Wie entsteht Inflation?

Finanzkompetenz oder „Financial Literacy“ Verbessern Sie Ihr Finanzwissen. Finanzwissen im Brennpunkt Prof. Dr. Heri.

Wir zeigen den ökonomischen Denkansatz, den Ökonomen verwenden, wenn sie in den heutigen „lauen“ Zeiten über Inflationsängste reden. Und wieder treffen wir dabei auf die Bilanzen der Zentralbanken.

Beachten Sie dazu auch unsere Videos „Was ist eigentlich Inflation?“, „Wir werden enteignet“, „Enteignung – wie, was, wann?“ und „Inflation ist individuell“
The Horseman of InflationAlle Videos Kategorie Finanzkompetenz

Ukrainisches Parlament bestätigt Investment-Bankerin Natalia Jaresko als Finanzministerin

 Ukraine: US-Investment-Bankerin ist neue Finanzministerin

Die amerikanische Investment-Bankerin Natalia Jaresko bekam im Eilverfahren die ukrainische Staatsbürgerschaft, damit sie Finanzministerin von „Jaz“ Jazenjuk werden kann. Sie ist CEO bei einem staatlichen amerikanischen Finanzinvestor. Vor ihrer Tätigkeit in der Finanzbranche war sie Angestellte beim US-Außenministerium. Auch der neue Wirtschaftsminister – ein blitzeingebürgerter Litauer – ist Investment-Banker. Die Oligarchen in der Ukraine dürften sich die Augen reiben.
Ukrainisches Parlament bestaetigt neue Regierung
Natalie A. Jaresko, Finanzministerin.

Reale Renditen

Finanzkompetenz oder „Financial Literacy“ Verbessern Sie Ihr Finanzwissen. Finanzwissen im Brennpunkt Prof. Dr. Heri.

In vielen Analysen des Renditepotentials von Anlageklassen wird ausschliesslich von nominellen Renditen gesprochen. Beim einfachen Vergleich von Anlageklassen ist dies vernünftig. Aber langfristig entscheiden natürlich die realen (d.h. um die Inflation bereinigten) Renditen über den Erfolg oder Misserfolg der Anlagetätigkeit.

Harm Bengen www.w-t-w.org/en/harm-bengen www.harmbengen.de

Harm Bengen

Alle weiteren Videos Kategorie Finanzkompetenz

Die Rolle der sogenannten Mittelsmänner im Geschäft

Preissturz bei Rohstoffen: Handelsfirmen wie Glencore als Auslöser?

Börsenhändler beim Chicago Board of Trade müssen bei den derzeitigen Turbulenzen auf der Hut sein.

Wenn es an den Rohwarenmärkten kracht, dann neigen die Analytiker dazu, über Konspiration zu spekulieren. Warum eigentlich? Wenn Aktien wie Apple oder Nestlé stark an Wert verlieren, verlieren sich die Anleger ja auch nicht gleich in einer James-Bond-Romantik. Anders bei den Rohwaren und erst recht, wenn es um Erdöl geht. Nach den massiven Kursverlusten von Erdöl brodelt es in der Gerüchteküche der Wall Street. Es sei ein von Washington orchestrierter Kurszerfall, um Russland zu schaden. Andere sehen darin einen strategischen Schachzug Saudiarabiens, um die amerikanische Erdölindustrie aus den Angeln zu werfen. Egal wer bei diesen Geschichten jeweils der Übeltäter ist, der Plot ist immer derselbe. Man geht davon aus, dass irgendwo eine Schaltzentrale steht, wo ein verstörter Machthaber mit irritierenden Gewohnheiten das Geschehen am globalen Erdölmarkt manipuliert.

Was wirklich vor sich geht, ist schwer zu sagen. Doch es ist wohl eine gute Annahme, das Szenario mit dem James-Bond-Übeltäter auszuschliessen. Oder vielleicht nicht? Ein Thema, über das in Hedge-Fund-Kreisen immer wieder diskutiert wird, ist die Rolle der sogenannten Mittelsmänner im Erdölgeschäft. Firmen wie Vitol, Gunvor oder Glencore handeln mit dem schwarzen Gold und haben laut Analytikern in den letzten Jahren stark an Bedeutung gewonnen. Auch die Wall-Street-Banken haben sich im Handel mit Rohwaren starkgemacht. Ein Indiz dafür, dass die jüngsten Turbulenzen mit Problemen bei den Mittelsmännern zusammenhängen, ist, dass nebst Erdöl auch andere Rohwaren stark gefallen sind. Der Fall des Erdölpreises lässt sich durch die Ereignisse rund um die Opec erklären. Doch warum sind dann auch die Preise von Kupfer, Eisenerz oder Gold gefallen?
Handelsfirmen wie Glencore als Ausloeser

http://www.karikatur-cartoon.de

http://www.karikatur-cartoon.de

Potenzial für eine neue Finanzkrise hat zugenommen

Weltwirtschaft und Finanzmärkte

Die Liquidität der Finanzmärkte ist durch schärfere Aufsicht und veränderte Strukturen reduziert worden. Das Potenzial einer neuen Finanzkrise ist gestiegen.
An den globalen Kapitalmärkten haben die Bewertungen ein so hohes Niveau erreicht, dass starke Korrekturen nur noch eine Frage der Zeit und der auslösenden Faktoren zu sein scheinen. Eine solche Entwicklung wäre keine Überraschung, denn korrigierende Bewegungen sind Teil normaler Marktzyklen. Gegenwärtig sorgen sich aber Marktkommentatoren und Aufsichtsbehörden zunehmend, ob die Kapitalmärkte auf Grund der vielen strukturellen und regulativen Veränderungen und Eingriffe noch fähig sind, auf höhere Volatilität und Kurseinbrüche zu reagieren und effizient zu funktionieren. Damit stellt sich die Frage, inwieweit die Massnahmen, die eine Wiederholung der Finanzkrise verhindern sollen, die Basis für eine neue Krise gelegt haben.
Divergierende Entwicklungen.
Das Potenzial für eine neue Finanzkrise hat zugenommen
Finanzkrise

70 Milliarden Euro beim Glücksspiel verzockt

Glücksspiel: Deutschland

In Wettbüros, Spielhallen und Onlinekasinos geben die Menschen in Deutschland viel Geld aus. Besonders der kaum regulierte Markt im Internet wächst stark.

