Was macht der Schweizer Franken?

Schweizer Banken zur SNB (Schweizerische Nationalbank) http-_www.w-Schweizerische-Nationalbank
Das Instrument der Franken-Untergrenze ist verbrannt.
Führende Schweizer Banken rechnen nicht mit einer neuerlichen Bindung des Frankens an den Euro oder an einen Währungskorb. Dies würde aus ihrer Sicht auch die Glaubwürdigkeit der SNB beschädigen.Michael Rasch berichtet: Fünf Monate nach der Aufhebung des Euro-Mindestkurses durch die Schweizerische Nationalbank (SNB) diskutieren erste Protagonisten des Finanzplatzes über die Einführung einer neuen Bindung an den Euro, an das Duo Euro/Dollar oder einen breiten Währungskorb. Laut Bruno Gisler, Chefökonom der Aquila Group, sollte die SNB vor der nächsten Krise den Franken an einen Währungskorb binden. Trotz ruhigem Umfeld habe die SNB seit Januar Milliardenbeträge für Interventionen am Devisenmarkt aufwenden müssen, um eine Aufwertung des Frankens im Rahmen zu halten. Was erwarten führende Banken in Sachen neue Frankenbindung?
Schweizerische Nationalbank
SNB

Voodoo-Deflation

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Mit dem Begriff „Deflation“ wird in letzter Zeit ziemlich viel Schindluderei getrieben. Sinkende Preise sind nicht halb so schlimm wie immer wieder erzählt wird. Die Wirtschaftsgeschichte ist voll Phasen mit sinkenden Preisen und nur in den allerwenigsten Fällen war dies ein Problem.
Deflation

Finanzchefin im IS-Terrornetzwerk

Frauen der Führung überbringen Nachrichten. Einblicke in Finanzstruktur und Sicherheitsmaßnahmen der Miliz.

Es gibt Aufschluss darüber , wie wichtig die Rolle der Frauen der IS-Kämpfer, besonders der Führungsriege, sei. Informationen würden vermehrt unter den Frauen ausgetauscht, wenn sie ihre Männer zu Besprechungen begleiteten, schreibt die „New York Times“.

Besonders über die Ehefrau von Abu Sayyaf, Umm Sayyaf, habe man viele vorliegende Informationen bekommen. Sie war verhaftet worden, nachdem ihr Mann bei einer Kommandoaktion im Osten Syriens im Mai getötet worden.
Abu Sayyafs Rolle als Finanzchef ist wichtig gewesen, denn er managte eine große Summe Geld, erklärte einer der Spezialisten, die mit der Auswertung der Daten beauftragt wurden.
Frauen im IS-Terrornetzwerk
Wichtige Rolle der Frauen im IS-Terrornetzwerk

HSBC streicht bis zu 50’000 Stellen

Neue Sparrunde bei Europas größte Bank HSBC

Europas größte Bank HSBC läutet die nächste Sparrunde ein. Bis Ende 2017 sollen die jährlichen Kosten um weitere 4,5 bis 5 Milliarden Dollar gesenkt werden, wie die Bank in einer Mitteilung an die Börse in Hongkong mitteilte. Das wären mehr als zehn Prozent der Kosten. Die HSBC will zudem ihr Geschäft deutlich zurückfahren sowie sich aus der Türkei und größtenteils auch aus Brasilien zurückziehen. Über mögliche Stellenstreichungen wurde noch nichts mitgeteilt. Konzernchef
Stuart Gulliver kündigte damit die Stuart Gulliverzweiten grösseren Einschnitte für die Bank seit 2011 an. Im Vorfeld war spekuliert worden, ob auch die Operationen in Mexiko verkauft werden sollen. Gulliver sagte, dass Mexiko und auch das Geschäft in den USA behalten wird. Es soll aber neu geordnet werden.

Die Bank war in der vergangenen Zeit in die Kritik der Investoren gekommen. Die Eigenkapitalrendite betrug im vergangenen Jahr 4 7,3%, was Gulliver als «inakzeptabel» bezeichnete. Die Bank strebt eine Eigenkapitalrendite von mehr als 10% an. Der Konzernchef verteidigte das weite internationale Netzwerk der Bank, sie ist derzeit in 73 Ländern vertreten. Handelsfinanzierung ist ein wichtiges Standbein von HSBC.

