Warum verkaufen Frauen Frauen?

Zwangsprostitution
Wenn Frauen Frauen verkaufen
Susanne Kaiser reports:  Sie suchen eine bessere Zukunft, doch für viele Frauen aus Nigeria endet der Traum von Europa auf dem Straßenstrich. Organisiert wird der Menschenhandel oft von Frauen.

Nicht einmal 16 Jahre alt ist das Mädchen, das in einem Friseursalon im nigerianischen Benin City arbeitet, als es von einer ihrer Kundinnen angesprochen wird. Eine charismatische, gut gekleidete Nigerianerin erzählt von den glänzenden Zukunftsperspektiven in Italien und beeindruckt die junge Angestellte mit hohen Trinkgeldern. Berühmte Schauspielerinnen könnte sie dort frisieren oder, wer weiß, sogar selbst eine berühmte Schauspielerin werden.
Eines Tages fragt die Frau M. M., ob sie auch nach Italien gehen wolle. Die illegale Überfahrt könne mit einigem Aufwand organisiert werden. Um das Geld für die Reise, rund 40.000 Euro, brauche sie sich erst mal keine Sorgen zu machen, das könne sie zurückzahlen, sobald sie einen Job in Europa hätte. Mit den guten Gehältern dort könne sie auch ihre Familie besser finanziell unterstützen. Das Mädchen willigt ein.
Wenn Frauen Frauen verkaufen
„Frauen spielen in dem bösen Spiel eine zentrale Rolle. Gut und Böse ist eben nicht eine Frage des Geschlechts“.  Mehr Leser Kommentare Zeit-Online
Prostitutes

330’000 Millionäre in der Schweiz

Vermögen der Wohlhabenden weltweit auf Rekordhoch

Die Zahl der privaten Anleger, die frei über mehr als eine Million Dollar verfügen, nimmt weltweit zu.

Die Wohlhabenden haben ihre Vermögen weltweit 2013 auf den Rekordwert von 52 620 Milliarden Dollar gesteigert, wie eine Studie zeigt. In der Schweiz legte die Zahl der Millionäre derweil um rund einen Sechstel auf 330 000 zu.
Vermögen der Wohlhabenden weltweit auf Rekordhoch
Rich and Poor

Schweiz möchte Paradies für Geldwäscher bleiben

Eines der Paradiese für Geldwäscher
Pressebericht des Schweizer Parlaments vom 19.6.2014. Dananch veweigern die Schweizer den Kampf gegen die Geldwäsche nach den internationalen Vorschriften der FATF.

Nach Ansicht der Schweizer Finanzministerin Widmer-Schlupf sollte die Schweiz auf die schwarze Liste FATF kommen. Parl_PressRelease_19.6.14

Schweizer Nationalrat entschärft Geldwäschereivorlage
Absage an Verbot von Bargeldzahlungen

Der Nationalrat hat in der Vorlage zur Geldwäschereibekämpfung das vom Bundesrat vorgeschlagene Verbot für Bargeldzahlungen ab 100 000 Franken abgelehnt. Auch in anderen Punkten hat der Nationalrat die Vorlage aufgeweicht.
Es ist so etwas wie ein Refrain der letzten fünf Jahre: Die Schweiz muss in Sachen Finanzsektor Gesetze ändern, um internationale Standards zu erfüllen und die Beförderung auf graue Listen zu verhindern. Am Mittwoch hat der Nationalrat ein weiteres Gesetzesprojekt debattiert, das durch internationale Standards getrieben ist. Es geht um die Vorlage zur Geldwäschereibekämpfung, welche den verschärften Globalstandards Gafi gerecht werden soll. Der Ständerat hatte im Frühling die Vorlage des Bundesrats mit wenigen Veränderungen gutgeheissen. Im Nationalrat hat es die Vorlage schwerer.
Nationalrat entschärft Geldwäschereivorlage
Doing Laundry in Switzerland
FATF_Recommendations

Mehr zum Tema Korruption: Anti Corruption bei W-T-W Women and Finance
Corruption Harms Future Generations / Korruption schädigt zukünftige Generationen
Reports /  corruption

Die Spur des Geldes führt auf Umwegen in den Kreml

Lange war es nur eine Vermutung, jetzt ist es gewiss. Hunderte von bezahlten Bloggern versuchen im Auftrag der Politik die öffentliche Meinung im Internet zu manipulieren. Das zeigen abgefangene E-Mails einer Agentur in St. Petersburg.

