Fabrice Tourre gilt als ein mutmaßlicher Strippenzieher
der Finanzkrise. Der „Fabelhafte Fab“ soll Klienten um eine Milliarde Dollar gebracht haben. Jetzt hat ein Gericht den einstigen Goldman-Sachs-Trader zur Zahlung einer hohen Geldstrafe verurteilt.
Ex-Goldman-Trader Fabelhafter Fab muss hohe Geldstrafe zahlen
Kategoriearchiv: Korruption
Schweiz konfisziert Millionen von Präsidententochter
Die Tochter des usbekischen Präsidenten steht im Verdacht der Geldwäsche. Nun greift die Schweiz ungewohnt hart durch – und beschlagnahmt kurzerhand 800 Millionen Franken der umtriebigen Frau.
Die älteste Tochter des usbekischen Staatspräsidenten ist ins Visier der Schweizer Justiz geraten. Die Bundesanwaltschaft verdächtigt Gulnara Karimowa der Geldwäsche, wie die Behörde mitteilte.
Vermögen von über 800 Millionen Franken (rund 658 Millionen Euro) sei beschlagnahmt worden. Die Untersuchung stehe im Zusammenhang mit mutmaßlich unrechtmäßigen Vorgängen im usbekischen Telekommunikationsmarkt.
Schweiz konfisziert Millionen von Präsidententochter
Schweiz: Über 800 Firmenpleiten seit Anfang Jahr
Konkurse
Die Anzahl zahlungsunfähiger Schweizer Firmen hat in den ersten zwei
Monaten 2014 um 9 Prozent zugenommen. Besonders oft gingen Unternehmen
in der Südwestschweiz Konkurs.
Über 800 Firmenpleiten seit Anfang Jahr
Globale Schulden steigen auf 100 Billionen Dollar
Folge der Krise
Im Zuge der Finanzkrise haben die Regierungen enorme Beträge in das Bankensystem gepumpt, um eine weitere Eskalation zu vermeiden. Der weltweite Schuldenberg hat deshalb massiv zugenommen.
Seit der schweren Finanz- und Wirtschaftskrise haben sich die weltweiten Schuldenberge nach Angaben der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) weiter massiv aufgetürmt. Mitte des vergangenen Jahres habe das Volumen aller im Umlauf befindlichen Schuldtitel schätzungsweise 100 Billionen Dollar (72 Billionen Euro) betragen, heißt es in dem am Sonntag veröffentlichten Quartalsbericht der Dachorganisation der Notenbanken.
Zum Vergleich: Vor der Lehman-Pleite 2008 hatte der Schuldenberg laut BIZ-Schätzungen im Jahr 2007 ein Volumen von etwa 70 Billionen Dollar.
Globale Schulden steigen auf 100 Billionen Dollar
Droht Russland der USA bei Sanktionen mit Finanz-Krieg?
Russland droht im Falle von Sanktionen alle seine US-Staatanleihen abzustoßen. Zudem würde das Land auf den Dollar komplett verzichten und Kredite von US-Banken nicht mehr bedienen. Dadurch will Russland den „Zusammenbruch des US-Finanzsystems“ erzwingen.
Russland droht USA bei Sanktionen mit Finanz-Krieg
Mit gutem Gewissen investieren
Marode Banken, lecke Atomkraftwerke, ölverseuchte Meere: Je mehr Katastrophen passieren, desto mehr suchen Anleger nach den „guten“ Investments. „Ethische“ oder „grüne“ Investments erfreuen sich immer größerer Nachfrage.
Doch auf was müssen Anleger eigentlich achten, wenn sie alternative Fonds beurteilen wollen? Spätestens seit die Finanzkrise das Ausmaß der Bankenexzesse offenbarte, seit in Fukushima tonnenweise verseuchtes Wasser und im Golf von Mexiko tonnenweise Öl ausgetreten war, spätestens seither hat die Nachfrage nach ethischer Geldanlage einen weiteren Schub bekommen. Immer mehr Menschen wollen mit gutem Gewissen investieren – ihr Geld gerade nicht in Investmenthäuser, traditionelle Energieerzeuger oder Rohstoffförderer stecken.
Und tatsächlich: Die Angebotsseite hat bereits reagiert. Nicht nur Großkonzerne haben sich mittlerweile die unternehmerische Verantwortlichkeit, die sogenannte Corporate Social Responsability (CSR), auf die Fahnen geschrieben. Auch immer mehr Fondsgesellschaften bewerben intensiv ihre nachhaltigen Produkte.
Mit gutem Gewissen investieren
Glencore Xstrata: Keine «Drecksgeschäfte»
Der Schweizer Konzern GlencoreXstrata droht der Menschenrechtsorganisation MultiWatch mit einer Klage, wenn sie nicht den Titel ihres demnächst erscheinenden Buches ändert. MultiWatch ist empört und vermutet, dass GlencoreXstrata ein Verbot des Buchs erwirken möchte. Der Menschenrechtsverein kritisiert, dass einer der weltweit grössten Rohstoffkonzerne Kritik abwürgt und eine breite öffentliche Diskussion über die negativen Folgen seiner Tätigkeit nicht zulassen will.
Nach Einflussnahme von Glencore Xstrata hat die Menschenrechtsorganisation Multiwatch den Titel ihres Buches über den Rohstoffkonzern geändert. Während die NGO von einer angedrohten Klage und einer Drohkulisse spricht, ist beim Rohstoffkonzern von einem Dialog die Rede.
