Die Weltbank muss globale Prognose drastisch nach unten revidieren. Die Aussichten für eine wachsende Weltwirtschaft trüben sich immer weiter ein. Die Weltbank geht nur noch von 2,5 Prozent Wachstum in diesem Jahr aus. Ein wesentlicher Grund sind die niedrigen Rohstoffpreise. Die Besorgnis über die Privatverschuldung steigt.
Weltbankpräsident Jim Yong Kim sagte, vor allem Rohstoffexporteure müssten sich schneller an die Bedingungen anpassen, um die Lebensverhältnisse für die Ärmsten zu verbessern. „Wirtschaftswachstum bleibt die wichtigste Triebfeder für die Armutsbekämpfung, und deswegen sind wir besorgt, wenn das Wachstum bei Rohstoffexporteuren scharf abgebremst wird“, sagte Kim.
In vielen Entwicklungsländern komme eine hohe private Verschuldung als Problem hinzu. Die Niedrigzinspolitik habe dazu geführt, dass viel Geld aufgenommen worden sei. „Im Fahrwasser des Kreditbooms ist es nicht ungewöhnlich, wenn sich die Zahl fauler Kredite vervierfacht“, sagte der Chefökonom der Weltbank, Kaushik Basu. GlobalEconomicProspects
Finanzkompetenz oder „Financial Literacy“. Verbessern Sie Ihr Finanzwissen.
Finanzwissen im Brennpunkt Prof. Dr. Herri.
Immobilien gehören vielerorts zu den letzten Anlagen, die bei überschaubarem Risiko noch eine Rendite abwerfen. Vielleicht. Trotzdem lohnt es sich, sich wieder einmal die Historie zu Gemüte zu führen. There is no such thing as a free lunch!
Kein Mensch war jemals reicher als Jakob Fugger.
Auf heutige Verhältnisse hochgerechnet betrug sein Vermögen rund 400 Milliarden Dollar. Das Erfolgsrezept des Augsburgers ähnelt dem von Steve Jobs.
Daniel EckertDie Welt berichtet: Eine Zutat in Fuggers Erfolgsrezept war seine Fähigkeit, Netzwerke zu knüpfen. Er schloss Freundschaften mit den richtigen Personen und hatte kein Problem damit, sie zum passenden Zeitpunkt auch wieder fallen zu lassen.
Neben einer Skrupellosigkeit besaß er eine weitere Eigenschaft: Er ackerte wie ein Ochse. Aber er wusste auch, allein durch Arbeit würde er nicht reich werden. Fugger scheute sich deshalb nicht, in kritischen Momenten extreme Risiken einzugehen. Er spekulierte. Manchmal ging es schief, doch meistens gewann er. So häufte Fugger ein gigantisches Vermögen an. Er war ein Meister in doppelter Buchführung. So wurde Fugger zum reichsten Menschen der Geschichte Top Stories/die reichsten Menschen aller Zeiten
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Wenn man – auch bei langem Anlagehorizont – an einzelnen guten Tagen an den Aktienmärkten nicht investiert ist, wird man mächtig bestraft. „Aber warum sollte man an den guten Tagen nicht investiert sein?“. Wir zeigen es Ihnen im heutigen Video. Sie werden sich wundern.
Meine Damen und Herren, es ist ein bekanntes Phänomen, dass – wenn man an den Aktienmärkten ganz wenige besonders gute oder besonders schlechte Phasen verpasst -, man entweder eine besonders schlechte oder eben eine besonders gute Performance hat. Lassen Sie mich ein Beispiel geben: Hier sind die Tageswerte des Schweizer Aktienmarktes von 1990 bis in den Januar 2015. Gewaltige Ausschläge – Sie kennen diese Grafik natürlich bereits. Ich indexiere hier auf 100 und die Rendite per annum beträgt 6.6%, mit grossen Schwankungen. Was passiert jetzt mit der Performance, wenn Sie – was immer auch die Gründe sein mögen -, über diese lange Periode die 10 besten einzelnen Tage verpassen? Ich komme nachher darauf zurück was die Gründe dafür sein könnten. Hier der Performance-Chart: Wenn Sie die 10 besten Tage verpassen, dann liegt die Performance im Durchschnitt noch gerade bei 3.7% p.a. – wahrscheinlich nicht weit weg von der Performance eines Obligationenportfolios. Es entsteht mit anderen Worten ein gigantischer Performance-Einbruch, wenn man von den rund 6’000 Beobachtungen die zehn Besten „verpasst“. Nun mögen Sie sagen, das sei akademisches Zeug, professorale Fingerübungen! Warum um Himmels Willen sollten einem gerade die 10 besten Tage fehlen? – reine Theorie. Kommen Sie mit mir in eine weitere Grafik und beachten Sie folgendes: hier ist die Grafik der prozentualen Kursveränderungen pro Tag. Genau die gleichen Daten, von 1990 bis heute, und