Partnerschaft: Wer kümmert sich ums Geld?

Das Konto, die Altersvorsorge und die Steuererklärung verwalten sich nicht mit ein paar Streicheleinheiten. Wie die Aufgabenteilung, beim Thema Geld, bei den meisten Deutschen in der Partnerschaft funktioniert und welche Probleme dabei entstehen, wollte eine Versicherung* wissen. Einladen oder getrennte Rechnung? Eine Forsa Studie hat untersucht, was Frauen und Männer bevorzugen.

Wird beim Bezahlen jedes Date schwierig?
Egal, wie emanzipiert und finanziell unabhängig eine Frau ist – es gibt doch nichts Unromantischeres und Unangenehmeres, als nach dem Abendessen vor den Augen des Kellners die georderten Speisen getrennt zu addieren und dann 27,30 Euro und 23,40 Euro auf den Tisch zu legen, oder?
Die Welt berichtet:
Streit um die Finanzen gibt es vor allem bei Juengere
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Stern: Umfrage so arbeitet Forsa
Waage Geld Mann Frau*Orginalstudie war trotz Nachfrage nicht zu erhalten

Finanzwissen? Interessiert mich das?

Viele Bundesbürger sehen in Sachen „Finanzbildung“ laut einer AVL-Umfrage noch erhebliche Defizite bei sich. Urteilen und entscheiden müssen sich nicht zuletzt bei der Altersvorsorge trotzdem, und das machen sie laut den Ergebnissen einer Umfrage der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft gar nicht schlecht. Sehr kritisch sehen sie laut Deutschem Institut für Altersvorsorge die vorgeschlagene „Deutschland-Rente“, und nach den Erkenntnissen der Bundesbank scheinen sie – eher erzwungenermaßen als freiwillig – ihre Risikoaversion etwas abzulegen. Die Angst vor dem „alt sein“ ebenfalls, wie die UBS herausgefunden hat.

44 Prozent der im Rahmen der repräsentativen Umfrage Anfang Februar kontaktierten 1.088 Bundesbürger über 14 Jahre ließen wissen, dass sie generell kein Interesse an Finanzwissen haben. 55 Prozent zeigten sich – insbesondere auch mit Blick auf die Altersvorsorge-Thematik – durchaus interessiert.
AVL Finanzwissen
UBS_InvestorWatch

www.schnellzeichner-egon.jimdo.com

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Finanzprodukte vorgestellt

Finanzwissen: Bafin informiert Verbraucher zu Finanzprodukten

Auf ihrer Online-Verbraucherseite stellt die Bafin insgesamt 23 wichtige Bank-, Versicherungs- und Anlageprodukte vor. Unter anderem gibt die Finanzaufsicht Auskunft über Risiken und Nutzen der Produkte. Bafin stellt die auf ihrer Seite 23 Bank-, Versicherungs- und Anlageprodukte vor. Bafin gibt Auskunft über Zielgruppen und Risilen

Hier werden zehn Bankprodukte (beispielsweise Girokonto, Tagesgeld und Bausparvertrag), vier Versicherungen (unter anderem Privathaftpflicht- und private Unfallversicherung) sowie neun Geldanlagen (von Aktie bis Zertifikat) vorgestellt.

Die Bafin erläutert unter anderem, für wen die einzelnen Produkte sinnvoll sein können, welche Risiken sie bergen und welche Pflichten Verbraucher beim Kauf eingehen.
Finanzwissen vorgestellt von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht –
kurz BaFin
Fitschens Testament

Amazon mit Rekordgewinn

Amazon war bei Anlegern lange berüchtigt dafür, bestenfalls ein kleines Plus zu machen. Jetzt gab es über eine halbe Milliarde Dollar Gewinn – ein Rekord für das Unternehmen.

Das Unternehmen Amazon profitiert von seinem erfolgreichen Geschäft mit Cloud-Diensten – und hat nun einen Rekordgewinn verkündet: Der Online-Händler verdiente demnach im ersten Quartal dieses Jahres 513 Millionen Dollar, das sind umgerechnet etwa 452 Millionen Euro. Der Gewinn war damit nahezu doppelt so hoch wie von Analysten erwartet. Im Vorjahresquartal hatte Amazon Chart zeigen noch 57 Millionen Dollar verloren.