Zudem will HSBC das Investment-Banking verkleinern. Der Bestand risikogewichtiger Anlagen wird um 290 Mrd. $ reduziert. HSBC hatte bereits in den vergangenen Jahren Zehntausende Stellen gekürzt. Derzeit beschäftigt Europas grösste Bank 266’000 Mitarbeiter, davon 48’000 in Grossbritannien.

Die Tochtergesellschaft HSBC Private Bank (Suisse) hatte Ende April angekündigt, in Genf bis 2017 rund 260 Arbeitsplätze abzubauen. Davon betroffen ist vor allem der Back-Office-Bereich.

Harm Bengen www.w-t-w.org/en/harm-bengen/

Harm Bengen
www.w-t-w.org/en/harm-bengen/

Gut gemischt… (in CHF)

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Risiko und Ertrag allein genügen nicht zur Beurteilung einer einzelnen Anlageklasse. Wir zeigen, was risiko-/ertragsmässig möglich ist, wenn man bereit ist, unterschiedliche Anlageklassen vernünftig zu mischen (Portfolio-Optimierung in CHF).
Spass mit Aktien

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Japanische Wirtschaft zu Jahresbeginn gewachsen

Die japanische Wirtschaft ist zu Jahresbeginn deutlich stärker gewachsen als bislang erwartet. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) habe im ersten Quartal aufs Jahr hochgerechnet um 3,9 Prozent zugelegt, teilte die Regierung in Tokio am Montag mit. Eine erste Schätzung von Mitte Mai hatte lediglich plus 2,4 Prozent in Aussicht gestellt.

Vor allem die Investitionen von Firmen hätten stärker zugelegt als zunächst berechnet, hieß es. Die neuen Zahlen untermauern die Sicht der japanischen Notenbank, dass die Wirtschaft nach der Rezession im vergangenen Jahr an Fahrt gewinnt.

Japan litt jahrelang unter fallenden Preisen auf breiter Front, was Umsätze und Löhne drückte. Um diese Deflation zu beenden, pumpt die Zentralbank viel billiges Geld in den Markt. Das schwächt auch die heimische Währung, wodurch japanische Produkte auf wichtigen Exportmärkten billiger werden.
Japan

Wer ist John Cryan?

Warum gerade dieser Brite Deutsche-Bank-Chef wird
John Cryan kommt dem Aufsichtsrat als Nachfolger
für Anshu Jain wie gerufen. Er hat sich John Cryanals Sanierer einen Namen gemacht. Und er ermöglicht jetzt einen Neuanfang ohne riskante Totalrevolution.

Sebastian Jost berichtet: Statt des bisherigen Führungsduos soll es in Zukunft ein Mann richten: John Cryan kommt von der Schweizer Großbank UBS. Zuletzt gab es zu wenig Rückhalt für Anshu Jain und Jürgen Fitschen.

John Cryan – der Name war bis Sonntagnachmittag weitgehend unbekannt in Deutschland. Nur einmal fand der Brite hierzulande größere mediale Beachtung. Das war im Frühjahr 2014, als darüber spekuliert wurde, Cryan sei so etwas wie der logische Ziegelsteinkandidat für die Spitze der Deutschen Bank. Darunter versteht man im Manager-Jargon einen schnell verfügbaren Nachfolger für eine wichtige Führungsperson, einen, den man auf dessen Posten setzen könnte, wenn dem Amtsinhaber ein Ziegelstein auf den Kopf fallen sollte – tatsächlich oder im übertragenen Sinne.

Der zweite Fall ist nun bei der Deutschen Bank eingetreten. Co-Chef Anshu Jain ist zwar nichts zugestoßen, aber etwas abhandengekommen. Der 52-Jährige hatte das Vertrauen in der Öffentlichkeit und auch bei den Investoren des Hauses in einem solchen Maße verloren, dass er zum Schluss kommen musste, nicht mehr der Richtige für die Spitze der Bank zu sein. Und sein Nachfolger wird nun tatsächlich der angebliche Ziegelsteinkandidat: John Cryan.
Warum gerade dieser Brite Deutsche-Bank-Chef wird
Deutsche Bank

Danièle Nouy EU Bankenaufsicht will Stresstest

Europas oberste Bankenaufseherin will die größten Institute im kommenden Jahr erneut einem Stresstest unterziehen. Der Kritik an der bei der EZB angesiedelten Bankenaufsicht weicht sie aus.

