Türkei in der Krise: Lira stürzt auf historisches Tief

Der Korruptionsskandal in der Türkei erschüttert die Märkte. Nach zwei heftigen Einbrüchen binnen einer Woche fiel die Türkische Lira am Freitag auf ein historisches Tief. Die internationalen Investoren werden nervös.

Die türkische Währung hat am Freitag mit einem neuerlichen Tiefschlag auf den Korruptionsskandal reagiert. Die Türkische Lira rutschte auf ein neues Rekordtief von 2,1750 gegenüber dem US -Dollar. Der Aktienmarkt verzeichnete seinen schwächsten Stand in 17 Monaten. Gleichzeitig erreichte der Euro ein Allzeithoch und durchbrach erstmals die Drei-Lira-Marke.

Nicht nur die Währung, auch Aktien und Staatsanleihen stehen derzeit massiv unter Druck. Seit Tagen befindet sich die türkische Börse auf Talfahrt. Zum Wochenschluss brach der  wichtigste Aktienindex des Landes, der ISE 100 um rund vier Prozent ein. Am Mittag wurde der 61.900 Punkten gehandelt, das berichtet die türkische Zeitung Hürriyet.
Krise erschüttert türkische Wirtschaft
Aus Korruptionsskandal wird Machtkampf

Erdogan

Schweiz: Ein Jahr im Zeichen der Notenbanken

Der schweizerische Geld- und Kapitalmarkt

Laut dem traditionellen chinesischen Mondkalender steht das Jahr 2013 im Zeichen der Schlange. Die Astrologen versprachen ein Jahr voller Umbrüche und Veränderungen: Was nicht zusammengehört, trennt sich im Jahr der Schlange. Die Kapitalmärkte standen 2013 vor allem im Zeichen der Notenbanken. Und auch diese bescherten den Investoren eine Reihe von Veränderungen. Noch kurz vor dem Jahreswechsel hat die US-Zentralbank Fed die Drosselung ihres Anleihenkaufprogramms eingeläutet.
Ein Jahr im Zeichen der Notenbanken

Ein Jahr im Zeichen der Notenbanken

 

Euro-Krise : Arbeitslosigkeit in Frankreich steigt weiter

In Frankreich ist die Zahl der Arbeitslosen wieder gestiegen. Der Trend vom Oktober, als es einen überraschenden Rückgang gab, setzte sich nach Angaben des Arbeitsministeriums vom Donnerstag im November nicht fort. Vielmehr stieg die Zahl um 17.800 auf 3,203 Millionen an. Präsident Francois Hollande hatte gesagt, die Arbeitslosigkeit werde zum Jahresende hin sinken. Zahlen des Statistik-Amtes weisen auf eine solche Entwicklung aber erst ab der Jahresmitte 2014 hin.

Dem Land droht derzeit der Rückfall in die Rezession, während die Wirtschaft in den meisten anderen Ländern der Euro-Zone zuletzt an Fahrt gewann.

Präsident Francois Hollande hat bisher keinerlei Reformen zustande gebracht und laviert nur noch zwischen den schlechten und sehr schlechten Meinungsumfragen.

Die Grande Nation ist führerlos und gefährdet erneut die Euro-Zone mit einer bemerkenswert uninspirierten Politik.

Der einzige Fokus der Regierung liegt aktuell auf dem Wahlkampf für die Europa-Wahl im Frühjahr 2014, wo die Euro-Skeptiker von Marine Le Pen die stärkste Partei werden können.

Es ist nicht vermessen zu sagen, dass Le Pen in Hollande ihren wichtigsten Wahlkämpfer gefunden hat.

