-Zone wird vom Bremsklotz zum Hoffnungsträger für die Weltwirtschaft: Die Geschäfte von Industrie und Dienstleistern legten im Januar zusammen so stark zu wie seit gut zweieinhalb Jahren nicht mehr.

EZB-Präsident Mario Draghi sprach von ermutigenden Signalen – warnte aber gleichzeitig auch vor Gefahren für die Konjunktur.

Der Einkaufsmanagerindex für die Privatwirtschaft kletterte im Januar um 1,1 auf 53,2 Punkte, teilte das Markit-Institut am Donnerstag zu seiner Umfrage unter 5000 Unternehmen mit. Von Reuters befragte Ökonomen hatten mit 52,4 Zählern gerechnet. Damit hielt sich das Barometer klar über der Marke von 50 Punkten, ab der es Wachstum signalisiert. „Der Aufschwung hat im Januar weiter an Dynamik gewonnen“, sagte Markit-Chefvolkswirt Chris Williamson. Der Internationale Währungsfonds traut der Euro-Zone – die auf eine Wirtschaftsleistung von 9,5 Billionen Euro kommt – in diesem Jahr ein Wachstum von 1,0 Prozent zu. 2013 war sie noch um 0,4 Prozent geschrumpft.

Trotz der Wachstumsbeschleunigung steht der Aufschwung weiter auf wackligen Beinen
Euro-Wirtschaft erwischt ueberraschend guten Jahresstart
Euro-Wirtschaft erwischt ueberraschend guten Jahresstart