Multiwatch arbeitet derzeit an einem Buch, das die Geschäftspraktiken von Glencore Xstrata zur Diskussion stellen will. Der geplante Titel: «Drecksgeschäfte – Milliarden mit Rohstoffen». In einer Medienmitteilung vom Sonntag schreibt die Menschenrechtsorganisation, der Rohstoffkonzern habe ihr in diesem Zusammenhang mit einer Klage gedroht.
Glencore: Keine Drecksgeschäfte
In der Höhle des Löwen
Vorschau Edition Multiwach
Steuerhinterziehung als Geschäftsmodell
CS-Mitarbeitende dürfen in den USA nicht zum Sündenbock werden: Entschuldigung
von Brady Dougan gefordert!
Der SBPV verurteilt die pauschale Aussage vom Credit Suisse CEO Brady Dougan, dass CS-Mitarbeitende Weisungen der Bank nicht respektiert hätten, auch wenn diese möglicherweise taktisch begründet gewesen sind, um eine tiefere Busse zu erhalten.
Brady Dougan verunglimpft damit viele Mitarbeitende, die nichts mit dieser Sache zu tun hatten. Die Situation der Mitarbeitenden, deren persönliche Daten in die USA verschickt worden sind, wird dadurch schwieriger. Schliesslich ist es wenig glaubhaft, dass die Geschäftsleitung über die von Herrn Dougan erwähnten Handlungen nicht informiert war. Dass auf Steuerhinterziehung gesetzt wurde, war allgemein bekannt und über lange Zeit ein Geschäftsmodell der Banken. Die falschen Anreize und der ständige Druck auf die Mitarbeitenden trugen dazu bei, dass die von Herrn Dougan erwähnten «Weisungen» so verstanden wurden, dass neue Kunden um jeden Preis akquiriert werden mussten.
Der SBPV fordert Brady Dougan auf, sich bei den nicht betroffenen CS-Mitarbeitenden (das sind die meisten) öffentlich zu entschuldigen oder zumindest zu erklären, wieso er diese schwerwiegende Aussage gemacht hat.
Der SBPV setzt sich seit jeher für einen sauberen Finanzplatz ein. Wer für Straftaten verantwortlich ist, muss zur Rechenschaft gezogen werden. Wir begrüssen die Aussage von Herrn Dougan, dass die Steuerhinterziehung ethisch und wirtschaftlich nicht tragbar ist. Der Schweizer Finanzplatz ist stark und kompetent genug, um mit ordentlich versteuerten Geldern weiter zu wachsen und seine weltweit führende Position zu verteidigen.
CS-Mitarbeitende duerfen in den USA nicht zum Suendenbock werden
Räume der Offshore-Welt
Warum sind Steueroasen immer noch nicht abgeschafft?
Warum wird Geldwäsche nicht bekämpft?
Steueroasen und Offshore-Zentren in Europa
Die Potemkinschen Dörfer von heute.
Was ist die Offshore-Welt? Offshore bedeutet im ursprünglichen Sinn die Insel vor
der Küste. Im übertragenen Sinn spielt der Begriff auf das Außenliegende an: der Rahmen,
in dem die Regeln der „normalen“ Welt nicht gelten. Die Offshore-Welt umfasst u. a.
Steueroasen, Offshore-Finanzzentren, Sonderwirtschaftszonen, Billigflaggen, Offshore-
Kasinos, E-Commerce und vieles mehr. Plastische Erklärungen finden sich auch auf den
Werbeseiten von Anbietern von Offshore- Dienstleistungen.
Fotos der konkreten Orte der Offshore-Welt werden seit Jahren gezeigt. Eine Steueroase ist keine paradiesische Insel, sondern eine Ansammlung von Briefkästen mit einer Vielzahl von Adressen, der Scheinfirmen, schwer zugängliche private Orte, eine Welt der grauen Beratungsmäuse. Zu sehen sind u.a. Fotos der Finanzsümpfe Luxemburg, Österreich, Irland, Schweiz, Jersey und des Offshore-Zentren Londons. Hintergründe zum Phänomen der Steuer- und Regulierungsoase werden in Beiträgen von ExpertInnen vermittelt: Was ist der (Un)sinn einer Steueroase? Wann und warum sind Steueroasen entstanden? Welche Auswirkungen haben Steueroasen auf Entwicklungsländer? Was haben sie mit der Finanzkrise zu tun? Warum ist Deutschland ein Niedrigsteuerland und warum ist Österreich eine Steueroase? Wie können sie abgeschaffte werden.
Steueroasenbuch.pdf
Korruption zerstört Zukunft
Pleite der Bitcoin-Börse
„Mt. Gox, wo ist unser Geld?“
Kolin Burges friert. Mehr als zwei Wochen harrt der Brite schon vor den Büros von Mt. Gox aus, der einst wichtigsten Börse für Bitcoin. Etwa sechs Stunden stehe er täglich da, sagt er. „Mt.Gox, Wo ist unser Geld?“, fragt der 40-Jährige mit einem Plakat. Mt.Gox schuldet ihm 311 Bitcoins, zuletzt waren das 300 000 Dollar.
Die Büros im Innern des milchigweißen Glashauses in edlen Stadtteil Shibuya sind verwaist. Firmenchef Mark Karpeles ist seit vorletztem Mittwoch abgetaucht. Damals kam er in einem Taxi. Als Burges ihn nach seinem Geld fragte, drohte er mit der Polizei.
Pleite der Bitcoin-Boerse








