EU-Finanzmarktkommissar Barnier hat sich nun dazu
positioniert, wie die EU künftig mit Großbanken umgehen will. Demnach soll die Bankenaufsicht von Fall zu Fall entscheiden – ein riskanter Entwurf.
So will die EU die großen Banken sicherer machen
EU-Finanzmarktkommissar Barnier hat sich nun dazu
positioniert, wie die EU künftig mit Großbanken umgehen will. Demnach soll die Bankenaufsicht von Fall zu Fall entscheiden – ein riskanter Entwurf.
So will die EU die großen Banken sicherer machen
Baldige Verabschiedung neuer Standards zum Informationsaustausch
Der kommende OECD-Standard zum automatischen Austausch von Finanzinformationen wird nach bisherigem Stand Schweizer Anliegen zur Gleichbehandlung und zur Erfassung von Trusts berücksichtigen.
Die Arbeiten in der OECD zum neuen Standard über den automatischen Austausch von Finanzinformationen zu Steuerzwecken (AIA) schreiten voran. Das Fiskalkomitee der OECD hat dem Vernehmen nach diesen Monat den ersten Teil des Standards schon fertig beraten. Die Publikation dieses Teils ist für Ende Monat zu erwarten. Die Finanzminister der G-20-Staaten diskutieren über die Lösung im Februar. Das Fiskalkomitee der OECD soll gemäss den Planungen der Pariser Organisation im Juni den neuen Standard mit Erläuterungen genehmigen. Daraufhin soll noch der OECD-Rat sein Plazet geben. Wenn im September wie vorgesehen auch die G-20 ihren Segen dazu gibt, gilt der neue «globale» Standard als besiegelt.
Verabschiedung neuer Standards zum Informationsaustausch
Die HypoVereinsbank schließt womöglich die Hälfte ihrer fast 600 Filialen und streicht knapp 1600 Stellen. Vorstandschef Theodor Weimer plant einen radikalen Umbau des Privatkundengeschäfts.
Vorstandschef Theodor Weimer wollte diese Zahlen weder bestätigen noch dementieren, sagte aber: „Filialen werden geschlossen, weil die Kunden diesen Vertriebsweg nicht mehr nutzen und andere Angebote einfordern“.
Die HVB habe den durch die digitale Revolution im Bankgeschäft ausgelösten „historischen Umbruch“ frühzeitig antizipiert und mit dem Aufbau ihres Multikanal-Angebots reagiert. „Nun setzen wir diesen Transformationsprozess fort und vollziehen als erste Bank in Deutschland eine grundlegende Modernisierung des Privatkundengeschäfts“, sagte Weimer.
Bis Ende 2016 wolle die Bank massiv in mobile und internetbasierte Angebote „sowie in die Attraktivität unserer Filialen investieren“, sagte Weimer. Über die Details spreche er derzeit mit den Arbeitnehmervertretern. Den Umbau wolle sich die Bank mehr als 300 Millionen Euro kosten lassen.

Task Force Eligo generates more than $580 million in cash, drugs and assets
Die Australian Crime Kommission untersuchte den Lauf des Geldes von Überweisungs und informellen Wert Transfersysteme durch schwere und organisierte Kriminalität.
Beschlagnahmt wurden Werte von Drogen und Vermögenswerte von mehr als 580 Mio. US-Dollar, einschließlich $ 26.000.000 in bar.
Interessante Bilder und Grafiken in dem Report und den PDF´s
Das Bundeskartellamt holt zum nächsten Schlag gegen die Bierbranche aus. „Wir werden das Verfahren binnen weniger Wochen zum Abschluss bringen“, sagte Kartellamts-Präsident Mundt, der F.A.Z. Die Bußgeldsumme soll „erheblich steigen“.
Bußgelder für Bierkartell
Reiche Scheichs stehen auf deutsche Super-Yachten
Der Preis für die längste Yacht der Welt geht an eine deutsche Werft – obgleich solche Luxus-Gefährte hierzulande kaum Abnehmer finden. Die Branche setzt auf reiche Kunden aus dem Nahost und Russland.
Länge entscheidend
Die Banken treiben die Verbreitung von kontaktlosen Geldkarten voran.
Im deutschen
Handel gibt es bereits 35.000 Karten-Lesegeräte, 300.000 weitere sind geplant.
Die Banken halten die Technologie für „sicher,
schnell und kostengünstig“. Die Bürger können
sich dem Wandel zum elektronischen Zahlen nicht entziehen.
Die deutschen Sparkassen wollen bis 2015 alle 45 Millionen SparkassenCards mit der girogo-Funktion ausrüsten, mit der Einkäufe bis 20 Euro kontaktlos bezahlt werden können. Die Technologie soll bundesweit durchgesetzt werden. Geldkarten ohne die girogo-Technologie wird es dann nicht mehr geben
Nur mit Karte. In Schweden akzeptieren viele Läden Karte.
Der Harvard-Ökonom Larry Summers fordert, dass nur noch mit Karte bezahlt werden
kann. Damit könnten Staat und Banken Kontoinhabern zusätzliche Belastungen
aufzwingen, ohne dass die Verbraucher auf Bargeld ausweichen könnten.
Verbraucher sollten aufhorchen, wenn die nächste Kampagne durch die Medien geistert,
wonach Geld unhygienisch sei. So fing es in Schweden auch an. Dort bezahlt kaum noch
jemand mit Bargeld. Es gibt inzwischen Lebensmittelläden, in denen gar nicht mehr bar
bezahlt werden kann. Selbst in Kneipen wird ein einziges Bier mit Karte bezahlt. Auch in das Abba-Museum kommt man nicht mehr mit Bargeld. Abba-Sänger Björn Ulveaus plädierte kürzlich für eine vollkommene Abschaffung des Bargeldes.
Bargeld abschaffen, damit Staat und Banken besseren Zugriff haben
Prozess gegen Raoul Weil dürfte sich verzögern
US-Staatsanwaltschaft legt Beweismaterial vor
Die Gerichtsverhandlung im Fall des ehemaligen UBS-Konzernleitungs-Mitglieds, Raoul Weil könnte
sich verzögern. Am Mittwoch haben Anklage und Verteidigung das Bundesbezirksgericht in Fort Lauderdale, Florida, um einen Aufschub ersucht.
Weil war nicht präsent. Ihm wird vorgeworfen, 17 000 Amerikanern geholfen zu haben, Geld vor dem Fiskus zu verstecken. Er hatte beim Termin vor zwei Wochen auf «nicht schuldig» plädiert.
Staatsanwalt Mark Daly legte Beweismaterial von insgesamt über 4 Millionen Seiten an Daten und Dokumenten vor. Diese enthalten Informationen von US-Steuerzahlern mit Konten bei der Schweizer Grossbank UBS, Informationen der Steuerbehörde IRS über transatlantische UBS-Geschäfte und zu einer Untersuchung durch den US-Kongress über Offshore-Steueroasen.
Weil ist in den USA wegen Beihilfe zur Steuerhinterziehung angeklagt. Vor dem US-Bundesgericht in Fort Lauderdale plädierte er am 7. Januar auf nicht schuldig.
Ermittlung
Die britische Wertpapieraufsicht will die Finanztransaktionen der Commerzbank in Zypern untersuchen. Die Behörde wirft dem Institut vor, den Untergang der zyprischen Laiki Bank verursacht zu haben.
Briten rücken Commerzbank auf die Pelle