Finanzierung und Bau neuer innovativer Atom-Reaktoren in der EU

Mini-Reaktoren: EU will wieder stärker auf Atomkraft setzen

Deutschland will bis 2022 aussteigen, doch die EU plant laut einem Medienbericht, wieder verstärkt auf Atomkraft zu setzen. Bei Forschung und Entwicklung soll enger kooperiert werden. Auch Mini-Reaktoren sollen bis 2030 im Einsatz sein.

Die EU-Kommission setzt auf Atomkraft. Die Europäische Union wolle ihre technologische Vorherrschaft im Nuklearsektor verteidigen, heißt es in einem Strategiepapier der EU. Demzufolge sollen die Mitgliedsstaaten bei der Erforschung, Entwicklung, Finanzierung und beim Bau neuer innovativer Reaktoren stärker kooperieren.
Nuclear Illustrative Programme 2016 EUROPEAN COMMISSION

Dieter Huthmacher www.w-t-w.org/en/dieter-huthmacher www.dieter-huthmacher.de

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Physisches Gold und Silber

Chinas Staatsbank kauft Groß-Tresor für Gold in London. Die staatliche chinesische Industrial and Commercial Bank of China hat einen der weltweit größten Tresorkomplexe für Gold in London erworben. Es ist der vorerst letzte Schritt einer Reihe von Maßnahmen, mit denen das Land seinen Einfluss auf den Handel mit physischen Edelmetallen ausgeweitet und seine Währung gegen den Dollar positioniert hat.

Russische Großbank will China mit Gold versorgen. Die russische VTB Bank plant, jährlich bis zu 100 Tonnen Gold nach China zu liefern und zum größten chinesischen Goldlieferanten aufzusteigen. Russland und China rücken beim Goldhandel näher zusammen.

Ein Zweig der staatlichen chinesischen Industrial and Commercial Bank of China ICBC hat einen der weltweit größten Tresorkomplexe zur Lagerung von Edelmetallen erworben, wie Financial Times berichtet. Verkäufer ist die britische Barclays Bank, die den hochmodernen Hochsicherheitsraum vor vier Jahren eröffnet hatte. In der Anlage kann nach Informationen von Financial Times Gold im Wert von rund 80 Milliarden Dollar gelagert werden. Das Fassungsvermögen beträgt der BBC zufolge rund 2000 metrische Tonnen.

Mit dem Kauf weitet ICBC und damit die chinesische Regierung ihren Einfluss auf die Lagerung, den Handel und die Preissetzung für Gold und andere Edelmetalle aus. Obwohl China mit rund einem Viertel der globalen Nachfrage der größte Abnehmer physischen Goldes ist, spielen die Standorte New York und insbesondere London bei der Zahlungsabwicklung und der Preisfestsetzung noch immer eine dominante Rolle. Im vergangenen Jahr wurden in London Gold-Transaktionen im Gesamtwert von etwa 5 Billionen Dollar abgewickelt.

Der Kauf des Tresorraums stellt den vorerst letzten Schritt einer Reihe von Maßnahmen dar, mit denen China seinen Einfluss im Goldmarkt ausgeweitet hat. Vergangene Woche erst wurde die ICBC-Tochtergesellschaft ICBC Standard Bank Mitglied eines wichtigen Abwicklungssystems für Edelmetalle in London. Das von der London Precious Metals Clearing Limited betriebene Abwicklungszentrum organisiert den digitalen Handel und die Zahlungsabwicklung für Handelspartner auf der ganzen Welt. Seit dem Jahr 2005 war keine Bank diesem Konsortium mehr beigetreten. Die Shanghai Gold Exchange hat zum ersten Mal den Goldpreis in der Landeswährung Yuan bestimmt.

