Russland platziert Anleihen im Wert von 210 Millionen Dollar

Russland hat fünfjährige Rubel-Anleihen in Höhe von umgerechnet 210 Millionen Dollar platziert. Im Februar begab das Land Rubel-Anleihen im Volumen von umgerechnet 301 Millionen Dollar.

Der russische Finanzminister Anton Siluanow gemeinsam Russische Finanzminister Anton Siluanow gemeinsam mit der Notenbank-Chefin Elwira Nabiullina
mit der Notenbank-Chefin Elwira Nabiullina.

Russlands Finanzministerium konnte am Mittwoch im Rahmen einer Auktion inländische Rubel-Anleihen (OFZ) im Volumen von umgerechnet 210 Millionen Dollar (13 Milliarden Rubel) platzieren. Das geht aus einem Auktions-Dokument des Finanzministeriums hervor.

Dabei handelt es sich um fünfjährige OFZ-Anleihen mit Fälligkeits-Datum 29. Januar 2020. Die Rendite beträgt 13,49 Prozent. Im Rahmen der Auktion hatte Russland Anleihen im Volumen von 15 Milliarden Rubel begeben.

Mitte Februar hatte Moskau mit der Platzierung von Rubel-Anleihen in Höhe von umgerechnet 301 Millionen Dollar die größte Anleihen-Auktion seit April 2014 durchgeführt.
Russland platziert Anleihen im Wert von 210 Millionen Dollar
Notenbank-Chef Elvira Nabiullina

Schweizer Finanzplatz im Visier

Die indische Regierung bemüht sich seit etwa zwei Jahren, Schwarzgeld aus dem Ausland zurückzuholen. Und den grössten Teil der unversteuerten Vermögen in der Höhe von bis zu 1’400 Milliarden Dollar vermuten die Inder in der Schweiz.

Die Schweiz steht denn auch im Zentrum einer heftigen Schwarzgeld-Debatte in den indischen Medien.
Bradley Birkenfeld will weiteren Regierungen helfen kostenlos

Protect Whistlebower:
http://www.w-t-w.org/de/?cat=34

http://www.w-t-w.org/en/anti-corruption-2/

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London gewinnt gegen EZB

Erfolg für Großbritannien: EuGH verwirft EZB-Regeln für Clearinghäuser

Der Europäische Gerichtshof hat im Clearinghäuser-Prozess ein Urteil zugunsten Großbritanniens und gegen die EZB gefällt. So müssen Clearinghäuser zur Abwicklung von Wertpapieren in Euro-Währung nicht zwangsläufig im Euroraum ansässig sein.

Das EU-Gericht hat eine EZB-Regel für nichtig erklärt, wonach zentrale Gegenparteien für Euro-Transaktionen im Euro-Raum ansässig sein müssen. Schatzkanzler Osborne feierte einen «wichtigen Sieg».

Grossbritannien hat im steten Ringen um die Stellung des Finanzplatzes London in der EU einen wichtigen Erfolg errungen. Zentrale Gegenparteien, die am Clearing von Wertpapieren in Euro beteiligt sind, müssen nicht zwingend im Euro-Raum ansässig sein. Dies hat das EU-Gericht in Luxemburg in einem am Mittwoch veröffentlichten Urteil festgehalten (Rechtssache T-496/11). Den entsprechenden Passus im «Eurosystem Oversight Policy Framework» der Europäischen Zentralbank (EZB) vom 5. Juli 2011 erklärte das Gericht für nichtig. Die EZB habe nicht die erforderliche Befugnis, um ein solches Erfordernis aufzustellen, hielt es fest.
Eine Kompetenzfrage Rechtssache T – 496/11
JuraforumEuro Artillery

Ausländische Erdölfirmen in Russland

Leben mit dem Risiko. Die Sanktionen gegen den Erdölsektor Russlands wirken sich auf inländische und ausländische Erdölfirmen au.

Sanktionen und Unsicherheit belasten auch ausländische Erdölfirmen in Russland. Freiwillig gehen gilt aber nicht als Option. Zu viel steht auf dem Spiel.

