Deutschland könnte das neue Frankreich werden

Die Sicht aus der Schweiz auf die Finanzmäkte der Welt. Durchaus interessant. Deutschland das nächste Frankreich – wobei Frankreich sich nicht bessern wird. Und die Schweizer Nationalbank als faktischer Rettungsschirm für die Eurozone.

In Hans Christian Andersens Märchen „Des Kaisers neue Kleider“ traut sich keiner, dem Kaiser zu sagen, dass er nackt ist. Auch die westlichen Industriestaaten wollen nicht wahrhaben, dass sie nackt sind. Ohne eine Rosskur geht es nicht. Die Schulden müssen abgetragen werden, damit sich für unsere Gesellschaften wieder neue Handlungsspielräume eröffnen. „Beyond the obvious“ nennt Ross und Reiter und arbeitet an Lösungen, wie wir der Verschuldungsmisere entkommen.
Deutschland könnte das neue Frankreich werden

Mein Geld hat in der Schweiz Asyl- HB

Türkei Erdoğan : Säuberungen im Umkreis des Finanzministeriums

Unterdessen hat die Regierung Erdoğan ihre Säuberungsaktionen auch auf andere Institutionen ausgeweitet. Wie die Zaman meldet, seien am Montag zehn Angestellte aus der Verwaltung des türkischen Finanzministeriums (GİB) versetzt worden. Zuvor waren im Zuge der Korruptionsuntersuchungen mehr als 500 Polizisten ihrer Ämter enthoben versetzt worden. Angeblich soll es bereits Vorbereitungen geben, auch Gouverneure in den Provinzen auszutauschen, in denen es weitere Untersuchungen geben könnte.

Hinnehmen wollen das übrigens nicht alle. Wie die Zeitung erfahren haben will, sollen bisher mindestens 20 Polizisten Klage am Verwaltungsgericht in Ankara gegen ihre Versetzung eingereicht haben. Unter jenen soll sich auch Lokman Kırcılı, der ehemalige stellvertretende Polizeichef der Anti-Terror-Einheit in Ankara, sowie İsmail Öztürk, der ehemalige stellvertretende Leiter der Polizeiabteilung für Schmuggel in Ankara, befinden. Sie führen an, dass ihre Versetzun jeglicher rechtlichen Grundlage entbehre.

Gewerkschaft kritisiert Mangel an Rechtsstaatlichkeit

In den Reihen der Kritiker findet sich seit diesem Montag auch die türkische Gewerkschaft Kamu-Sen. In einer schriftlichen Erklärung wirft sie der AKP-Regierung vor, gerade das Gegenteil dessen zu tun, was sie dem Volk vor zehn Jahren bei ihrer Wahl versprochen hätte. Der Prozess hätte mit unfairen und renitenten Aussagen begonnen, hätte sich dann zu einem riesigen Korruptionsskandal ausgeweitet und sei nun bei Profilierung und Verbannung angekommen. Letzteres würde immer noch stattfinden. Es dürfe nicht vergessen werden, dass jede Regierung, die ihre Macht nicht auf Recht und Gesetz gründet, dem Untergang geweiht sei. Wenn 90 Prozent der Arbeiter in einer Institution über die Institution reden würden, indem sie von einen Mangel an Vertrauen in diese Institution sprächen, dann bedeute dies, dass diese nicht mehr lange da sein werde.
Removal of civil servants spreads to Finance Ministry

Turkish Finance Ministry building in Ankara.

 

Economist erwartet 2014 soziale Unruhen in vielen Euro-Staaten

Der Economist Intelligence Unit (EIU) hat zahlreiche Euro-Staaten als akut gefährdet eingestuft, was soziale Unruhen anlangt. Spanien, Griechenland und Portugal gelten als besonders gefährdet. Auch die Türkei ist ein Sicherheits-Risiko.

Im Vergleich von 150 Staaten weltweit wird die Türkei nun als besonders riskant eingestuft.