Der Umsatz stieg den Angaben zufolge im Jahresvergleich um 28 Prozent auf 29,1 Milliarden Dollar. Allein die Cloud-Sparte AWS fuhr bei einem Umsatz von gut 2,5 Milliarden Dollar einen operativen Gewinn von 604 Millionen Dollar ein – im Vorjahreszeitraum waren es noch 195 Millionen Dollar gewesen.

Amazon bietet Unternehmen Rechenleistung aus dem Netz, viele Start-ups und auch etablierte Firmen greifen auf Cloud-Dienste von AWS zurück. Der Umsatz der Sparte stieg im Jahresvergleich um 64 Prozent.

Amazon-Chef Jeff Bezos investierte in den vergangenen Jahren viel in die Entwicklung des Geschäfts und in neue Produkte, so dass bestenfalls schmale Gewinne übrig blieben.

Amazon setzt aktuell auch massiv auf das Geräte-Geschäft mit neuen Tablet-Computern, E-Book-Lesegeräten und vernetzten Lautsprechern. Konkrete Zahlen zum Geräteabsatz nennt Amazon traditionell nicht. Bezos erklärte lediglich, die Verkäufe der Tablets hätten sich im Jahresvergleich mehr als verdoppelt…
Amazon verkuendet Rekordgewinn
Amazon

Yen legt drei Prozent zu

In Japan ist am Donnerstag etwas beinahe schon Ungewöhnliches passiert. Die Bank of Japan hat nicht auf Erwartungen der internationalen Anleger reagiert. Die kauften daraufhin den Yen und verkauften Aktien.

Christof Leisinger Diesmal hat die Bank of Japan nicht ganz so gehandelt, wie dies Anleger gehofft hatten. Viele waren aus purer Gewöhnung an die «Investor-Verwöhnpolitik» der Zentralbanken auf eine noch extremere Gestaltung der ohnehin schon aussergewöhnlich expansiven Geldpolitik in Japan eingestellt.

Daraufhin hat der Nikkei an der Börse 3,6% seines Wertes verloren und der Yen ist im Verhältnis zum Dollar um gut 3% stärker geworden. Am bisherigen Tagestief bzw. Yen-Hoch waren gerade noch 107.92 Yen nötig, um eine Einheit der amerikanischen Währung zu erwerben. Damit lag der Kurs beinahe auf dem tiefsten Stand seit Oktober des Jahres 2014. Auch gegen den Schweizerfranken und gegen den Euro hat die japanische Währung entsprechend deutlich zugelegt. Im Verlaufe des Vormittags waren noch knapp 112 Yen notwendig, um einen Franken kaufen zu können. Am Mittwoch mussten dafür noch 114,73 Yen bezahlt werden…
Yen legt um drei Prozent zu
Yen

Bundesbank: erhebliche Risiken in Bankbilanzen

Jens Weidmann für Abbau von Anleihe-Risiken in Bilanzen. Bereits seit der Euro-Schuldenkrise steht die Risikobewertung von Staatsanleihen in Bankbilanzen im Blickpunkt der Politik, doch zuletzt gab es bei dem Thema wenig Bewegung. Bundesbank-Präsident Weidmann macht nun Druck.

Bundesbank-Präsident Jens Weidmann mahnt in der Diskussion über neue Vorschriften für Staatsanleihen-Käufe von Banken zur Eile. Zwar müssten neue Regelungen mit Übergangszeiten eingeführt werden, sagte Weidmann am Dienstag in Rom laut Redetext. „Aber gerade weil wir diese Übergangsfristen brauchen, muss die grundsätzliche Weichenstellung zügig getroffen werden.“

 Die Risikobewertung von Staatsbonds in den Bankbilanzen steht seit der Euro-Schuldenkrise im Blickpunkt. Denn damals zeigte sich, dass auch bei Euro-Staaten ein Ausfallrisiko besteht. In einigen Ländern waren Geldhäuser massiv in Schieflage geraten.

Zuletzt gab es in der Politik wenig Bewegung bei dem Thema. Die EU-Kommission warnte kürzlich sogar vor vorschnellen Beschlüssen. Die Bundesbank tritt schon länger dafür ein, dass Staatsanleihen in den Bilanzen der Geldhäuser mit Eigenkapital unterlegt werden sollten.