Es gibt sie im Westen, die überzeugten Putin-Freunde. Aber sie sind in der Minderheit. Nur gerade 20 Prozent seien Russland gegenüber gut gesinnt, bedauert die «Agentur zur Analyse des Internets» in einem Strategiepapier. Um dies zu ändern, beschäftigt die Agentur in der Nähe von St. Petersburg ein ganzes Heer von «Trollen». Diese bezahlten Manipulatoren tummeln sich tagtäglich in den führenden westlichen Online-Medien und sozialen Netzwerken, wo sie Putin lobpreisen und seine Kritiker verunglimpfen.
Propaganda im Netz

www.baloocartoons.com

www.baloocartoons.com

Wirtschaftskriminalität und Mobbing am Arbeitsplatz

Unethisches Verhalten findet Nachahmer.Fehlverhalten am Arbeitsplatz in der Schweiz weit verbreitet.

Unehrlichkeit ist ansteckend, besonders wenn das Arbeitsklima schlecht ist. 

Die Gründe für ein Fehlverhalten am Arbeitsplatz sind vielfältig. Handelt etwa ein Chef unethisch oder gibt es Spannungen, kann dies zu vermehrtem Fehlverhalten der Belegschaft führen.

Schweizer Gerichte haben im vergangenen Jahr 58 Fälle von Wirtschaftskriminalität abgeschlossen. Die Zahl der Gerichtsfälle sank zwar gegenüber dem Vorjahr um 9,4%, doch die Delikte waren gravierender. Die gesamte Schadenssumme stieg um 66,8% auf 830 Mio. Fr., wie aus der von KPMG publizierten Studie «Fehlverhalten und Ethik am Arbeitsplatz in der Schweiz» hervorgeht.
Studie / KPMG

Dr. Jan Tomaschoff / Slovakia www.w-t-w.org/en/dr-jan-tomaschoff www.cartoongallery.eu

Dr. Jan Tomaschoff / Slovakia

Schweiz: Credit Suisse Steuerabzug für Bussen unter der Lupe

Der Schweizer Bundesrat nimmt nach der Milliardenbusse für die Credit Suisse die steuerliche Abzugsfähigkeit solcher Sanktionen unter die Lupe. Der Nationalrat hat am Mittwoch nach ausgiebigen Unmutsäusserungen ein entsprechendes Postulat mit 99 zu 81 Stimmen von SVP und FDP gutgeheissen.

Susanne Leutenegger Oberholzer sagte im Rat, über die aktuellen und noch anstehenden Bussen in den USA müsse niemand mehr jammern. Sie seien aufgrund eines Verstosses gegen das dort gültige Landesrecht zustande gekommen. Nun müsse geklärt werden, ob die Banken für ihr Fehlverhalten noch vom Steuerzahler mit einem Steuerabzug belohnt werden sollen…

Im konkreten Fall der CS rechnet die Bank mit rund 800 Millionen Dollar, die steuerabzugsfähig sind. Die restlichen 2 Milliarden Dollar hätten demnach Strafcharakter. Allerdings harrt die Frage der Klärung: Steueramt und Steuerrekursgericht des Kantons Zürich sind sich nicht einig.