Europas Großbanken müssen sich im kommenden
Jahr einem neuen Stresstest Danièle Nouy will Europas Banken erneut auf Herz und Nieren prüfen unterziehen. Das kündigte die Chefin der europäischen Bankenaufsicht, Danièle Nouy, in einem Interview mit der „Welt am Sonntag“ an. Bisher war unklar gewesen, ob ein Stresstest noch in diesem Jahr stattfinden würde oder erst 2016. „Einen allgemeinen, öffentlichen Stresstest wird es kommendes Jahr wieder geben. Aber dies kann weniger als die 123 Banken betreffen, die wir direkt beaufsichtigen“, sagte Nouy der „Welt am Sonntag“.
Chefin der Bankenaufsicht kuendigt Stresstest an

Harm Bengen www.w-t-w.org/en/harm-bengen/

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www.w-t-w.org/en/harm-bengen/

99 jährige Wall Street Top Investorin

Warum die Wall-Street-Oma oft Top-Renditen einfährt: Irene Bergmann
Irene Bergman ist länger im Geschäft als Warren Buffett. Sie ist 99 Jahre alt, arbeitet noch als Finanzberaterin – und hütet ein altersweises Investment-Wissen, auf das viele ihrer Kunden schwören.

Ein Ratschlag der alten Dame : Treffen Sie Ihre eigenen Entscheidungen. „Ich mache immer gerne, was ich wirklich tun will“, erklärt sie. „Dann ist es auch mein Fehler. Ich kann keinem anderen die Schuld geben.“

„Denken Sie an die Anlagerendite“, sagt Irene Bergman. Die Finanzberaterin des Investmenthauses Stralem & Co. sitzt in ihrem New Yorker Apartment, umgeben von Gemälden niederländischer Meister. Viele Investoren seien heutzutage besessen von schnellen Gewinnen – dabei sei es besser, mindestens drei Jahre zu warten, besser noch viel länger, bevor man eine Beteiligung in Erwägung ziehe. Solche Dinge sagt sie auch ihren Kunden, mit denen sie von der Wohnung aus telefoniert.
Warum die Wall-Street-Oma oft Top-Renditen einfaehrt

www.w-t-w.org/en/sonay-yilmaz/

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Jugend Afrikas die wichtigste Ressource?

WEF in Kapstadt: Die Jugend ist Afrikas bedeutendste Ressource
In Afrika finden sich zwar 9 der 15 wachstumsstärksten Länder der Welt. Aber sie konnten ihre Wettbewerbsfähigkeit in den vergangenen fünfzehn Jahren nicht verbessern.

Claudia Bröll berichtet: Kapstadt steht normalerweise im Schatten von Südafrikas Wirtschaftsmetropole Johannesburg. Doch einmal alle zwei Jahre kann sich der malerische Küstenort als Mittelpunkt der afrikanischen Geschäftswelt fühlen. Wenn schwarze Limousinen und Blaulicht-Brigaden durch die Stadt rasen, findet am Fusse des Tafelbergs wieder das Weltwirtschaftsforum (WEF) statt.

Im Mittelpunkt des WEF Forums stand die Jugend, die «wichtigste Ressource» Afrikas. Bis 2050 soll sich die Bevölkerung Afrikas auf 2 Mrd. verdoppeln. Schon 2040 dürfte jeder zweite Jugendliche auf der Welt aus Afrika stammen. In einer Region mit so vielen jungen Menschen stecke ein enormes Kreativitätspotenzial. Aber die Jugend müsse gut ausgebildet, produktiv und innovativ sein. Gemäss einer WEF-Schätzung müssen bis 2035 jedes Jahr zusätzlich 18 Mio. Arbeitsplätze entstehen. Nur wenn dies tatsächlich geschieht, haben die jungen Hoffnungsträger Afrikas die Chance auf ein besseres Leben.
Die Jugend ist Afrikas bedeutendste Ressource
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