Finanz-Konzerne wollen Abschaffung des Bargelds beschleunigen

Die Banken treiben die Verbreitung von kontaktlosen Geldkarten voran.
Im deutschen BargeldHandel gibt es bereits 35.000 Karten-Lesegeräte, 300.000 weitere sind geplant.
Die Banken halten die Technologie für „sicher,
schnell und kostengünstig“. Die Bürger können
sich dem Wandel zum elektronischen Zahlen nicht entziehen.

Die deutschen Sparkassen wollen bis 2015 alle 45 Millionen SparkassenCards mit der girogo-Funktion ausrüsten, mit der Einkäufe bis 20 Euro kontaktlos bezahlt werden können. Die Technologie soll bundesweit durchgesetzt werden. Geldkarten ohne die girogo-Technologie wird es dann nicht mehr geben

Schwedische Notenbank warnt vor Bargeld-Abschaffung

Nur mit Karte. In Schweden akzeptieren viele Läden Karte.

Der Harvard-Ökonom Larry Summers fordert, dass nur noch mit Karte bezahlt werden
kann. Damit könnten Staat und Banken Kontoinhabern zusätzliche Belastungen
aufzwingen, ohne dass die Verbraucher auf Bargeld ausweichen könnten.
Verbraucher sollten aufhorchen, wenn die nächste Kampagne durch die Medien geistert,
wonach Geld unhygienisch sei. So fing es in Schweden auch an. Dort bezahlt kaum noch
jemand mit Bargeld. Es gibt inzwischen Lebensmittelläden, in denen gar nicht mehr bar
bezahlt werden kann. Selbst in Kneipen wird ein einziges Bier mit Karte bezahlt. Auch in das Abba-Museum kommt man nicht mehr mit Bargeld. Abba-Sänger Björn Ulveaus plädierte kürzlich für eine vollkommene Abschaffung des Bargeldes.
Bargeld abschaffen, damit Staat und Banken besseren Zugriff haben

Warnung vor Bargeld-Abschaffung

Schweiz: Prozess gegen Raoul Weil dürfte sich verzögern

Prozess gegen Raoul Weil dürfte sich verzögern
Raoul Weil (links) und sein Anwalt David MandelUS-Staatsanwaltschaft legt Beweismaterial vor

Die Gerichtsverhandlung im Fall des ehemaligen UBS-Konzernleitungs-Mitglieds, Raoul Weil könnte
sich verzögern. Am Mittwoch haben Anklage und Verteidigung das Bundesbezirksgericht in Fort Lauderdale, Florida, um einen Aufschub ersucht.
Weil war nicht präsent. Ihm wird vorgeworfen, 17 000 Amerikanern geholfen zu haben, Geld vor dem Fiskus zu verstecken. Er hatte beim Termin vor zwei Wochen auf «nicht schuldig» plädiert.

Vier Millionen Seiten Beweismaterial

Staatsanwalt Mark Daly legte Beweismaterial von insgesamt über 4 Millionen Seiten an Daten und Dokumenten vor. Diese enthalten Informationen von US-Steuerzahlern mit Konten bei der Schweizer Grossbank UBS, Informationen der Steuerbehörde IRS über transatlantische UBS-Geschäfte und zu einer Untersuchung durch den US-Kongress über Offshore-Steueroasen.

Weil ist in den USA wegen Beihilfe zur Steuerhinterziehung angeklagt. Vor dem US-Bundesgericht in Fort Lauderdale plädierte er am 7. Januar auf nicht schuldig.

Prozess gegen Raoul Weil dürfte sich verzögern

Neuste US Drohne

 

Studie: Weltweite Protest-Welle wegen wachsender Armut

Bürger-Proteste und Unruhen weiten sich aus, sagt eine Studie der Bertelsmann-Stiftung. Grund dafür sei die wachsende Armut der Bürger durch Misswirtschaft und Korruption. Die Euro-Krise und der derzeitige Zustand der EU verstärken die Entwicklung.

Ob in der Türkei, Brasilien, dem arabischen Raum, Asien oder Europa: Nach Einschätzung der Bertelsmann-Stiftung wird die Welle von Bürgerprotesten in der Welt noch lange nicht abebben. Dies geht aus einer aktuellen Studie der Stiftung hervor.

Nach Einschätzung der Autoren gibt es in vielen Regionen der Welt ungeachtet des Wirtschaftswachstums immer noch ein „hohes Maß an Armut und sozialer Ausgrenzung“. In den meisten Staaten profitierten davon nur kleine Eliten. Vielerorts werde politische Macht missbraucht, und zwar nicht nur in autoritären Ländern. Solange demokratische Entwicklungen trotz höheren Wirtschaftswachstums unterentwickelt blieben, Reformen von den Eliten verweigert würden und die Kluft zwischen Arm und Reich tief bleibe, werde sich kaum etwas an den ständigen Unruhen ändern.