Das Jahr 2014 könnte für einige europäische Staaten wie die Türkei oder auch Griechenland turbulent werden. Diese Länder wurden nun als Hoch-Risiko-Staat bzw. Höchst-Risiko-Staat für soziale Unruhen eingestuft. Die Europäer findet sich jetzt neben Staaten wie Marokko, der Ukraine, Bulgarien, Brasilien, Argentinien, Mexiko und Ägypten wieder. Auch dort waren in den vergangenen zwölf Monaten Unruhen ausgebrochen.

Selbst an Orten, die traditionell gemäßigter seien, wie etwa Japan und Singapur, seien Demonstranten auf die Straßen gegangen. Soziale Ungleichheiten und politische Unzufriedenheit hätten die Bürger dazu bewogen, sich zu sammeln. Widerstand könne im Zeitalter der Smartphones mit größerer Leichtigkeit koordiniert werden, als je zuvor, so The Economist.

Bürger verlieren das Vertrauen in ihre Regierung
Cassandra the world in 2014

Kassandra (Mitte) zieht mit der rechten Hand Lose und sagt den Fall von Troja voraus.

Die große Umverteilung: Steuergelder wandern in die Taschen der Finanz-Eliten

Pakistan erhält vom IWF einen Milliarden-Kredit. Doch das Geld kommt nicht der Bevölkerung zugute, sondern an einen Schweizer Konzern, der das Geld an dubiose Firmen weiterreicht. Über ein Abkommen kann der IWF Gelder für die globale Wirtschafts-Förderung jederzeit von den Steuerzahlern der IWF-Staaten abfordern. Die Finanz-Eliten betreiben eine große Umverteilung – von unten nach oben
Die große Umverteilung Steuergelder wandern in die Taschen der Finanz-Eliten

IWF-Chefin Christine Lagarde Millionen-Kredite für Pakistan kommen privaten Firmen zugute. Der Steuerzahler erfährt nicht, was mit seinem Geld geschieht. (Foto dpa)

Reden wir Klartext: Das Geld ist futsch

Unternehmensberater Daniel Stelter ist überzeugt, dass der Hammer der Eurokrise den Deutschen noch bevorsteht.

Schulden-Explosion: „Niemand wird ungeschoren davonkommen!“

Der Ökonom Daniel Stelter fordert sofortige Schuldenschnitte in Europa: Deutschland würde damit immer noch weniger verlieren als mit einer Fortsetzung des Schuldenwahns. Denn derzeit wachsen die die Schulden von Staaten und Privaten in der Euro-Zone um 100 Millionen Euro – pro Stunde. Stelter hält es für unverantwortlich, dass sich die neue Bundesregierung mit dieser Bedrohung überhaupt nicht beschäftigt.
Reden wir Klartext Das Geld ist futsch

Geld ist leider aus

Rechtssicherheit für Bitcoin schaffen

Das Kernteam der Parlamentarischen Gruppe Digitale Nachhaltigkeit will die Chancen von Bitcoin prüfen lassen und stellt dem Bundesrat Fragen bezüglich Rechtssicherheit von Bitcoin. Gleichzeitig wagt Parldigi auch selber erste Schritte mit der Open Source Internetwährung und hat ein eigenes Bitcoin-Spendenkonto eröffnet.   PARLDIGI  Bitcoin

Bitcoin

Autoren starten Aufruf gegen Überwachung

500 Autoren aus aller Welt protestieren gegen „die systematische A Stand for Democracy in the Digital AgeMassenüberwachung“ in der digitalen Welt. In Deutschland beteiligen sich Juli Zeh und Eva Mensasse an dem Aufruf. Die Anzeige erschien in der „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“.

Offener Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel

Petitions  Stand for Democracy in the Digital Age

W-T-W Initiative Digital Human Rights

W-T-W Initiative Digital Human Rights

Schweiz: Genfer Bankdirektor in Frankreich der Geldwäscherei angeklagt

Auch Politiker lassen ihr Geld waschen.

Der Generaldirektor der Genfer Bank Reyl,  Politiker waschen ihr Geld
ist in Frankreich der Geldwäscherei im Zusammenhang mit Steuerhinterziehung angeklagt worden. Der ehemalige französische Budgetminister Jérôme Cahuzac hatte der Bank die Verwaltung eines geheimen Kontos im Ausland anvertraut.
In Frankreich der Geldwäscherei angeklagt

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