ICBC

Chinas Staatsfirmen auf Sparkurs

Sparkurs: Bei Chinas Staatsfirmen muss jeder fünfte Manager gehen

China ist in weiten Teilen noch immer ein Billiglohnland und zugleich einer der weltgrößten Märkte für deutsche Automobile und Maschinen. Die Volksrepublik ist der größte Emittent von Kohlendioxid und gleichzeitig der wichtigste Erzeuger alternativer Energien. Diese Gegensätze der chinesischen Wirtschaft bieten enorme Chancen für deutsche Unternehmen sowohl beim Einkauf, als auch beim Vertrieb. Bereits jetzt sind mehr als 5.000 Firmen aus Deutschland mit Projekten in der Volksrepublik vertreten, rund 1.700 Mittelständler sind vor Ort aktiv.

China verordnet seinen Staatsfirmen aber gerade eine Rosskur, um sie fit für den Wettbewerb zu machen. Hierarchien sollen abgebaut, Kosten gesenkt und Schulden getilgt werden. Die Staatsbetriebe in China gelten zumeist als wenig effizient. Das soll sich nach dem Willen der Führung in Peking ändern. Sie hat den Firmen einen drastischen Sparkurs verordnet. Innerhalb der kommenden drei Jahre sollen sie ihre Führungsebenen von bis zu neun auf maximal vier reduzieren, wie die Regierung beschlossen hat. Jede fünfte Führungskraft müsse gehen, berichtete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua.
Das Ziel der Maßnahmen: Bis Ende 2017 sollen die Firmen ihre Kosten um umgerechnet 13,6 Milliarden Euro drücken. Dazu müssten Neueinstellungen und Bezahlung den Markterfordernissen angepasst werden, fordert die Regierung. Auch die Verschuldung solle gesenkt, eine strikte Kostenkontrolle eingeführt und unrentable Nebengeschäfte abgestoßen werden.

Die Stahl- und Kohleunternehmen Chinas leiden unter den großen weltweiten Überkapazitäten. Sie sollen ihre Produktion angesichts weltweiter Überkapazitäten bis 2017 um zehn Prozent drücken. Mit Steuernachlässen und günstigen Darlehen sollen entlassene Mitarbeiter ermutigt werden, sich selbstständig zu machen. Bereits in den vergangenen Monaten hatte die Regierung angekündigt, 1,8 Millionen Stellen in der Branche abzubauen.

China zählt 112 Unternehmen, die sich entweder in Staatsbesitz befinden oder von Peking aus gelenkt werden. Hinzu kommen Tausende Firmen, die den Regional- und Kommunalregierungen gehören. Die Regierung will private Investitionen steigern und so für ein nachhaltigeres Wachstum der nach den USA zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt sorgen…
Bei Chinas Staatsfirmen muss jeder fuenfte Manager gehen

Turcios www.turcioscurriculum.blogspot.com.es

Turcios
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Schmiergeld-Affäre um Petrobras reicht bis in die Schweiz

Petrobras-Skandal ist auch ein Fall für die Schweizer Justiz

Res Gehriger berichtet: In der Affäre um den brasilianischen Ölkonzern Petrobras hat die Tessiner PKB Privatbank sowohl Konten bestochener Manager als auch Konten der Schmiergeld-Bezahler geführt. Bisher standen vor allem brasilianische Staatsangehörige im Fokus der Schweizer Bundesanwaltschaft: Sie führt gegenwärtig rund 60 Strafverfahren im Fall Petrobras. Nun sollen weitere Verfahren eröffnet werden, diesmal gegen Schweizer Banken, bestätigte André Marty, Sprecher der Bundesanwaltschaft: «In einem nächsten Schritt wird es Verfahren gegen Finanzintermediäre in der Schweiz geben.»

Wegen der Petrobras-Affäre arbeitet bei der Bundesanwaltschaft eine eigens eingerichtete Task Force. Sie untersucht rund 800 verdächtige Kontoverbindungen bei 40 Schweizer Banken und hat bislang 800 Millionen Dollar blockiert.

Laut dem Banken-Vertreter und FDP-Nationalrat Hans-Peter Portmann laufen bei der Bankenaufsicht Finma derzeit acht Verfahren gegen Schweizer Banken im Zusammenhang mit dem Korruptionsskandal um die brasilianische Petrobras. Portmann stützt sich auf neue Angaben, die er von der Finma erhalten hat, sagte er in der «Rundschau».