Die Deutschen haben im Jahr 2013 mehr als 70 Milliarden Euro für Einsätze in Glücksspielen ausgegeben. Das berichtete der Spiegel unter Berufung auf eine Untersuchung der Länder zur Bewertung des 2011 abgeschlossenen Glücksspielstaatsvertrags. Die Bundesländer sahen mit dieser Vereinbarung vor, das Glücksspiel in Deutschland zu regulieren und den illegalen Markt einzudämmen.

Dem Bericht zufolge gelang dies allenfalls nur teilweise. 48 Milliarden Euro wurden 2013 im staatlich regulierten Markt verspielt. Gerade im Internet wächst der nicht regulierte Markt offenbar stark. Allein in Internetkasinos setzten Spieler im letzten Jahr 17 Milliarden Euro ein, mindestens dreimal so viel wie noch 2011. In Sportwetten investierten Glücksspieler laut Spiegel rund drei Milliarden Euro.
Deutsche haben 70 Milliarden Euro beim Gluecksspiel verzockt
Casino

Inflation ist individuell

Finanzkompetenz oder „Financial Literacy“ Verbessern Sie Ihr Finanzwissen. Finanzwissen im Brennpunkt Prof. Dr. Heri.

Der Index der Konsumentenpreise über welchen die Inflationsraten gerechnet werden ist für Sie vielleicht gar nicht relevant. Im heutigen Video zeigen wir, wie Sie dem für Sie relevanten Güterkorb und damit Ihrer individuellen Inflationsrate auf die Spur kommen – die langfristige Anlageplanung sollte dies berücksichtigen.
Alle weiteren Videos Kategorie Finanzkompetenz
Inflation

Aufstieg und Abstieg eines Rohstoffes

Die todbringende Wunderfaser.

In den Industriestaaten hat das Geschäft mit den faserförmigen Silikaten bis in die 1980er Jahre floriert. Erst als sich Todesfälle und Schadenersatzklagen häuften, kamen die ersten Verbote. Vor allem in Asien wird der Rohstoff aber noch heute verwendet.
Die Ortschaft Wittenoom steht in Australien sinnbildlich für den Pfad der Zerstörung, den der Abbau des Rohstoffes Asbest weltweit hinter sich gelassen hat. Bis 1966 waren dort drei Asbestminen in Betrieb, dank denen die Bevölkerung Wittenooms in den 1950er Jahren auf 20 000 Bewohner anschwoll. Es war die grösste Stadt in der Pilbara , einer Region im Nordwesten Australiens, die heute vor allem für ihre Eisenerzvorkommen bekannt ist. Rund zehn Prozent der Bewohner von Wittenoom starben an Krebserkrankungen, die durch die karzinogenen Fasern des Rohmaterials ausgelöst werden. Heute steht in ihrer Heimat nicht mehr viel mehr als ein paar Hütten, eine Telefonkabine und Schilder, die vor der unsichtbaren Gefahr warnen.
Die todbringende Wunderfaser
Asbest

Goldinitiative: Und dann?

Finanzkompetenz oder „Financial Literacy“ Verbessern Sie Ihr Finanzwissen. Finanzwissen im Brennpunkt Prof. Dr. Heri.

Das Video versucht einige Aspekte der Goldinitiative aufzugreifen, die in der Schweiz Ende November 2014 zur Abstimmung kommt. Wir tun dies deswegen, weil hier einige wirtschaftliche und finanzspezifische Themen vorausgesetzt werden, die für nicht wenige Leute Neuland darstellen dürften.
Alle weiteren Videos Kategorie Finanzkompetenz
Goldinitative

Schweiz: Politisch gewollte Geldwäsche?

Geldwäscherei-Regeln
Nationalrat will hohe Bargeldzahlungen weiterhin erlauben

Der Nationalrat hat seinen Widerstand gegen strengere Regeln zur Bekämpfung der Geldwäscherei noch nicht ganz aufgegeben: Er will weder Bargeldzahlungen über 100 000 Franken verbieten noch Händler in die Pflicht nehmen. Der Widerstand bröckelt aber.
Der Bundesrat möchte die Geldwäscherei-Regeln dem internationalen Standard anpassen und so verhindern, dass die Schweiz auf einer schwarzen Liste landet. In diesem Rahmen schlug er unter anderem vor, Bargeldzahlungen über 100 000 Franken zu verbieten. Der Ständerat war damit einverstanden, der Nationalrat lehnte das Verbot hingegen ab.
Am Donnerstag hatte der Nationalrat nun über einen Kompromiss zu entscheiden, den seine Kommission vorlegte: Anstelle des Verbots sollte eine Sorgfaltspflicht für Händler eingeführt werden.
Nationalrat will hohe Bargeldzahlungen weiterhin erlauben
Geldwaesche