Bislang muss das nicht erfolgen, da die Aufseher ein solches Engagement als risikolos bewerten. Auch fordert die Bundesbank, das Engagement von Banken in Anleihen eines einzelnen Landes ähnlich wie bei Großkreditvorschriften zu deckeln.

Weidmann zufolge sprechen die hohen Bestände an Staatsbonds in vielen Bankbilanzen auch gegen eine schnelle Einführung einer gemeinsamen europäischen Einlagensicherung. Die mit solchen Anleihen verbundenen Risiken für Banken zu verringern, sei eine wichtige Vorraussetzung dafür, einen europäischen Einlagenschutz zu schaffen.
Bundesbank sieht erhebliche Risiken in Bankbilanzen

http://www.wiedenroth-karikatur.de

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Frau wird Chefin bei Deutschlands größten Hafenkonzern

HHLA: Frau führt Deutschlands größten Hafenkonzern. Daimler und Deutsche Post: Angela Titzrath hat schon für Großkonzerne gearbeitet. Kommendes Jahr startet sie bei der HHLA, Deutschlands größtem Hafenbetreiber – als Chefin.

Deutschlands größter Hafenkonzern, die Hamburger Hafen- und Logistik-AG ( HHLA ) wird künftig von einer Frau geleitet. Angela Titzrath werde Anfang 2017 die Nachfolge von Klaus-Dieter Peters antreten, der im Dezember angekündigt hatte, seinen Vertrag nicht zu verlängern, teilte die HHLA mit.

Die heute 49 Jahre alte Titzrath war von 2012 an knapp zwei Jahre lang Personalvorstand der Deutschen Post , ehe sie Mitte 2014 überraschend „aus persönlichen Gründen“ zurücktrat. Vorher hatte die Wirtschaftswissenschaftlerin gut 20 Jahre lang für den Autohersteller Daimler gearbeitet, zuletzt als Managerin in der Bus-Sparte. Erfahrung in der Schifffahrtsbranche oder im Hafensektor kann sie nicht vorweisen.

Titzrath bekommt, wie heute in vielen Unternehmen üblich, zunächst einen Vertrag für drei Jahre. Sie übernimmt die Führung in einer schwierigen Phase. Der Containerumschlag des Hafenkonzerns ging 2015 um zwölf Prozent zurück. Gründe dafür waren die Krise in Russland und der Konjunkturabschwung in China …
Frau fuehrt Deutschlands groeßten Hafenkonzern
HHLA

Staatsverschuldung und kein Ende

Implizite Staatsverschuldung. Das versteckte Schuldendilemma
Michael Ferber berichtet: Ungedeckte Versprechen drohen die hohen Schuldenberge vieler Industriestaaten in Zukunft noch zu vergrössern. Was sind die Folgen für Kapitalanlagen?

Viele Industriestaaten versinken in Schulden. Laut der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) ist die Staatsverschuldung in fortgeschrittenen Volkswirtschaften im Zeitraum 2007 bis Ende 2015 von 75% auf rund 120% gestiegen. Erschreckend ist dabei, dass diese Zahlen sozusagen nur die halbe Wahrheit abbilden. Sie zeigen nur die sogenannte explizite bzw. offiziell ausgewiesene Staatsverschuldung. Die impliziten Schulden der Staaten berücksichtigen sie hingegen nicht. Diese umfassen unter anderem die künftigen Kosten der sozialen Sicherungssysteme sowie Pensionsansprüche von Bürgern – also zugesagte, aber nicht finanzierte Versprechen staatlicher Leistungen. Diese ungedeckten Versprechen drohen wegen der demografischen Alterung der Bevölkerung in vielen Ländern noch zu steigen. Schliesslich führt die steigende Lebenserwartung bei gleichzeitiger Reformunfähigkeit der Politik dazu, dass die sozialen Sicherungssysteme zusätzlich belastet werden.

