Die Wall Street ist nicht mehr das, was sie einmal war. Viele Traditionen und Rituale sind im Sog des technischen Fortschritts verloren gegangen. Die Wall-Street-Händler sind zu Randfiguren im algorithmisch dominierten Computerhandel geworden. Doch gewisse Momente bleiben den Romantikern immer noch. Einer davon sind die monatlichen Zahlen des Arbeitsministeriums, die nach wie vor für Dramatik sorgen. Kurz vor 8.30 Uhr morgens am ersten Freitag des Monats steht die Zeit still in den Handelsräumen Manhattans. Dann warten die Händler gespannt auf die Veröffentlichung der Zahlen. Dazu tragen natürlich auch die zahlreichen Finanz-Sender bei, die ihrerseits mit einem gekonnten Anheizen der Spannung zum Spektakel beitragen. Und am vergangenen Freitag gab es tatsächlich viel Drama. Mit knapp 300 000 hat die US-Wirtschaft mehr neue Stellen geschaffen als erwartet. Zentral ist auch die Arbeitslosenquote mit rund 5,5%. Das ist die magische Zahl, die typischerweise im Land der unbegrenzten Möglichkeiten als Zeichen der Vollbeschäftigung gilt.
Die US-Wirtschaft rennt der Notenbank davon

Obligationen: und wenn die Zinsen drehen?
Finanzkompetenz oder „Financial Literacy“ Verbessern Sie Ihr Finanzwissen. Finanzwissen im Brennpunkt Prof. Dr. Heri.
Veränderungen des Zinsniveaus können dramatische Auswirkungen auf den Wert und den Preis von Obligationen (festverzinslichen Positionen generell) haben. Und auch wenn eine Obligation am Ende der Laufzeit wieder zu hundert zurückbezahlt wird, dann kann der Weg dorthin ganz schön holprig sein. Weitergehende Erklärungen finden Sie unter „Zinsänderungsrisiko – Duration“ und „Zinsänderungsrisiko – Modified Duration“.
Die perfekte Welle: Zentralbank flutet den Geldmarkt
Die Europäische Zentralbank
startet den Kauf von Wertpapieren. Das könnte den Dax zu neuen Rekordständen treiben, einige Banken korrigieren ihre Prognosen nach oben. Womit Anleger rechnen können.
Die Commerzbank lässt es ordentlich krachen. Um ganze tausend Punkte haben die Analysten des Frankfurter Instituts ihre Dax-Prognose nach oben korrigiert. Bis Jahresende soll der Leitindex auf 11.800 Punkte steigen. Das wäre ein Jahresplus von 20 Prozent.
Die perfekte Welle

