Economist erwartet 2014 soziale Unruhen in vielen Euro-Staaten

Der Economist Intelligence Unit (EIU) hat zahlreiche Euro-Staaten als akut gefährdet eingestuft, was soziale Unruhen anlangt. Spanien, Griechenland und Portugal gelten als besonders gefährdet. Auch die Türkei ist ein Sicherheits-Risiko.

Im Vergleich von 150 Staaten weltweit wird die Türkei nun als besonders riskant eingestuft.

Das Jahr 2014 könnte für einige europäische Staaten wie die Türkei oder auch Griechenland turbulent werden. Diese Länder wurden nun als Hoch-Risiko-Staat bzw. Höchst-Risiko-Staat für soziale Unruhen eingestuft. Die Europäer findet sich jetzt neben Staaten wie Marokko, der Ukraine, Bulgarien, Brasilien, Argentinien, Mexiko und Ägypten wieder. Auch dort waren in den vergangenen zwölf Monaten Unruhen ausgebrochen.

Selbst an Orten, die traditionell gemäßigter seien, wie etwa Japan und Singapur, seien Demonstranten auf die Straßen gegangen. Soziale Ungleichheiten und politische Unzufriedenheit hätten die Bürger dazu bewogen, sich zu sammeln. Widerstand könne im Zeitalter der Smartphones mit größerer Leichtigkeit koordiniert werden, als je zuvor, so The Economist.

Bürger verlieren das Vertrauen in ihre Regierung
Cassandra the world in 2014

Kassandra (Mitte) zieht mit der rechten Hand Lose und sagt den Fall von Troja voraus.

Wall Street mit bestem Börsenjahr seit 1997

Der Dow Jones kletterte auf Jahressicht um mehr als 26 Prozent, der S&P-500-Index legte sogar knapp 30 Prozent zu

New York – Die Wall Street hat das beste Börsenjahr seit 1997 vorgelegt. In den vergangenen zwölf Monaten hatte vor allem die ultralockere Geldpolitik der US-Notenbank die New Yorker Aktienkurse auf immer neue Rekordstände klettern lassen, auch wenn die Federal Reserve zuletzt einen schrittweisen Ausstieg aus dem milliardenschweren Anleihen-Kaufprogrammn angekündigt hat. Den Jahreswechsel nutzten die meisten Anleger für eine Pause. Am Neujahrstag bleiben auch die US-Börsen geschlossen.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss am Dienstag bei 16.576 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500 legte auf 1.848 Zähler zu. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verbesserte sich um 0,5 Prozent auf 4.176 Punkte. Auf Jahressicht konnte sich der Dow Jones damit um rund 26,5 Prozent verbessern – das größte Plus seit 1995. Der S&P-500 stieg seit Jahresbeginn um rund 29,6 Prozent, was das beste Börsenjahr seit 1997 darstellt. Die Nasdaq schoss sogar um 38 Prozent in die Höhe, womit das Technologie-Barometer den stärksten Anstieg in einem Jahr seit 2009 erlebte.
Wall Street mit bestem Börsenjahr seit 1997

In Feierlaune: Ein Trader an der New York Stock Exchange.

 

Das ändert sich für die Deutschen 2014 im Portemonnaie

Änderungen, welche sich im Portemonnaie der Verbraucher niederschlagen werden.

Selten gab es so viele neue Regeln wie 2014: Ob Staubsaugerkauf oder Steuerpauschalen, Punkte in Flensburg oder Warnwesten, Stromkosten oder Gesundheitskarte – das müssen Sie jetzt wissen.

2014 müssen sich die Deutschen neu orientieren. Denn selten war ein Jahreswechsel mit so vielen Änderungen für die Bundesbürger verbunden, positiven wie negativen. So können sich viele Rentner auf höhere Bezüge Mitte des Jahres freuen.

Und wenn sie im Sommerurlaub im Ausland mit dem Handy die Enkel anrufen, werden sie – und natürlich alle anderen Nutzer – von einer erneuten Preissenkung bei Roaming-Tarifen profitieren. Geringverdiener wiederum werden ein klein wenig mehr Netto vom Bruttogehalt übrig behalten, da die Grundfreibeträge für die Steuer angehoben werden.
Das ändert sich für die Deutschen im Jahr 2014

Das aendert sich für die Deutschen 2014 im Portemonnaie

Ein Teenager mit bereits bewegter Geschichte

15-jähriges Bestehen des Euro

 

Am 1. Januar 1999 wurde der Euro als Buchgeld geboren. Trotz der 2010 ausgebrochenen Staatsschuldenkrise ist der Aussenwert des Euro sehr robust. Viele Probleme bestehen aber fort.