Bereits vier Institute zur Kasse gebeten
Louis Schelbert (Grüne, Luzern) brachte ein weiteres Problem im Steuerstreit mit den USA aufs Parkett. In einer Motion verlangte er, die involvierten Banken müssten die vollen Folgekosten tragen – und zwar für die Verhandlungen, die Verwaltung und die Gerichte.
Widmer-Schlumpf erklärte, die Überwälzung sei bereits heute im Steueramtshilfegesetz geregelt. Demnach könne die Eidgenössische Steuerverwaltung Banken bei erheblichem Aufwand und Fehlverhalten zur Kasse bitten und ihnen die Vollkosten auferlegen.
Ausser der UBS, die noch per Spezialrecht zur Zahlung verpflichtet wurde, zahlten bisher drei grössere Institute für die Behandlung von Gruppenanfragen. Gemäss der Finanzministerin handelte es sich dabei um einen Betrag im mittleren mehrstelligen Millionenbereich…
Steuerabzug für Bussen unter der Lupe

Cartoon / Burki

Cartoon / Burki

Schweizer Finanzaufsicht fordert Banker zu mehr Selbstdisziplin auf

Finma fordert besseres Risikomanagement

Der neue Direktor der Finanzmarktaufsicht Finma, Mark Branson, ruft die Banken zu konsequenterem Risikomanagement und mehr Selbstdisziplin auf. Viele Fälle von unkorrektem Geschäftsverhalten hätten das Vertrauen von Politik, Gesellschaft und Markt erschüttert.

Es sei aber nicht Aufgabe der Finma, «ein politisches Urteil über die Frage zu fällen, wer für ein Geschäftsmodell verantwortlich ist, das in der Schweiz während Jahrzehnten praktiziert und nicht nur von Banken und deren Angestellten, sondern auch von den Behörden und der Politik toleriert und teils unterstützt wurde».

COMPLIANCE-RISIKEN KONTROLLIEREN

Es brauche ein Umdenken im Umgang mit Compliance-Risiken, denn gerade die Kontrolle des Verhaltens eigener Geschäftseinheiten werde immer wichtiger, forderte der Finma-Direktor. Es gelte Gefahrenherde zu erkennen, zur Risiko-Begrenzung interne Weisungen und Reglemente zu erlassen, die richtigen Anreizsysteme zu finden und schliesslich müsse Fehlverhalten intern hart sanktioniert werden.
Finma-Direktor fordert Banker zu mehr Selbstdisziplin auf

Slivan Wegmann  Text w-t-w.org www.w-t-w.org/en/silvan-wegmann www.swen.ch/

Slivan Wegmann / Text w-t-w.org

Greenpeace Engagement zur Verbesserung der Aufsicht!

Fun Finance™ Lilah antwortet auf die Twitter Anfrage  der GreenpeaceUmweltschutzorganisation Greenpeace zu dem Artikel Aufsichts-Defizit bei Greenpeace International
Hello again,… schon wieder hat die Aufsicht versagt!

Frage an : „@wtwfinance @LilahFinance Kennt ihr unsere Stellungnahme „?

„Wir bedauern den Verlust außerordentlich und möchten uns bei unseren Fördermitgliedern ausdrücklich entschuldigen“.

Aus Sicht von Greenpeace Deutschland hat das Defizit 2013 keine unmittelbaren Auswirkungen auf die Handlungsfähigkeit, Kampagnen und Strategien von Greenpeace. Greenpeace Deutschland steht darüber hinaus im direkten Kontakt mit Greenpeace International und wird den von KPMG geprüften Jahresabschluss 2013 nach Erscheinen nochmals prüfen.“
Defizit bei Greenpeace International / Greenpeace Stellungnahme

Berichte zu Prüfgesellschaften wie KPMG:
KPMG To Pay $8.2 Million To Settle SEC Charges
Bank Executives Report Poor Money Laundering Controls

Should HBOS Ex-Chief Lose his Knighthood?
Big Four Accounting Firms Writing Laws in Parliament

Lilah bietet Greenpeace an den „geprüften“ Prüfbericht mit dem Lilah „Magnification Glass“ noch mal zu überprüfen und gegebenenfalls mit dem Lilah Prüfstempel™ zu stempeln.

Wie werden Berichte geprüft :
Augen zu? linkes Auge? rechtes Auge? Lilahs „Magnification Glass“ !!
Supervision-Greenpeace

Hello again,… schon wieder hat die Aufsicht versagt!