Regierungs-Chefin in Korruptionsskandal verwickelt?
Petrobras-Korruptionsskandal: Schlechte Aussichten für Dilma Rousseff
Der Korruptionsskandal um den Petrobras-Konzern hält Brasilien in Atem. Es geht um Milliarden und mehr: um die mögliche Verstrickung von Parteien und Politiker. Jetzt wird vor allem im Regierungslager ermittelt.
Der Generalstaatsanwalt Rodrigo Janot hat wegen Korruption Anzeige gegen hochrangige Politiker erstattet.
Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff kommt immer stärker unter Druck. Viele ihrer Koalitionspartner im Kongress stehen wegen der möglichen Beteiligung an einem Korruptionssystem um den Staatskonzern Petrobras am Pranger.
Der Oberste Gerichtshof Brasiliens hat Untersuchungsverfahren gegen 54 Verdächtige eröffnet. Unter ihnen befinden sich 22 Abgeordnete und 12 Senatoren. Sie sollen an milliardenschweren Korruptionsfällen beim Staatskonzern Petrobras beteiligt gewesen sein. Dabei sollen zwischen 2004 und 2012 systematisch illegale Gelder aus dem Konzern an Politiker abgezweigt worden sein. Es sei offensichtlich, dass es sich dabei um die Bildung einer kriminellen Vereinigung gehandelt habe, so begründete der Bundesrichter Teori Zavascki die Entscheidung, die Namen der verdächtigten Politiker zu veröffentlichen.
Hohe Politiker verwickelt
Schlechte Aussichten für Dilma Rousseff
Die Opec ist weder tot noch Siegerin
Seit Januar ist der Preis für Erdöl um 15 Dollar gestiegen. Ist damit der Plan der Opec, die Förderung nicht zu drosseln, um die Marktanteile zu behalten, aufgegangen?
um Unglück kam noch Pech: Der an der Londoner Börse kotierte Erdölproduzent Afren hat innerhalb eines Jahres mehr als 95% an Wert verloren. Im vergangenen Jahr mussten der Firmenchef und weitere Spitzenmanager wegen korrupter Machenschaften ihre Posten räumen. Das grössere Problem für die in Nigeria tätige Gesellschaft ist aber der seit Juni vergangenen Jahres stark gefallene Erdölpreis. Das mit rund 1 Mrd. $ verschuldete Unternehmen setzte Anfang März eine Zinszahlung aus und hofft auf eine Umstrukturierung der Schulden. Afren war einst als die grösste privat gehaltene Erdölgesellschaft in Afrika gefeiert worden, der Sturz des Erdölpreises brachte Afren zu Fall.
Die Opec ist weder tot noch die Siegerin

Zeitalter des schwachen Euro
Star-Investoren wie Warren Buffett und Bill Gross erwarten eine neue Euro-Ära. Sie prophezeien eine jahrelange Schwäche der Gemeinschaftswährung. Und wittern das Geschäft ihres Lebens.
Nach Ansicht von Experten wird in der neuen EZB-Ära die Kapitalflucht aus der Euro-Zone noch nie da gewesene Dimensionen erreichen. Sie werde sogar größer sein als die Handelsüberschüsse, die die Währungsunion auf dem Weltmarkt erzielt. Die Deutsche Bank hat für dieses Phänomen schon vor Wochen den Begriff „Euro-Glut“ eingeführt, was so viel bedeutet wie „Euro-Schwemme“. Die Deutschbanker erwarten den Euro bereits im kommenden Jahr unterhalb der Parität.
Jetzt beginnt das Zeitalter des schwachen Euro

In Genf verdienen Frauen besser als in Glarus
«Wir laufen Sturm» – Frauen streiken für gleichen Lohn
sko. ⋅ Rechnet man das Fünftel, das Frauen laut offiziellen Berechnungen weniger verdienen, auf ein Jahr auf, dann fehlen den Schweizer Frauen rund 7,7 Milliarden Franken. Das im Jahr 1996 eingeführte Gleichstellungsgesetz sei noch immer nicht umgesetzt, kritisiert Alliance F, der grösste Schweizer Frauendachverband.
In der Schweiz verdienen Frauen noch immer rund 20 Prozent weniger als Männer. Über die Gründe besteht grosse Uneinigkeit. Ein Forscherteam derUniversität Zürich versuchtLicht ins Dunkel zu bringen.
In Genf verdienen Frauen besser als in Glarus
Lohngleichheit zwischen Frauen und Männern
Equal Pay Day in der Schweiz