Diesmal ist es keine real existierende Sanktion, sondern nur die Möglichkeit einer Sanktion, unter der ein Geschäft mit russischer Beteiligung leiden muss. Der russische Magnat Michail Fridman, der bis heute auf keiner Strafliste des Westens steht, hat im Rahmen eines grösser angelegten Geschäfts vom deutschen Versorger RWE zwölf Erdöl- und Erdgasfelder in der Nordsee erworben. Doch das britische Energieministerium stellte sich am Wochenende quer : Es sorgt sich um die Produktion, wenn Fridman wegen einer Zuspitzung der Ukraine-Krise doch ins Visier Brüssels oder Washingtons geraten sollte. Noch ist nicht klar, ob der Milliardär die Felder wieder abstossen muss.
Leben mit dem Risiko
Russland Öl

Frauen im Job fast gleichberechtigt

Deutschland verbessert sich im PWC -„Women in Work„-Index auf Rang 7 / Gehaltsunterschiede zwischen Frauen und Männern in Deutschland nehmen ab / Erwerbstätigkeit von Frauen besonders von gesamtwirtschaftlicher Entwicklung abhängig

Die Gehaltsunterschiede zwischen Frauen und Männern in Deutschland sind im letzten Jahr deutlich zurückgegangen. Im aktuellen „Women in Work“-Index der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC verbessert sich Deutschland deshalb auf den 7. Rang (Vorjahr 8. Rang). Mit 47,7 Index-Punkten (18. Rang) lag Deutschland im Jahr 2000 noch unter dem OECD-Durchschnitt (50 Punkte). Seitdem hat sich die Teilhabe von Frauen am Arbeitsleben in Deutschland deutlich verbessert. Die Bundesrepublik liegt mit einem Index-Wert von 66,6 Punkten heute deutlich über dem OECD-Durchschnitt (59,1 Punkte). Spitzenreiter bleibt Norwegen (82,9 Punkte), es folgen Dänemark (77,9 Punkte) und Schweden (75 Punkte).
Frauen im Job fast gleichberechtigt
Women at work

Die reichsten Frauen der Welt

In der Rangliste der reichsten Frauen der Welt hat sich einiges getan im vergangenen Jahr. Nur eine Frau hat Geld verloren – und eine andere ist aus traurigem Grund jetzt die fünftreichste der Welt.
Das sind die reichsten Menschen der Welt

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Johanna Quandt, Platz 9
Dritte Ehefrau des verstorbenen Industriellen Herbert Quandt
2014: Platz 10
Vermögen: 13.9 Dollar (plus 1.1 Milliarden Dollar)
Land: Deutschland
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Susanne Klatten, Platz 8
Erbin der Industriellenfamilie Quandt, Tochter von Johanna Quandt, Miteigentümerin BMW
2014: Platz 6
Vermögen: 16.8 Milliarden Dollar (minus 0.9 Milliarden)
Land: Deutschland
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Anne Cox Chambers, Platz 7
Erbin des Medienimperiums Cox Enterprises
2014: Platz 8
Vermögen: 17 Milliarden Dollar (plus 1.5 Milliarden)
Land: USA
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Laurene Powell Jobs, Platz 6
Witwe von Apple-Gründer Steve Jobs
2014: Platz 8
Vermögen: 19.5 Milliarden Dollar (plus 4 Milliarden)
Land: USA

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Maria Fanca Fissolo, rechts im Bild,
Platz 5 Ferrero-Haupterbin, ihr Mann, Unternehmerlegende Michele Ferrero (hier Mi.), starb im Februar 2015.
2014: – Vermögen: 23.4 Milliarden
Land: Italien
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Jacqueline Mars, Platz 4
Mitinhaberin vom Süssigkeitenproduzenten Mars 2014: Platz 4
Vermögen: 26.6 Milliarden Dollar (plus 6.6 Milliarden)
Land: USA

alice-walton-forbes-3Alice Walton, Platz 3
L’Oreal-Erbin
2014: Platz 3
Vermögen: 39.4 Milliarden Dollar (plus 5 Milliarden)
Land: USA
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Lilan Bettencourt, Platz 2
L’Oreal-Erbin
2014: Platz 2
Vermögen: 40.7 Milliarden Dollar (plus 6.2 Milliarden)
Land: Frankreich
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Christy Walton, Platz 1
Wal-Mart-Erbin
2014: Platz 1
Vermögen: 41.7 Milliarden Dollar (plus 5 Milliarden)
Land: USA