Die Umweltschutzorganisation Greenpeace Lilah Aufsichtauf falschem Kurs, bei Termingeschäften auf sinkende Euro-Kurse wurden 3,8 Millionen Euro verzockt.

Ein Mitarbeiter der Finanzabteilung von Greenpeace International hat den Kauf ausländischer Währungen für andere Greenpeace Büros abgeschlossen, bevor der Kurs des Euro gegenüber den meisten Währungen zu steigen begann. Der Angestellte hatte bei Termingeschäften auf sinkende Euro-Kurse gesetzt.

Greenpeace International regelt den weltweiten Zahlungsverkehr zwischen den 40 Länderbüros. Wechselkursschwankungen können dabei zu Überschüssen führen oder zu Verlusten. Mit den Termingeschäften sollten zur Absicherung gegen das Währungsrisiko dienen.

Ein Mitarbeiter der Finanzabteilung hat eigenmächtig und unautorisiert Devisenabsicherung abschließen können. Gewöhnlich müssen solche Transaktionen bei Greenpeace International von der Geschäftsführung genehmigt werden. Es ist ungewöhnlich, dass ein einzelner Mitarbeiter ein derart großes und riskantes Geschäft eigenmächtig abschließen konnte. Die Organisation spricht von einem „gravierenden Fehler“ im internen Kontrollsystem.

Währung Glaubwürdigkeit

Kostas Koufogiorgos

Kostas Koufogiorgos

Die Reichsten besitzen mehr als angenommen

Der Standard berichtet: Nach einer neuen EZB-Berechnung hält das Top-Prozent bis zu 41 Prozent des Vermögens

Wien – Die Reichsten vereinen einen größeren Anteil des Vermögens auf sich als bisher angenommen: Zu diesem Schluss kommt eine neue Berechnung der Europäischen Zentralbank (EZB). Ergebnis für Österreich: Die wohlhabendsten fünf Prozent der Haushalte besitzen demnach zwischen 52 und 59 Prozent des privaten Nettovermögens.

Die Daten bieten damit Unterfutter für eine hitzig geführte Debatte, die mit der geplanten Steuerreform zusammenhängt: Wie viel Vermögen konzentriert sich in der Oberschicht wirklich? Die EZB erntete für die bisher veröffentlichten Daten, die den wohlhabendsten fünf Prozent hierzulande „nur“ 48 Prozent zuschrieben, Kritik von beiden Seiten: Gegner von Vermögenssteuern bekrittelten, dass es sich um Zahlen aus Umfragen, wenn auch aufwändiger Art, handelt, die Befürworter hielten die Konzentration für unterschätzt. Schließlich nehmen Superreiche, worauf auch die Studienautoren hinweisen, an solchen Befragungen ungern teil.

Verschiedene Rechenvarianten

Eine Hochrechnung der Universität Linz ließen viele Kritiker nicht gelten, zumal der Auftraggeber die politisch gefärbte Arbeiterkammer war. Doch die dem Standard vorliegende Untersuchung des Ökonomen Philip Vermeulen, die demnächst als EZB-„Working Paper“ erscheint, geht von ähnlichen Dimensionen aus: Sie setzt nicht nur den Anteil der obersten fünf Prozent, sondern auch jenen des Top-Hundertstels höher an als bisher ausgewiesen: Das reichste Prozent besitzt demnach nicht bloß 23 Prozent, sondern 30 bis 41 Prozent des Nettovermögens (Schulden abgezogen).

Die Bandbreite ergibt sich aus verschiedenen Rechenvarianten. Basis sind Schätzungen nach der wissenschaftlich etablierten Pareto-Methode, auch die Milliardärsliste des US-Magazin Forbes floss in manche Varianten ein.

Von zehn genannten Staaten bescheinigen die Daten nur den USA höhere Vermögenskonzentration. Die angeführten EU-Länder – etwa Deutschland, Frankreich, Italien oder die Niederlande – hängt Österreich diesbezüglich ab.

comicsalliance.com/superhero-occupy-wall-street/

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