Die Berliner Stiftung Marktwirtschaft erstellt regelmässig Rankings für die Länder der EU, in denen neben den expliziten Schulden der 28 EU-Staaten auch absehbare künftige Defizite der öffentlichen Haushalte – eben die impliziten Schulden – berücksichtigt werden (vgl. Grafik). Bei dem im November vergangenen Jahres publizierten EU-Nachhaltigkeitsranking stellte die Stiftung Marktwirtschaft fest, dass sich die explizite Staatsverschuldung in vielen EU-Ländern jüngst stabilisiert habe. Ausserdem sei die Gesamtschuldenlast aus expliziten und impliziten Schulden im Vergleich mit dem Vorjahr im EU-Durchschnitt gesunken. Allerdings sei die Fiskalpolitik weiterhin in keinem EU-Staat tatsächlich nachhaltig. Es bestünden mehr oder weniger grosse «Nachhaltigkeitslücken», die sich aus der Summe der expliziten und der impliziten Verschuldung errechnen. Für die Gesamt-EU lag diese «Nachhaltigkeitslücke» 2015 bei 266% des Bruttoinlandprodukts (BIP) der 28 Länder. Das Problem hat also ein gewaltiges Ausmass.
Das versteckte Schuldendilemma

Waldemar Mandzel www.w-t-w.org/en/waldemar-mandzel/

Waldemar Mandzel www.w-t-w.org/en/waldemar-mandzel/

Kann ein Kühlschrank flüstern?

Chancen der Digitalisierung. Das Flüstern der Dinge. Die digitale Welt verspricht ein gewaltiges Geschäft. Auguren nennen zweistellige Billionenbeträge, wenn sie das Potenzial des Internets der Dinge abschätzen.

Thomas Ribi berichtet:  Die Prozessoren lernen, die Dinge werden intelligent. Wir delegieren nicht nur Arbeit an Computer, sondern immer mehr auch Entscheidungen. Das verändert unser Selbstverständnis….

Der Kühlschrank löst beim Grossverteiler eine Bestellung aus, sobald Butter, Joghurt und Salat zur Neige gehen. Er wird sich merken, dass wir im Sommer gern Kirschen essen und im Winter weniger Bier trinken. Er wird Veränderungen in unserem Essverhalten registrieren und auf sie reagieren. Vielleicht macht er uns darauf aufmerksam, wenn unser Lieblingskäse im Angebot ist. Aber er wird auch vernetzt sein mit der mobilen App um unser Handgelenk und den Einkauf von Süssigkeiten drosseln, sobald diese meldet, unser letztes Training liege schon über zwei Wochen zurück.

Wir werden nicht mehr nur mit unseren Computern und mobilen Geräten über das Internet kommunizieren. Die Geräte selber werden miteinander kommunizieren und selbständig unseren Alltag regeln. Die Vorboten dieser digitalen Zukunft sind bereits da. Selbstfahrende Autos sind in geschützten Umgebungen seit einiger Zeit erfolgreich unterwegs – deutlich sicherer, als wenn Menschen sie steuern…
Das Fluestern der Dinge

Felix Mussil 1987

Felix Mussil 1987

Mega-Fusion ordnet US-Breitbandmarkt neu

Time-Warner-Übernahme abgesegnet. In den USA entsteht ein neuer Kommunikationsriese. Aus Angst vor einer Dominanz des fusionierten Konzerns diktieren die Behörden ihm seine Geschäftspraktiken für die kommenden Jahre weitgehend.

Die 55 Milliarden US-Dollar schwere Übernahme von Time Warner Cable durch Charter Communications ist in trockenen Tüchern. Die Regulierungsbehörden werden den Deal genehmigen, dem fusionierten Unternehmen aber strenge Verpflichtungen auferlegen, die für Konkurrenten nicht gelten.

Laut Deal mit dem US-Justizministerium und der Federal Communications Commission (FCC) hat Charter sich bereit erklärt, sieben Jahre lang auf bestimmte Branchenpraktiken zu verzichten, die den Behörden zufolge das Wachstum von rivalisierenden Videoanbietern wie Netflix und Hulu gefährden. Charter wird etwa auf Begrenzungen des Datenvolumens verzichten. Auch wird der Konzern bei Breitband-Internetkunden nicht nach Datennutzung abrechnen. Konzern soll Video-Streams nicht bedrohen…..
Mega-Fusion ordnet US-Breitbandmarkt neu
WarnerBrothers