Ermittlungsakten im Internet
Die brasilianische Petrobras gehört zu zehn grössten Erdöl- und Erdgas-Konzernen der Welt. Zahlreiche Manager des staatlich kontrollierten Unternehmens sind wegen der Annahme von Schmiergeldern rechtsgültig verurteilt…..
Petrobras Skandal ein Fall für die Schweizer Justiz

Schweizer GeldwäscheKorruptionsskandale um Brasiliens Präsidentin Dilma Rousseff
Frauen und Kinder leiden unter Korruption

Umwandlungssatz in der Rente

Finanzkompetenz oder „Financial Literacy“. Verbessern Sie Ihr Finanzwissen. Finanzwissen im Brennpunkt Prof. Dr. Herri.Rente

Der Umwandlungssatz ist ein wichtiges Konzept im Rahmen der beruflichen Vorsorge (BVG), welches oft öffentlich diskutiert aber nicht überall verstanden wird. Wir widmen ihm zwei Videos.
RentenVideos Kategorie Finanzkompetenz

Datendieb am Geldautomaten

Geldautomaten mit Sicherheitslücken. Kriminelle hacken sich in Bankautomaten und greifen Kundendaten ab

Angelika Warmuth berichtet:  Verbraucher sind inzwischen gewarnt, dass mit einem sogenannten Skimmer-Aufsatz am Kartenschlitz des Geldautomaten ihre Kartendaten abgegriffen werden können. Laut russischen Experten ist aber eine Software im Umlauf, die den ganzen Automaten zum Datendieb macht.

Die russische IT-Sicherheitsfirma Kaspersky (Blog) warnt vor einer Software, mit der sich Kriminelle in Geldautomaten hacken und aus ihnen Karteninformationen stehlen können. Das Programm erlaube es ihnen auch, sich den gesamten Geldbestand aus dem Automaten auszahlen zu lassen, sagte Kaspersky-Sicherheitsforscher Sergej Golowanow. Die Kriminellen entschieden sich allerdings meist dafür, unauffällig die Daten abzugreifen. „Es können Jahre vergehen, bis eine Bank das merkt.“ Die Kriminellen können mit den abgefangenen Daten die Magnetstreifen von Karten kopieren und nutzen. Kriminelle nutzen Sicherheitslücken aus….
Kriminelle hacken sich in Bankautomaten und greifen Kundendaten ab

Harm Bengen www.w-t-w.org/en/harm-bengen www.harmbengen.de

Harm Bengen
www.w-t-w.org/en/harm-bengen
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Finanzmarkt Baltikum

Finanzmarkt Baltikum Krise ausgestanden. Vom Exporteinbruch im Zuge der EU-Russland-Krise haben sich die baltischen Staaten definitiv erholt. Die mittelfristigen Aussichten sind ansprechend. Die baltischen Republiken Estland, Lettland und Litauen haben das Wegbrechen russischer Exportmärkte inzwischen alle relativ gut verdaut.
Rudolf Hermann berichtet: Wenn am vergangenen Donnerstag in der estnischen Hauptstadt Tallinn allenthalben Champagnergläser erhoben wurden, dann galt diese Geste nicht in erster Linie dem Börsenindex Nasdaq OMX Baltic, der in letzter Zeit steil nach oben zeigt und seit Ende Februar um rund 10% zugelegt hat. Mit dem Kapitalmarkt hatten die Festivitäten jedoch sehr wohl zu tun. Gefeiert wurde das 20-jährige Bestehen des estnischen Wertpapiermarkts, und zwar stilgerecht mit einer Finanzmarkt-Konferenz und einem Galaabend im Tallinner Neubauviertel Ülemiste, das mit seinen Bauten aus Glas und Stahl den baltischen Aufschwung veranschaulicht.