Startups gegen die Krise

Jungunternehmer in Griechenland

Viele Griechen nehmen ihr wirtschaftliches Schicksal in die Hand.
Griechenlands Wirtschaftskrise wirkt als Triebfeder für Neugründungen im Technologiesektor. Damit verbunden ist die Hoffnung auf einen Mentalitätswandel. Eine schwerfällige Bürokratie steht unternehmerischem Geist aber oft im Weg.
Neben dem verwaisten Fabrikgebäude mit zerbrochenen Scheiben und Aussenwänden voller Graffiti führt eine stählerne Wendeltreppe in eine Unternehmenswelt, die dem Silicon Valley entstammen könnte. Die Mitarbeiter tragen Jeans und Turnschuhe. Einige sitzen auf roten Hockern und Gummibällen und diskutieren über Projekte. Andere stehen vor einem Computer zusammen. Als Garderobe dient ein baumartiges Konstrukt aus Plastic. Am Sitz von Industry Disruptors, einer Nichtregierungsorganisation im Industriequartier Rouf in Athen, soll gefördert werden, was Griechenland so dringend braucht: innovative, wettbewerbsfähige Jungunternehmen.
Mit Startups gegen die Krise
Women Startup

Was ist eine Obligation wert?

Finanzkompetenz oder „Financial Literacy“ Verbessern Sie Ihr Finanzwissen. Finanzwissen im Brennpunkt Prof. Dr. Heri.

Der Wert einer Obligation lässt sich über eine einfache Zinsrechnung bestimmen. Eine einfache Übung, die aber von grosser Bedeutung ist für das Verständnis der Entwicklung an den Wertschriftenmärkten. Wer Freude an technischen Finessen hat, kann sich zusätzlich die Details in unserem Tech-Video „Anleihe: Preis und Verfallrendite“ zu Gemüte führen.

Martin Guhl                www.w-t-w.org/en/martin-guhl/

Martin Guhl www.w-t-w.org/en/martin-guhl/

Weiblichen Beschäftigte von Armut gefährdet

Immer mehr Frauen arbeiten einem Zeitungsbericht zufolge in Teilzeit-, immer weniger in Vollzeitjobs.

Die Zahl der vollzeitbeschäftigten Frauen ging demnach zwischen 2001 und 2014 um knapp eine Million auf 7,5 Millionen zurück. 2014 arbeiteten 6,3 Millionen Frauen in sozialversicherungspflichtigen Teilzeitjobs – ein Zuwachs von 2,5 Millionen. 5,3 Millionen weibliche Beschäftigte hatten ausschließlich einen Minijob. Gemessen an allen Beschäftigungsverhältnissen von Frauen fiel die Vollzeitquote von 55 Prozent im Jahr 2001 auf 40 Prozent im Jahr 2014. Dabei stieg die Zahl der Frauen mit Job seit 2001 um 1,7 Millionen, ihre Erwerbsquote nahm von 63,0 Prozent auf 72,4 Prozent zu.

Linken-Fraktionsvize Sabine Zimmermann sagte der Zeitung, der Zuwachs finde vor allem in Branchen mit geringen Verdiensten statt. „Weil zugleich die Zahl der Vollzeitbeschäftigten zurückgegangen ist, steigt der Anteil der weiblichen Beschäftigten, die von Armut gefährdet sind.“ Jede elfte Frau sei inzwischen betroffen.
Immer mehr Frauen arbeiten in Teilzeitjobs
Armut

Auch China dreht an Zinsschraube

Die chinesische Notenbank hat den Leitzins für die Kreditvergabe zum zweiten Mal innerhalb von drei Monaten gesenkt. Dies spiegelt Chinas Ängste vor einem Abschwung.

Schneller als allgemein erwartet, hat die People’s Bank of China (PBoC) am Wochenende die Leitzinsen für die Kreditvergabe und Spareinlagen um jeweils 25 Basispunkte auf 5,35% bzw. 2,5% gesenkt. Dieser Schritt war von Analytikern wegen der nachlassenden wirtschaftlichen Dynamik und der im Januar mit 0,8% niedrigsten Inflationsrate seit fünf Jahren zwar erwartet worden, weshalb in China auch die Angst vor Deflation wächst. Sie gingen jedoch von einem späteren Zeitpunkt für eine geldpolitische Lockerung aus. Damit hat die chinesische Notenbank zum zweiten Mal innerhalb von drei Monaten an der Zinsschraube gedreht: Ende November vergangenen Jahres hatte sie – erstmals seit zweieinhalb Jahren – den Leitzins für die Kreditvergabe um 0,4 Punkte auf 5,6% und jenen für Spareinlagen um 0,25 Punkte auf 2,75% verringert. Und Anfang Februar hatte sie den Mindestreservesatz um 50 Basispunkte auf 19,5% gesenkt.

Warten auf den Volkskongress

Der geldpolitische Aktionismus zeigt, mit welchem Argwohn Chinas Machthaber die wirtschaftliche Eintrübung verfolgen.
China dreht weiter an Zinsschraube
China’s Reforms