für diejenigen die sich für die Details interessieren, der durchschnittliche Ertrag liegt bei 0.03% pro Tag und das Sigma – die Streuungsbreite – bei 1.15%. Interessant ist, dass die ganze Geschichte ziemlich ungleichmässig verläuft und wir Phasen haben, während welchen so richtig „die Musik spielt“, dann wieder Phasen relativer Ruhe und dann wieder Volatilität wie hier und hier und hier. Graben wir hier ein wenig tiefer: Noch einmal die ursprüngliche Frage: Warum sollte man ausgerechnet an den besten Tagen nicht investiert sein? Es ist deswegen, weil 5 der 10 besten und 5 der 10 schlechtesten Tage von den rund 6’000 (von 1990 bis heute) einmalmehr ausgesprochen nahe beieinander liegen. Ein Beispiel dafür: das Jahr 2008, der Herbst 2008 am Schweizer Aktienmarkt. Dieselben Tagesausschläge wie oben, jetzt von Anfang September bis Ende November 2008. Beachten Sie Folgendes: hier, hier, hier, hier, hier, zwischen September und November 2008 finden sich fünf der 10 besten Tage aus der gesamten Periode von 1990 bis 2008. Noch etwas näher in die Details: Hier eine bestimmte Woche: Am Montag -4 %, am Dienstag -3%, am Mittwoch -2% und am Donnerstag -1%. Meine Damen und Herren, am Donnerstag Abend entscheiden Sie vielleicht, das „ganze Zeug“ zu verkaufen. It just happens, dass der nächste Tag, der Freitag, einer der besten Aktientage der letzten 25 Jahre war.
Ein noch brutaleres Beispiel: Die Woche von Mitte Oktober: Am Montag -7%, am Dienstag -1%, am Mittwoch -7%, am Donnerstag -5% und am Freitag -8%. Über das Wochenende rufen Sie Ihr inter-familiäres Asset Allocation Meeting zusammen und entscheiden „jetzt dieses Zeug endlich zu verkaufen“. Aber auch hier: der Montag war der absolute Performance-Spitzenreiter über die letzten 25 Jahre. Und was lernen wir daraus? Wenn Hypes und Medien und Anlegerpsychologie zusammenwirken, dann kann es sehr gut passieren, dass Sie plötzlich selber hyperaktiv werden, überhastet verkaufen und gerade in den besten Perioden eben nicht investiert sind.
Ich fasse das zusammen: Die Analyse der „fehlenden“ Tage (Wochen, Monate usw.) ist keineswegs nur eine akademische Fingerübung. Die besten und die schlechtesten Tage liegen oft nahe bei einander, nicht selten in besonders unruhigen und unsicheren Zeiten. Wir haben schon mehrmals betont, welche Rolle die Anlegerpsychologie spielen kann. Zusammen mit möglichen Medienhypes kann Sie das rasch in die Irre und dafür sorgen, dass Sie im falschen Moment kaufen und verkaufen. Deswegen auch heute wieder unser Grundsatzcredo: Bedenken Sie Ihren langen Anlagehorizont und lassen Sie sich nicht verrückt machen. Medienhypes sind was sie sind: Hypes eben.
Interview von Christof Leisinger: Carson Block ist in den vergangenen Jahren als Leerverkäufer bekannt geworden. Er sucht gezielt nach börsengehandelten Unternehmen, die die Bilanzen frisiert und ihren Wert geschönt haben. Schliesslich leiht er sich deren Aktien, verkauft sie am Markt und veröffentlicht seine Analysen. Er macht Gewinn, wenn daraufhin die Kurse fallen, so dass er die Papiere später günstiger zurückkaufen kann.
Jüngst ist ihm das beim deutschen Medienunternehmen Ströer gelungen. Nach einer Zwischenerholung nach dem ersten Kursschock rechnet er künftig wieder mit tieferen Kursen.
Ihre Attacke auf Ströer hat in den vergangenen Tagen für Schlagzeilen gesorgt. Wie ist der Stand der Dinge?
Wir haben die Aktien des Unternehmens leer verkauft, weil der operative Geschäftsgang nicht annähernd so rosig ist, wie es die vorgelegten Zahlen erscheinen lassen. Wir haben verschiedene irreführende Buchungsvorgänge und sogar bemerkenswerte Insidergeschäfte entdeckt…. NZZ
Warum würden Sie Leerverkaufen? Nun sie glauben der Preis dieser Aktie wird nach unten gehen, und so kann man sie dann zu einem viel niedrigeren Preis zurückkaufen. Der kurze Verkauf von Aktien ist ein Glücksspiel, sie spekulieren, dass der Preis dieser Aktie nach unten gehen wird.
Führt das zur Verhinderung von Marktverzerrungen? Dient es der Aufdeckung von Missständen? Sind Spekulanten heilsam für den Markt? Sicherlich sind sie nützlich aber es gilt es auch hier, Exzesse zu verhindern.