In sogenannten Schandtrachten stellte man in Europa über viele Jahrhunderte allerlei Menschen bloss, die aus verschiedenen, oft weit hergeholten Gründen nicht zur ehrbaren Gesellschaft gehörten. So mussten sich auch Dirnen als solche mit besonderen Kleidungsmerkmalen ausweisen.
Erwerbslosenquote von Frauen
Frauen sind in Deutschland im Vergleich zu den anderen Staaten der Europäischen Union (EU) am wenigsten von Erwerbslosigkeit betroffen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich des Internationalen Frauentages am 8. März mitteilt, waren nach vorläufigen Berechnungen von Eurostat auf Grundlage der Arbeitskräfteerhebung im Jahr 2014 in Deutschland rund 900 000 Frauen im Alter von 15 bis 74 Jahren erwerbslos. Das entsprach einer Quote von 4,6 %. Nur Österreich wies eine ähnlich niedrige Erwerbslosenquote für Frauen aus (2013: 4,9 %). Vor allem in süd- und südosteuropäischen EU-Ländern lagen die Quoten im Jahr 2014 deutlich über dem EU-Durchschnitt von 10,3 %. Am höchsten war die Erwerbslosenquote der Frauen in Griechenland (2013: 31,4 %), gefolgt von Spanien (25,4 %), Kroatien (18,1 %), Zypern (14,9 %) und Portugal (14,5 %).
In den meisten Staaten der EU unterschieden sich die Erwerbslosenquoten von Frauen und Männern im Jahr 2014 nur wenig. Auch im EU-Durchschnitt war die Erwerbslosenquote bei den Männern mit 10,1 % ähnlich hoch wie bei den Frauen. In Deutschland lag die Quote der Männer bei 5,3 %.
Die Jugenderwerbslosigkeit bei Frauen im Alter von 15 bis 24 Jahren lag in Deutschland 2014 mit einer Quote von 7 % im europaweiten Vergleich ebenfalls am unteren Ende. Die süd- und südosteuropäischen EU-Länder wiesen wiederum die höchsten Jugenderwerbslosenquoten für Frauen aus. 63,8 % (2013) der jungen Griechinnen waren erwerbslos, in Spanien waren es 52,9 % und in Kroatien 47,4 %. Der europäische Durchschnitt bei der Jugenderwerbslosigkeit von Frauen war im Jahr 2014 mit 21,5 % mehr als doppelt so hoch wie die Erwerbslosigkeit der Frauen insgesamt (10,3 %).
Erwerbslosenquote von Frauen in Deutschland

Russland platziert Anleihen im Wert von 210 Millionen Dollar
Russland hat fünfjährige Rubel-Anleihen in Höhe von umgerechnet 210 Millionen Dollar platziert. Im Februar begab das Land Rubel-Anleihen im Volumen von umgerechnet 301 Millionen Dollar.
Der russische Finanzminister Anton Siluanow gemeinsam 
mit der Notenbank-Chefin Elwira Nabiullina.
Russlands Finanzministerium konnte am Mittwoch im Rahmen einer Auktion inländische Rubel-Anleihen (OFZ) im Volumen von umgerechnet 210 Millionen Dollar (13 Milliarden Rubel) platzieren. Das geht aus einem Auktions-Dokument des Finanzministeriums hervor.
Dabei handelt es sich um fünfjährige OFZ-Anleihen mit Fälligkeits-Datum 29. Januar 2020. Die Rendite beträgt 13,49 Prozent. Im Rahmen der Auktion hatte Russland Anleihen im Volumen von 15 Milliarden Rubel begeben.
Mitte Februar hatte Moskau mit der Platzierung von Rubel-Anleihen in Höhe von umgerechnet 301 Millionen Dollar die größte Anleihen-Auktion seit April 2014 durchgeführt.
Russland platziert Anleihen im Wert von 210 Millionen Dollar

Schweizer Finanzplatz im Visier
Die indische Regierung bemüht sich seit etwa zwei Jahren, Schwarzgeld aus dem Ausland zurückzuholen. Und den grössten Teil der unversteuerten Vermögen in der Höhe von bis zu 1’400 Milliarden Dollar vermuten die Inder in der Schweiz.
Die Schweiz steht denn auch im Zentrum einer heftigen Schwarzgeld-Debatte in den indischen Medien.
Bradley Birkenfeld will weiteren Regierungen helfen kostenlos
Protect Whistlebower:
http://www.w-t-w.org/de/?cat=34