Ansprechende Aussichten
Was die Entwicklung der letzten zwei Jahre angeht, so haben die baltischen Republiken Estland, Lettland und Litauen das Wegbrechen russischer Exportmärkte im Zuge der politischen Abkühlung und Verhängung von Sanktionen und Gegensanktionen inzwischen alle relativ gut verdaut. Vom potenziell ertragreichen, aber notorisch instabilen Russlandgeschäft haben sich viele Exportunternehmen auf andere Märkte ausgerichtet. Gleichzeitig ist das Baltikum durch die Diversifizierung von Energiebezügen weniger anfällig auf Moskauer Pressionen, was sich in günstigeren Preisen ausgewirkt hat. Entsprechend bewerten Analytiker die mittelfristigen Aussichten des baltischen Wirtschaftsraums als ansprechend….
Finanzmarkt Baltikum Krise ausgestanden
Baltic-Litauen-Lettland-Estland

Integrationsprozess vorantreiben und verbesserte Bankenaufsicht

EZB-Bankenaufseherin Sabine Lautenschläger «Wir hebeln nicht die Marktwirtschaft aus»

Als Mitglied des EZB-Direktoriums und Bankenaufseherin wirbt Sabine Lautenschläger für ein besser integriertes Europa. Dazu gehört für die Deutsche eine starke, aber prinzipienbasierte Bankenaufsicht.

Peter A. Fischer berichtet: Mit dem heutigen Zustand der Euro-Zone ist Lautenschläger nicht zufrieden. Sie ist in verschiedener Hinsicht eine Ausnahmeerscheinung: Sabine Lautenschläger ist nicht nur die einzige Frau im sechsköpfigen Direktorium der Europäischen Zentralbank EZB, sondern auch die Einzige, die sowohl im für die Vorbereitung geldpolitischer Entscheidungen verantwortlichen EZB-Direktorium sitzt als auch in der Europäischen Bankenaufsicht eine leitende Funktion innehat. Dies, obwohl gerade sie sich immer für eine Trennung von Bankenaufsicht und Geldpolitik ausgesprochen hat.

Die prinzipiell denkende Juristin will das aber nicht als Paradox sehen, sondern als Konsequenz davon, dass es in der Praxis manchmal gilt, unideologisch Lösungen zu finden, um den Prozess in die richtige Richtung voranzubringen. Nun sage sie halt öfters: «Aus der Sicht der Bankenaufsicht . . .», oder: «Aus der Sicht der Geldpolitik . . .», erzählt die stellvertretende Vorsitzende des Einheitlichen Aufsichtsmechanismus (Single Supervisory Mechanism, SSM) bei der EZB am Rande des Luzerner Europaforums. Aufsicht verstehen und erklären….
EZB-Bankenaufseherin Sabine Lautenschläger
EZB-Rat oberstes Beschlussorgan der Europaeischen Zentralbank
EZB Direktorin Lautenschlaeger

Saudi-Arabiens Pläne

Warum der saudischen Vision die große Blamage droht.  Um seinen Reichtum zu sichern, will und muss sich Saudi-Arabien vom Öl emanzipieren. Doch die Pläne der Scheichs werden von den Märkten offenbar nicht ernst genommen.

Nando Sommerfeldt berichtet: Die Botschaft des Thronfolgers wird nicht gehört. Mohammed bin Salman, der als kommender Herrscher im Königreich Saudi-Arabien gilt, verkündet seit Monaten, dass sein Land sich vom Öl lossagen will. Die „Vision 2030“ hat er jüngst präsentiert – den Plan, wie Saudi-Arabien seinen Wohlstand zu sichern hofft, wenn eines Tages die Rohstoffquellen versiegen oder niemand mehr das Öl braucht.

Noch aber spielt das schwarze Gold eine entscheidende Rolle in der Welt und für das Schicksal der Scheichs. Und weil ein Barrel noch immer deutlich weniger als 50 Dollar kostet, verbrennt das Königreich viel Geld…
Warum der saudischen Vision die große Blamage droht
Klima und Fauen