Das Emirat Katar wird künftig mit Hessa al Jaber eine Frau in den Aufsichtsrat von Volkswagen entsenden. Wie der Autokonzern am Mittwoch mitteilte, schlagen Vorstand und Aufsichtsrat den Aktionären vor, die Wirtschafts- und IT-Expertin Hessa al Jaber in das Kontrollgremium zu wählen.
Zusammen mit Annika Falkengren, der Präsidentin und Vorstandsvorsitzenden der schwedischen SEB AB, sowie der Unternehmerin Louise Kiesling drei der zehn Anteilseigner-Sitze im Kontrollgremium von Frauen eingenommen. Damit würde die seit Jahresbeginn in Deutschland geltende Frauenquote von 30 Prozent erfüllt werden, erklärte der Wolfsburger Konzern.
Dobrawa von Böhmen † 977 stammte aus der Herrscherfamilie der Přemysliden war ab 965 Ehefrau des polnischen Herzogs Mieszko I. Herzogin von Polen.
Der polnischen Herzog Mieszko I., der im Rahmen der Hochzeit seinem alten Glauben abschwor, ließ sich taufen und trat zum Christentum über. Diese Ehe band die slawischen Herzogtümer Böhmen und Polen politisch enger aneinander. Eine spätere historische Tradition schreibt Dubrawka den Bau einiger Kirchen in Posen und Gnesen zu. Auch an der Gründung des ersten polnischen Bistums in Posen im Jahr 968 wr die Herzogin beteiligt.
Für das Entstehen eines Nationalgefühls war die Erinnerung an die Taufe von Mieszko entscheidend. Denn sie fand zu einer Zeit statt, als erstmals ein eigener Staat auf dem Gebiet Polens entstand, und dies verband sich mit dem christlichen Glauben.
Nicht umsonst gilt der Katholizismus noch heute als untrennbar mit dem Polentum verbunden. Gerade die neue, konservative polnische Regierung erinnert immer wieder daran, und der neue Schein stützt dies, indem er ausdrücklich vom „1050. rocznica chrztu Polski“ spricht, dem 1050. Jubiläum der Christianisierung Polens.
Zwei Tage lang waren in der Päpstlichen Akademie der Wissenschaftler Richter, Verwaltungsbeamte und Vertreter von Menschenrechtsorganisationen aus der ganzen Welt zusammengekommen und hatten Fragen von Menschenhandel und organisiertem Verbrechen besprochen.
Neue Formen von Sklaverei, Prostitution, Organhandel, Drogenkriminalität, organisierte Kriminalität: Das seien die „echten und wirklichen Verbrechen gegen die Menschlichkeit, die als solche von allen religiösen, politischen und sozialen Autoritäten anerkannt werden müssten“, umriss Papst Franziskus die Aufgabe. Und genau hierher gehöre auch die Arbeit der Päpstlichen Akademie; sie sei nicht nur akademischem Denken verpflichtet, sondern solle „im Konkreten verwurzelt sein, andernfalls riskiert sie, sich verflüchtigende Reflexionen anzustellen, die zu nichts führen.“ Idee und Wirklichkeit dürften nicht getrennt sein. Radiovaticana.va
Finanzkompetenz oder „Financial Literacy“. Verbessern Sie Ihr Finanzwissen.
Finanzwissen im Brennpunkt Prof. Dr. Herri.
Die demografische Situation in Deutschland, der Schweiz und in Österreich sieht nicht besser aus als die globale Situation. Ganz im Gegenteil. Schauen Sie sich im heutigen Video die entsprechenden Grafiken an. Videos Kategorie Finanzkompetenz
Es ist ein Aufregerthema – die Gehaltslücke zwischen Männern und Frauen. Nun befeuert eine neue Untersuchung aus Großbritannien die Debatte noch mehr:
Die Lohnlücke beträgt 20 Prozent. Seit 1987 führt Halifax die „Taschengeld Studie-(PocketMoney)“ für Großbritannien durch. Diesmal wurden gut 1200 Kinder und 575 Eltern befragt. So hoch wie dieses Jahr waren die Zahlungen der Eltern an ihre Kinder aber seit 2005 nicht – und auch der Unterschied zwischen den Geschlechtern ist deutlich gestiegen.
Bei erwachsenen Briten beträgt die Lohnlücke zwischen Frauen und Männern laut offizieller Statistik durchschnittlich fast 20 Prozent, der Abstand ist damit ähnlich groß wie in Deutschland.
Bei Kindern ist der Unterschied deutlich kleiner, aber auch in Deutschland bekommen Mädchen weniger: Laut Kids-Verbraucheranalyse von 2015 erhalten Jungen im Alter von sechs bis 13 Jahren im Monat 26,75 Euro Taschengeld, Mädchen 25,93 Euro.
Die Lücke zwischen den Gehältern von Männern und Frauen