Die Bertelsmann-Stiftung ermittelt seit 2003 einen so genannten Transformationsindex (BTI) 
Briefing zu den Kernergebnissen des BTI 2014

Krisenzeiten

Chinas Elite hortet Vermögen in der Karibik

ICIJEnge Verwandte hochrangiger chinesischer Politiker schaffen Vermögen in die Karibik.

Chinas Machtelite wickelt seit Jahren Geschäfte über Steueroasen ab – heimlich und im ganz großen Stil. Neue Offshore-Leaks-Daten zeigen, wie nahe Verwandte des Staatschefs Geld in der Karibik horten. Die Unterlagen dokumentieren, dass westliche Banken – darunter die Schweizer Institute UBS und Credit Suisse sowie die Deutsche Bank –  dabei behilflich waren, für chinesische Kunden verborgene Strukturen  in Steueroasen zu errichten und instand zu halten.
Offshore-Leaks Chinas Elite hortet Geld in Steueroasen
Chinas Elite hortet Vermoegen in der KaribikChinas Elite hortet Vermoegen offshore

English / Chinese

Patientendaten zu verkaufen

Grossbritannien

In Grossbritannien wird eine Sammlung mit sensiblen Gesundheitsdaten über die Bevölkerung aufgebaut. Diese Daten stehen bald zum Verkauf.

Was würden Sie sagen, wenn Pharmafirmen und Krankenkassen ihre Gesundheitsdaten kaufen könnten? Wie Ihr psychischer Zustand ist, ob Sie Krebs haben, ob Sie rauchen und wie viel Sie trinken. Solche Daten sollen Ende 2014 in Grossbritannien zentral in der Datenbank HSCIC (Health an Social Care Information Centre) zusammenfassen und für ausgewählte, zahlungswillige Kunden zugänglich machen. Dabei dachte man vornehmlich an Universitäten, aber eben auch Pharmafirmen oder Krankenkassen.
Dies berichtet der Guardian.
Patientendaten zu verkaufen

Patientendaten zu verkaufen

Sabine Lautenschläger offiziell als EZB-Direktorin ernannt

Brüssel/Berlin. Der Wechsel von Bundesbank-Vizechefin Sabine Lautenschläger  (49) ins Direktorium der Europäischen Zentralbank (EZB) ist unter Dach und Fach. Die europäischen Staats- und Regierungschefs haben die Juristin per schriftlichem Verfahren offiziell ernannt, teilte der EU-Ministerrat am Dienstag in Brüssel mit. Ihr achtjähriges Mandat beginne am kommenden Montag.
Bisherige Bundesbank-Vizechefin

Lautenschlaeger EZB-Direktorin

IWF sieht geringe Inflation als Gefahr für Wirtschaft

Für lockere Geldpolitik

Der IWF rechnet damit, dass die Weltwirtschaft 2014 stärker als erwartet zulegen wird. Auch die Eurozone wird dieses Jahr endlich wieder wachsen. Das Risiko einer neuen Krise ist dennoch längst nicht gebannt.

Die Weltwirtschaft wird nach einer Prognose des Internationalen Währungsfonds (IWF) in den kommenden Jahren deutlich schneller wachsen als bisher. Doch trotz der guten Aussichten sei das Risiko einer neuen Krise längst nicht gebannt, warnte die globale Finanzorganisation in ihrem am Dienstag in Washington vorgelegten Konjunkturausblick. Die Erholung sowohl in den Industriestaaten als auch in den Schwellen- und Entwicklungsländern sei sehr zerbrechlich.

Bundesanwaltschaft auf Mission Hellas

Berner Ermittler fliegen nach Athen, um berühmte Häftlinge aus Rüstungsskandalen zu befragen. Ein wichtiges Thema ist dabei die Rolle von Vertretern des Schweizer Finanzplatzes.

Weitere Spuren, die zu verfolgen wären, gibt es bereits jetzt viele. Mindestens ein halbes Dutzend Banken in der Schweiz hat seit der Verhaftung Tsochatzopoulos’ und seiner Getreuen im Frühjahr 2012 Geldwäschereimeldungen erstattet. Betroffen vom Rüstungsskandal sind neuerdings auch die Grössten der Finanzbranche: UBS, Credit Suisse und Julius Bär (TA vom 4. Januar). Aber bei der Reise der Bundesanwaltschaft nach Athen sind die Grossbanken vorerst nicht das Ziel der Ermittlungen, denn die Vorwürfe an ihre Adresse sind jüngeren Datums.
Die Bundesanwaltschaft auf Mission Hellas

Bundesanwaltschaft auf Mission Hellas