Arbeitslosigkeit in Frankreich gestiegen

 

Arbeitslosigkeit in Frankreich

Chinesische Notenbank beruhigt die Märkte

Auf dem chinesischen Geldmarkt hat sich die Lage am Dienstag nach milliardenschweren Geldspritzen der Notenbank entspannt. Der Zinssatz, zu dem sich Geschäftsbanken des Landes für sieben Tage Geld besorgen können, fiel um 3,44 Prozentpunkte auf nur noch 5,4%. Zuvor war der Zinssatz sieben Tage in Folge gestiegen und hatte am Montag mit 8,84% den höchsten Stand seit Juni erreicht.
Chinesische Notenbank beruhigt die Märkte

Chinesische Notenbank beruhigt die Märkte

Merkel :Wenn wir so weitermachen, sind wir verloren!

Eurovisionen

Endzeit beim GipfelDWN

Finstere Miene in Brüssel: Bundeskanzlerin Angela Merkel erinnert an den Ausbruch des Ersten Weltkriegs vor hundert Jahren. (Foto: dpa)

Die Euro-Retter fürchten offenbar den Untergang der Gemeinschaftswährung: Beim jüngsten EU-Gipfel fielen ungewöhnlich fatalistische Worte. Angela Merkel erinnerte an den Kommunismus und den Ersten Weltkrieg. Mario Draghi sagte den Südländern, dass sie ohne Reformen ihre Souveränität verlieren. Die Lage ist offenkundig außer Kontrolle.
Wenn wir so weitermachen, sind wir verloren

Bundeskanzlerin Angela Merkel erinnert an den Ausbruch des Ersten Weltkriegs vor hundert Jahren

Russland beschwert sich über die EU

Streit um Importsteuern landet bei der WTO

Die EU und Russland tragen ihren Handelsstreit nun bei der WTO aus.

Der Handelsstreit zwischen Russland und der Europäischen Union verschärft sich. Die Regierung in Moskau legte bei der Welthandelsorganisation (WTO) Beschwerde gegen Importsteuern der EU für eine Reihe russischer Firmen ein. Nach Angaben des Wirtschaftsinisteriums soll zunächst binnen 60 Tagen im Rahmen eines Konsultationsprozess nach einer Lösung gesucht werden.
Russland beschwert sich über die EU

EU spricht von Anti-Dumping-Regel

Die EU und Russland tragen ihren Handelsstreit nun bei der WTO aus

China: Zinsen explodieren über Nacht

Crash-Gefahr
Die Zinsen für kurzfristige Kredite zwischen den Banken sind auf über 8 Prozent angestiegen. Das ist so hoch wie seit Juni nicht mehr. Die Zentralbank, die 24 Milliarden Euro in den Markt pumpen will, konnte den Markt nicht wieder beruhigen.

Am Geldmarkt – wo sich die Banken gegenseitig mit Liquidität eindecken – kletterten am Freitag den dritten Tag in Folge. Mit 8,1277 Prozent erreichten sie den höchsten Wert seit einem halben Jahr, als es schon einmal zu Engpässen gekommen war.

Die chinesische Zentralbank kündigte deshalb an, mehr Geld zuzuschießen. Nach Angaben der Zeitung China Business News, die der Finanzmetropole Shanghai gehört, will sie ausgewählten Banken kurzfristige Kredite in Höhe umgerechnet 24 Milliarden Euro bereitstellen.

Die Sorgen kommen für China zur Unzeit, hat doch die US-Notenbank den Ausstieg aus ihrer extrem lockeren Geldpolitik angekündigt. Diese hatte in den vergangenen Jahren das Wachstum in den Schwellenländern angekurbelt. Nun
nehmen die Sorgen zu, dass darunter auch die Konjunktur in China leiden könnte.
Crash-Gefahr in China

Sorge vor Liquiditätsklemme in China - Geldmarktzinsen ziehen an

 

Schweizer Frauen sind schon beim Einstieg im Rückstand

Nationalfonds-Studie ortet Lohndiskriminierung

Die Männer in der Schweiz verdienen im Vergleich zu den Frauen gut 7% zu viel – oder die Frauen verdienen zu wenig. Das geht aus einer Nationalfonds-Studie über die Einstiegslöhne hervor. Die Autoren vermuten Diskriminierung.
Die Frauen sind schon beim Einstieg im Rückstand

Tag der Lohngleichheit zwischen Frauen und Männern