«Freude schöner Götterfunken», so hallte es zur Einführung des Euro-Bargeldes Anfang 2002 beinahe über den ganzen Kontinent. Die 9. Sinfonie von Ludwig van Beethoven mit dem Text von Schillers Gedicht «An die Freude» soll als Europahymne ein Symbol für die gemeinsamen Werte und die Einheit in Vielfalt sein. Doch zum nun anstehenden 15-Jahr-Jubiläum der Einführung des Euro als Buchgeld am 1. Januar 1999 ist die Euphorie längst der Ernüchterung gewichen. Zwar kann man den Euro weiter als Vervollständigung des Binnenmarktes werten. Doch die politische Integration hat er nur in den ersten Jahren gefördert. Seit Ausbruch der Staatsschuldenkrise in Europa entwickelte sich die Gemeinschaftswährung zum Spaltpilz, der Nachbarn mehr entzweit, denn eint. Trotz seinem noch jugendlichen Alter hat der Euro bereits eine bewegte Geschichte. Zum Jahreswechsel wird nun Lettland der Euro-Zone als 18. Mitglied beitreten.

Zweitwichtigste Weltwährung  Ein Teenager mit bereits bewegter Geschichte

Der 15. Geburtstag des Euro wird mit nur wenig Feuerwerk gefeier_Bild Imago_.

 

Der Türkei droht der Wirtschaftscrash!

Die Türkei war lange der Star unter den Schwellenländern. Das Wachstum war stark. Doch nun zeigt sich, dass der Erfolg nur eine Illusion war. Die Blase droht zu platzen.

Die Türkei hat eine goldene Dekade hinter sich. Kaum ein Land im Nahen Osten hat Türkeieine derartige wirtschaftliche Erfolgsgeschichte aufzuweisen wie das Land am Bosporus. Das Bruttoinlandsprodukt stieg seit dem Jahr 2000 im Durchschnitt um sechs Prozent pro Jahr und hat sich mittlerweile mehr als verdreifacht.

Auch der wichtigste Türkische Aktienindex, ISE 100, stieg im gleichen Zeitraum von 20.000 Basispunkten bis zum Mai 2013 auf über 90.000 Basispunkte. Gestört wird dieser orientalische Traum durch die US-Notenbank und die politische Unsicherheit in der Türkei. Die Erfolgsgeschichte könnte 2014 ein jähes Ende finden, da der Wirtschaftsboom auf Sand gebaut ist.
Der Türkei droht der Wirtschaftscrash

Türkei Erdogan

Die große Umverteilung: Steuergelder wandern in die Taschen der Finanz-Eliten

Pakistan erhält vom IWF einen Milliarden-Kredit. Doch das Geld kommt nicht der Bevölkerung zugute, sondern an einen Schweizer Konzern, der das Geld an dubiose Firmen weiterreicht. Über ein Abkommen kann der IWF Gelder für die globale Wirtschafts-Förderung jederzeit von den Steuerzahlern der IWF-Staaten abfordern. Die Finanz-Eliten betreiben eine große Umverteilung – von unten nach oben
Die große Umverteilung Steuergelder wandern in die Taschen der Finanz-Eliten

IWF-Chefin Christine Lagarde Millionen-Kredite für Pakistan kommen privaten Firmen zugute. Der Steuerzahler erfährt nicht, was mit seinem Geld geschieht. (Foto dpa)

Brasilien muss sich anpassen

Wirtschaft im Gespräch

Irgendwann fragt ihn jeder seiner ausländischen Gesprächspartner dieser Tage zu Eike Batistas Aufstieg und Fall. Wie konnte es möglich sein, dass der Brasilianer in sechs Jahren zum achtreichsten Menschen der Welt werden und in 18 Monaten wieder abstürzen konnte? Denn Batistas Fall lässt den Finanzplatz Brasilien wenig seriös erscheinen. Schliesslich hat er sein Imperium vor allem an der Börse und über Anleihen finanziert.
Brasilien muss sich anpassen

Banker Joaquim Levy hält Brasil-Pessimismus für übertrieben

Boom der Ramschanleihen: Im Höhenrausch

Hohe Zinsen, hohes Risiko: Die Stimmung am Markt für Ramschanleihen ist inzwischen viel besser als kurz vor der Lehman-Krise. Das sollte Anlegern eine Warnung sein. Frankfurt, Ende November: Im Fünf-Sterne-Hotel Villa Kennedy trifft sich die Finanzbranche zum alljährlichen „Capital-Geldanlagegipfel“. Es ist die Zeit, in der die Geldprofis auf der Suche nach Ideen sind, was man im kommenden Jahr den Anlegern so alles als Investment-Idee präsentieren könnte.
Boom der Ramschanleihen Im Höhenrausch

Vorsichtige Geldanlage

Draghi geißelt „perverse Angst“ in Deutschland

Draghi sieht „viele ermutigende Zeichen“ in der Euro-Zone

Der Chef der Europäischen Zentralbank Mario Draghi sagt, dass die unsicherste Zeit für den Euro vorüber ist – und wundert sich über die „perversen“ Ängste der Deutschen.

Der Präsident der Europäischen Zentralbank Mario Draghi hält die Gefahr eines Auseinanderbrechens der Währungsunion für weitgehend gebannt. „Die Krise ist nicht überwunden, aber es gibt viele ermutigende Zeichen“ sagte er dem Spiegel.

Die Wirtschaft erhole sich in vielen Ländern, die Ungleichgewichte im europäischen Handel nähmen ab und die Haushaltsdefizite sänken, sagte der Präsident der Europäischen Zentralbank  (EZB). „Das ist mehr, als vor einem Jahr zu erwarten war.“
Draghi geißelt perverse Angst in Deutschland

Euro - Artillery